Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Was ist da los in Plauen?

Chemosch

Geselle
18. April 2006
30
Weil es auch ständig im Westen passiert, nur nicht so medial ausschlachtbar ist.
Die "Nazis" kommen nicht plötzlich irgendwo her. Die gab's seit der Wende, dank der Führungskader aus dem Westen.
Die Polizei ist im Westen nicht anders.
Angst wovor? Die Frage ist echt süß .
 
  • Ersteller
  • Moderation
  • #3

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
nur nicht so medial ausschlachtbar

.
Du meinst die ähnlichen Vorfälle im Westen tauchen gar nicht in den Medien auf?
Die gab's seit der Wende, dank der Führungskader aus dem Westen.
Heißt also im Osten gibt es mehr?
Wie ist das zu verstehen? Die westdeutsche Politik hat Schuld an der rechtsextremen Gesinnung im Osten? Versteh ich nicht. Und wie kommt es dass es auch bei der Jugend (U30) so viele gibt, obwohl die nach der Wende geboren sind?
Die Frage ist echt süß .
ja, und ich meine sie total ernst. Daher hilft mir die Antwort ob der Süße der Frage jetzt nicht gerade weiter. :cry:
 

Chemosch

Geselle
18. April 2006
30
In Duisburg, war das gleiche los nur ne andere Partei. Aber zum Glück gibt es ja den Osten, dass die Partei entstanden ist , aus freien Kameradschaften aus Bayern oder so , interessiert keinen. Davon sind dann auch einige nach Plauen gezogen .Im Osten gibt es nicht mehr als im Westen und ja ich sehe es schon so, dass dank der tollen Politik die Gesinnung in Deutschland sich verändert hat. Auch dass die U30 da mitmachen ist ein Resultat der tollen Politik.
 
  • Ersteller
  • Moderation
  • #5

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
Also hat die westdeutsche Politik seit der Wende Schuld, ja?
 
  • Ersteller
  • Moderation
  • #9

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
Aber dazu gab's doch auch Berichterstattung, oder?
Haben alle Wahrnehmungsstörungen? :read:
 

Chemosch

Geselle
18. April 2006
30
Ja klar gab's dazu ne Fußnote. Von Plauen gibt's aber 30 Berichte . Über Duisburg hörste nix mehr.
 

Chemosch

Geselle
18. April 2006
30
"Und wovor hat dieses rechtsradikale Pack Angst?" Wen zählst du eigentlich noch zum "Pack" , oder betitelst du damit nur "Nazi's"?
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
"Und wovor hat dieses rechtsradikale Pack Angst?" Wen zählst du eigentlich noch zum "Pack" , oder betitelst du damit nur "Nazi's"?
Jeden mit rechtsradikalem Gedankengut und Leute, die mit Nazis mitlaufen.
Das ist für mich genauso zu verachten wie Leute, die mit dem schwarzen Block mitlaufen und Autos anzünden und später sagen sie wollten das ja nicht.
 

Chemosch

Geselle
18. April 2006
30
Und wovor hat dieses rechtsradikale Pack Angst?
-Smaragdfliegen
-Origamifaltende Gibbons
-ausgehärteter Lehmboden
- Schild- und Kopfläuse
- Wespen , Spinnen
- Totbohrungen bei Brunnen
-aufquellendes Laminat
-Lastenkräne deren turnusmäßige Überprüfung noch nicht stattgefunden hat
-Trendverstärker, die nicht verstärken sondern nur trennen.
- sowie schlecht bzw. gut recherchierten Fakten
-zu lange gerösteter Kaffee
etc etc.
 

KB_Snatch

Geheimer Meister
17. Dezember 2017
412
Verstehst du Shishachilla absichtlich falsch oder soll das irgendwie lustig sein?

Die Frage ist durchaus berechtigt, denn ohne vor irgendwas Angst zu haben, müsste man nicht bei dieser menschenverachtenden Scheiße mitmachen. Offensichtlich fühlen sich diese amtlichen Hauptnazis sowie deren Mitläufer verschiedenster Ausprägungen ja durch irgendwas bedroht. Es sei denn, es erregt sie in irgendeiner Form, Hass gegen alles Fremde zu schleudern, was dann noch mal ne Schippe oben drauf wäre.

Ich denke, Shishachilla, da spielen unterschiedliche Ängste mit rein, und ein jeder von Ihnen hat da so ein bisschen seinen persönlichen Mix.
Die Angst vor Überfremdung, nicht mehr der Herr im eigenen Land zu sein -was auch immer das sein soll-, sich nicht mehr einer überlegenen Rasse, Nation, Land angehörig fühlen zu können. Der Anspruch, Herrenrasse zu sein, und diesen plötzlich in Frage gestellt zu bekommen. Das ist wohl der eine Komplex...der ideologische, der vor allem die Hardcorenazis bedient.

Dann eben auch die wirtschaftliche, existenzielle Abgehängtheit und Ohnmacht vor allem bei vielen Mitläufern. Sprich, wenn das eigene Pech im Leben (ob selbst- oder fremdverschuldet) auf Begebenheiten beruht, die komplexer sind, als es der eigene Intellekt verstehen kann. Dann denke ich, passiert es sehr schnell, dass man sehr empfänglich für vermeintlich einfache Begründungen mit einem dargestellten Feindbild wird, dass nur außerhalb des eigenen Wir-Gefühls lokalisiert werden muss.

Und auch da poliert es eventuell auch das eigene Ego auf, wenn man der Tristess des eigenen Lebens durch das absurde Überlegenheitsgefühl, der richtigen Nationalität anzugehören, entfliehen kann. Weil man sich groß fühlen darf, wenn man sich selbst dadurch über andere erhöht.

Und dann vielleicht noch der Alptraum des Konservativen, dass er sich mit etwas neuem auseinander setzen muss, dass dann noch nicht mal wirklich präsent, sondern nur hypothetisch möglich sein muss.

Und so speist sich dieser dreckige Rassismus aus einer Mischung aus Hass, Angst, Machtgeilheit und Neid.

Ich denke, Ängste kann man nehmen, und hier ist die Gesellschaft auch definitiv gefragt, Alternativen aufzuzeigen und auf diese Leute zuzugehen, aber die Diskussion mit einem waschechten, ideologisch verblendetem Nazi dürfte in etwa so vielversprechend sein, wie die mit einem fundamentalen Christen.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
Verstehst du Shishachilla absichtlich falsch oder soll das irgendwie lustig sein?

Ich vermute, dass das eher eine art Mißverständniss war. Er fühlte sich wohl von Shishas Aussage er könne ihm nicht mehr folgen etwas veralbert und schrieb deswegen was er schrieb. Ist jetzt aber nur mein persönlicher Eindruck.

Mit deinem restlichen Posting gehe ich konform.
 

Chemosch

Geselle
18. April 2006
30
Ich denke da liegt noch mehr dahinter, z.b. sich verarscht fühlen von der Politik, Menschen 2.Klasse im eigenen Land zu sein. Das sind zum Beispiel 2 Punkte die in den neuen Bundesländern eine große Rolle spielen um sich einer extremen Richtung anzuschließen. Wenn man sich so das Treiben der Politiker in den letzten 20 Jahren im Osten ansieht braucht man sich nicht zu wundern. Diese weggelobten Fatzkes aus dem Westen , die sich überall in den Vordergrund gestellt haben.........blabla bla. Ich könnte mich jetzt richtig in Rage schreiben, macht aber keinen Sinn. Es ist wie es ist.
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
Verstehst du Shishachilla absichtlich falsch oder soll das irgendwie lustig sein?

Die Frage ist durchaus berechtigt, denn ohne vor irgendwas Angst zu haben, müsste man nicht bei dieser menschenverachtenden Scheiße mitmachen. Offensichtlich fühlen sich diese amtlichen Hauptnazis sowie deren Mitläufer verschiedenster Ausprägungen ja durch irgendwas bedroht. Es sei denn, es erregt sie in irgendeiner Form, Hass gegen alles Fremde zu schleudern, was dann noch mal ne Schippe oben drauf wäre.

Ich denke, Shishachilla, da spielen unterschiedliche Ängste mit rein, und ein jeder von Ihnen hat da so ein bisschen seinen persönlichen Mix.
Die Angst vor Überfremdung, nicht mehr der Herr im eigenen Land zu sein -was auch immer das sein soll-, sich nicht mehr einer überlegenen Rasse, Nation, Land angehörig fühlen zu können. Der Anspruch, Herrenrasse zu sein, und diesen plötzlich in Frage gestellt zu bekommen. Das ist wohl der eine Komplex...der ideologische, der vor allem die Hardcorenazis bedient.

Dann eben auch die wirtschaftliche, existenzielle Abgehängtheit und Ohnmacht vor allem bei vielen Mitläufern. Sprich, wenn das eigene Pech im Leben (ob selbst- oder fremdverschuldet) auf Begebenheiten beruht, die komplexer sind, als es der eigene Intellekt verstehen kann. Dann denke ich, passiert es sehr schnell, dass man sehr empfänglich für vermeintlich einfache Begründungen mit einem dargestellten Feindbild wird, dass nur außerhalb des eigenen Wir-Gefühls lokalisiert werden muss.

Und auch da poliert es eventuell auch das eigene Ego auf, wenn man der Tristess des eigenen Lebens durch das absurde Überlegenheitsgefühl, der richtigen Nationalität anzugehören, entfliehen kann. Weil man sich groß fühlen darf, wenn man sich selbst dadurch über andere erhöht.

Und dann vielleicht noch der Alptraum des Konservativen, dass er sich mit etwas neuem auseinander setzen muss, dass dann noch nicht mal wirklich präsent, sondern nur hypothetisch möglich sein muss.

Und so speist sich dieser dreckige Rassismus aus einer Mischung aus Hass, Angst, Machtgeilheit und Neid.

Ich denke, Ängste kann man nehmen, und hier ist die Gesellschaft auch definitiv gefragt, Alternativen aufzuzeigen und auf diese Leute zuzugehen, aber die Diskussion mit einem waschechten, ideologisch verblendetem Nazi dürfte in etwa so vielversprechend sein, wie die mit einem fundamentalen Christen.
Sauber.
Meine Gedanken dazu sehen genauso aus. Wüsste spontan nicht, was ich dem hinzufügen könnte.

Schlimm nur, dass dann so Randparteien wie die AfD dadurch ihre 15min Ruhm bekommen, dass sie diese unbegründeten Ängste schüren und Menschen gegeneinander und vor allem gegen Minderheiten aufhetzen.
Platter geht's eigentlich nicht, aber der Pöbel wird bedient. :-/
 

KB_Snatch

Geheimer Meister
17. Dezember 2017
412
Ich denke da liegt noch mehr dahinter, z.b. sich verarscht fühlen von der Politik, Menschen 2.Klasse im eigenen Land zu sein. Das sind zum Beispiel 2 Punkte die in den neuen Bundesländern eine große Rolle spielen um sich einer extremen Richtung anzuschließen. Wenn man sich so das Treiben der Politiker in den letzten 20 Jahren im Osten ansieht braucht man sich nicht zu wundern. Diese weggelobten Fatzkes aus dem Westen , die sich überall in den Vordergrund gestellt haben.........blabla bla. Ich könnte mich jetzt richtig in Rage schreiben, macht aber keinen Sinn. Es ist wie es ist.

Vorab sorry, da habe ich deine Aufzählung vorhin falsch interpretiert.

Dieses sich verarscht fühlen, das stimmt natürlich auch. Aber das ist doch kein originär östliches Problem mehr. Steilvorlagen und Ignoranz gibt es doch mittlerweile aus der Politik zu Hauf, und die richten sich eben nicht nur an Ostdeutschland. Ich pflichte dir ja durchaus bei, dass dies mit Sicherheit in den ersten 10 - 15 Jahren nach der Wende ein entsprechendes Thema war. Aber auch hier im Westen gab es da schon ein Faschoproblem. Ich muss nur an das pfälzische Dorf denken, in dem ich aufgewachsen bin...das war fest in Glatzenhand, damals im Dunstkreis der Republikaner und der DVU.

Was ich mir aber vorstellen könnte ist - und vielleicht kannst du dazu etwas sagen, du scheinst da ja einen Bezug in den Osten zu haben - das sich "Links" durch die DDR verbrannt hat, die bürgerliche Demokratie durch das Verhalten der BRD nach der Wende, so dass eigentlich nur noch "Rechts" als Kanalisierung der eigenen Wut bleibt? Und eigentlich noch die Monarchie...wobei sich die Reichsbürger ja auch wiederum im Osten konzentrieren....interessanter Gedanke.
 

Ähnliche Beiträge

Oben Unten