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Thema: Karfreitag

  1. #37
    Wiedergänger Benutzerbild von dtrainer
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    Standard AW: Karfreitag


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    Mit Verlaub empfinde ich es als falsch einen Glauben mit zu leben "weil man das so macht".
    Zustimmung. Eine Form ohne Inhalt ist hohl und überflüssig.
    einen fremden Heiland aus der fernen Wüste
    Was für eine Wüste denn? Jerusalem liegt in keiner Wüste. Welche denn?
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

  2. #38
    Großmeister-Architekt Benutzerbild von Nachbar
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    Standard AW: Karfreitag

    Zitat Zitat von Ein wilder Jäger Beitrag anzeigen
    Es nur noch als arbeitsfreien Tag zu sehen und so zu verbringen, wie es einem gerade einfällt, ist selbstverständlich nichts anderes als die Abschaffung des Weihnachtsfestes.
    Jeder besondere Tag wird so gelebt wie ihn die jeweiligen Menschen empfinden und es ihnen richtig erscheint. Das Weihnachtsfest betreffend gibt es ja bereits unter Christen eine große Vielfalt... Abschaffen allerdings können sie diesen Tag nur selbst, genau wie sie ihn auch nur selbst mit Leben und Inhalt füllen können. Der inzwischen erreichte Grad der Verwahrlosung zeigt eventuell an, wie wenig sorgsam sich die Christen um ihr Fest gekümmert haben und wie wenig es ihnen geglückt ist, eine Botschaft mit Strahlkraft zu bewahren, die gegen nackten Konsum bestehen kann. Nein, abgeschafft wird ein besonderer Tag niemals von aussen, nicht einmal die Kommunisten haben das hingekriegt, abgeschafft wird er von innen.

    Hätten es die christlichen Soldaten in den vielen Kriegen auch nur ein einziges Mal fertig gebracht, zu Weihnachten nicht bloß ganz vereinzelt mit dem Töten nachzulassen, sondern einen Frieden zu schließen, so wie es der Botschaft entspricht, was hätte das Weihnachtsfest dadurch - und bis zum heutigen Tag - für einen emotionalen Wertzuwachs erlebt. Aber das haben sie nicht. Die Christen begehen im Grunde nur die Hülle eines Festes, die sie selbst nicht füllen. Und die Nicht-Christen? Die sollen nun das schützen, worum sich die Christen selbst nicht wirklich kümmern?
    Trump vs. Truth. John Oliver erklärt auf HBO sehr unterhaltsam die Welt der Trumpschen Wahrheiten. ----> https://www.youtube.com/watch?v=xecEV4dSAXE <----

  3. #39
    Vorgesetzter und Richter Benutzerbild von TheUnforgiven
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    im Norden... vorher Viva Colonia
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    Standard AW: Karfreitag

    Sehr gut geschrieben @Nachbar.
    Kann ich so voll und ganz unterschreiben.
    Egal, wie niedrig man die Messlatte für menschliche Intelligenz legt, es kommt hier jeden Tag mindestens einer, der es schafft, aufrecht darunter her zu gehen...

  4. #40
    Barbarisches Relikt Prinz des Königlichen Geheimnisses Benutzerbild von Ein wilder Jäger
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    Standard AW: Karfreitag

    Wenn Weihnachten für Dich nur noch ein Paket freier Tage ist und die Weihnachtsferien die Skiferien, dann hast Du Weihnachten für Dich abgeschafft, Malakim. Eierfest ist nicht Ostern, Laternenfest nicht St. Martin und Skiferienfest nicht Weihnachten. Das heißt dann vielleicht noch so, ist aber etwas anderes, nämlich das anlaßlose Ganzjahresabfeiern. Mit dem nötigen Kleingeld kann man dann im Winter ans Rote Meer zum Schnorcheln fliegen oder in den Sommerferien in den Skiurlaub und aus dem Jahr einen genauso beliebigen Einheitsbrei machen wie aus der Speisekarte. Aber eigtl. fand ich meine erste Formulierung schöner und treffender: "Es nur noch als arbeitsfreien Tag zu sehen und so zu verbringen, wie es einem gerade einfällt, ist selbstverständlich nichts anderes als die Abschaffung des Weihnachtsfestes." Man kann das sehr schön an Christi Himmelfahrt beobachten, einem (weitgehend ehemaligen) Feiertag, der erst zum "Vatertag" wurde und dann zu einem Tag sanktionierten Danebenbenehmens und Saufens für Junggesellen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    Abschaffen allerdings können sie diesen Tag nur selbst, genau wie sie ihn auch nur selbst mit Leben und Inhalt füllen können.
    Ja, selbstverständlich. Das schrieb ich ja. Lies meinen Satz noch einmal, er steht oben in Anführungszeichen.

    Der inzwischen erreichte Grad der Verwahrlosung zeigt eventuell an, wie wenig sorgsam sich die Christen um ihr Fest gekümmert haben und wie wenig es ihnen geglückt ist, eine Botschaft mit Strahlkraft zu bewahren, die gegen nackten Konsum bestehen kann. Nein, abgeschafft wird ein besonderer Tag niemals von aussen, nicht einmal die Kommunisten haben das hingekriegt, abgeschafft wird er von innen.

    Hätten es die christlichen Soldaten in den vielen Kriegen auch nur ein einziges Mal fertig gebracht, zu Weihnachten nicht bloß ganz vereinzelt mit dem Töten nachzulassen, sondern einen Frieden zu schließen, so wie es der Botschaft entspricht, was hätte das Weihnachtsfest dadurch - und bis zum heutigen Tag - für einen emotionalen Wertzuwachs erlebt. Aber das haben sie nicht. Die Christen begehen im Grunde nur die Hülle eines Festes, die sie selbst nicht füllen. Und die Nicht-Christen? Die sollen nun das schützen, worum sich die Christen selbst nicht wirklich kümmern?
    Keine Ahnung. Verlangt das jemand? Aber Du verlangst von den Christen, ihre Religion so zu verstehen und so zu leben, wie Du das für richtig hältst, nämlich als irdisches politisches Programm, sonst willst Du von ihnnen nichts wissen. Das Christentum ist aber nicht kollektiv, politisch und irdisch, sondern individuell, privat und Gott zugewandt.
    Bitte beachtet die drei wichtigsten Regeln!

    Rotschrift ist Moderation.

    Schwarze Schrift ist nur eine private Meinung und möglicherweise ein Grund, sich aufzuregen.

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  5. #41
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    Standard AW: Karfreitag

    Zitat Zitat von Ein wilder Jäger Beitrag anzeigen
    Wenn Weihnachten für Dich nur noch ein Paket freier Tage ist und die Weihnachtsferien die Skiferien, dann hast Du Weihnachten für Dich abgeschafft, Malakim. Eierfest ist nicht Ostern, Laternenfest nicht St. Martin und Skiferienfest nicht Weihnachten. Das heißt dann vielleicht noch so, ist aber etwas anderes, nämlich das anlaßlose Ganzjahresabfeiern. Mit dem nötigen Kleingeld kann man dann im Winter ans Rote Meer zum Schnorcheln fliegen oder in den Sommerferien in den Skiurlaub und aus dem Jahr einen genauso beliebigen Einheitsbrei machen wie aus der Speisekarte. Aber eigtl. fand ich meine erste Formulierung schöner und treffender: "Es nur noch als arbeitsfreien Tag zu sehen und so zu verbringen, wie es einem gerade einfällt, ist selbstverständlich nichts anderes als die Abschaffung des Weihnachtsfestes." Man kann das sehr schön an Christi Himmelfahrt beobachten, einem (weitgehend ehemaligen) Feiertag, der erst zum "Vatertag" wurde und dann zu einem Tag sanktionierten Danebenbenehmens und Saufens für Junggesellen.
    Es ist natürlich richtig, das ich als jemand der bewußt aus der Kirche ausgetreten ist, Weinachten abgeschafft habe. Das bedeutet doch aber nicht das ich die freien Tage nur als "freie Tage" betrachte und lebe.
    Es gibt ja nun um die Jahreszeit einige Gründe und Anlässe die unabhängig vom Christentum dort stattfinden. Ich schlage beispielsweise zur Sonnenwende mit Freunden und vielen Kindern den Baum mit dem wir das Haus dann zur Jahreswende schmücken. Die Rückkehr des Lichts, das von da an länger werden der Tage, ist ein wunderbarer Grund zum feiern und das auch wenn ich nicht Jesus mit diesem Licht gleichsetze.
    Das Weihnachstfest vom christlichen Inhalt zu befreien ist wirklich nicht schwer, es ist kaum welcher da. Die dunkle Zeit mit Vorlesen und Gesellschaftsspielen am heimischen Feuer zu begehen
    ist auch nicht christlich oder von den Christen erfunden. USW. nur weil ich den christlichen Anteil dieser freien Tage nicht begehe heißt wirklich nicht das ich diese inhaltsfrei und belanglos "abfeier".

    Viel verwerflicher finde ich es dem ganzen noch einen christlichen "Anschein" zu geben und so zu "tun als ob", ohne sich mit dem was da gefeiert wird überhaupt zu befassen. Das Elend der Belanglosigkeit reicht
    ja bis in die Kirchen hinein, wo im GOttesdienst (ehedem ein Ritual) fragwürdige Krippenspiele stattfinden und um die dumpfen "Gläubigen" noch zu erreichen "In The Ghetto" gespielt wird.

    Ganz ehrlich, ich denke das meine Familie deutlich mehr Inhalt in diese Tage legt als die allermeisten Christen die sich vor während und nach
    IHREM heiligen Fest voll saufen und fressen und um sich besser zu fühlen 10€ an Brot für die Welt spenden.

    Gleiches gilt übrigens für das Osterfest, welches für die Christen noch höhere Bedeutung haben sollte und woraus Sie im wesentlichen eine Eiersuche gemacht haben.
    Da denke ich schon das auch da mehr Inhalt, über Schokoeier hinaus, an meine Kinder transportiert wird, ganz ohne Kreuzigung und Auferstehung als Hintergrundgeschichte.
    Übrigens lasse ich es nicht aus meine Kinder über die zutreffenden christlichen Inhalte zu informieren und ich vermute auch da ist der Informationsfluß bei uns zu Hause
    besser als bei so manchen "Christen".

    Vermutlich tritt dabei ein ähnlicher Effekt ein wie bei überzeugten Vegetariern oder Veganern die verglichen mit den meisten anderen deutlich besser essen/kochen nur weil sie sich
    mit der Thematik befasst haben und nicht weil veganes Essen an und für sich so viel besser ist (aus Ihrer Überzeugung heraus). Ich kann ganz ähnliches bei anderen Familien beobachten die
    es ebenfalls unerträglich fanden ohne inneren Glauben christliche Feste mit zu hampeln. Unsere Sonnenwendfeier ist jedenfalls ein wirklich schönes Fest mit Baum schlagen, handgemachter Musik, essen am Feuer
    und einem Tag in der Natur mit vielen Kindern. Interessant: dieses Fest ist für die Kinder mindestens so wichtig wie der "heilige Abend" an dem die Geschenke abregnen,
    davon kann man sich ja leider nur schwerlich befreien.
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  6. #42
    Barbarisches Relikt Prinz des Königlichen Geheimnisses Benutzerbild von Ein wilder Jäger
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    Standard AW: Karfreitag

    Mein lieber Malakim, wie Du selbst schreibst: "Es ist natürlich richtig, das ich [...] Weinachten abgeschafft habe." Hatte ich das nicht schon ein paar Beiträge weiter oben so formuliert? Was Du daraus machst, ist ganz allein Deine Sache und die Deiner Frau. Du machst Sonnwend oder Jahrwend daraus, und andere nur einen freien Tag wie jeden anderen. Weder das eine noch das andere rechtfertigt übrigens imho gesetzliche Feiertage oder Schulferien.
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  7. #43
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    Standard AW: Karfreitag

    Zitat Zitat von Ein wilder Jäger Beitrag anzeigen
    Mein lieber Malakim, wie Du selbst schreibst: "Es ist natürlich richtig, das ich [...] Weinachten abgeschafft habe." Hatte ich das nicht schon ein paar Beiträge weiter oben so formuliert? Was Du daraus machst, ist ganz allein Deine Sache und die Deiner Frau. Du machst Sonnwend oder Jahrwend daraus, und andere nur einen freien Tag wie jeden anderen. Weder das eine noch das andere rechtfertigt übrigens imho gesetzliche Feiertage oder Schulferien.
    Es schwang hier in einigen Beiträgen mit, das es die "nicht Christen" sind die diese Tage zur Belanglosigkeit verkommen lassen. Fakt ist jedoch, es sind und waren die Christen selbst die diese Tage verkommen lassen.

    Warum denkst Du das ein christlicher Inhalt mehr Rechtfertigung für freie Tage ist als ein Naturereignis wie die Sonnenwende?
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  8. #44
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    Standard AW: Karfreitag

    Ich denke, daß ein von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit begangenes religiöses Fest eine guter Grund für einen gesetzlichen Feiertag ist und die private Feier einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter nicht. Wie es mit ehemals von der überwiegenden Mehrheit begangenen Festen aussieht, dazu habe ich mir keine Meinung gebildet und werde das auch nicht tun, ich sehe dem Bildersturm einfach zu.

    Kritik am mangelnden Glaubenseifer der Christen und an der Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes im besonderen ist übrigens keineswegs neu. Ich könnte wetten, daß auch Du schon auf der Grundschule damit traktiert wurdest.
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  9. #45
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    Standard AW: Karfreitag

    Zitat Zitat von Ein wilder Jäger Beitrag anzeigen
    Ich denke, daß ein von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit begangenes religiöses Fest eine guter Grund für einen gesetzlichen Feiertag ist und die private Feier einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter nicht.
    Das ist ja aber nicht der Fall. Hier im ehemaligen Osten nicht und im ganzen norddeutschen Raum auch nicht. Wirklich gläubige Menschen sind da rar, Glaubensinhalte in diesen hohen Feiertagen werden nicht einmal in den Kirchen transportiert!

    Ist denn nicht ein Umstand aus der Natur den niemand abstreiten kann ein Grund der ALLE betrifft, jenseits von irgendwelchem Glauben?
    Ich empfinde das als viel griffigeren Grund für einen freien Tag. In Schweden übrigens ist die Sommersonnenwende ein Grund dem ganzen Volk gleich mehrere Tage frei zu geben
    und die wissen auch alle warum und müssen nicht erst suchen und sich fragen was das alles soll.

    Wie es mit ehemals von der überwiegenden Mehrheit begangenen Festen aussieht, dazu habe ich mir keine Meinung gebildet und werde das auch nicht tun, ich sehe dem Bildersturm einfach zu.
    Bildersturm?
    Was willst Du denn da noch stürmen? Wann haben denn das letzte mal die Mädchen die Osternacht singend verbracht um am Morgen schweigend das Osterwasser zu holen?
    Wer weiß wohl noch was ich eigentlich meine?
    Wo sind sie denn die Bilder und Inhalte die nach Deinem Empfinden jetzt gestümt werden? Ist denn nicht der eigentliche Umstand das die Bilder verblasst sind und nun viele sich umschauen und fragen
    was tun wir hier eigentlich?

    Kritik am mangelnden Glaubenseifer der Christen und an der Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes im besonderen ist übrigens keineswegs neu. Ich könnte wetten, daß auch Du schon auf der Grundschule damit traktiert wurdest.
    Für mich ist Symbolik und wirken des Christentums in unserem Land sehr wichtig. Dafür wurde gekämpft, geblutet, gelitten und gelebt. Aber auch für die Religionsfreiheit wurde gekämpft
    und auch für die Trennung von Staat und Religion. Sollte da der Staat nicht nach Religionsunabhängigen Gründen suchen um die Volkswirtschaftlich sinnvollen freien Tage zu begründen?
    Sollte dann nicht jede Gruppe diese freien Tage mit Ihren Inhalten füllen können? Wäre es nicht schön wenn dadurch die Feste wieder einen Inhalt bekämen weil sie von Menschen begangen werden die
    da jenseits vom saufen und fressen was sehen?

    ... und müssen wir nicht einsehen das ein großteil der Bevölkerung heute und zu allen Zeiten lieber saufen und fressen will als alles mögliche andere?
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  10. #46
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    Standard AW: Karfreitag

    Ist das nicht eine Form von christlichem Größenwahn, wenn man glaubt, das man selbst die (scheinbar nur ihnen zustehenden) Feiertage in aller Besinnlichkeit begeht und man weiterhin glaubt, all die abgefallenen Exchristen oder gar die Atheisten an dem Tag nur tanzen, saufen und fressen wollen, aber eigentlich in die Fabrik gehören, weil es halt keine Christen sind? Ich mach an Weihnachten jetzt nichts besonderes, ich bin Atheist, meine Frau Muslima. Wir schenken uns eine Kleinigkeit und das war es eigentlich auch. Ich brauch keinen Baum, der mir die Bude vollnadelt.

    Mir geht der Karfreitag genauso ab wie jedem Christen der Geburtstag von Zeus, die Feiertage wurden staatlicherseits mal festgelegt, der Hintergrund tangiert die einen bei Ostern und die anderen am 1. Mai. Frei haben aber alle, nur die Christen haben das Bestreben, alle Ungläubigen an "ihren" Feiertagen auf die Arbeit zu schicken. Mangels Drohpotenzial wird das aber immer lächerlicher.

  11. #47
    Auserwählter Meister der Neun Benutzerbild von Giacomo_S
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    Standard AW: Karfreitag

    Aus der Sicht der Kirchen sind unsere heutigen Feiertage sowieso nur noch ein übrig gebliebener Rumpf, Rückzugsgefechte im Grunde. Im Mittelalter war fast jeder 3. Tag im Jahr ein Feiertag, an dem nicht oder nur wenig gearbeitet wurde.
    Das änderte sich erst mit der Säkularisation, der Industrialisierung und der dadurch notwendigen Maschinenauslastung sowie der Einführung genau festgelegter Arbeitszeiten.
    Arbeite, als ob das Geld nicht brauchst.
    Liebe, als ob du nie verletzt worden wärst.
    Tanze, als ob niemand zusieht.

    Herr, lass mich ein guter Mensch sein. Aber bitte nicht sofort.

  12. #48
    Geheimer Sekretär Benutzerbild von Aragon70
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    Standard AW: Karfreitag


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    Ich glaube nur noch die wenigsten sehen Feiertage als religiös an, ist halt praktisch um Urlaub zu nehmen. Irgendwann, wenn genug Leute aus Kirchen ausgetreten sind und die alten Religionen langsam in Vergessenheit geraten könnte man darüber nachdenken aus Weihnachten ein Art generelles Winterfest zu machen das an keine spezielle Religion gebunden ist.

    Ich denke man könnte in unserer heutigen industrialisierten Zeit durchaus darüber nachdenken ob man eine 5 Tage Arbeitswoche braucht. Problem ist der Kapitalismus und der daraus resultierende Konkurrenzdruck. Eine Firma versucht immer mit allen Mitteln das Maximum aus ihren Mitarbeitern rauszuqeutschen um den maximalen Profit zu erreichen. Man muß das natürlich für alle Firmen festlegen und kontrollieren das es eingehalten wird.

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