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das mystische aus dem Nichts

Dieses Thema im Forum "Weltuntergangstheorien" wurde erstellt von wtcdownfall11, 14. November 2014.

  1. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister aller Symbolischen Logen

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    AW: das mystische aus dem Nichts

    Frage zwischendurch: wieso der dritte Faktor? Ich bin doch gleichzeitig ein Subjekt und ein Objekt. Ich bin aus meiner Sicht heraus ein Subjekt, etwas, das, bzw. jemand, der erlebt / wahrnimmt und aus der Sicht anderer heraus ein Objekt, etwas, das erlebt / wahrgenommen wird. Das lässt sich gewiß auf alles, was ist, ausweiten. Dann ist alles, was ist, jeweils Subjekt und Objekt, Erlebendes und Erlebtes.
     
  2. lumin

    lumin Auserwählter Meister der Neun

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    AW: das mystische aus dem Nichts

    Das ist auch grundsätzlich falsch. Einen Anfang und ein Ende zeitlicher Existenz haben nur zusammengesetzte Dinge.
    Kochsalz kannst du in seine Bestandteile Natrium und Chlor zerlegen. Es ist zusammengesetzt, also irgendwann entstanden (geboren worden, wenn du so willst)und wird auch irgendwann wieder aus welcher Ursache heraus auch immer auseinandergerissen (sterben, wenn die Analogie erlaubt ist). Wasser ebenso ( zusammengesetzt aus Wasserstoff und Sauerstoff).
    Selbst die Elemente des Periodensystems sind zusammengesetzt (aus Elementarteilchen, Elektronen, Protonen, Neutronen).
    UNd selbst diese Teilchen können wieder aufgespalten werden. Es scheint, dass jede materielle Struktur von kleineren Strukturen zusammengesetzt ist, also zwangsläufig einen Anfang und ein Ende hat.
    Was aber wäre, wenn es etwas gäbe (ob nun materieller Art oder nicht-materieller Art), dass nicht weiter in einzelne Bestandteile zerlegt werden könnte? Dann hätte man doch etwas buchstäblich "unteilbares" gefunden , das berühmte Atom (atomos=unteilbar) Demokrits. Auch wenn Demokrits Atome alles andere als unteilbar sind, so heisst das nicht, dass es etwas Unteilbares nicht gäbe.
    Etwas Unteilbares wäre aber tatsächlich nie durch irgendetwas zusammengesetzt worden, heisst: Hätte niemals einen Anfang gehabt. Gleichzeitig wäre es aber auch nicht zerstörbar, denn es wäre nicht in Bestandteile aufgliederbar. Damit hätte es auch zeitlich kein Ende (unsterblich).
    Wenn nich nun den Geist (den Erleber als solchen, der sich und die Umwelt über seinen instrumentalisierten Körper erfährt) als etwas nicht-materielles ansehe, und wenn ich ihn auch nicht in Bestandteile aufspalten kann (der Geist ist ja nicht einmal greifbar, schmeckbar und hat keine Grösse oder Gewicht), dann kann ich auch sagen: er hat keinen Anfang und kein Ende und ist dennoch eine treibende Kraft im Universum.


    So hast du sicher recht. Gemeint war aber folgendes:
    Es gibt ein Auge, welches die Welt betrachtet (Subjekt). Und es gibt Dinge, die das Auge betrachtet (Objekt). Und es gibt einen Erleber, der das Betrachtete bewertet und einordnet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2014
  3. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister aller Symbolischen Logen

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    AW: das mystische aus dem Nichts

    Danke für die Erklärung.
     
  4. es könnte ja sein

    es könnte ja sein Ritter vom Osten und Westen

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    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2015
  5. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    AW: das mystische aus dem Nichts

    Ist es nicht eher Subjekt, Objekt und Beobachtungsinstrument?
    Der Erleber ist doch das Subjekt?
     
  6. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    AW: das mystische aus dem Nichts

    Hi,

    Ist das schlimm oder verstehe ich das Problem einfach nicht?
    LEAM
     
  7. es könnte ja sein

    es könnte ja sein Ritter vom Osten und Westen

    Beiträge:
    2.574
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    22. September 2010
    AW: das mystische aus dem Nichts

    keine ahnung leam

    lesch hat es ja angedeutet, das wir auf diesen weg, uns mit den antworten begnügen müssen

    vielleicht werden wir in zukunft auch die heimsche theorie näher betrachten müssen

    (was ja in der wissenschaft schon geschehen ist)
     
  8. Zeitfaktor

    Zeitfaktor Geselle

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    Was war denn vor dem Urknall?
    Nichts! Es war der Tag ohne gestern, der Moment ohne Vorhin, der Beginn der Zeit - So weit das die Elemtarphysik heute annimmt.

    [/quote]

    Ach so? Wie Interessant.
    Ich behaupte aber mal einfach für Spaß ganz frech:
    Es gibt Fälle, bei denen sich ein Elektron von seinem Positron (aus bisher unerklärichhen Gründen) trennt und nach einer Weile verbinden sich die beiden wieder und alles ist wie vorher.
    FAST alles, denn es finden nicht immer wieder alle Elektronen ihre Positronen wieder und genau aus diesem Ungleichgewicht resultiert, dass wir hier miteinander kommunizieren können.
    Wäre das Universum im Gleichgewicht, wäre alles symmetrisch und immer konstant, würde niemand von uns existieren, da JEDES Individuum beweist, dass das Universum eben unsymmetrisch und sehr instabil ist.

    Da es also immer wieder passiert, dass sich Teilchen voneinander trennen, ja sogar jetzt gerade, in diesem Moment, verändert ich auch folglich die Anzahl der Teilchen, aus dem das Universum besteht.
    Abgesehen davon:
    Glaubst Du wirklich, dass z.B. ein Baby aus ebenso vielen Zellen, Molekülen, Atomen, Elektronen Quarks besteht, wie ein erwachsener?
     
  9. Grubi

    Grubi Moderator Mitarbeiter

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    Er ist gesperrt.. kann nicht mehr antworten.

    LG
     
  10. Zeitfaktor

    Zeitfaktor Geselle

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    29. September 2017
    Ooops, das hab ich übersehen. Dank Dir.
     
  11. Malakim

    Malakim Insubordinate

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  12. KB_Snatch

    KB_Snatch Großmeister

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    Wenn du jetzt noch erwähnst, dass er Vorgang allerdings Feldenergie abzieht (oder?) bin ich bei dir. Letztlich darfst du bei deinen Überlegungen den Informationserhaltungssatz nicht ganz vergessen.

    Aber virtuelle Teilchen sind doch ein schönes Beispiel: Die entstehen „aus dem nichts“ oder besser „wie nichts“ aus dem Quantenfeld heraus. Allerdings immer paarweise.

    Korrigiert mich falls nicht, ich argumentiere gerade aus dem Gedächtnisprotokoll heraus, hab jetzt grad nicht die Muse, das noch mal zu recherchieren. ;)
     

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