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BAYER... und die Menschenversuche

Thinka

Geselle
4. Mai 2003
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zu den Menschenversuchen im dritten Reich

BAYER unterstützte aber nicht nur die genetische Grundlagenforschung des NS-Mediziners (Mengele), das Unternehmen versprach sich von Tests neu entwickelter Präparate an Zwillingen auch selber profitable Erkenntnisse. Und für diese Erkenntnisse mussten die Labor-Menschen Höllen-Qualen erleiden.
Aufgrund der katastrophalen Zustände in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten Ost-Europas begannen sich Seuchen auszubreiten und das Fleckfieber drohte auf die deutschen Truppen über zu greifen. Hektisch machten sich BAYER, HOECHST und die anderen zur IG FARBEN gehörenden Pharma-Firmen daran, einen geeigneten Impfstoff zu entwickeln, der die Mörderbanden ihr Kriegshandwerk unbeschadet fortsetzen lassen würde und obendrein lukrative Einnahmen versprach.
Dr. Karl König, der Leiter von BAYERs Prüfungsabteilung für neue Produkte, war nach Aussage von Eva Kor bei diesen grausamen Experimenten oft dabei. Das Massen-
sterben rührte weder ihn noch die anderen Konzern-Verantwortlichen. "Alle Personen sind (an den) Experimenten gestorben" - "In Kürze werden wir uns mit Ihnen über weitere Lieferungen in Verbindung setzen", schrieb BAYER lapidar an Rudolf Höß, den Lager-Komman-
danten von Auschwitz.
Für die Menschenversuche mit den Impfstoffen gegen Fleckfieber, Malaria, Ruhr und Tuberkulose sowie mit Giftgas wurde kein BAYER-Mann zur Rechenschaft gezogen.
Quelle: http://www.cbgnetwork.org/Ubersicht...4_99/Versuchskaninchen/versuchskaninchen.html

Ich finde das so erschreckend. Einige unserer Medikamente würden jetzt sicherlich nicht existieren... aber wenn man sich mal klarmacht, dass diese Firma, die heute so erfolgreich ist, eigentlich so eine Vergangenheit hat und den Krieg zu ihrem Vorteil nutzen.

Und keiner musste sich dafür verantwoten.

Was meint ihr dazu?
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Es gibt einen ganzen Wälzer (oder sogar mehrere?) darüber, in denen Personen namentlich aufgeführt werden, die während des Dritten Reiches, aber auch nach dem Dritten Reich wieder Posten hatten. Übrigens geriet auch ein renommierter us-amerikanischer Konzern in das Kreuzfeuer der Kritik: IBM. Dem Konzern wurde vorgeworfen, dem Reich bei der Logistik der KZs geholfen zu haben. Selbstverständlich wussten die amerikanischen Stellen von den Unternehmungen der deutschen Zweigstellen nichts. :-/

Die Medizin erscheint manchmal nebst Erfolgen und Misserfolgen als ein Experimentierfeld, so werden die Methoden der Pharmakonzerne aktuell ebenfalls angekreiert. Tausende ungeprüfter Arzneimittel sind im Umlauf. Ein Thema ist dazu angestossen unter Pharma-Kampagne BUKO.

Die Konzerne konnten im Dritten Reich einen Vorteil zum Schrecken der Nachwelt nutzen: sie konnten experimentieren - hinter Mauern und keiner zog sie zur Verantwortung. Vielleicht daher der Spruch: "Operation erfolgreich - Patient tot." Und es stimmt: eine breite Aufarbeitung der Verbrechen im Dritten Reich liess lange auf sich warten....
 

v3da

Geheimer Meister
15. Dezember 2003
431
Was ich dazu meine?

Kurzfassung: Keine Macht der Pharmaindustrie, gesund leben und auf Medikamente und Arzt verzichten soweit es nur geht :D
 
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