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Der Thread, dessen Titel für 'geschmackloss' geändert wurde

McDozer

Großmeister
4. November 2002
56
Urknall

Der Urknall macht „puff“ (Ausschnitt aus James Perloff’s Buch „Tornado In A Junkyard“)

Die am weitesten verbreitete Theorie über den Ursprung des Universums besagt dass irgendwann einmal die gesamte vorhandene Masse und Energie (des Universums) in ein winziges “kosmisches Ei” komprimiert war. Dann, vor etwa 15 Milliarden Jahren explodierte das Ei und erschuf das Universum im Urknall.
Doch der Urknall selbst widerspricht den Naturgesetzen. Die Gesetze der Physik legen dar dass Materie und Energie weder erschaffen noch zerstört werden können. Dies ist das erste Gesetz der Thermodynamik, das Gesetz der Energiekonservierung.
Wie der bekannte Physiker Paul Davis in seinem Buch “Am Rande der Unendlichkeit ” schrieb: “ Der Urknall repräsentiert die sofortige Suspendierung der physikalischen Gesetze, den plötzlichen, abrupten Anflug der Gesetzlosigkeit der es gestattete dass etwas aus dem Nichts entstand. Er stellt ein wahres Wunder jenseits jeglicher physikalischer Prinzipien dar.” [Paul Davies, "The Edge of Infinity" (New York: Simon and Schuster, 1981)]
Wenn man die Möglichkeit für ein Ereignis jenseits der Naturgesetze einräumt, “ein wahres Wunder”, wie Davis sagt, dann ist es inkonsequente Logik, andere solchen Ereignisse, wie die Schöpfung durch Gott, auszuschließen.
Wenn es ein “kosmisches Ei” gab, wer hat es dann gelegt? Die kosmische Henne?
Die Wissenschaft war sich stets einig daß es für jede Reaktion eine Ursache gibt.
Wie kann die größte aller Reaktionen, das Universum selbst, ohne Ursache entstanden sein? Explosionen verursachen Unordnung. Eine Handgranate die man in ein Gebäude wirft bringt nichts regelmäßiges, systematisches oder harmonisches zustande. Und doch lassen sich diese Adjektive auf das Universum anwenden. Wie könnte eine Explosion in etwas so geordnetem wie dem Sonnensystem mit seinen kreisenden Planeten resultieren?
Isaac Newton sagte, “Der Atheismus ist so unsinnig. Wenn ich das Sonnensystem betrachte sehe ich die Erde in genau dem richtigen Abstand zur Sonne um Hitze und Licht zu empfangen. Das geschah nicht durch Zufall.” [John Hudson Tiner, "Isaac Newton: Inventor, Scientist and Teacher" (Milford, Mich.: Mott Media, 1975)]
Wenn die Erde sich näher zur Sonne befände, oder weiter weg, würden wir entweder braten oder erfrieren. Oder wenn der Mond viel näher oder größer wäre, würde er die Gezeiten über die Meeresufer hinausziehen und Häfen und Ebenen würden zerstört.
Zahllose Umstände mussten genau richtig sein um auf der Erde das Leben zu erhalten. Würde jemand gerne die Wahrscheinlichkeit dafür berechnen dass all diese Bedingungen sich gleichzeitig erfüllen? Schöpfungswissenschaftler Stuart E. Nevins drückt es so aus: “Es ist ungefähr als ob man annimmt die Mona Lisa wäre zustande gekommen indem jemand Farbe auf eine Leinwand gespritzt hätte.”
 

Nacho

Großmeister
10. April 2002
99
Re: Urknall

McDozer schrieb:
Isaac Newton sagte, ?Der Atheismus ist so unsinnig. Wenn ich das Sonnensystem betrachte sehe ich die Erde in genau dem richtigen Abstand zur Sonne um Hitze und Licht zu empfangen. Das geschah nicht durch Zufall.? [John Hudson Tiner, "Isaac Newton: Inventor, Scientist and Teacher" (Milford, Mich.: Mott Media, 1975)]
Wenn die Erde sich näher zur Sonne befände, oder weiter weg, würden wir entweder braten oder erfrieren. Oder wenn der Mond viel näher oder größer wäre, würde er die Gezeiten über die Meeresufer hinausziehen und Häfen und Ebenen würden zerstört.

Wenn die Erde einen anderen Abstand zur Sonne hätte, könntest du diese Bemerkung nicht machen!

Eine kleine Überlegung: Wir gehen davon aus dass das Universum unendlich (oder zumindest unermesslich) groß ist. Außerdem nehmen wir an, dass sich von jeder intelligenten Spezies irgendjemand auf deine Idee kommt.

Das Problem: Jeder der dein Argument anführt, lebt bereits auf einer geeigneten Welt. Daher ist die Aussage: "Ich komme von einem Planeten, der Leben ermöglicht" immer richtig und beweist gar nichts!
 

Heuli

Geheimer Meister
26. Juli 2002
318
@McDozer

Bei den Beweisen gegen die Zufälligkeit gehst du von einem einzigen Versuch hier auf der Erde aus. Hätte ich die Farbe auf nur ein Bild gespritzt - eine Mona Lisa wäre wohl kaum möglich. Nehme ich aber Milliarden von Bildern und spritze und spritze, irgendwann nennen wir es Kunst. :wink:
 
B

BeAwake

Gast
@I3leach

Ich meinte mit Perfektion die Ordnung die im Weltall herrscht.
Alles läuft so wie es laufen soll...Als wäre das Universum ein Präzisionsuhrwerk das schon ewig werkt....vollkommen eben.

I3leach schrieb:
Ich kann mir vorstellen wie verrückt sich dieser Post anhört...

Du irrst Freund.....ich für meinen Teil konnte deinen Worten folgen.

BeAwake
 

rorschach

Großmeister
23. Juni 2002
69
Wenn ich die "Beweisführungen" so ansehe, dann scheint es darauf hinaus zu laufen, dass es Gott geben muss, weil "etwas" (nicht zuletzt wir) ist!
Und darin einen Gottesbeweis zu sehen, finde ich ziemlich großkotzig - nach dem Motto: "Etwas so grandioses, wie ich, kann doch nicht zufällig entstanden sein... Da muss eine göttliche Kraft gewirkt haben!!!"

Wenn es Euer "Krampf" ist, ständig alles erklären zu müssen; und ihr bei jeder Erklärungsnot meint, mit Gott argumentieren zu müssen, dann ist das lediglich ein Beweis dafür, dass menschliche Gedanken immer etwas zum Festhalten brauchen... eine Krücke!!! Einen Anker!!! Wie auch immer...

BEWEISE hab ich hier zumindest noch nicht gefunden!!!
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
Am Ende aller Beweisführung stehen fadenscheinige "Argumente"!
Ein Griff in die Wundertüte: "Gott! Genau.... das ist doch ein super Argument!" *g*

Bloß, weil wir nicht in der Lage sind, bestimmte Dinge zu begreiffen, muss es doch noch lange keinen Gott geben, der die Fäden spinnt.......

Beste Grüße.......
 

HanzGuckInDieLuft

Geheimer Meister
17. Mai 2002
373
WOWBAGGER schrieb:
Bloß, weil wir nicht in der Lage sind, bestimmte Dinge zu begreiffen, muss es doch noch lange keinen Gott geben, der die Fäden spinnt.......

Beste Grüße.......

Dann erkläre mir doch mal wie sich ein Haufen Kohlenstoff-Atome dazu entschlossen konnten zu leben ! Ich halte Gott auch nicht für einen lanbärtigen alten Sack der die Geschicke der Menschen beeinflußt, doch es gibt soetwas wie ein göttliches "Etwas".
 

QuadWord

Vollkommener Meister
16. Juli 2002
542
Dazu ein kleiner Textausschnitt aus dem Kybalion:

"Unter und hinter dem Universum von Zeit, Raum und Wechsel kann man
die substantielle Wirklichkeit, die fundamentale Wahrheit finden."
Das Kybalion

"Substanz" bedeutet: "das, was allen äußeren Erscheinungen zugrunde
liegt; die wesentliche Wirklichkeit; das Ding an sich" usw. "Substantiell"
bedeutet: "wirklich existierende das wesentliche Element zu sein; wirklich
zu sein" usw. "Wirklichkeit" bedeutet: "der Zustand wirklichen Seins; wahr,
dauernd, gültig, festgesetzt; beständig; gegenwärtig" usw. Unter und
hinter allen äußeren Erscheinungen und Manifestationen muss es immer
substantielle Wirklichkeit geben. Dies ist das Gesetz. Wenn der Mensch
das Universum, von dem er ein Teil ist, betrachtet, sieht er nichts als
Wechsel in der Materie, den Kräften und den mentalen Zuständen. Er
sieht, dass nichts wirklich "ist", sondern alles werdend und wechselnd.
Nichts steht still - alles wird geboren, wächst, stirbt - im selben Moment,
da ein Ding seinen Höhepunkt erreicht, beginnt schon sein Verfall - das
Gesetz vom Rhythmus wirkt beständig - es gibt keine Wirklichkeit,
andauernde Eigenschaft, Festigkeit oder Wesentlichkeit - nichts ist
beständig als nur der Wechsel. Er sieht, dass alles sich aus anderen
Dingen entwickelt und sich in anderen Dingen auflöst - fortwährende
Aktion und Reaktion; Einfließen und Ausfließen, Aufbauen und
Niederreißen; Schöpfung und Zerstörung; Geburt, Wachstum und Tod.
Nichts dauert an als nur der Wechsel. Und wenn er ein denkender
Mensch ist, erkennt er, dass alle diese wechselnden Dinge nur äußere
Erscheinungen oder Manifestationen irgendeiner zugrundeliegenden
Macht - einer substantiellen Wirklichkeit sein können.

Alle Denker aller Länder und aller Zeiten haben angenommen, dass es
notwendig ist, die Existenz dieser substantiellen Wirklichkeit
vorauszusetzen. Alle Philosophien, die ihres Namens wert sind, waren auf
diesem Gedanken aufgebaut. Die Menschen haben dieser substantiellen
Wirklichkeit viele Namen gegeben - manche nannten sie Gottheit (mit
vielen anderen Titeln); andere nannten sie die unendliche und ewige
Energie; andere versuchten sie Materie zu nennen - alle aber haben ihre
Existenz anerkannt. Sie ist selbstverständlich - sie braucht keine Beweise.

- QuadWord
 

Predator

Geheimer Meister
11. April 2002
253
Hinzuzufügen wäre noch, dass die "substantielle Wirklichkeit" eine unermessliche Intelligenz besitzt.

Predator
 

Predator

Geheimer Meister
11. April 2002
253
@ rorschach
rorschach schrieb:
Und darin einen Gottesbeweis zu sehen, finde ich ziemlich großkotzig - nach dem Motto: "Etwas so grandioses, wie ich, kann doch nicht zufällig entstanden sein... Da muss eine göttliche Kraft gewirkt haben!!!"
Wenn du das so grosskotzig findest, dann mach es besser und beweise uns doch den Zufall des Urknalls!

Predator
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
Da war man ein oder zwei Tage nicht da und schon gibt's Mord und Totschlag...

Was ich sagen wollte: Mantus u.ä. - wenn dieses Forum unter eurem Niveau ist, wenn ihr unsere Argumentationsversuche als eurer nicht würdig betrachtet, wenn ihr diese Diskussion als trivial empfindet, steht es euch frei, davon Abstand zu nehmen. Es zwingt euch niemand, hier mitzureden. Es zwingt euch auch niemand, an Gott zu glauben, da dieser, führt man eure - äußerst knappen - Sätze weiter, ebenfalls unter eurem Niveau zu sein scheint. Also bitte: Erspart euch uns und hütet euch davor, durch das Lesen unserer Beiträge in eurer Würde verletzt zu werden.
 

Tizian

Großer Auserwählter
14. Mai 2002
1.591
QuadWord schrieb:
@Tizian:

Ich betrachte bestimmt etwas anderes falsch als du! Man kann es also nicht allgemein definieren, weil die Wahrnehmung und deren Auswertung individuell ist. Wer weiß ob wir uns wirklich dem annähren oder doch nur eine Illusion schaffen, weil eine Annäherung unmöglich ist! Wir versuchen vielleicht etwas zu definieren und zu erklären, das nicht erklärbar oder definierbar ist. Dann müssten unsere Versuche falsch sein.
Oder aber es gibt unterschiedliche Arten von Unendlichkeit! Vielleicht gäbe es ohne die Menschen gar keine Fehler oder Lügen, weil erst der Mensch alles vollständig definiert hat, um seine Logik verwenden zu können!

ich persönlich hab eh einen gewissen abstand von "richtig" oder "falsch". ich kann eben etwas mehr mit dieser "annaeherung" anfangen. viele dinge sind sich eben nur in teilmengen ähnlich. ich stelle also z.b. fest:
Tizian <-ungleich-> QuadWord. Trotzdem haben wir anscheinend soviel gemeinsam, dass wir zumindest zu einem bestimmten Grad mitinander kommunizieren können. Die Annäherung ist für mich gerade deshalb sehr wertvoll. Ich entdecke bestimmte "Gesetze", die ich nicht anhand ihrer komplexität beweisen oder formulieren kann. trotzdem bringt mich die vermutung (bzw. das blose "zugrundelegen") zu einer annaeherung: nämlich dass ich mit der mir zugänglichen "teilmenge" Tizian etwas anfangen kann. Aufgrund dieser "Annaeherung" meiner Vorstellung gibt es nun nach und nach Dinge, die mir eine Interaktion mit dir erlauben. Dazu muss ich dich nicht voll verstehen. Dieses "Teilverstaendniss" lässt eben trotzdem wertvolle "Teil-Interaktion" zu. daraus besteht für mich ein Teil :-) des Lebens ... ich weiss garnix wirklich, trotzdem funktionierts :-)
Aber doch nur bei dir jetzt speziell. :wink:

Könnte? Sein können, tut vieles! Aber wirklich sein, tut vielleicht gar nichts. Was ist Realität und Wahrheit/Wirklichkeit? Das, was wir glauben, das, was wir zu wissen glauben oder das, was die anderen glauben? Vielleicht hast du recht, aber dann nur in deinem Leben, nicht in dem eines anderen!

da geb ich dir recht. trotzdem funktionierts. da muss man nicht unbedingt recht haben, oder die sache verstehen. was die sache mit der nnaeherung aber mit sich bringt, ist die _möglichkeit_ der erweiterung der eigenen möglichkeiten. wir "graben" also in der individuellen relalität, und die ergebnisse sind deshalb nutzbar, weil sie innerhalb einer bestimmten toleranz auch für andere gelten ... dieses graben bringt viel shit zu vorschein. trotzdem gibts hier und dort mal ne erkenntnis, die unsere art zum leben un einen aspekt erweitert. und da wir in der besagten toleranz trotz unserer individualität ähnlich "scheinen", kann man viele dinge auch "teilen". der gag am leben ist eben für mich, dass auch teilmengen schon funktionieren :-)
Aber auch wenn ich deinen Glauben toleriere, heißt das nicht, dass ich ihn teile. Ich habe auch einige gläubige Freunde, aber trotzdem verabscheue ich Religion und Götterglauben von Grund auf an - Sie sind größtenteils Ausreden für Kriegen und sinnloses Abschlachten gewesen (das kann ich nicht tolerieren). Da ich der Meinung bin, dass man das, was man ablehnt, kennen muss, weil man sonst keine wirklichen Gründe zur Ablehnung hat, habe ich mich intensiv mit Religionen und Götterglauben beschäftigt!
Ich bin zum Schluss gekommen, wenn der Mensch nur mehr in sich selbst vertrauen würde, wäre Religion selbst als "Rettungsanker" sinnlos, Religion und Glauben sind nur Ausreden für mich. Man tut Menschliches nicht aus seinem Glauben heraus, man tut es aus sich selbst heraus. Glauben dienen nur dazu, das Leben bequemer zu machen als es ist, indem sie eine fertige Schwarz-Weiß-Welt präsentieren. Doch ich möchte ernsthaft bezweifeln, dass es wirklich Schwarz und Weiß in moralischen, ethischen, zwischenmenschlichen Dingen gibt!

Was heißt eigentlich natürlich? Das mit dem Ebenbild steht in der Bibelgeschrieben, aber diese Behauptung ist genausowenig wie die Existenz irgendwelcher Entitäten bewiesen!

über dieses thema hab ich sehr viel gelesen. in der summe dieser "schriften" scheint mir dieses analogie zu stimmen. ich kann dir das nicht schnell mal wissenschaftlich hinlegen, aber ich beobachte den effeckt, das alle existenz den selben regeln unterliegt. innerhalb dieser regeln gibt es toleranzen, die unsere vielfalt entwickeln. jetzt erscheint mir der "mensch" als abgeschlossenes "universum". all die kräfte die in mir wirken, kann ich auch um mich herum beobachten. das ist es im "groben", was ich dieser analogie entnehme. wenn ich nun alles in einem meta-modell auch MICH reduziere: das universum=gott, der sohn=ich, kann ich immer noch eine gewisse wahrheit erkennen. die "urkraefte" erkenne ich in beiden systemen. der unterschied besteht in dosierung und komposition. ich denke also, die analogie ist zwangsweise richtig, weil sie nur innerhalb einer gewissen toleranz gelten KANN. wie gesagt, richtig erklaeren kann ichs dir wohl nicht. wollte mal wieder nur einen unscharfen "navigationspunkt" für das gedankenspiel bieten :-)

- QuadWord
Ich zweifle neben der Existenz von "Gut-Böse" und "Richtig-Falsch" auch die Existenz des Begriffs "Wahrheit" an. Wenn man ein Universum darauf reduzieren könnte, dürfte es schon allein die Komplexität dort gar nicht geben. Wenn der Mensch ein abgeschlossenes Universum wäre, würden wir Nährstoffe aus uns selbst heraus entwickeln können und Energie aus Nichts herstellen und ohne Luft leben. Das geht aber scheinbar nicht . . .
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
HanzGuckInDieLuft schrieb:
WOWBAGGER schrieb:
Bloß, weil wir nicht in der Lage sind, bestimmte Dinge zu begreiffen, muss es doch noch lange keinen Gott geben, der die Fäden spinnt.......

Beste Grüße.......

Dann erkläre mir doch mal wie sich ein Haufen Kohlenstoff-Atome dazu entschlossen konnten zu leben ! Ich halte Gott auch nicht für einen lanbärtigen alten Sack der die Geschicke der Menschen beeinflußt, doch es gibt soetwas wie ein göttliches "Etwas".

Nun... Ich bin in der Rolle des Zweiflers sicher nicht in Erklärungsnot! Das wär ja in sich auch ziemlich unsinnig, oder? :wink:
Aber scheinbar haben hier einige Leute Probleme damit, in ihrem Glauben angezweifelt und hinterfragt zu werden.

Diverse Aufforderungen der offensichtlich "Gläubigen" :

- "Beweise den Zufall des Urknalls!"
- "Erkläre, wie ein Haufen Kohlenstoff-Atome... (siehe oben)"!

Und jemand beklagt sich über die mangelnde Quantität der zweifelnden Beiträge - als wenn DAS ein Maßstab wäre!?

Statt dessen werden die Zweifler aus diesem Thread "ausgeladen"! Es war wohl der Kollege EVO, der es für sinnvoller hält, diesen Thread unter Seinesgleichen ungestört fortsetzen zu können...
Naja... ich nehm das mal so hin... Ihr macht das schon! :wink:

Eigentlich schade, aber inzwischen Programm, dass bei solchen Gesprächen meistens wenig Wert auf saubere Argumente und Beweisführung gelegt wird...
Glaube ist nicht beweisbar, oder???
WAS soll also bei solchen Diskussionen rauskommen, frage ich Euch?

Beste Grüße.......
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
Richtig, ich möchte diese Diskussion ungestört fortsetzen. Zu einer ungestörten Diskussion gehören mehrere zivilisierte Parteien. Diese "Zweifler" sind daher besonders eingeladen, an diesem Thread teilzunehmen. Aber Aussagen wie "Eure Beiträge sind es nicht wert, beantwortet zu werden" oder "Ich als Zweifler muss nichts erklären" vergiften die Atmosphäre und machen eine ungestörte Diskussion unmöglich.

Wowbagger, an dich persönlich: Wenn du dir so sicher bist, dass es nichts göttliches gibt, dann musst du sehr wohl erklären, wie der Zufall den Urknall bewirken, wie der Zufall Materie aus dem Nichts erschaffen, wie der Zufall ein paar Blausäuremoleküle zu Erbinformationen werden lassen kann. Du bist dran.
 

Reticulum

Geheimer Meister
6. Juli 2002
301
Re: Der Beweis für die Existenz Gottes

EVO schrieb:
Unser Universum ist wahrscheinlich durch den Urknall entstanden, da sind wir uns einig. Der Urknall war eine Reaktion von Wasserstoff mit Helium. Wodurch diese entstand, kann aber niemand sagen. Woher die beiden Elemente kamen, weiß auch niemand. Ewig können sie nicht existiert haben, weil das physikalisch unmöglich ist. Wenn sie nun aus etwas Anderem entstanden sind, wo kam das dann her?

ich wollte nur einmal anmerken, das es nicht ganz so gewesen sein soll.
wie mcdozer schon beschrieb:

Die am weitesten verbreitete Theorie über den Ursprung des Universums besagt dass irgendwann einmal die gesamte vorhandene Masse und Energie (des Universums) in ein winziges “kosmisches Ei” komprimiert war. Dann, vor etwa 15 Milliarden Jahren explodierte das Ei und erschuf das Universum im Urknall.
Doch der Urknall selbst widerspricht den Naturgesetzen. Die Gesetze der Physik legen dar dass Materie und Energie weder erschaffen noch zerstört werden können. Dies ist das erste Gesetz der Thermodynamik, das Gesetz der Energiekonservierung.

kommt das dem vermutlichen anfang näher.
wobei aus dieser sichtweise es nicht dem gesezt der thermodynamik wiederspricht.
(man bedenke, es hat zu dieser zeit noch kein raumzeit gefüge gegeben, daher auch kein inertialsystem).

vielmer muss man sich diesen ersten funken, als eine art von energieausbruch aus dem quantenschaum heraus vorstellen.
dieses passiert ja auch immernoch tagtäglich.

virtuelle teilchen entstehen aus dem scheinbaren nichts, interagieren möglicherweise und "zerfallen" wieder ins nichts.
natürlich finden diese nicht mehr in diesem ausmaß des urknalls statt.

aber rein physikalisch ist der urknall nichts, was nicht zu jederzeit wieder geschehen könnte.
 

Reticulum

Geheimer Meister
6. Juli 2002
301
Re: Urknall

McDozer schrieb:
Isaac Newton sagte, “Der Atheismus ist so unsinnig. Wenn ich das Sonnensystem betrachte sehe ich die Erde in genau dem richtigen Abstand zur Sonne um Hitze und Licht zu empfangen. Das geschah nicht durch Zufall.” [John Hudson Tiner, "Isaac Newton: Inventor, Scientist and Teacher" (Milford, Mich.: Mott Media, 1975)]
Wenn die Erde sich näher zur Sonne befände, oder weiter weg, würden wir entweder braten oder erfrieren. Oder wenn der Mond viel näher oder größer wäre, würde er die Gezeiten über die Meeresufer hinausziehen und Häfen und Ebenen würden zerstört.
Zahllose Umstände mussten genau richtig sein um auf der Erde das Leben zu erhalten. Würde jemand gerne die Wahrscheinlichkeit dafür berechnen dass all diese Bedingungen sich gleichzeitig erfüllen? Schöpfungswissenschaftler Stuart E. Nevins drückt es so aus: “Es ist ungefähr als ob man annimmt die Mona Lisa wäre zustande gekommen indem jemand Farbe auf eine Leinwand gespritzt hätte.”

:x
Den Absatz hab ich erst jetzt gesehen...
Jedesmal wenn ich sowas lese, kommt mir die Galle hoch !! :x

Ich kann garnicht glauben, das Newton soetwas unglaublich dummes vom stapel gelassen haben soll.

Haben diese ganzen spezialisten noch nie etwas vom anthropischen prinzip gehört ? immer dieser schwachsinn - wir sind also der beweis, das es einen schöpfer gibt, nur weil die abstände genau die richtigen sind.

ja was wäre denn, wenn die abstände nicht genau passen würden ?
ja was...
nix - so wie sie milliardenmal im universum nicht stimmen.
dann würde es uns eben nicht geben. fertig...aus.

diese absurden begründungen - immer das pferd von hinten aufzäumen...
hoffentlich ist das bald aus den köpfen verschwunden.
 

Flashbiter

Geheimer Meister
26. September 2002
167
Energie kann weder erschaffen noch zerstört werden.
Wenn man jetzt meint, irgendwann muss doch die ganze Energie entstanden sein, der hat keine Begründung dafür. Beim Urknall war das ganze Zeug eben schon da, es ist NIEMALS entstanden. Einigen Leuten fällt das anscheinend schwer so etwas sich vorzustellen - aus welchen Gründen auch immer.

Flashbiter
 

Nabelschnur

Geheimer Meister
18. Dezember 2002
375
1. Zur Zeit Isaac Newtons wußte man noch nichts von der Größe des Universums. Bei unserem heutigen Wissen ist es schon sehr wahrscheinlich, dass es Zufall war, dass auf diesem Planeten entstand.

Das konnte der arme Newton (der randalierende Rucksack!), aber nicht wissen.

2. Woher wissen wir eigentlich, dass vor dem Urknall nichts war?
 

Reticulum

Geheimer Meister
6. Juli 2002
301
Nabelschnur schrieb:
2. Woher wissen wir eigentlich, dass vor dem Urknall nichts war?

Ist ja nicht gesagt, das da nichts war.
Man spekuliert ja, das eine immerwärende Inflation und Deflation von Universen stattfindet.
Vielleicht schon millionenmal vor unserem Universum und evtl. auch nach dem Vergehen unseres.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
Das halte ich durchaus für möglich, es wurde ja schon mal in einem anderen Thread angesprochen, dass unser Universum möglicherweise nur ein Teil eines anderen Makrouniversums ist.

Aber dennoch muss doch die Materie, die in diesem "Ei" kompromiert war, irgendwie irgendwann entstanden sein, sie kann ja nicht ewig existiert haben.
 

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