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Folterung und Hinrichtung legitim?

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
@Dark
Aber wer zieht die Grenze?

Foltern wir ein kleines Kind weil es die Lösung aller Menschheitsprobleme verheimlicht?

Ich halte von solchen hypothetischen Überlegungen nicht besonders viel.
 

Qrt

Geheimer Meister
28. März 2004
385
@trasher

Oder willst du sagen, der Terror ist nicht das Kind der Provokation?

Provokation ?. Keine Provokation der Welt rechtfertigt Terrorismus , auch wenn du anderer Ansicht bist .

Es gibt keinen unwillkürlichen Terror.

Ja stimmt, Terror ist immer unwillkürlich .

Ich kann verstehen, dass es dir unangenehm ist. Aber mit einer Aussage wie
Quote:
Weil entweder gewinnen sie und töten uns , oder wir gewinnen und töten sie .

übst du in meinen Augen schon sehr deutlich den Schulterschluß, auch wenn der Gegner dieses Mal ein anderer ist.

Weil ich Terrorismus besser bekämpfen will , bringt mich das in die Ecke von Adolf Hilter ? . Was soll dieser Unsinn ??.
Mit solchen brachial vergleichen wäre ich sehr vorsichtig .

@dark

man nimmt einen terroristen gefangen, von dem man weiß, dass er eine bombe versteckt hat. (ich weiß, das ist jetzt ziemlich platt, soll aber auch nur ein beispiel sein).
wäre es dann nicht sinnvoll, den solange zu foltern, bis er mit der sprache rausrückt??
ich denke schon.

Nichts anderes sage ich .

wenn stichhaltige beweise voliegen, und man zur rettung vieler menschenleben die folter hernimmt, bin ich voll damit einverstanden.

Ganz deiner Meinung .


aber einer pauschalisierung a là qrt kann ich mich auch nicht anschließen.

Zuerst gibst du mir in allen Punkten recht , um dann am Ende eine Kehrwendung zu machen . Seis drum

gruss
 

Zottelfritz

Geheimer Meister
27. November 2002
430
_Dark_ schrieb:
wenn stichhaltige beweise voliegen, und man zur rettung vieler menschenleben die folter hernimmt, bin ich voll damit einverstanden.
Mal ganz abgesehen von der Frage ob Folter in Extremfällen generell vertretbar ist oder nicht...
Stichhaltige Beweise sind nunmal in solchen Fällen sehr selten bis nie vorhanden. Stichhaltige Beweise ist auch oft nur ein anderes Wort für "Propagandamatierial". Siehe Irak-Kriegs-Befürwortungsargumente. Bis heute sind von den mit "stichhaltigen Beweisen" nachgewiesenen Massenvernichtungswaffen keine aufgetaucht. Menschen neigen dazu, sich die Realität zu ihren Gunsten umzudichten, egal ob bewusst oder unbewusst. Was ist denn, wenn du einen Menschen tagelang folterst und am Ende stellt sich raus dass er unschuldig war, zu Dingen gezwungen wurde oder nur ein armer Geisteskranker ist? Was sagst du dann? "Oh, naja, kann passieren?"

und zur Rettung von Menschenleben hat die US-Armee in diesem Gefängnis ja wohl kaum gefoltert, mir sah das eher nach einer Art Auswuchs einer krankhaft verdorbenen Gruppe von Menschen aus, die anscheinend keine verschwindende Minderheit mehr darstellen. Was mich durchaus nicht wundert, lese ich einige Meinungen von Mitgliedern hier.
Bleibt zu hoffen dass die leute, die am lautesten für Folter plädieren, dies aus einer Art jugendlichen Heissblütigkeit tun, die sich durch übertriebenes "soldatisches" Getue äußert. Ich hoffe, im Ernstfall, in einer Auge-in-Auge Situation würden auch sie raffen, dass der gegenüber nie bloß "Feind" oder "Terrorist" ist, sondern in erster Linie MENSCH.

Ist die gleiche ethische Frage wie die der Todesstrafe.
Ich bin nebenbei gesagt generell gegen Folter, ich finds widerlich und unmenschlich. Aber solche ethischen Einstellungen sind ja heute schon exotisch. Survival of the hardest, gell?

Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

(Oh, Mann, irgendwie verkomme ich hier wider Willen zum Moralapostel, aber anscheinend gibts wieder Nachhilfebedarf in Sachen Menschlickeit. Schimpft mich ruhig "Gutmensch", das ist mir lieber als Unmensch)
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
Zottelfritz schrieb:
Stichhaltige Beweise sind nunmal in solchen Fällen sehr selten bis nie vorhanden. Stichhaltige Beweise ist auch oft nur ein anderes Wort für "Propagandamatierial".
ja, da gebe ich dir völlig recht.
ich meine nur wenn, dann wäre es in ordnung.
leider ist halt dieses wenn fast nie oder nie gegeben.


Zottelfritz schrieb:
Survival of the hardest, gell?
nein, so habe ich das nicht gemeint, weiß auch nicht, wie du da drauf kommst.
wenn dann doch wohl of the fittest.
und der muss man dann halt sein
so ist nun mal der lauf der dinge

:roll:
 

Zottelfritz

Geheimer Meister
27. November 2002
430
_Dark_ schrieb:
Zottelfritz schrieb:
Survival of the hardest, gell?
nein, so habe ich das nicht gemeint, weiß auch nicht, wie du da drauf kommst.
wenn dann doch wohl of the fittest.
und der muss man dann halt sein
so ist nun mal der lauf der dinge
jaja, nach Darwin läuft die Evolution nach dem Schema "...of the fittest", aber in der Geistigen Evolution der Menschheit entwickelt sich das "fittest" eher zum "hardest", so seh ich das jedenfalls. naja, ist eh OffTopic.
 

Choronzon

Vorsteher und Richter
21. April 2002
704
Folter in "Extremfällen" vertretbar?Weiss man hier eigentlich,wovon man spricht?Und was für ein abenteuerliches Vokabular..

Das Thema macht mich krank,ich kling mich an dieser Stelle aus dem Thema aus


C.

Denn sie wissen nicht ,was sie tun.Und es kommt alles zurück.
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
Qrt schrieb:
Oder willst du sagen, der Terror ist nicht das Kind der Provokation?
Provokation ?. Keine Provokation der Welt rechtfertigt Terrorismus , auch wenn du anderer Ansicht bist .
Rechtfertigung hin oder her, der Terror wird vom Westen her ständig mit neuem Brennstoff versorgt, siehe z.B. Abu Ghraib.
Was willst du denn tun, gegen die Ungesetzlichen, die durch ungesetzliche Gewalt provoziert werden? Selbst ein Kind begreift, dass sich die Katze hier selbst in den Schwanz beißt.

Weil ich Terrorismus besser bekämpfen will [...]
Du willst ihn bekämpfen? Du beschwörst ihn doch, indem du zu bedingungsloser Tötung aufrufst! Wie gesagt, der sog. "Krieg gegen den Terrorismus" ist meiner Meinung nach mit Gewalt niemals zu gewinnen weil man der Gegenseite das gibt, was sie am Leben erhält.

Trasher.
 

nArF

Geselle
24. März 2004
7
Folter in "Extremfällen" vertretbar? Das ist genau wieder der Fall wer sagt das es ein Extremfall ist?


@ Qrt
Ich glaube , du scheinst mir ein wenig verwirrt .
Ja Schnellmerker und wenn ich verwirrter Mensch nun die Macht hätte dich deswegen zu foltern???? :x Du wiedersprichst dir.

Folterungen und Hinrichtigungen sind bei Terroristen legitim !
Dies scheint mir eine Extrremistische Äuserung zu sein, sich ihrer nicht viele angeschloßen haben... :?
 

LocoLupo

Vollkommener Meister
24. März 2003
522
Qrt schrieb:
Meine Meinung :

Folterungen und Hinrichtigungen sind bei Terroristen legitim ! ( Und NUR bei Terroristen ) . Weil entweder gewinnen sie und töten uns , oder wir gewinnen und töten sie . Ich bin dafür das WIR(das westliche Bündnis) SIE (Terroristen) töten und/oder unschädlich machen .

Bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion darüber , was Terroristen sind . ( ich denke, das wissen wir mittlerweile) .

gruss

Mariamuttergottesimhimmel. Sag mal, Qrt?
Hat dich deine Mutter zu wenig gestillt oder haben sie dich als Baby zuoft fallen lassen? Ich muss mir langsam echt um deine geistige Gesundheit sorgen machen.

Am Besten du hältst ohne widerrede den Kopf hin *Nudelwalkerzück* denn was in den letzten 2 Seiten von dir an geballtem Ochsenmist rübergekarrt kam ist schlichtweg ohne worte....und bedarf dringend einer Abreibung.
Keine Sorge ... für mich bist du zwar ein 1A Terrorist ...aber ich werde dich dafür nicht gleich häuten.
Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen ...jaja du weisst schon ...
Na dann ... *ZACK*

Hier nochmal der Atikel den du selber gepostet hast weil du ihn so toll gefunden hast ... und von mir einen wichtigen Auszug daraus.
http://www.nahostfocus.de/page.php?id=1822
"Die Regierung findet es nützlich, diese Gruppe Menschen zu dämonisieren, um von anderen Problemen abzulenken (...) Das Verbot der Folter ist absolut und universell, unabhängig von dem Opfer", sagte der Exekutivdirektor von Human Rights Watch, Kenneth Roth.

Siehst du? Lies das und lebe danach! Vielleicht bewahrt es dich davor mal selber vor einem Erschiessungskommando zu enden wie die millionen Menschen denen du es wünschen würdest.

Glaubst allen ernstes das du Menschen zu Frieden und zu einem harmonischem Mitneinander bewegen kannst indem du die eine Hälfte von ihnen abschlachtest?
Sry ...aber ...
Du bist krank.

Weil ich Terrorismus besser bekämpfen will , bringt mich das in die Ecke von Adolf Hilter ?

Besser? *lol*
Nein, weil du diesselbe Rethorik benutzt mein Lieber.


Gut das es hierzulande keine Todestrafe für Terror-Trolle gibt. Gell, Qrt?



@all others
Sorry. Leute ...ich weiss man sollte sie nicht füttern ... aber kann mir denn wer garantieren das es was bringt wenn man solche Aussagen einfach ignoriert?
 

Yoda

Vorsteher und Richter
10. April 2002
781
Qrt schrieb:
Ich sag nur: Zero tolerance for terrorists
im zusammenhang mit den folterungen: woher wissen wir denn, dass es terroristen sind, die da gefoltert werden? verdammt, das sind vielleicht nur ganz normale bürger, die da gefangen genommen und gefoltert werden, keine terroristen. der zweck heiligt nicht die mittel!
 

morgenroth

Geheimer Sekretär
6. September 2003
685
@Qrt: Ist jetzt echt nicht Bös' gemeint,aber sag mal -Was tun die Dir da draussen an, dass du in solchen Denkstrukturen denkst????
 

morgenroth

Geheimer Sekretär
6. September 2003
685
_Dark_ schrieb:
wäre es dann nicht sinnvoll, den solange zu foltern, bis er mit der sprache rausrückt??
ich denke schon.

tickt ihr nicht mehr ganz sauber???
Ich frag mich ob es denn dann auch für den "Feind" gilt, wenn es denn ach so moralisch vertretbar ist.
 

JimmyBond

Einsamer Schütze
7. Mai 2003
1.593
der jenige der gefoltert wird kann jederzeit seinem leiden ein ende setzen in dem er mit der wahrheit rausrueckt. und frueher oder spaeter ist man so am ende das man einfach nur noch die wahrheit sagen kann.

@Qrt: Ist jetzt echt nicht Bös' gemeint,aber sag mal -Was tun die Dir da draussen an, dass du in solchen Denkstrukturen denkst????

diese "terroristen" greifen unsere lebensweise an. z.b. nachdem 11.09. haben die flugkonzerne unmengen von schulden gemacht weil sie kaum einer noch in ein flugzeug getraut hat. die menschen hatten angst ihre briefe zu oeffnen da ja noch was anderes drinne sein koennte. bald wird es hier so sein das man nicht mehr ohne jegliche angst ins cafe gehen kann da es sein kann das es gleich in die luft gesprengt wird.

tut mir leid Qrt
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
JimmyBond schrieb:
der jenige der gefoltert wird kann jederzeit seinem leiden ein ende setzen in dem er mit der wahrheit rausrueckt. und frueher oder spaeter ist man so am ende das man einfach nur noch die wahrheit sagen kann.
Wenn er sie kennt vielleicht schon. Wenn nicht, hat er Pech?
Welchen Wert hat ein erfoltertes Geständnis? Wie soll der Inhalt verifiziert werden?
Vielleicht stirbt ja der eine oder andere aber auch lieber, bevor er seinen Gott verrät. Was dann? Zu Tode foltern?

Sagt mal in welchem Zeitalter leben manche eigentlich geistig?
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
morgenroth schrieb:
Ich frag mich ob es denn dann auch für den "Feind" gilt, wenn es denn ach so moralisch vertretbar ist.
das habe ich ja auch nicht behauptet.
ich habe die folter als eine praxis der letzten instanz zeigen wollen, die man nur dann anwenden sollte, oder besser darf, wenn gewährleistet ist, dass man erfährt, was derjenige zu verbergen hat.
moralisch ok ist das nicht, aber wenn es ungleichmäßig viele menschenleben rettet, dann schon.

und ich denke nicht, dass das für den feind gilt, denn der kämpft für dinge, die ihm vll als wertvoll erscheinen, uns aber als lebensfeindlich.
deshalb hat er nicht das recht.
desweiteren legen westliche soldaten usw. keine bomben um damit gezielt zivilisten zu töten.
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.061
Trasher schrieb:
Vielleicht stirbt ja der eine oder andere aber auch lieber, bevor er seinen Gott verrät. Was dann? Zu Tode foltern?

Sagt mal in welchem Zeitalter leben manche eigentlich geistig?

Tja, das können sich die Terroristen schon mal als Erfolg auf die Fahnen schreiben, dass sie es anscheinend geschafft haben, hierzulande einige Leute zurück in die Barbarei zu versetzen!

Wenn das die Lebensweise ist, die die Terroristen angreifen, dann will ich mit der auch nix zu tun haben. Folter und Quälerei als Mittel um Konsum und Wirtschaftswachstum zu verteidigen? :roll:
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.061
_Dark_ schrieb:
und ich denke nicht, dass das für den feind gilt, denn der kämpft für dinge, die ihm vll als wertvoll erscheinen, uns aber als lebensfeindlich.
deshalb hat er nicht das recht.

Der dürfte das umgekehrt wohl genau so sehen...

desweiteren legen westliche soldaten usw. keine bomben um damit gezielt zivilisten zu töten.

Nein, die werfen sie aus Stealth Bombern ab. Und es würden natürlich auch keine westlichen Soldaten Zivilisten zu Tode foltern... :?
 

Qrt

Geheimer Meister
28. März 2004
385
@trasher

Rechtfertigung hin oder her, der Terror wird vom Westen her ständig mit neuem Brennstoff versorgt, siehe z.B. Abu Ghraib.

Terror gab es schon vor Abu Ghraib .

Was willst du denn tun, gegen die Ungesetzlichen, die durch ungesetzliche Gewalt provoziert werden? Selbst ein Kind begreift, dass sich die Katze hier selbst in den Schwanz beißt.

Wieder relativierst du den Schrecken des Terrors mit der psychologischen "Egokränkung" der Terroristen . Was soll das ? Ich sagte bereits . "Nichts rechtfertigt Terrorismus". .

Du willst ihn bekämpfen? Du beschwörst ihn doch, indem du zu bedingungsloser Tötung aufrufst!

Was haben die Leute in Madrid getan ?? Was haben die Leute im WTC getan ?. Was haben die Deutschen Opfer in Äthopien getan ?.Mussten sie den Preis der "Provokation" mit dem Tod bezahlen ?.Hatten die den womöglich Tod verdient?? . Müssen wir uns töten lassen, damit wir uns als moralschen Gewinner fühlen können?. Ich finde so ein Verhalten dumm , respektlos und unendlich feige .

Wie gesagt, der sog. "Krieg gegen den Terrorismus" ist meiner Meinung nach mit Gewalt niemals zu gewinnen weil man der Gegenseite das gibt, was sie am Leben erhält.

Gut , dann frage ich " Mit welchen Alternativen kann man Terror bekämpfen" < konkrete Frage .


@nARF

Ja Schnellmerker und wenn ich verwirrter Mensch nun die Macht hätte dich deswegen zu foltern???? Du wiedersprichst dir.

Wo jetzt nochmal ?

Dies scheint mir eine Extrremistische Äuserung zu sein, sich ihrer nicht viele angeschloßen haben..

Es scheint auch nur .

@theunknown

Hat dich deine Mutter zu wenig gestillt oder haben sie dich als Baby zuoft fallen lassen?

Meine Mutter kannst du aus der Diskussion ruhig auslassen.

Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen ...jaja du weisst schon ...

Ich muss mir langsam echt um deine geistige Gesundheit sorgen machen.

Das hat alles nicht mit dem Thema zu tun .

Glaubst allen ernstes das du Menschen zu Frieden und zu einem harmonischem Mitneinander bewegen kannst indem du die eine Hälfte von ihnen abschlachtest?

:D. Du denkst also , das die hälfte aller Araber ( etc) Terroristen sind ? (so hast dus geschrieben). Soweit würde nichtmal ich gehen . Ich gehe eher davon aus , das Terroristen eine Minderheit darstellen .

@morgenroth

Ist jetzt echt nicht Bös' gemeint,aber sag mal -Was tun die Dir da draussen an, dass du in solchen Denkstrukturen denkst????

Ich finde das alles sehr beschämend . Auch die Rolle der Deutschen in diesem Konflikt . Ich bin fast schon der Meinung , das sich Deutsche aus jeder Nahostdiskussion heraushalten sollten, weil sie den Konflikt von der europäuschen Schiene aus betrachten . Was da untern abläuft ist Nahost Style , das verstehen wir Euros nicht .
Wenn ich dann Leute lese, die den Terrorismus in seinem Schrecken relativieren oder abschwächen wollen , stimmt mich das sehr traurig . Ich frage mich :" Warum unterstützen sie Mörder " ??? Warum ?


gruss
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Wer entscheidet eigentlich darüber wer ein Terrorist ist und wer nicht? Also wenn ich einige hier richtig verstehe, dann gelten für diese Terroristen keine Menschenrechte. Gut, dann brauchen die ja auch keinen fairen Prozess(den sie ja tatsächlich nicht bekommen, Stichwort Guantanamo). Wahrscheinlich findet ihr es auch legitim wenn die Häuser der Familien dieser Terroristen zerstört werden, wie es in Israel ständig passiert? Und wenn man sich geirrt hat, Pech! Wer soll sich dagegen wehren? Wenn man sich wehrt gilt man ja als Terrorist und hat kein Recht mehr zu Leben, oder auf eine faire Anhörung! Ich finde diese vergleiche mit Nazi-Deutschland leider erschreckend passend. :roll: Hoffentlich sind bald alle Terroristen beseitigt worden, damit das alles ein Ende hat. Bestimmt hasst uns(die westliche Welt) keiner mehr, wenn wir erstmal genügend Menschen ausgerottet haben!
Wenn es legitim ist Terroristen ohne Vehandlung zu ermorden, ist es dann auch legitim die Mörder zu ermorden? Darf ich den, der meine Familie flotert, foltern? Auge um Auge, willkommen in der Steinzeit. Auf diese Moral kann ich verzichten.
Ich habe übrigens keine Angst in einem Cafe zu sitzen und mir eine Cola zu trinken. Die "Terroristen" in Bagdad schon.
Ach ja, ich finde es übrigens paradox Mensch A zu töten, um Mensch B zu retten. Ach so, schon vergessen, sind ja gar keine Menschen diese Terroristen. Wir sind ja mehr wert! Gute Nacht, schlaft schön(weiter).
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
Qrt schrieb:
Terror gab es schon vor Abu Ghraib .
Sicher, aber durch die perversen Taten hat man dem Terror ganz bestimmt nicht den Wind aus dem Segel genommen. Im Gegenteil, das unmittelbare, grausame Ergebnis konnte man im TV betrachten.

Was willst du denn tun, gegen die Ungesetzlichen, die durch ungesetzliche Gewalt provoziert werden? Selbst ein Kind begreift, dass sich die Katze hier selbst in den Schwanz beißt.

Wieder relativierst du den Schrecken des Terrors mit der psychologischen "Egokränkung" der Terroristen . Was soll das ? Ich sagte bereits . "Nichts rechtfertigt Terrorismus". .
Ok, drehen wir den Spieß rum. Der Schwanz beißt in die Katze.
"Nichts rechtfertigt Mord durch US-Amerikaner"
Wir drehen uns im Kreis, egal aus welcher Perspektive wir die Dinge betrachten.
Was bleibt ist die Tatsache, dass eine Schlacht um die exklusive Existenz nur in unendlich verheerendem Leid enden kann.

Du willst ihn bekämpfen? Du beschwörst ihn doch, indem du zu bedingungsloser Tötung aufrufst!
Was haben die Leute in Madrid getan ?? Was haben die Leute im WTC getan ?. Was haben die Deutschen Opfer in Äthopien getan ?.Hatten die den Tod verdient .
Niemand verdient den Tod, auch nicht die Opfer der westlichen Gewalt.

Müssen wir uns töten lassen, damit wir uns als moralschen Gewinner fühlen können. Ich finde so ein Verhalten dumm , respektlos und unendlich feige .
Können wir weiter töten und uns dadurch als moralische Gewinner fühlen? Ich finde so ein Verhalten dumm, respektlos und unendlich feige.

Wie gesagt, der sog. "Krieg gegen den Terrorismus" ist meiner Meinung nach mit Gewalt niemals zu gewinnen weil man der Gegenseite das gibt, was sie am Leben erhält.
Gut , dann frage ich " Mit welchen Alternativen kann man Terror bekämpfen" < konkrete Frage .
Fangen wir doch damit an, das Feindbild, welches der Westen in der islamischen Welt genießt, abzubauen. Fangen wir damit an, aufzuhören, anderen Ländern unsere gesellschaftliche Strukturen aufzuzwingen. Die Liste des respektlosen Umgangs des Westens mit der islamischen Welt lässt sich beliebig fortsetzen.

Das elefantengleiche Feingefühl der Amerikaner im Irak zeigt jedenfalls die gegenteilige Wirkung. Dass es _so_ nicht geht, müsste nun auch dem letzten "Shock and Awe"-Fan einleuchten.

Wüsste ich im übrigen eine schnelle, sichere und für beide Seiten zufriedenstellende Lösung des Terrorproblems, ließe ich mich für den Friedensnobelpreis nominieren.
 

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