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Was haltet ihr von Akupunktur?

Glaubt ihr an die Wirkung von Akupunktur?

  • Ja, ich habe vollstes Vertrauen in diese Heilmethoden.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich halte das Ganze für ausgemachten Schwachsinn.

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    521

Mukta

Geheimer Meister
16. Juli 2004
107
antimagnet schrieb:
selbstverständlich nicht.

selbstverständlich! was ist denn mit dir los? hier geht es um akupunktur. nicht um die wissenschaftliche beweisführung, oder?

das ich dir nichts über den geist-komplex schreibe liegt daran, dass ich keine lust habe etliche kapitel aus verschiedenen büchern für dich zusammenzufassen. darum gebe ich dir eine quelle zum nachlesen. ich finde das eigentlich legitim. zumal du eh nicht guten willens bist etwas verstehen zu wollen sondern das ganze konzept scheinbar eher ablehnst.
soll ich mir dafür die mühe machen?

eine weitere quelle die sehr gute informationen zum einstieg liefert ist: Das große Buch der chiensichen Medizin von Ted J. Kaptchuk

Da wird auch beschrieben was es mit dem Geist auf sich hat.

ich will nicht in der entsprechenden fachliteratur nachlesen. was soll ich da überhaupt nachlesen? das, was du weißt? es hier aber nicht schreiben willst? wie bist denn du drauf?

wie ich drauf bin? ich lese über dinge, die mich interessieren. was du da nachlesen sollst? nicht das was ich weiss, sondern was akupunktur ist und auf welchen prinzipien es beruht. würde ja der wissenschaftlichen vorgehensweise entsprechen erst einmal zu lesen was an wissen vorliegt et cetera pepe.

dir legt doch soviel an wissenschaft. also schaff dir doch wissen drauf ;-). dann kannst du auch schreiben was man in bezug auf akupunktur unter geist versteht und würdest nicht die libet-experimente in diesem zusammenhang anführen.

was schreibt er denn zu den anforderungen an wissenschaftliche beweise?

nichts. in dem buch geht es um akupunktur nicht um wissenschaftliche arbeitsweisen. das buch wurde von einem dr. med. geschrieben. man könnte ihm also unterstellen, dass er ein wenig ahnung von wissenschaftlicher arbeitsweise hat. natürlich müsste man dazu guten willens sein ;-)

ist das jetzt die antwort auf meine frage?

ja. wenn du dich für akupunktur interessierst geh in die buchhandlung. von wissenschaftlichen abhandlungen, über ratgeber von doktores bis hin zu esoterischem quatsch wirst du alles finden was dein herz begehrt.

aber anderswo schreibst du wissenschaftliche abhandlungen?

ich weiss nicht was du von mir willst und was das mit dem thema zu tun hat. ich habe die akupunktur als wissenschaft bezeichnet. got man verezeihe mir den kühnen ausspruch: akupunktur sei eine wissenschaft.

ich habe nicht gesagt, dass ich wissenschaftler bin oder gar wissenschaftliche abhandlungen schreibe. in diesem forum wäre auch sicher nicht der richtige ort zur veröffentlichung einer wissenschaftlichen arbeit.

also. wenn du dich für akupunktur interessierst informier dich doch einfach mal.

Cheers
M
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
Mukta schrieb:
selbstverständlich! was ist denn mit dir los? hier geht es um akupunktur. nicht um die wissenschaftliche beweisführung, oder?

es geht hier um die wirkung von akupunktur. wissenschafltiche beweisführung gibts doch nicht zum selbstzweck. die gibts, um ursachen gültig bestimmen zu können.

das ich dir nichts über den geist-komplex schreibe liegt daran, dass ich keine lust habe etliche kapitel aus verschiedenen büchern für dich zusammenzufassen. darum gebe ich dir eine quelle zum nachlesen. ich finde das eigentlich legitim. zumal du eh nicht guten willens bist etwas verstehen zu wollen sondern das ganze konzept scheinbar eher ablehnst.
soll ich mir dafür die mühe machen?

ich lehn doch nicht das ganze konzept ab, wenn ich an beweislogik was auszusetzen habe. außerdem hab ich auch schon darauf hingewiesen, dass ich akupunktur z.b. bei schmerzen für ne sinnvolle therapie halte.

du musst mir aber das körperbewusstsein und dem geist auch nicht erklären.

wie ich drauf bin? ich lese über dinge, die mich interessieren. was du da nachlesen sollst? nicht das was ich weiss, sondern was akupunktur ist und auf welchen prinzipien es beruht. würde ja der wissenschaftlichen vorgehensweise entsprechen erst einmal zu lesen was an wissen vorliegt et cetera pepe.

du willst die wissenschaftliche vorgehensweise verweigern, aber mir aufbürden? und wieso sollte ich ein akupunkturbuch lesen, wenn ich deine auffassung von westlicher wissenschaft kritisiere?

dir legt doch soviel an wissenschaft. also schaff dir doch wissen drauf ;-).

an wissen über akupunktur mangelts mir doch sehr, in der tat. da du mir nicht weiterhilfst, fehlts mir auch weiterhin.
an wissen über wissenschaft mangelts mir allerdings nicht. dagegen dir, aber du scheinst dir ja nicht weiterhelfen zu lassen.

dann kannst du auch schreiben was man in bezug auf akupunktur unter geist versteht und würdest nicht die libet-experimente in diesem zusammenhang anführen.

warum sind die denn unpassend?


in dem buch geht es um akupunktur nicht um wissenschaftliche arbeitsweisen. das buch wurde von einem dr. med. geschrieben. man könnte ihm also unterstellen, dass er ein wenig ahnung von wissenschaftlicher arbeitsweise hat. natürlich müsste man dazu guten willens sein ;-)

na, hör mal, das will ich doch schwer hoffen, dass er ahnung von wissenschaft hat. da will ich guten willens sein. aber trotzdem will ich dem nicht einfach glauben, sondern will es selbst kritisch betrachten.

also. wenn du dich für akupunktur interessierst informier dich doch einfach mal.

warum informierst du mich nicht?

gruß,
antimagnet :wink:
 

Mukta

Geheimer Meister
16. Juli 2004
107
antimagnet schrieb:
warum informierst du mich nicht?

weil du mir alles andere als sympatisch bist und weil ich deine denke kenne und mir immer wieder schlecht wird, wenn ich soviel intellektualisierten murks lese.

:-) M
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Es ist sehr einfach sich bei dir unsympathisch zu machen, man muß nur unbequeme Fragen stellen, habe ich den Eindruck. Ich frage mich allerdings ernsthaft, warum jemand eine Diskussionsplatform wie diese besucht, wenn er doch offenbar kein Interesse an einer Diskussion hat, bzw. versucht selber den anderen die Regeln für die Diskussion mit ihm aufzuzwingen. Akzeptiert man diese Regeln nicht, wird man persönlich angegriffen.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
hallo mukta,

es tut mir leid, wenn du meinen intellektualisierten murks nicht verkraftest. manche leute mögen das, wenn man sie auf denkfehler aufmerksam macht. also, ich zumindest, deswegen tu ich das ja auch. du scheinst allerdings weder dein eigenes wissen, noch das wissen anderer vergrößern zu wollen.

ich kann nur noch mal wiederholen, dass ich an akupunktur wenig auszusetzen habe. ich hab was dran auszusetzen, wenn man meint, wissenschaft kritisieren zu können, ohne ahnung davon zu haben.

sorry, wenn du dabei nicht mitgekommen sein solltest. bei den meisten leuten gelingt mir das, wissenschaftliches denken so rüberzubringen, dass sie das verstehen. die wollen mich aber auch verstehen...

gruß,
antimagnet :wink:
 

Mukta

Geheimer Meister
16. Juli 2004
107
agentP schrieb:
Es ist sehr einfach sich bei dir unsympathisch zu machen, ...

Erstens: ich habe Dich nicht persönlich angegriffen.
Zweitens: Du diskutierst nicht.
Drittens: Diesmal würde ich es ohne Anführungszeichen schreiben, lasse es aber aus.

Cheers, Kleiner
M
 

Mukta

Geheimer Meister
16. Juli 2004
107
hallo antimagnet,

antimagnet schrieb:
manche leute mögen das, wenn man sie auf denkfehler aufmerksam macht. also, ich zumindest, deswegen tu ich das ja auch.

du hast mich auf denkfehler aufmerksam gemacht? wann, wo und wie?
ich habe eher den eindruck, dass wir ein regelrechtes parallelgespräch geführt haben. schön aneinander vorbei.

bei den meisten leuten gelingt mir das, wissenschaftliches denken so rüberzubringen, dass sie das verstehen.

tja. man findet immer irgendwann jemanden, der es nicht versteht oder einfach keinen Bock auf Haarspalterei hat ;-)

Einen schönen Tag Dir
M
 

Shiraffa

Geheimer Meister
16. September 2002
372
"Ötzi" hielt jedenfalls etwas auf Akupunktur:

Ötzis neue Leiden
Die Tattoos des Eismannes: eine frühe Form der Akupunktur

Beim Studium des Buches „Der Mann im Eis“ von Univ.-Prof. Dr. Spindler stellte Dr. Frank Bahr (Präsident der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikolomedizin) fest, daß Ötzis Tätowierungen teilweise auf klassischen Akupunkturpunkten liegen.

Hier gehts weiter.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
teilweise auf klassischen akupunkturpunkten...


wenn ich einen ungezielt mit pieksen malträtiere, ich müsst mich anstrengen, nicht ein paar aku-punkte zu erwischen, oder?


@mukta:
ein denkfehler liegt zum beispiel bei der beweislogik. es reicht nicht aus, jemanden zu behandeln und wenn's ihm danach besser geht, zu sagen, die behandlung hätte gewirkt. diese simple beweisführung durch die praxis hätte fatale folgen, würde man sie für die westliche medizin ebenfalls durchgehen lassen. ich hatte dich ja gefragt, ab welcher heilungsquote du eine therapie genehmigen würdest. und ich geb mir wenigstens mühe, dich zu verstehen.

gruß,
antimagnet :wink:
 

tommy

Geselle
2. März 2005
43
Mukta schrieb:
tommy schrieb:
Die von Mukta benannten Punkte heissen bei uns Extrapunkte und nicht Geisterpunkte, ...

Ich kenne sie als Geist-punkte (Shen). Nicht als Geisterpunkte. Die Benennung dieser Punkte als Extrapunkte ist mir auch bekannt, aber ich finde sie nicht so treffend, da es an diesen Punkten ja um Schnittstellen zum Geist geht ...

Love
M

Morgen Mukta

Stimme mir Dir überein, doch gibt es genau in solchen Fällen immer wieder verwechslungen. Habe sie als Extrapunkte im Bezug Wirkung auf den Geist benannt. Die Punkte sind allerdings ja nicht wirkliche Extrapunkte, da diese ja allgemein gebräuchlich sind. Nur eben nicht für dieses spezielle Gebiet.

Gruss
Tommy
 

tommy

Geselle
2. März 2005
43
Re: Akupunktur

Morgen sechsplusneungleichacht

fällt mir ein das jeder Aku-Punkt ausstrahlt d.h. es reicht den "Hof" um den Punkt zu stimulieren um die für den Punkt benannte Wirkung zu erzielen .
Nicht jeder Punkt ist gleich gross, je nachdem wie genau man den Punkt erwischt, desto besser oder schlechter ist die Wirkung. Eine Verallgemeinerung ist somit nicht möglich.

Auch ist der Punkt wo man Ohrlöcher für Ohrringe sticht auch ein guter "Augenpunkt" das dürfte der Grund sein warum der Ohrring in den ehemaligen europäischen Seefahrer Nationen der Ohrring auch bei Männern noch häufig anzutreffen ist , da es auf Schiffen alter Bauart enorm wichtig war gute Augen zu haben (vor allem ein weites Sichtfeld wegen der vielen beweglichen Teile etc. ) stach man sich Ohrlöcher um die Sehfähigkeit zu verbessern
Da bin ich ganz und gar nicht einverstanden. Es gibt zwar Punkte am Ohr für die Augen, doch diese Art von Behandlung erzeugt das Gegenteil. Punkte, die zu lange stimuliert werden, stumpfen ab und werden mit der Zeit sogar nutzlos. Deshalb sind Dauernadeln eher schlecht, ausser man hält sich ganz genau an die Zeiten. Beim Ohr sind die Punkte und deren "Ausstrahlung" relativ klein. Sticht man nun Löcher für die Ringe am falschen Ort, so ist der Punkt plus/minus weg.

Gruss
Tommy
 

tommy

Geselle
2. März 2005
43
Morgen antimagnet

hat man die punkte aus den meridianen gefolgert oder die meridiane aus den punkten? man muss aufpassen, dass man in einem beweis diese beiden schritte nicht gleichzeitig macht, sonsts ist's ein zirkelschluss.
Mit ziemlicher Sicherheit gab es zuerst die Punkte (bzw. etliche davon), danach die Theorie rundherum. Typisch für die Chinesen, zuerst der praktische Teil, danach die Theorie. Wer sich mit den Chinesischen Denkweisen und den verschiedenen Lehren auseinandersetzt, der wird mit der Zeit merken, wo was vermutlich zuerst entstanden ist. Doch spielt das sowieso keine grosse Rolle, da 99.99 % der Westler das nie im Leben benötigen/verstehen. Zudem ist es so oder so recht schwierig, wenn nicht völlig unmöglich über die rund 5000 Jahre zurück das zu überprüfen. Wie gesagt, spielt auch keine Rolle. Die Theorie sowie die Praxis muss verstanden werden. Wieder einmal, wer die Theorie nicht einmal im Ansatz versteht (oder verstehen will) der kann auch nicht verlangen, dass andere es ihm beweisen müssen. Schon gar nicht so, dass er sich keine Mühe mehr machen muss. :O_O:

Gruss
Tommy
 

tommy

Geselle
2. März 2005
43
ich kann jetzt nur raten: man hat zunächst irgendwo hingepiekst und dann gemerkt, dass es nur bei bestimmten punkten wirkt. dann hat man gemerkt, dass diese punkte auf bestimmten linien liegen. hat man nun weitere punkte durch die linien neu gefunden? und hat man überhaupt diese linien mal wirklich auf die probe gestellt? funktioniert das non-stop auf den meridianen? und was sind diese meridiane eigentlich? was ist das für ein wirkprinzip?
Antimagnet, Du bist ein lustiger Vogel. 8) Deine Fragen sind nicht unbedingt schwierig zu beantworten, doch sie könnten Bücher füllen. Wenn Du es wirklich wissen willst, so musst Du Dich eben für eine Ausbildung entscheiden und das Ganze von Grund auf lernen. Wie Meridiane funktionieren usw. ist eine riesengrosse Thematik. Schau am besten in Fachbücher rein, dort findest Du sicher deine Antworten. Wenn nicht, zweifle weiter :wink:

wofür? für die wirksamkeit von akupunktur?
stell dir vor, du hast kopfschmerzen, gehst zum akupunkteur, musst warten und die kopfschmerzen sind weg. war das jetzt akupunktur ohne nadeln?
Ja sicher, doch diese Behandlung basiert nur auf Geisteskraft und kostet das Dreifache. Also lieber das andere nehmen. 8) (des war ein Joke)

hab ich nicht vorausgesetzt.
Die meisten Aerzte mit Zusatzausbildung praktizieren aber genau so, dann funktioniert es nicht und die TCM ist Müll. Was für eine Haltung?

dann muss es ja regeln geben, dafür. und die können wissenschaftlich untersucht werden.
Die gibt es auch, jedoch nicht nach Westansichten. Solange man diese Ansichten nicht akzeptiert, solange wird die WestMed nicht zu ihren Resultaten gelangen. Die Ansichten sind verschieden, das Resultat in gewisser Sicht das Gleiche. Reicht das denn nicht? Muss man unbedingt immer alles so vorgesetzt bekommen, wie man es will? Kann man seinen eigenen Arsch nicht auch einmal für was bewegen und selber lernen? Das nervt mich als Westler an unserer Arroganz.

übrigens kann auch intensive zuwendung einen selbstheilungsprozess auslösen.
Schon mal in China die tolle Zuwendung in der TCM gesehen? Wohl kaum. Da ist nix mit "Blümchen schweb und ich damit" -Quatsch. Da kommst Du hin, kurze Befragung, Nadel rein (bei der Akup.), dann haut der Arzt ab und Du kannst warten. In grossen Kliniken liegst Du mit zig anderen im Gang, wenn Du es schlecht triffst. Da ist nix mit Zuneigung usw. Da gibt es bei uns mehr Zuwendung in normalen Spital. Das ist pure Esotherik-Praxis und hat mit TCM nicht die Bohne was zu tun. Die Leute verwechseln sinnvolle Therapie mit abgedrehtem Energie-Geblabber. Spricht für das tolle Wissen unserer Praktizierenden. Also nix Zuwendung, nix Gong, nix Blümchen. Reine und nicht immer sanfte Medizin. Mensch regt mich das immer wieder auf. :x :evil:

Gruss
Tommy
[/quote]
 

tommy

Geselle
2. März 2005
43
@antimagnet

an wissen über akupunktur mangelts mir doch sehr, in der tat. da du mir nicht weiterhilfst, fehlts mir auch weiterhin.

Ich helfe Dir gerne dabei. Hoffentlich hast Du auch genügend Zeit. Mehr oder weniger Muss-Literatur, solange Du sie in Deutsch haben möchtest. Uebersetzungsfehler einmal ausgenommen. 8O :lol: 8)

Zuerst einmal Grundlagen:

Die Grundlagen der Chinesischen Medizin, 1994
von Giovanni Maciocia.
Best. Nr.: BVT1007
ISBN 3-927344-07-9 - Hardcover - Hardcover, 549 Seiten, über 100 Abb., Übers. a. d. Engl.: Andreas Höll
BVT1007 100,00 €


Kurzbeschreibung
Ein Handbuch für Akupunkteure und TCM-Therapeuten

Übersetzung aus dem Englischen: Andreas Höll Giovanni Maciocia.

Dieses umfassende Lehrbuch ist bezüglich der vollständigen und praxisorientierten Darstellung der Grundlagen der Chinesischen Medizin ein in der westlichen TCM-Literatur einmaliges Werk. Der Autor, Giovanni Maciocia, ist ein in China und im Westen gleichermaßen anerkannter Akupunkteur und TCM-Arzt. Er beherrscht die chinesische Sprache und war so in der Lage, die Originalinformationen klassischer und moderner Texte sowie seine langjährige praktische Erfahrung in diesem Werk zu integrieren.

Das Buch beinhaltet die Erklärung der Theorien der TCM im Bezug auf die klinische Praxis, die kreative Anpassung dieser Theorien an westliche Umstände, die detaillierte Darstellung der energetischen Wirkungen und klinischen Anwendungen von über 200 Akupunkturpunkten, die Diskussion von vielen, bisher abgelehnten Aspekten der TCM sowie die Beschreibung vieler praktischer Fallbeispiele. Somit ist dieses Werk für Studierende und Praktiker der TCM gleichermaßen wertvoll. Es ist die Basis für jede praktische Tätigkeit im Chinesischer Medizin.





Die Chinesische Syndromdiagnostik, 1999, 2002 (2. Auflage)
von Dr. med. dent. Erich Wühr.
Best. Nr.: BVT1023
ISBN 3-927344-31-1 - Hardcover - ca. 325 Seiten
BVT1023 65,00 €


Kurzbeschreibung
Der schnelle und sichere Weg zur Formulierung einer Chinesischen Diagnose in sieben Entscheidungsschritten mit einer differential-diagnostischen Auflistung von 1700 Symptomen, Befunden und Indikationen Dr. med. dent. Erich Wühr.

Die Erfahrungen und Informationen, die der Autor im Umgang mit den TCM-Experten in der TCM-Klinik Kötzting sammeln konnte, hat er in seiner eigenen Praxis umgesetzt und in zahlreichen Kursen an andere westlich ausgebildete Mediziner, Zahnmediziner und andere Therapeuten weitergegeben. Dabei hat er, wie schon andere vor ihm, festgestellt, dass die TCM unabhängig von Sprache, Rasse oder Kulturkreis, denen Patient und Therapeut angehören, ihre Wirkung entfaltet, den Behandlungserfolg des Therapeuten steigert und für die Befindlichkeit und Lebensqualität des Patienten von großem Nutzen ist. Die TCM ist also auch im Westen lehrbar, lernbar und anwendbar.

Die Voraussetzung für die Anwendung der TCM ist aber die Beherrschung der Chinesischen Syndromdiagnostik, die die eigentliche intellektuelle Leistung des TCM-Arztes darstellt und Thema dieses Buches ist.

Der Leser soll nach dem Studium dieses Buches

- das grundlegende und spezielle Vorgehen bei der täglichen Behandlung von Patienten mit TCM kennen (siehe Grundlegende und Spezielle Prozesse der TCM in Kapitel 0).

- die verschiedenen Aspekte der Befunderhebung kennen (siehe Kapitel 1).

- die wichtigsten Denkmodelle der TCM und ihre Bedeutung für die Chinesische Syndromdiagnostik kennen (siehe Theorien der TCM in Kapitel 2).

- mit Hilfe des Entscheidungsweges in sieben Schritten schnell und sicher eine Chinesische Diagnose formulieren können (siehe Kapitel 2).

- mit Hilfe der Syndrom-Netzwerke auch komplexe Behandlungsfälle differenzieren und beherrschen können (siehe Kapitel 3).

- mit Hilfe der Syndrom-Netzwerke die ätiologischen Einflüsse bewerten und die vergangene und zukünftige chronologische Entwicklung von Krankheitszuständen beurteilen können (siehe Kapitel 3).

- die indikationsbezogenen Speziellen Prozesse der TCM kennen und zur schnellen und sicheren Formulierung einer Chinesischen Diagnose anwenden können (siehe Kapitel 4).

Dem Einsteiger sei geraten, sich linear von Anfang bis Ende des Buches durchzuarbeiten und parallel dazu möglichst schnell mit eigenen Patienten eigene Erfahrungen zu sammeln. Besonders nützlich wird für ihn der Entscheidungsweg in sieben Schritten sein (Kapitel 2).

Der Fortgeschrittene und der Könner werden vor allem von der grafischen Darstellung der Syndrom-Netzwerke (Kapitel 3) profitieren, die in dieser Ausführlichkeit bisher in der Literatur noch nicht zu finden war. Das Kapitel 4 "Spezielle Prozesse" bietet diesem Leserkreis die Syndromdifferenzierung für zahlreiche Leitsymptome und westliche Diagnosen der täglichen Praxis, die sich zur Überprüfung eigener Diagnosestrategien eignet. Ebenso wird für diese Leser die differentialdiagnostische Bewertung von ca. 1700 Symptomen im Anhang A von großem Nutzen für die tägliche Arbeit sein.



Ein wenig Akupunktur:

Großes Handbuch der Akupunktur, 2000, 2002
von Peter Deadman, Mazin Al-Khafaji, Kevin Baker.
Best. Nr.: BVT1028
ISBN 3-927344-42-7 - Hardcover - 709 Seiten, ca. 500 Abb., Übers. a. d. Engl.: Ulrich Hager, Stefan Hager
BVT1028 142,00 €


Kurzbeschreibung
Peter Deadman, Mazin Al-Khafaji, Kevin Baker.

Das "Handbuch der Akupunktur" ist das umfassendste Buch über Akupunkturpunkte und Leitbahnen-Theorie, das in einer westlichen Sprache jemals erschienen ist. Peter Deadman und seine Ko-Autoren haben in jahrelanger Arbeit in klassischen und aktuellen Werken recherchiert. Das Ergebnis ist eine wertvolle Beschreibung aller Akpunkturpunkte und Leitbahnen. Für jeden Punkt sind

Punktlokalisation und anatomische Situation

Grafische Darstellung der Punktlokalisation

Therapeutische Wirkungen

Kommentare aus der Sicht der Klassiker und der klinischen Erfahrungen

Punktkombinationen

ausführliche dargestellt. Diese Beschreibungen sind von sehr großem klinischen Nutzen für den Praktiker, wenn er die richtigen Akupunkturstrategien für seine Patienten sucht.

Das Buch ist so umfassend, daß ein weiteres Buch über Akupunkturpunkte nicht mehr notwendig ist! Zu diesem Schluß wird jeder Leser kommen.




Chinesische Akupunktur und Moxibustion, 1988
von Dr. med. dent. Erich Wühr.
Best. Nr.: BVT1001
ISBN 3-927344-00-1 - Hardcover - 472 Seiten, 151 Abb., Übers. a. d. Engl.: Erich Wühr
BVT1001 49,00 €

Kurzbeschreibung
Lehrbuch der chinesischen Hochschulen für Traditionelle Chinesische Medizin (bisheriger Titel: Die Quintessenz der Chinesischen Akupunktur und Moxibustion) Dr. med. dent. Erich Wühr.

Die englischsprachige Ausgabe des vorliegenden Buches ist das offizielle Lehrbuch für ausländische Studenten, die direkt an den Hochschulen für Traditionelle Chinesische Medizin Beijing, Shanghai und Nanking die Akupunktur während eines längeren Studienaufenthaltes erlernen.

Mit diesem Buch liegt erstmalig die deutsche Übersetzung dieses Standardwerkes vor. Sie wird am Deutschen Ausbildungszentrum für Traditionelle Chinesische Medizin in Kötzting/ Bayer. Wald, an dem chinesische Professoren der DONGZHIMEN-Lehrklinik der Hochschule für Traditionelle Chinesische Medizin in Beijing lehren, als grundlegendes Lehrbuch verwendet.

In Teil 1 werden die grundlegenden traditionellen Denkmodelle und Verfahren bezüglich Krankheitsentstehung, Diagnostik und Krankheitsdifferenzierung innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin behandelt.

Teil 2 ist eine vollständige Beschreibung aller Hauptmeridiane, Nebengefäße und Akupunkturpunkte mit Angaben über Lokalisation, Indikationen, Methode und Anatomie. Zahlreiche Abbildungen geben eine umfassende topographische Übersicht über alle Akupunkturpunkte.

In Teil 3 werden die Techniken der Akupunktur und Moxibustion sowie 52 wichtige klinische Krankheitsbilder beschrieben.


So das wäre ein bisschen Lesestoff, schöne Sommerferien damit. Es würde noch viele Bücher mehr geben, die meisten wirklich guten gibt es leider nicht in der Deutschen Sprache.

Hoffe Dir geholfen zu haben.

Gruss
Tommy
 

tommy

Geselle
2. März 2005
43
@antimagnet


wenn ich einen ungezielt mit pieksen malträtiere, ich müsst mich anstrengen, nicht ein paar aku-punkte zu erwischen, oder?
Kommt darauf an, wie häufig Du ihn piekst. So einfach ist das dennoch nicht. Aber versuchen kannst Du es ja. Bitte dann aber um einen wissenschaftlichen Bericht darüber. 8)


ein denkfehler liegt zum beispiel bei der beweislogik. es reicht nicht aus, jemanden zu behandeln und wenn's ihm danach besser geht, zu sagen, die behandlung hätte gewirkt. diese simple beweisführung durch die praxis hätte fatale folgen, würde man sie für die westliche medizin ebenfalls durchgehen lassen. ich hatte dich ja gefragt, ab welcher heilungsquote du eine therapie genehmigen würdest. und ich geb mir wenigstens mühe, dich zu verstehen.

Nehmen wir einmal folgendes Beispiel:

Mann mit Neurodermits kommt in die Praxis. Er wird behandelt, die ND verschwindet. Daneben nimmt er keine Medikamente, geht zu keinem Arzt. Sein Leiden ist weg. Reicht das aus oder nicht? Tut mir leid, aber wenn ich zu einem WestArzt gehe mein Leiden (zb. Rachenenzündung) schildere und nach der Behandlung diese weg ist, so ist dies ein Beweis für die Wirksamkeit. Oder gilt das nur für eine Seite?

Gruss
Tommy
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Tut mir leid, aber wenn ich zu einem WestArzt gehe mein Leiden (zb. Rachenenzündung) schildere und nach der Behandlung diese weg ist, so ist dies ein Beweis für die Wirksamkeit. Oder gilt das nur für eine Seite?
hm, dann beweist die Tatsache, daß in geburtenstarken Gegenden auch viele Störche leben, daß der Storch etwas mit dem Kinderkriegen zu tun hat ?
Scherz beiseite: Ganz so einfach ist es im Westen ja nicht. Ich vermute die in der westlichen Medizin üblichen Wirksamkeitsstudien begnügen sich nicht mit einem Patienten.
Allerdings gibt es natürlich auch hier zahlreiche Fälle, wo die Praxis vor der Theorie da ist, zum Beispiel als die Testkandidaten für ein neues Herzmedikament plötzlich feststellten, daß sie sie von diesem Medikament erfreuliche Beulen in der Hose bekamen. Trotzdem war Voraussetzung dafür, daß Pfizer dann Viagra als Mittel gegen Erektionsschwäche vertreiben konnten, daß sie auch erklären konnten, was genau Sildenafil eigentlich mit dem Blutkreislauf in den Schwellkörpern anstellt und wie es das tut, sowie welche Nebenwirkungen zu erwarten sind. Das alles sind Dinge, die ja auch für den Patienten interessant sind, die aber durch "trial and error" nicht wirklich herauszufinden sind, vor allem dann, wenn die Nebenwirkungen sich womöglich erst nach Jahren oder Jahrzehnten bemerkbar machen.
 

Ismael

Erhabener auserwählter Ritter
1. Januar 2004
1.118
meine mutter die sonst nix von spirituellen , geistigen , oder sonstigen dingen

dieser art hält

ist 100% der meinung das akupunktur hilft

(rückenbeschwerden bzw bandscheibenvorfall)

ihr geht es wesentlich besser durch die behandlung
 

tommy

Geselle
2. März 2005
43
@agentp


Scherz beiseite: Ganz so einfach ist es im Westen ja nicht. Ich vermute die in der westlichen Medizin üblichen Wirksamkeitsstudien begnügen sich nicht mit einem Patienten.

die aber durch "trial and error" nicht wirklich herauszufinden sind, vor allem dann, wenn die Nebenwirkungen sich womöglich erst nach Jahren oder Jahrzehnten bemerkbar machen.

China begnügte sich auch nicht mit einem Patient. Bitte einmal die Zeitdauer der TCM bzw. der CM zu begutachten. Das sind ein paar tausend Jahre. Zimperlich waren die Chinesen übrigens nie, sind sie auch heute nicht.

Als Beispiel:
Man wollte viele Jahrhunderte das "Elixier des ewigen Lebens" erschaffen. Nur wie man das? Ganz einfach Sklave her und eine Theorie. Zum Beispiel: Durch einnahme von Quecksilber wird der Körper widerstandfähig. Aha. Sklave mit Quecksilber abgefüllt. Resultat = Sklave verreckt, Schlussfolgerung = entweder Sklave nicht edel genug, Quecksilber nicht rein genug oder Quecksilber könnte giftig sein, Weiteres Vorgehen: nächster Versuch mit einem Sklaven.

Was wir gerne vergessen ist die Tatsache, dass vieles in der TCM an lebenden Objekten ausprobiert wurde. Und die waren durchaus nicht immer freiwillig dabei. Natürlich gab es auch seriöse Studien sowie zurückhaltende Experimente, doch viele Erkenntnisse gaben die brutalen Methoden her. Wie in vielen anderen Ländern auch. Menschenleben galten vielerorts als wertlos.

Auf diese Art und Weise fand man bei allem die möglichen Nebenwirkungen heraus. Spätestens wenn der Patient den Löffel abgab. Dies passierte aber in erster Linie bei Abgabe von Kräutern. Mit Akupunktur kann man nicht wirklich Schäden verursachen. Auch Nebenwirkungen gibt es nahezu keine, ausser der Behandler ist eine Niete.

Der Westen macht den Fehlern, Mittel (Medikamente) deren Urspung meistens nicht die Wiese ist, und somit näherer Kontrolle in Bezug auf Wirkung und Nebenwirkung benötigt, mit Methoden wie Akupunktur vergleichen will. Das kann nicht funktionieren, da Birne und Apfeln nicht das Gleiche ist. Selbst wenn man die absolute Wirkung der Akup. nachweisen könnte, in jeder Faser, was würde uns das nützen? Es gibt genügend Pfuscher, die Behandlungen vornehmen, wie Mukta geschrieben hat. Problem X = Punkt unten links. Mit den Kräuter ist es das Gleiche. Es gibt Firmen, die sich einen speziellen Markt erschaffen haben. Sie verkaufen Chin. Kräuter, welche aber nach dem westlichen Krankheitsmuster bestellt werden können. Schöne Idee, funktioniert aber in den seltensten Fällen.

Gruss
Tommy
 

Mukta

Geheimer Meister
16. Juli 2004
107
Re: Akupunktur

tommy schrieb:
Morgen sechsplusneungleichacht

fällt mir ein das jeder Aku-Punkt ausstrahlt d.h. es reicht den "Hof" um den Punkt zu stimulieren um die für den Punkt benannte Wirkung zu erzielen .
Nicht jeder Punkt ist gleich gross, je nachdem wie genau man den Punkt erwischt, desto besser oder schlechter ist die Wirkung. Eine Verallgemeinerung ist somit nicht möglich.

desweiteren hat ein punkt auch verschiedene zustände. er kann quasi »voll« oder »leer« sein oder er ist blockiert. dann muss man erst störungen bearbeiten, die diesen punkt, einen meridian oder eine ganze tiefenebene blockieren.

insgesamt ein sehr komplexes thema. doch die akupressur z.b. zeigt, dass es in einigen fällen auch reicht den hof eines punktes zu stimulieren. wobei das meist nur kurzfristige effekte hat und auch eine beständigere routine erfordert um einen dauerhaften effekt zu haben.

für die eigenbehandlung durch einen laien kann dies aber durchaus sinnvoll sein.

M
 

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