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Globale Krise bricht Ende März 2006 aus!?

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
welche krise? ...schwarzer freitag :) 1928 oder wann war das?

p.s. ich hab oben nochmal editiert.

Okay, wir reden also nur über splendid little wars. Deficit spending. wäre es nicht bessser, Geld zu verschwenden, ohne Menschen zu töten? Und wie, bitte, wird man vom Geldverschwenden reich?

jawoll ich mein genau das - die toten sind ne andere sache. ich sag ja nicht dass deutschland auch so verfahren soll, ich meine nur amerika ist darauf angewiesen.
vom geldverschwenden reich?
es gibt 3 verschiedene gruppen: wirtschaft - staat - volk
und wir reden von den usa, wo es keine derartigen sozialsysteme gibt wie in deutschland, also keiner in dem masse abhängig vom staat ist.
also kann der staat ruhig kohle rausschmeissen wenn es dadurch der wirtschaft und SOMIT dem volk besser geht.
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
bombaholik schrieb:
welche krise? ...schwarzer freitag :) 1928 oder wann war das?

p.s. ich hab oben nochmal editiert.

Pardon, dachte an den Zweiten WK. (War 1929, wenn mich nicht alles täuscht.)

Okay. Das war die Folge eines typischen, aber besonders großen inflationären Booms. Erst die eigene Verschuldung der USA, dann die Einnahmen der Rüstungsindustrie, dann die Reparationen -> Boom. Der Bust mußte folgen. Dabei natürlich eine katastrophale Wirtschaftspolitik, zum Beispiel Mindestpreise für Getreide 100 % über Weltmarktniveau. Ergab natürlich fürchterliche Fehlallokationen.

Auf Pump waren vor allem die Aktienkäufe finanziert, und steigende Kurse sind natürlich noch kein Wirtschaftswachstum.

jawoll ich mein genau das - die toten sind ne andere sache.

Okay.

ich sag ja nicht dass deutschland auch so verfahren soll,

Das würde ich Dir auch nicht unterstellen.

ich meine nur amerika ist darauf angewiesen.

Wer ist Amerika? Die US-Bürger kämen insgesamt prima ohne aus, der Regierung nützt es, und bestimmte Firmen und Einzelpersonen sind davon anhängig.

vom geldverschwenden reich?
es gibt 3 verschiedene gruppen: wirtschaft - staat - volk
und wir reden von den usa, wo es keine derartigen sozialsysteme gibt wie in deutschland, also keiner in dem masse abhängig vom staat ist.
also kann der staat ruhig kohle rausschmeissen wenn es dadurch der wirtschaft und SOMIT dem volk besser geht.

Es gibt durchaus Sozialsysteme, die genau wie unsere vor dem Bankrott stehen. Medicare, Medicaid und ein Rentensystem.

Nächster Punkt: Normalerweise würden Konsum- und Investitionsgüter erzeugt werden. Wenn stattdessen Munition verballert wird, gehen dem Bürger und der Wirtschaft diese Güter, die sie hätten haben können, verloren. Beispiel: Du willst ein Auto haben. Gleichzeitig führt der Staat Krieg und verbraucht jede Menge teure Autos. Werden die Preise für Autos eher steigen oder fallen, wird es Die eher leichter oder schwerer falllen, eines zu bezahlen?

Und bitte mal haarklein: Wie wird man vom Geldverschwenden reich?
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
ich denke doch die sozialsysteme sind nicht mit deutschland vergleichbar.
man siehe z.b. die Leute in New orleans, die vor den krankenwagen weggerannt sind, weil sie sonst durch die behandlung noch bankrotter geworden wären und ob dort einer nur von stütze leben kann bezweifle ich auch.

gut klar steigt z.b. der stahlpreis, aber es schafft arbeitsplätze und vorallem, es sichert arbeitsplätze.
z.b. wenn das halb bankrotte unternehmen GM mal wieder autos verkauft :)

um mal wieder zu der thread these zu kommen ;) sorry dass ich ablenke
währungen viel instabiler als verbreitet etc.
Wie wird man vom Geldverschwenden reich?
Ich nehme massig schulden auf und kaufe gold, immobilien und schmuck, warte auf die inflation und schon bin ich reich an sachgütern, hab aber keine schulden mehr, hehe
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
bombaholik schrieb:
ich denke doch die sozialsysteme sind nicht mit deutschland vergleichbar.

Nein,das sind sie allerdings nicht.

gut klar steigt z.b. der stahlpreis, aber es schafft arbeitsplätze und vorallem, es sichert arbeitsplätze.
z.b. wenn das halb bankrotte unternehmen GM mal wieder autos verkauft :)

Ich verstehe kein Wort. Besser, wir vertagen uns.


um mal wieder zu der thread these zu kommen ;) sorry dass ich ablenke
währungen viel instabiler als verbreitet etc.
Wie wird man vom Geldverschwenden reich?
Ich nehme massig schulden auf und kaufe gold, immobilien und schmuck, warte auf die inflation und schon bin ich reich an sachgütern, hab aber keine schulden mehr, hehe

Nochmal Keynes: Der Markt kann viel länger irrational bleiben als wir zahlungsfähig. Er mußte es wissen. Er hat es ausprobiert.

Abgesehen davon, daß das kein Reichtum dank Verschwendung wäre, sondern eine Spekulation.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
bombaholik schrieb:
mc als franchise iss eh ein falsches beispiel.

MC D als Aktiengesellschaft, sogar im DOW, ist mit Sicherheit eine DER Stützen der US Wirtschaft. Was soll an dem Beispiel schlecht sein? Bei jedem Einkauf der franchise Nehmer wird die amerikanische Wirtschaft gestützt. Unsere Natürlich auch, aber nicht im gleichen Rahmen.
 
B

Booth

Gast
Eins sollte man auch bei der Diskussion bedenken:

Kriege werden nicht von Ländern verursacht, sondern von konkreten Personen. Von den lenkenden Politikern.

Sicher wurde gerade der zweite Weltkrieg nur sehr untergeordnet aus wirtschaftlichen Gründen geführt, aber die Ursachen der Irakkriege haben doch schon nicht unerheblich mit der Wirtschaft zu tun, und es gab in der Historie sicher des öfteren Verantwortliche, deren Gründe für einen Krieg sehr stark mit der Wirtschaft verknüpft waren.

Die Frage, ob dies letztlich volkswirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht, ist fast irrelevant. Die Frage ist, ob ein paar entscheidende Lenker einer Nation in einem Krieg einen wichtigen wirtschaftlichen Vorteil sehen könnten (auch durchaus direkt für sie selber).

Und ich halte die Nationenlenker nicht allesamt für hoch-rationale Menschen, die vor allem immer nur an die Volkswirtschaft und die Gesamt-Bevölkerung denken ;)
Übrigens genauso wenig, wie Konzernlenker an die Volkswirtschaft und die Gesamt-Bevölkerung denken (weshalb ich in einer entnationalisierten Welt mit heutigem Menschenverhalten es für nicht unwahrscheinlich halte, daß dann Kriege zwischen Konzernen entstünden, und damit meine ich keine Wirtschaftskriege).

gruß
Booth
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Booth schrieb:
Kriege werden nicht von Ländern verursacht, sondern von konkreten Personen. Von den lenkenden Politikern.

Ein wahres Wort.

Sicher wurde gerade der zweite Weltkrieg nur sehr untergeordnet aus wirtschaftlichen Gründen geführt,

Ich würde mal sagen, daß höchstens Großbritannien auch wirtschaftliche Gründe hatte. Im Empire flossen Politik und Wirtschaft in eins. So wie heute in den USA.

aber die Ursachen der Irakkriege haben doch schon nicht unerheblich mit der Wirtschaft zu tun, und es gab in der Historie sicher des öfteren Verantwortliche, deren Gründe für einen Krieg sehr stark mit der Wirtschaft verknüpft waren.

Imperien, die von der Besteuerung oder Plünderung anderer Länder leben, haben immer auch wirtschaftliche Gründe für ihre Kriege. Das muß aber nicht heißen, daß die heimische Unternehmerschicht ein Interesse am Krieg hat. Meist ist das Gegenteil der Fall. Man nehme Rom. Seine Kriege und Siege haben nicht nur die eigenen Bauern ruiniert, sondern auch, durch die billigen Sklaven, die Handwerkerschicht. Portugal und Spanien sind weitere Beispiele.

Und natürlich war und ist Amerikas Interesse am Irak kein rein wirtschaftliches. Ich würde vielmehr sagen, daß die Regierung Bush ihrer eigenen Propaganda aufgesessen ist und wirklich demokratie in Nahost verbreiten will - warum in aller Welt hat man sonst nicht den irakischen Machtapparat intakt gelassen und irgendeinen willfährigen General als neuen Präsidenten eingesetzt?

Die Frage, ob dies letztlich volkswirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht, ist fast irrelevant. Die Frage ist, ob ein paar entscheidende Lenker einer Nation in einem Krieg einen wichtigen wirtschaftlichen Vorteil sehen könnten (auch durchaus direkt für sie selber).

Letztlich ist die Wahrheit immer irrlevant, es kommt darauf an, wer sie glaubt, oder? Sich hinterher in die Brust zu werfen und zu verkünden, daß man es immer gewußt hat, bringt außer persönlicher Befriedigung nicht viel.

Ergänzung:

MC D als Aktiengesellschaft, sogar im DOW, ist mit Sicherheit eine DER Stützen der US Wirtschaft. Was soll an dem Beispiel schlecht sein? Bei jedem Einkauf der franchise Nehmer wird die amerikanische Wirtschaft gestützt. Unsere Natürlich auch, aber nicht im gleichen Rahmen.

Umsatz 2005 waren 20,46 Milliarden Dollar. Das ist eine Liga mit Coca Cola (19 Milliarden in 2003), aber weit entfernt von General Motors (193 Milliarden, aber Verluste) oder Walmart (305 Milliarden).

Der Gewinn waren magere 2,6 Milliarden. Das ist für die US-Wirtschaft nur ein Pupser.
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
Ein_Liberaler schrieb:
und wirklich demokratie in Nahost verbreiten will - warum in aller Welt hat man sonst nicht den irakischen Machtapparat intakt gelassen und irgendeinen willfährigen General als neuen Präsidenten eingesetzt?

Das sehe ich genauso. Nich nur das die Bush Adminitration ihre eigene Saat Saddam entwurzeln muss, sondern vieleicht auch weil Iran/Irak irgendwann mal zusammenarbeiten gegen die Imperialisten arbeiten koennten, man muss wahrscheinlich destabilisieren... auch wenn er es Rechtsstaatexport nennt. Ob es dann genuegt ein paar McDoof in die Wueste zu stellen weis ich nicht.

Aber mir kann keiner erzaehlen das die US-Strateken das nicht schon vorher gewusst haben das die Zustaende wie heute aussehen bei den zich Think Tanks die das ganze schon durchgekaut haben ohne das es ueberhaupt losgegangen waehre.
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Möglicherweise hast Du mich mißverstanden. Ich hege den Verdacht, daß es der Regierung Bush mit Demokratisierung und Nationbuilding ernst ist, daß sie also gerade nicht destabilisieren will.

Aber mir kann keiner erzaehlen das die US-Strateken das nicht schon vorher gewusst haben das die Zustaende wie heute aussehen bei den zich Think Tanks die das ganze schon durchgekaut haben ohne das es ueberhaupt losgegangen waehre.

Ich nehme an, daß die alle von ihrer eigenen Großartigkeit besoffen waren und von einem Best-case-Szenario ausgegangen sind.

Wer die Situation, wie sie sich heute darstellt, vorausgesagt hat, wurde ignoriert. Scholl-Latour zum Beispiel, für den die Falken auch hier im Forum nur Spott übrig hatten, aber natürlich auch die libertären Thinktanks. Die werden ja immer überhört. Realismus ist nicht so schön anzukucken wie der Best case.
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
Ein_Liberaler schrieb:
Möglicherweise hast Du mich mißverstanden. Ich hege den Verdacht, daß es der Regierung Bush mit Demokratisierung und Nationbuilding ernst ist, daß sie also gerade nicht destabilisieren will.


Ok, stellt sich dann die frage wie sich Bush eine Demokratie vorstellt...und unter welchen Gesichtspunkten die dort realisiert wird, mit DraufHau Mentalitaet bestimmt nicht

Scholl-Latour zum Beispiel...

Danke, ich mag den auch irgendwie 8)
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
paul20dd schrieb:
Ok, stellt sich dann die frage wie sich Bush eine Demokratie vorstellt...

Wie zu Hause, würde ich sagen. Glaube nicht, daß er da besonders fantasiebegabt ist.

und unter welchen Gesichtspunkten die dort realisiert wird, mit DraufHau Mentalitaet bestimmt nicht

Das scheint mir ein spezifisch amerikanisches Rechtsempfinden zu sein. Wenn Strafen oder Konsequenzen ordnungsgemäß angedroht wurden, ist der Delinquent selbst dafür verantwortlich, scheiß auf "unveräußerliche Rechte" oder "Verhältnismäßigkeit". Man kann das auch oft in Medien oder Foren lesen. Beispiel: Dieser arme Brasilianer, der in London versehentlich erschossen wurde. "Wenn er nicht auf die Polizisten ragiert hat, ist er selbst schuld." Oder die Wiederholungstäter, die nach dem dritten Vergehen pauschal 25 Jahre bekommen. Einer kriegte 25 Jahre für den Diebstahl einer Pizza. Kommentar: Wenn jemand so hoffnungslos kriminell ist, daß er für eine Pizza 25 Jahre riskiert, sollten wir ihn besser gleich lebenslang einsperren, und uns jedenfalls freuen, daß es kein Mord war, sondern nur ein Diebstahl.

Scholl-Latour zum Beispiel...

Danke, ich mag den auch irgendwie 8)
[/quote]

Ich finde, er hat Ahnung. Außerdem ist er alter Fallschirmjägerleutnant.
 

pierremoose

Geselle
5. Dezember 2005
19
und heute ist der 23te... bin mal gespannt...
für mich hat sich das auch schon seit längerem abgezeichnet, das es so kommen wird..und wenn man sich vielleicht auch noch andere themen, die indirekt auch damit zutun haben anschaut ist es aufjedenfall absehbar, das ein globaler krieg die einzig logische schlussfolgerung ist.. wenn nicht diese woche, aber spätestens im nächsten jahr...
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
auch Goldman Sachs zu dem Thema

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,403677,00.html

Die zehn größten Risiken für die Weltwirtschaft

Von Kai Lange


Rohstoffmangel, steigende Defizite, politische Krisen im Irak und im Iran: Weltwirtschaft und Börsen zeigen sich davon unbeeindruckt. Noch. Die Investmentbank Goldman Sachs hat mit internationalen Experten Krisenszenarien diskutiert. Das Ergebnis ist beunruhigend - ein Überblick....


gruss
 

Sentinel

Großmeister-Architekt
31. Januar 2003
1.222
bombaholik schrieb:
Weltwirtschaft und Börsen zeigen sich davon unbeeindruckt.

Alles unter Kontrolle. Da fragt sich die FED zurecht, wie man den Untergang inszeniert, ohne sich die eigene Verantwortung und Geldpolitik vor Augen halten müssen. Aber vielleicht ist auch das alles Show und man hat sich bei den letzten Bilderbergtreffen schon längst auf ein Szenario einigen können.

("Merkel packen Sie diesen Freak (Stoiber) wieder ein und sehen sie zu, daß sie im Sommer zur WM Kopf des Staates im *räusper* eventuellen Fall einer Notverordnung sind ... sagen sie Schröder er wird nach seinem Abgang nicht zu kurz kommen und es sollte wohl klappen.")

Ach ich halt wohl besser den Rand.
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
ts.gif
 
G

Guest

Gast
Tatsächlich geheim...fällt sozusagen unter das Fernmeldegeheimniss, obwohl wir noch leben §
 

Bernie

Geheimer Meister
8. April 2004
248
dkR schrieb:
Wir haben noch bis Freitag zeit :wink:
Hmmmm...., wenn ich dieses Posting abschicke, ist hier in Deutschland noch Donnerstag, aber im Osten schon Freitag. Hat die Krise schon begonnen? :gruebel:
Werden wir in 24 Stunden überhaupt eines der weltweit passierten Ereignisse als Beginn vom Untergang erkennen? Wird uns der Himmel auf den Kopf fallen? Hätte ich wetten sollen? Gibt es als Aprilscherz wieder religiöse Karikaturen? Independence _Day im TV ist ja schon zu Ende, das kann nicht gemeint sein.
Auf jeden Fall wird es wieder eine Lachnummer.
 

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