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"Berufsverbot" für angehenden Lehrer

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
*lach* :lol:

junge leute???

Danke, Danke, Danke!!!!!! eben schnell die grauen Haare vertuscht und sein sportliches Käppi mit dem Schirm aufzieht...


mfg Don
 

Elbee

Vorsteher und Richter
28. September 2002
730
Der Mann ist nicht zu beneiden, wenn der seit 10 Jahren den Verfassungsschutz auf den Fersen hat. Bestimmt hat dem auch schon der eine oder andere vorgehalten, er sein paranoid ....

Dummerweise ist es in D seit Jahrzehnten üblich, dass Lehramtspersonal sich berufen fühlt, Schüler spätestens am Tag vor den Ferien über ihr "Parteiprogramm" zu informieren. Dass das mit intensivstem Gähnen seitens der Salbaderempfänger quittiert wird, ist den Betreffenden scheinbar bis heute nicht aufgefallen. Den Verfassungsschützern offenbar genauso wenig, na ja, wer schlägt so eine Berufskarriere auch schon ein.

Andererseits wird auf klassischen Antifa-Webseiten wie indymedia auch schon ganz hübsch Gewalt und Militanz gegenüber dem selbsterwählten Feindbild "Neo-Nazis" gepredigt, manchmal ist das auch echte Hetze mit allem was dazugehört. Müsste man also doch schon exakt wissen, was der Mann aus Heidelberg da antifa-mäßig genau verzapft hat, um das einschätzen zu können. Schullehrer sollten meiner Meinung nach schon mehrere Perspektiven kennen und die auch vermitteln, anstatt nur eine und die auch noch extrem.
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
das meinte ich elbee, denn ich glaube nicht das man eben mal für über 10 Jahre überwacht wird.

Das die antifa nicht gerade durch überlegte Ausprüche glänzt ist leider bekannt, denn sonst wäre ein politischer Erfolg bestimmt möglich; aber mit dem Aufruf zu Gewalt oder Sanktionen (und dadurch Beschneidung der Freiheit) für Einzelpersonen macht man sich eben nicht wirklich zu einer Organisation der man seine Kinder anvertraut.

Wie gesagt wenn ich Beweise bekomme das es wegen Lappalien zu einer 12 Jahre (?) langen Überwachung kam, wähle ich auch die Grauen Panther (so dass es die noch gibt)... .

mfg Don
 

Paladin

Geheimer Meister
6. Februar 2004
224
Länder

andere Länder andere Sitten!

Nur mal ein beispiel zum unterrichtsverbot in der USA!!!

Dort erhält man schon unterrichts verbot, wenn man den Schülern die EVOLUTIONSTHEORIE lehrt!!!!!!!
Kein scherz! Darwin ist bei den USis tabu!!
Da sind ja die erzkonservativen Christen an den Hebln der Macht und da die Evolutionstheorie der Christl. Schöpfungsmythos wiederspricht, darf sie nicht gelehrt werden!!!!!
Die die es doch tun erhalten Berufsverbot, oder wandern sogar in den Knast!

Für diese Konservativen ist es unerhört zu behaupten der Mensch stamme vom Affen ab (obwohl manche menschen noch gar nicht davon weggekommen sind hehe)

Was sagt ihr dazu?
Paladin
 

bstaron

Vorsteher und Richter
5. August 2003
760
Re: Länder

Paladin schrieb:
andere Länder andere Sitten!

Nur mal ein beispiel zum unterrichtsverbot in der USA!!!

Dort erhält man schon unterrichts verbot, wenn man den Schülern die EVOLUTIONSTHEORIE lehrt!!!!!!!
Kein scherz! Darwin ist bei den USis tabu!!

So ein Quatsch. Gib mir mal einen Link auf eine seriöse Quelle. Tatsächlich ist es in den USA umgekehrt nicht möglich etwa eine Tafel mit den zehn Geboten in einem Gerichtsgebäude aufzustellen. Der erste Verfassungszusatz der USA verlangt eine strenge Trennung zwischen Staat und Religion.
 

bstaron

Vorsteher und Richter
5. August 2003
760
Zu dem Lehrer. Antifa = Hardcore Kommunisten. Oder Anarchisten. Ganz im Gegensatz zu dem was der Zusatz "Anti" vermitteln will, sind Kommunisten bestimmt nicht das Gegenteil von Faschisten. Beide Ideologien sind für imperiale Politik bekannt, staatliche Lenkung der Wirtschaft, Konzentrationslager, Eroberungskriege, etc.

Eine echte "Antifa" wäre demnach jemand mit libertären Ansichten. Man sieht wieder einmal unter welchen Orwellschen Sprachverwirrungen die Gesellschaft heute leidet.

Meine libertäre Grundenstellung findet es auf der anderen Seite schlicht zum ko... das ein Bürger dieses Landes seit 10! Jahren ausgespitzelt wird ohne das die Vorwürfe auf den Tisch kommen. Ich finde es viel schlimmer das wir als Bürger diesen Irrsinn erlauben. So, jetzt bin ich auch ein Verfassungsfeind.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
@bstaron da muss ich dir recht geben...
bei der definition von kommunismus habe ich so ein wenig meine probleme ....

du sagst kommunismus und faschismus sind für imperiale system usw bekannt.... doch ich denke der kommunismus ist letztlich überhaupt nicht bekannt...

es gab mal eine zeit da haben leute diskutiert und demonstriert und stellenweise haben sie sich gegen reichlich beschissene systeme gewehrt .... sie glaubten, dass es früher oder später dazu kommen würde, dass die welt ein besserer und gerechter ort werden würden weil es immer wieder zu mal kleineren, mal größeren revolutionen kommen würde gegen die unsozialen auswüchse der gesellschaften um sie herum.

diese leute waren kommunisten und sozialisten...

lenin war einer von ihnen wurde aber als waffe von der deutschen heeresleitung nach russland geschickt um dort einzuschlagen wie eine bombe... an einem ort, der so ungeeignet war wie nur sonstwas für eine solche revolution.... ein land in dem nicht ein prozess starten sollten sondern in dem radikal ein umbruch stattfinden sollte um den staat und sein militär zu zerstören...

was sich in russland abspielte, in china und in so vielen später als "kommunistischen ländern" war schlicht kein kommunismus.

mir fällt es von daher schwer zu sagen der kommunismus sei für irgendwas bekannt weil ich einfach nicht sehe wo ( mal abgesehen von der ein oder anderen kleinen kommune... und da war kommunismus nicht imperial ) kommunismus wirklich praktiziert worden wäre.

der essentielle fehler lenins war seine feststellung, dass sinngemäß das volk zu dumm sei um zu verstehen und sich selbst zu führen und dass aus dieser erkenntnis heraus die führung übernommen werden müsste, dass erst eine art phase des lehrens und schulens erfolgen müßte um das volk vorzubereiten und dass die kommunistische partei sich solange in einem diktatorischem kokon konservieren könnte um an jenem tag an dem das volk endlich gebildet sei hervorzutreten und den kommunismus tatsächlich zu praktizieren.. in diesem moment gestand er sich eigentlich ein, dass essig war mit der revolution, dass das so nicht funktionieren konnte.. doch da war es zu spät und aus der fatalen erkenntnis heraus kam es dann zur diktatur, die man heute mit kommunismus verwechselt.
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.184
forcemagick schrieb:
was sich in russland abspielte, in china und in so vielen später als "kommunistischen ländern" war schlicht kein kommunismus.

Was sich in Deutschland abspielte war schlicht nach meiner Definition kein Nationalsozialismus.
Oh huch das darf man ja nicht sagen. Ich ziehe hiermit meine Aussage zurück.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
ich weiß nicht ob man das so sagen darf oder nicht? aber wenn das deiner meinung nach kein nationalsozialismus war dann sag halt was deiner meinung nach nationalsozialismus ist... von mir aus auch per pn wenn du es nicht öffentlich sagen willst...

es würde mich auf jednefall interessieren
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
OTO schrieb:
Was sich in Deutschland abspielte war schlicht nach meiner Definition kein Nationalsozialismus
da witzige hieran finde ich ja, dass die meisten leute, die einen nationalsozialismus wollen, erklärte antikommunisten sind. nur ist der sozialismus in nationalsozialismus halt die vorstufes des kommunismus... 8O


Paladin schrieb:
Für diese Konservativen ist es unerhört zu behaupten der Mensch stamme vom Affen ab (obwohl manche menschen noch gar nicht davon weggekommen sind hehe)
ist ja auch falsch. wir haben nur die gleichen vorfahren...
und darwin wird in den usa als weltanschauung angesehen, deshalb darf das genauso wenig oder viel gelehrt werden, wie es die christliche lehre mit der schöpfung darf...
 

Mr. Anderson

Vorsteher und Richter
24. Februar 2004
704
Kommunismus ist eine gesellschaftliche Utopie, die man vielleicht anstreben kann, die aber noch nie irgendwo in irgendeiner Form existiert hat. Wer totalitäre Staatsformen wie die Sowjetunion als kommunistisch beschreibt, der verwechselt meiner Ansicht nach, auf die ein oder andere Weise, Propaganda aus dem Kalten Krieg mit politischer Bildung.
Nationalsozialismus eine künstlich geschaffene Ideologie; Definitionsfragen sind da fast überflüssig; wir wissen ja, wer dies definiert hat, und daß er es nach seiner Vorstellung auch umgesetzt hat; für ein paar Jahre zumindest.
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.184
_Dark_ schrieb:
OTO schrieb:
Was sich in Deutschland abspielte war schlicht nach meiner Definition kein Nationalsozialismus
da witzige hieran finde ich ja, dass die meisten leute, die einen nationalsozialismus wollen, erklärte antikommunisten sind. nur ist der sozialismus in nationalsozialismus halt die vorstufes des kommunismus... 8O

Wie kommt man denn bitte auf soetwas?
Kannst du das etwas näher erläutern?

Und ist nicht jede Ideologie künstlich geschaffen? Nationalsozialismus war genauso eine Gesellschaftsvorstellung wie der Komunismus. Er hat nur keine Internationale sonder eine Nationale einstellung. Auch sieht er eine Verstaatlichung von Firmen und Gütern nicht vor. Er hat ein Konzept das sich auf jeden Stand bezieht und nicht nur auf den Arbeiter.

Wenn sich Rote gedanken machen und die Ideen weiterbearbeiten können warum sollten das die anderen nicht auch können?

Ich hoffe diese Aussage legt man mir jetzt nicht negativ aus.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
OTO schrieb:
Und ist nicht jede Ideologie künstlich geschaffen?.

naja lustigerweise ging es bei den kommunistischen denkern ursprünglich erst mal um eine beschreibung der derzeitigen situation und es wurde ein mehr oder weniger natürlicher dialektischer prozess unterstellt der durch kritik und aufstände, durch anpassung und neue unzufriedenheit letztlich zu einem idealzustand führen würde....

der kommunismus galt als wissenschaftliche beschreibung eines sozialen prozesses ( die sozialisierung der menschheit vergleichbar der psychologischen sozialisierung des einzelnen menschen ) für die einen als ketzerisch für die anderen weil es ein ende der herrschenden ordnung prophezeite..

der essentielle fehler ist die annahme einer radikalen und einmaligen revolution nach der der käse dann gegessen sein könnte....
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
Forcemagick schrieb:
der essentielle fehler ist die annahme einer radikalen und einmaligen revolution nach der der käse dann gegessen sein könnte....
meinst du damit jetzt den fehler der dem kommunismus unterstellt wird, oder dass der kommunismus diesen fehler wirklich begeht??
marx beschreitb ihn als endstufe eines lange anhaltenden prozesses, und damit wäre eine einmalige revolution hinfällig...

OTO schrieb:
Wie kommt man denn bitte auf soetwas?
Kannst du das etwas näher erläutern?
also ich wollte damit zum ausdruck bringen, dass viele (nazis), die nationasozialismus fordern, sich nicht darüber im klaren sind, dass

1. sozialismus hinter dieser idee steckt, obwohl sie ihn klar als "rot" und kommunistisch ablehnen...
2.der eigentlich nationasozialismus der unter hitler stattfand die bürger ausbeutete und dem großkapital zu mehr macht verholen hatte, womit sich die wähler hitlers ziemlich verrechnet hatten..
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
_Dark_ schrieb:
Forcemagick schrieb:
der essentielle fehler ist die annahme einer radikalen und einmaligen revolution nach der der käse dann gegessen sein könnte....
meinst du damit jetzt den fehler der dem kommunismus unterstellt wird, oder dass der kommunismus diesen fehler wirklich begeht??
marx beschreitb ihn als endstufe eines lange anhaltenden prozesses, und damit wäre eine einmalige revolution hinfällig...
.

der kommunismus... das ist letzlich so ein wort ;) ... der kommunismus ist die wie du schon sagst die endstufe des prozesses...der kommunismus ist die utopie...

diejenigen, die an diese utopie glauben und sie wollen sind kommunisten... sie sind es die diese fatalen fehler begangen haben...

der fehler den kommunisten begangen haben ist nicht nur unterstellt sondern durchaus real wie wir ja in der geschichte gesehen haben...

wie du schon sagst eine einmalige revolution ist nach den ursprünglichen kommunistischen vorstellungen und ideen nicht das ziel der übung...
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
Offtopic:

Berichtigt mich bitte wenn ich falsch liege, aber kann man den Komunismus in seiner gedanklichen Reinform nicht mit dem Ur-Christentum gleichsetzen?

Das wurde mir zumindest mal in der Schule nahe gebracht; liegt allerdings schon ein paar Jahr(zehnte) zurück.....


mfg Don
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
Don schrieb:
Offtopic:

Berichtigt mich bitte wenn ich falsch liege, aber kann man den Komunismus in seiner gedanklichen Reinform nicht mit dem Ur-Christentum gleichsetzen?

Das wurde mir zumindest mal in der Schule nahe gebracht; liegt allerdings schon ein paar Jahr(zehnte) zurück.....


mfg Don

ich bin jetzt nicht unbedingt christ.... hmmm.. wenn man mal von der neigung des christentums absieht ständig einen herren anzunehmen ( und sei es auch nur einen himmlischen ) ..... ja im prinzip wohl schon.... man teilt und gibt und liebt seinen nächsten ;) ... wohl schon vergelichbare utopien.. die kommunistische utopie ist dabei allerdings frei von relgiösen aspekten....
 

bstaron

Vorsteher und Richter
5. August 2003
760
forcemagick schrieb:
@bstaron da muss ich dir recht geben...
bei der definition von kommunismus habe ich so ein wenig meine probleme ....

du sagst kommunismus und faschismus sind für imperiale system usw bekannt.... doch ich denke der kommunismus ist letztlich überhaupt nicht bekannt...

Und wieder ein Kommunismus Romantiker. Du hast den Glauben es sein ein im Grunde gerechtes und gutes System, nur immer nie richtig durchgezogen. Das ist genau die Denkfalle. Nur ein kleines Beispiel: Im echten Kommunismus gibt es kein Privateigentum mehr. Da sich alle Rechte von Eigentum ableiten bist du in diesem System rechtlos. Willst Du das wirklich?

Beide -ismen stammen letzten Endes von Hegel ab. Der vertrat die Ansicht des übermächtigen Staates, in dem der Bürger praktisch nur ein Rädchen eines großen Getriebes ist. Bei Marx ist das sogar ganz offensichtlich, schließlich schrieb er "wir stellen Hegel vom Kopf auf die Füße". So läßt sich jedenfalls schon einmal erkennen das Kommunismus nie das Gegenteil von Faschismus bzw. Naziismus ist.

Dazu ein Artikel von jemand der beide System mitmachte, 91 Jahre alt und zutiefst besorgt in welche System die Welt abdriftet (EU bei uns, NAFTA in Amerika).
http://www.thenewamerican.com/tna/2004/09-06-2004/eu.htm

Jaja, ich weis, das ist von der bösen, bösen John Birch Society (benannt nach dem ersten Amerikaner der von Kommunisten ermordet wurde). Es ist trotzdem lesenswert was dieser Zeitzeuge heute schreibt und wovor er warnt.
 

bstaron

Vorsteher und Richter
5. August 2003
760
_Dark_ schrieb:
sozialismus in nationalsozialismus halt die vorstufes des kommunismus... 8O

Das war eher ein Trick, da wurde mit Bezeichnungen gespielt. Da wohl viele Menschen in damaliger Zeit mit Sozialisten sympathisierten wurde dieser Name gewählt. Denn da drin steckt nun einmal das "nationale" das sich viele gewünscht haben wie auch das "soziale" oder sozialistische. Stammt übrigens nicht von von mir, sondern aus einer kommentierten Version von "Triumph des Willens".
 

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