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Das Spiel des Lebens

Druide

Lehrling
15. März 2004
1
Ist das Leben nur ein Game?

Wir wählen vor beginn den Charakter, die Kulisse und die Zeit in der wir spielen wollen.
Es wird dann massiev in das Bewustsein eingegriffen, bestimmte Teile des Gehirns stimmuliert oder blockiert.
Auch das Zeitempfinden wäre ein anderes.
Weil Zeit völlig relativ ist und in jedem Bezugssystem anders ablaufen kann,
würde mein ganzes Leben hier in wirklichkeit villeicht nur 1 Stunde dauern.
1 Stunde "Simulator" = 1 ganzes Leben in der virtuellen Welt.

Da uns die Erinnerung fehlt und wir deshalb keine anderen Bezugspunkte haben, halten wirt diese Universum und unser Leben für real.
Wir kennen hier nicht unser wahres Ich und die Technologie, die diese künstliche Welt erzeugt.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum sich freiwillig an so einem Spiel beteiligen.
Nun vielleicht einfach aus neugier..."hab im Moment nichts anderes vor, ich geh kurz in den Simuilator, erlebe mal das Leben eines Menschen in einem primitiven fiktiven Zeitalter. Is doch nur für ´n Stündchen hab ja auch sonst schon alles durchgespielt"...bezahle (womit auch immer) und ab gehts.

Wer weis wie viele Games (Leben) wir schon "gespielt" haben.
In der Welt, in der wir wirklich leben könnte es zum Alltagsvergnügen gehören.

Dieses Universum (Realität) muß ja auch rein garnichts mit unserer wirklichen Welt gemeinsam haben.
Weis ich denn, ob ich überhaupt ein Mensch bin, nur weil ich mich eines menschlichen Körpers in dieser Simulation bediene?
Dieser "Maschinen" könnten alle möglichen Realitäten erschaffen und man kann darin jedes Wesen "leben".

Naja, ich werd mir jetzt mal ein Computergame gönnen. :wink:

Grüße
Druide
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Ja, wenn das so ist.......


......geh ich mir gleich mal ne Knarre kaufen......vielleicht ist das ja der Sinn dieses Spiels......"Sie haben 30 min Zeit zu kapieren, daß sie sich ne Knarre kaufen und den Präsidenten erschießen müssen. Wenn Sie dabei erschossen werden, drücken Sie einfach ENTER und das Spiel beginnt von vorne....".......also nochmal die erste Klasse......ojemine...... :D
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
Ich denk da ähnlich wie du Druide.

Weitere gründe könnten sein, dass geistliche Wesen, keine Wahrnehmungen haben, und ist es nicht schön, Leid, Schmerz, Liebe und einen Orgasmus zu spüren? Was nur mit dem körper geht?

....An Reinkarnation glaube ich so oder so.
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
Woppadaq schrieb:
Ja, wenn das so ist.......


......geh ich mir gleich mal ne Knarre kaufen......vielleicht ist das ja der Sinn dieses Spiels......"Sie haben 30 min Zeit zu kapieren, daß sie sich ne Knarre kaufen und den Präsidenten erschießen müssen. Wenn Sie dabei erschossen werden, drücken Sie einfach ENTER und das Spiel beginnt von vorne....".......also nochmal die erste Klasse......ojemine...... :D
Mit einfach auf enter drücken ist es sicher nicht getan.

Kannst ja tun, wenn es dich befriedigt, dann leb aber mit den Konzequenzen einen Mord begangen zu haben, welche dich sicher nicht im neuen Leben. Du ziehst alle Probleme mit in dein neues Leben.

ALSO vergiss lieber mal den Mist mit, ja dann fang ich das Level neu an und drück auf enter, so leicht ist es auch wieder nicht.
Druide hat es so bestimmt auch nicht gemeint.
 

Highwaydog

Geheimer Meister
16. Oktober 2002
241
und wenn es so wäre: wie weiter??
das ist doch die frage nach dem sinn des lebens...
von mir aus darf das Universum ein riesiger Computer sein, aber das beeinflusst ja nicht unser Leben...
wenn man sich fragt: wie komm ich zum exit? dann fragt man sich: warum lebe ich?

man könnte ja eh nichts dagegen unternehmen...
oder kann sich die Figur in nem Game etwa auflehnen und aus dem Computer entkommen?

Falls wir eben wirklich nur gesteuerte Figuren sein sollten, dann lass uns Figuren sein, ich weiß nur, dass der Spieler verdammt viele Sachen gleichzeitig tun können muss...
nach der Vorstellung sind wir aber trotzdem kein bisschen anders als vorher, von daher hilft diese Erkenntnis nicht wirklich viel... denn wenn nun da schon ein Spieler seit mehr als 30.000 Jahren und noch viel mehr (unserer Zeit, wohlgemerkt) sein Spiel spielt, womöglich mit uns, dann wird er langsam schon wissen was er tut... bzw. was ihr tut, denn ich als gläubiger Christ glaube nicht wirklich, dass wir Charakter in nem Game sind, weil ich nun mal net an die Reinkarnation glaube und das eigentlich auch nur eine abgewandelte version der westl. Reinkarnationsvorstellung ist...

und was du mit "wirkliche welt" betitelst: wär je jemand in der lage, in diese welt zu gelangen?
du hättest ja sowieso keine Möglichkeit, die echte Person zu übernehmen...
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
als gläubiger christ?

Ach dr Jesus iss net ufferstanda?

p.s. die christliche Wiedergeburtenlehre wurde erst 300 n chr. verworfen.
Aufgrund der Könige etc. ....was bedeutet schon königliches Blut, wenn der Bauer von nebenan genauso als Prinz Reinkarnieren kann.
(quellen hab ich leider net)
 

Octron

Geheimer Meister
28. Januar 2003
176
kann euch da einen sehr guten Film empfehlen: "eXistenZ", in dem Film geht es darum dass Menschen an einem Computerspiel teilnehmen, jedoch zu Ende hin nicht mehr entscheiden können was Realität und was Spiel ist...wirklich erschreckender Film, empfehle ich jedem! :wink:
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
ne, der is echt gut

und matrix für reiche, zumindest vom budget, weniger vom intellektuellen anspruch waren ja wohl teil 2 und 3
zumindest sehe ich das so

da ich auch ziemlich viel pc zocke und so, hab ich mir das auch schon mal überlegt, vor allem dann, wenn ich so wie in den letzten weihnachtsferien nach 8stündigem gothic 2 zocken am stück irgendwann nachts aufgewacht bin und mir überlegt hab, ob ich jetzt noch ins minental gehe oder doch noch mal schnell nach khorinis.
irgendwann dachte ich mir dann es wäre doch besser weiterzuschlafen,

daran merkt man schon, dass man sehr starke parallelen zwischen einem game und dem leben hat.
allerdings, ist es leider nicht so, da man ja einfach reset drücken könnte unc den level nochmal spielen könnte.
hätte ich glaube schon oft von gebrauch gemacht :lol:
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Ist das Spiel des Lebens nicht Fussball?


Jedenfall hört sich das doch recht nach matrix an diese Leben ist ein Spiel. Selbst wenns so währe, macht das beste draus.
 

KYR

Geselle
21. August 2003
42
Dark_in_Doubt schrieb:
da ich auch ziemlich viel pc zocke und so, hab ich mir das auch schon mal überlegt, vor allem dann, wenn ich so wie in den letzten weihnachtsferien nach 8stündigem gothic 2 zocken am stück irgendwann nachts aufgewacht bin und mir überlegt hab, ob ich jetzt noch ins minental gehe oder doch noch mal schnell nach khorinis.
irgendwann dachte ich mir dann es wäre doch besser weiterzuschlafen,

daran merkt man schon, dass man sehr starke parallelen zwischen einem game und dem leben hat.
Ähm, hallo? Parallelen zwischen Game und Leben? So wie druide sie beschrieben hat vielleicht noch aber mit einem PC Game aus "unserer" Welt? Also ich hab noch kein Game gezockt, in dem ich mich wirklich verlieben konnte oder enrsthaft sterben konnte. Wo bitte siehst du Parallelen zwischen Gothic 2 (habs noch ned gespielt) und dem Leben?
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Bei guten PC spielen ist es bei mir auch echt krass, kann mich auf Arbeit und früher in der Schule nie richtig konzentriern dachte immer nur an das Game zB Comand and Conquer. Auch davon geträumt. Da das musst du machen dann kommst du weiter usw. Bei echt guten spielen. Die gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. Man ist irgendwie in dem Spiel weiss aber schon das es nicth real ist. Aber man lebt fast in dem Spiel.

Aber echt nur bei wirklich guten Spielen.
 

Jay-Ti

Auserwählter Meister der Neun
2. August 2002
989
Vielleicht projezieren wir auch einfach als "Maß aller Dinge" unsere geschaffene Welt in die Welt, welche wir denken, dass sie uns geschaffen hat.
Ja vielleicht dachten die Leute damals, dass sie nur Akteure in einem Buch sind, vielleicht denken wir heute, wir sind Computercharaktere und vielleicht denken die Leute morgen schon wieder was ganz anderes.

Zu glauben, dass das hier und jetzt das Reale Leben ist wäre ja auch viel zu einfach.
 

DerlustigeA

Großmeister
27. Dezember 2003
99
Jay-Ti schrieb:
Zu glauben, dass das hier und jetzt das Reale Leben ist wäre ja auch viel zu einfach.
Ich denke nicht zu einfach, aber es wäre einfach sinnlos. Wenn wir nur alles Materielle als real annehmen sind wir nach dem Tod nicht mehr da, einfach nicht mehr Existent. Wenn es so wäre hätte das Leben meiner Meinung nach absolut keinen Sinn. :?
 

Highwaydog

Geheimer Meister
16. Oktober 2002
241
bombaholik schrieb:
als gläubiger christ?

Ach dr Jesus iss net ufferstanda?

p.s. die christliche Wiedergeburtenlehre wurde erst 300 n chr. verworfen.
Aufgrund der Könige etc. ....was bedeutet schon königliches Blut, wenn der Bauer von nebenan genauso als Prinz Reinkarnieren kann.
(quellen hab ich leider net)
Achtung! :!:
Auferstehung und Reinkarnation sind völlig unterschiedliche Dinge! (da warnt auch unsere Relilehrerin immer davor)
und es gibt keine christliche Wiedergeburtenlehre...
Im Christentum wird man nach dem Tod erlöst, und braucht nicht im Samsara umherschwirren, bis man irgendwann das Nirwana erreicht und erlöst ist, sondern man hat ein Leben, und das reicht dem Menschen zur Genüge.
 

Schattenspiegel

Vorsteher und Richter
11. April 2002
753
druide
mit dem spiel bist du nicht verkehrt

finde
suche
höre nicht auf zu suchen

du wirst überrascht sein was es zu finden gibt

gesternheuteundmorgen

l&l
stupy
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
selbst im frühen Christentum war der Glaube an Reinkarnation selbstverständlich. Erst bei einem Konzil unter Kaiser Justinian 533 n. Ch. wurde der Glaube an "eine Präexistenz der Seele" verdammt.
( Verflucht sei.....)
Einer der wichtigsten Belege stammt von dem christl. Mystiker Apollonius von Tyana.
Selbst Kirchenväter sprachen sich dafür aus :Hieronymus, Clemens von Alexandrien, Gregor von Nyssa, Ruffinus, Justinus, Hilarius , Tertian, Philo und Nemesius.


Edit:

Und die alten Kelten glaubten ebenfalls an Wiedergeburt, gelle Druide!
(Quelle: Chronik der Deutschen, Chronikverlag.)
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
Witt schrieb:
Ähm, hallo? Parallelen zwischen Game und Leben? So wie druide sie beschrieben hat vielleicht noch aber mit einem PC Game aus "unserer" Welt? Also ich hab noch kein Game gezockt, in dem ich mich wirklich verlieben konnte oder enrsthaft sterben konnte. Wo bitte siehst du Parallelen zwischen Gothic 2 (habs noch ned gespielt) und dem Leben?
nein, das hast du falsch verstanden.
ich sehe keine parallelen, aber ich finde es faszinierend, dass man nach einer langen spieldauer so im unterbewusstsein gefesselt ist, dass man nicht mehr von der virtuellen welt loskommt, so dass man praktisch überschneidungen sieht, die sich dann ja nicht wirklich auswirken, aber doch so für sich eine ganz interessante erscheinung sind.

also, parallelen sehe ich auch keine.
außer vielleicht, dass sich dein tun auch wie im richtifen leben auf die einstellung deiner mitbürger dir gegenüber auswirkt, und solche sachen.
 
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