Balanceismus ist Schutz vor Gesellschaftsprobleme

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Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.736
In der DDR war es im Durchschnitt einfacher, weil es keine hinterhältigen Kapitalisten gab, und es gab auch wenige Kriminelle.

Welch ein Quatsch.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Und ich schrieb, dass in der DDR eine erheblich höhere Anpassung erforderlich war, einfach, weil es erheblich mehr böse Nachbarn in Form von denunzierenden Blockwarten, Spitzeln, informellen Mitarbeitern gab, die gerne dafür gesorgt haben, dass die Akten bei der Stasi stets aktuell waren. Glaubst Du dieses Gelichter sei nicht hinterhältig gewesen?

Und das kommt heute auch wieder. Wobi auch die heutige Denunziation und Anschwärzung mittels Meldestellen usw wird nicht von Kapitalisten, sondern im Sinne einer links gerichteten Politik betrieben wird.
 

Bunter Hund

Geheimer Sekretär
2. Juni 2025
672
Welch ein Quatsch.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Und ich schrieb, dass in der DDR eine erheblich höhere Anpassung erforderlich war, einfach, weil es erheblich mehr böse Nachbarn in Form von denunzierenden Blockwarten, Spitzeln, informellen Mitarbeitern gab, die gerne dafür gesorgt haben, dass die Akten bei der Stasi stets aktuell waren. Glaubst Du dieses Gelichter sei nicht hinterhältig gewesen?

Und das kommt heute auch wieder. Wobi auch die heutige Denunziation und Anschwärzung mittels Meldestellen usw wird nicht von Kapitalisten, sondern im Sinne einer links gerichteten Politik betrieben wird.
Mir haben viele Leute aus der DDR gesagt: "Wenn man sich nicht abfällig und schlecht -in der Öffentlichkeit über die DDR, dem Sozialismus, dem Ostblock und Regierenden geredet hat, dann ist nichts passiert! Ab dem 80 Jahren war auch sachliche, konstruktive Kritik erlaubt, natürlich auch wegen der UNO-Verträge."

Gegensatz zu heute haben sie mir gesagt, haben sich die Nachbaren oft getroffen, zusammengesessen und sich gegenseitig, ohne Bedingungen und großen Neid, geholfen.
 

Pilz

Großmeister
9. Januar 2026
93
Der Balanceismus wird von seinen Anhängern als Schutz vor gesellschaftlichen Problemen angesehen, weil er eine gerechtere und egalitärere Gesellschaftsordnung anstrebt, die auf Solidarität und gemeinschaftlicher Verantwortung basiert. Im Gegensatz zum Kapitalismus, der oft als Ursache für Ungleichheit und Ausbeutung kritisiert wird, soll der Balanceismus soziale Gerechtigkeit, eine gerechtere Ressourcenverteilung und die Überwindung von Armut und Unterdrückung fördern.

Erläuterung:

Der Balanceismus, als Gegenentwurf zum Kapitalismus, zielt darauf ab, die Gesellschaft von grundlegenden Problemen wie Armut, Ungleichheit und Ausbeutung zu befreien.


Sind das deine komischen Videos/ wie das da unten/oder von anderen Leuten?

 

Bunter Hund

Geheimer Sekretär
2. Juni 2025
672
Viele jüngere Menschen oder im Westen aufgewachsene Menschen können sich nicht vorstellen, dass die DDR auch gute und schöne Seiten hatte. Das liegt an die übertreibenden negativen Berichterstattungen der heutigen Medien.
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.800
In den frühen Jahren des Internets verglich ich einmal die Kriminalstatistiken der BRD und der der USA. Zu diesem Zweck verwendete ich die offiziellen Kriminalstatistiken des BKA und des FBI. Dabei fand ich allerdings schnell heraus, dass solche Vergleiche alles andere als einfach sind.

Kompliziert wird das vor allem durch folgende Tatsachen:
- Die Zahlen werden anders erfasst und auch anders kategorisiert. Will man auch nur eine annähernd vergleichbare Datenbasis schaffen, dann muss man manchmal bereits an den Ausgangsdaten herumrechen - das ist fehleranfällig, stellt aber zumindest immer eine Art Interpolation dar.
- Es gibt durchaus Unterschiede darin, was überhaupt als Straftat gewertet wird und was nicht. Im genannten Beispiel gab es vor allem im Bereich Wirtschaftskriminalität deutliche Unterschiede in diesem Punkt. Die Zahlen sind dann nicht wirklich vergleichbar, weil sich bereits ihre Definition grundlegend unterscheidet.
 

Bunter Hund

Geheimer Sekretär
2. Juni 2025
672
Im Bereich Wirtschaftskriminalität sitzt jetzt im Präsidentenamt der USA ein absoluter Experte im Amt. :D
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.800
Viele jüngere Menschen oder im Westen aufgewachsene Menschen können sich nicht vorstellen, dass die DDR auch gute und schöne Seiten hatte. Das liegt an die übertreibenden negativen Berichterstattungen der heutigen Medien.

Gute und schöne Seiten kann man auch an der Nazi-Diktatur finden, wenn man nur lange genug sucht und wenn man diese Aspekte entsprechend bewertet. Außerdem gibt es in jedem (noch) funktionierenden System auch nicht wenige Profiteure des Systems, denn wäre dem nicht so, dann würde es bereits nicht mehr existieren.

Als die DDR fiel, da war ich in meinen Mittzwanzigern und lebte in Berlin(West). Wie viele Menschen im Westen fand ich es erschütternd, dass sich in den ersten Jahren nach dem Fall der DDR abzeichnete: Vieles war noch schrecklicher gewesen, als wir es angenommen hatten. Bei meinen ersten Besuchen der ehemaligen DDR nach der Wende, nunmehr möglich, hat mich vor allem deprimiert, wie runtergekommen das alles aussah. Gerade auch Strukturen, die fraglos noch aus Vorkriegszeiten stammen mussten.

Gegensatz zu heute haben sie mir gesagt, haben sich die Nachbaren oft getroffen, zusammengesessen und sich gegenseitig, ohne Bedingungen und großen Neid, geholfen.

Aber auch eben deshalb, weil einem die Verteilungsprobleme und die Engpässe gar keine andere Wahl lassen. Man rauft sich zusammen, weil man genau weiß: Genauso wie Du mich irgendwann brauchen wirst, so brauche ich auch Dich früher oder später.
Da stellt man sich dann gut mit einem Handwerker, weil man genau weiß: Sollte ich mal einen Handwerker brauchen, dann bekomme ich auf dem offiziellen Wege erst einmal keinen, oder es wird ewig dauern. Also lade ich den Handwerker zu meinen Grillparties ein, auch wenn ich den vllt. gar nicht mag, damit er mir dann hilft, wenn es sein muss.

Ein kleines, wenn auch banales Beispiel:
Im Jahr 1985 machte ich mit meiner Familie eine Reise durch Polen. In einem Laden sah ich ein Schachspiel, das mir gefiel. Nichts Besonderes, und auch für polnische Verhältnisse billig, also kaufte ich eines. Ich trug es unter meinem Arm, setzte mich in ein Strassencafé und trank eine Limonade.
Dann beobachtete ich, wie ein Pole nach dem anderen mit diesem Schachspiel unter dem Arm die Strasse entlang lief. Nanu, dachte ich, was habe ich denn jetzt da angestossen? Warum kaufen sie denn da jetzt alle Schachspiele?

Ganz einfach: Man kauft Schachspiele, weil sie nix kosten und weil es welche gibt. Man spielt zwar selbst kein Schach und braucht auch kein Schachspiel. Man kann es aber in seinen Keller legen und irgendwann gegen Geschirrhandtücher eintauschen, die jemand anderes gekauft hat, als diese gerade gab. Und gerade keine Schachspiele.
Es führt auf Dauer dazu, dass Menschen Dinge kaufen und horten, die sie überhaupt nicht brauchen - weil die Gelegenheit kommen kann und wird, wo man es gegen Dinge eintauschen kann, die man braucht.

Da kauft dann jemand Autoreifen, weil es sie gerade gibt, obwohl er gar kein Auto hat. Weil der Tag kommen wird, wo er sie gegen einen Batzen Kinderbekleidung eintauschen kann, die jemand gekauft hat, der überhaupt keine Kinder hat. In gewisser Weise ist auch dieses - durchaus verständliche - Konsumverhalten der Menschen ein Faktor neben anderen, das eine Planwirtschaft auf Dauer von innen aushöhlt. Denn die Menschen horten Waren, z.T. jahrelang, die im Grunde unter Preis verkauft wurden.
 

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