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Was ist eigentlich "Freiheit"?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Was ist eigentlich "Freiheit"?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #1
    Ritter vom Osten und Westen Benutzerbild von Bona-Dea
    Registriert seit
    03.08.2010
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    Unbekannt
    Beiträge
    5.456

    Standard Was ist eigentlich "Freiheit"?


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    Hallo Adept;
    Tut es eigentlich weh eine Drohne zu sein?
    Was soll`s, verteidige halt die ach so tollen Errungenschaften, welche dir von deinen Meistern gegeben wurden.
    Libertas auszunutzen, ist auch leichter als etwas Großartiges anzuerkennen.
    Das im Grunde die Verfechter die wirklichen Menschenfeinde sind, werden diese wohl nie begreifen.
    So sei es, und nun knie nieder und gut ist.
    Freiheit ist die Möglichkeit ohne Zwang unter verschiedenen Möglichkeiten auszuwählen und nicht das Recht auf Unrecht.
    free-mason ja?
    Nur Geschwätz und keine Ahnung was Freiheit bedeutet.
    Wie immer hat der, der am lautesten pubst am wenigsten Ahnung, von welcher Freiheit redest du, Persönliche Freiheit, quantitative Freiheit, souveräne Freiheit, bürgerliche Freiheit, individuelle oder kollektive Freiheit?
    Una persona inteligente resuelve un problema, un sabio lo evita.
    Eine jegliche Organisation, sollte sich klar die Frage nach ihrer eigenen Identität stellen, anstatt sich auf die Abwehr, gegen die äußeren Feinde zu konzentrieren und alles zu relativieren.

  2. #2
    Erhabener Auserwählter Ritter Benutzerbild von Lupo
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    Beiträge
    2.314

    Standard Was ist eigentlich "Freiheit"?

    Moin zusammen,

    nachdem gestern jemand zu mir meinte, ich hätte ja keine Ahnung, was Freiheit bedeutet, stelle ich doch einfach mal die diese Frage in den Raum.

    Um mal den Rahmen abzustecken:

    Unstrittig dürfte sein, dass Freiheit eine Qualität ist, die sich aus dem menschlichen Zusammenleben ergibt - oder eben auch nicht. Die Gemeinschaft engt unvermeidlich die Handlungsspielräume des Einzelnen ein. Geschieht dies in einer Weise, die nicht mit den objektiven Erfordernissen zu rechtfertigen ist, oder durch eine allgemein akzeptierte Konvention, dann wird der mögliche Freiheitsrahmen nicht ausgeschöpft, es entsteht Unfreiheit, indem dem Einzelnen weniger zugestanden wird, als er haben könnte. Ebenso, wenn die Freiheit ungleichmäßig verteilt ist, wenn sich also einzelne Mitglieder der Gemeinschaft mehr Rechte herausnehmen als sie anderen zugestehen.

    Entsprechend ist der Begriff der Freiheit untrennbar verknüpft mit dem Konflikt zwischen den Interessen des Individuums und den notwendigen "Zumutungen" seitens der Gemeinschaft, sowie der Gerechtigkeit, mit der diese "Zumutungen" verteilt sind. Ein Balanceakt also. Die Frage ist, wie gut der uns gelingt.

    Daraus ergeben sich die konkreten Fragen:
    • Haben wir also eine im Rahmen dieser Möglichkeiten "freie" Gesellschaft?
    • Oder auch: Worin genau besteht die Unfreiheit?
    • Wo sind Einschränkungen, die stärker sind als erforderlich?
    • Gibt es Konzepte, die allen Individuen mehr Freiheit würden?
    • ... usw, ich kann ja nicht alles vorkauen
    Bin mal gespannt ...
    LG
    Lupo

    Man hört und sieht nur das, was man hören und sehen will.
    Argueing with a freemasonhunter is like mud-wrestling with a pig - after a while, you realize, that the pig enjoys it.

  3. #3
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard AW: Was ist eigentlich "Freiheit"?

    Mahlzeit Lupo,

    gerade bei der Bestimmung von Freiheit gehen die Meinungen doch enorm auseinander.
    Deine Diskussionsgrundlage akzeptiere ich.

    Zitat Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
    Um mal den Rahmen abzustecken:

    Unstrittig dürfte sein, dass Freiheit eine Qualität ist, die sich aus dem menschlichen Zusammenleben ergibt - oder eben auch nicht. Die Gemeinschaft engt unvermeidlich die Handlungsspielräume des Einzelnen ein. Geschieht dies in einer Weise, die nicht mit den objektiven Erfordernissen zu rechtfertigen ist, oder durch eine allgemein akzeptierte Konvention, dann wird der mögliche Freiheitsrahmen nicht ausgeschöpft, es entsteht Unfreiheit, indem dem Einzelnen weniger zugestanden wird, als er haben könnte. Ebenso, wenn die Freiheit ungleichmäßig verteilt ist, wenn sich also einzelne Mitglieder der Gemeinschaft mehr Rechte herausnehmen als sie anderen zugestehen.

    Entsprechend ist der Begriff der Freiheit untrennbar verknüpft mit dem Konflikt zwischen den Interessen des Individuums und den notwendigen "Zumutungen" seitens der Gemeinschaft, sowie der Gerechtigkeit, mit der diese "Zumutungen" verteilt sind. Ein Balanceakt also. Die Frage ist, wie gut der uns gelingt.
    Ich möchte allerdings etwas hinzufügen.
    Der Mensch ist für das Überleben und die Entwicklung seiner Art auf eine Sozialisation angewiesen. Unsere Fähigkeit der Spezialisierung und Arbeitsteilung hat es erst möglich gemacht, aus dem täglichen Überlebenskampf herauszutreten. Ein Nebeneffekt ist aber, dass die heutigen sozialen Systeme viel zu komplex geworden sind, um vom einzelnen Individuum überblickt und verstanden zu werden.
    So ist es für das Individuum nicht leicht nachzuvollziehen, warum bestimmte Handlungen verboten sind, bestimmte Freiheiten verwehrt werden und offensichtlich Freiheiten auch als Privilegien gehandelt werden können.

    Um auf deine Fragen antworten zu können, habe ich sie nummeriert:





    1. Haben wir also eine im Rahmen dieser Möglichkeiten "freie" Gesellschaft?
    2. Oder auch: Worin genau besteht die Unfreiheit?
    3. Wo sind Einschränkungen, die stärker sind als erforderlich?
    4. Gibt es Konzepte, die allen Individuen mehr Freiheit würden?
    5. ... usw, ich kann ja nicht alles vorkauen
    zu 1) Historisch gesehen ein ganz klares ja. Noch nie in der Geschichte der Menschheit war das Überleben so einfach und die Bildungszugänge so offen. Was der Einzelne in seinem Privatleben treibt, welchem Glauben er angehört und welche Ziele er verfolgt, wird nicht reglementiert, sondern im Gegensatz sogar von Gesetzen geschützt.

    zu 2) Unfreiheit hierzulande zu definieren ist schwierig.
    Es gibt ganz offensichtlich Gesetze, die Dinge verbieten.
    Die wesentlich stärkere Kette ist allerdings die finanzielle.
    Es kann eben nicht jeder sein Leben nach seinem Gusto gestalten. Ein wie auch immer geartetes Talent allein genügt nur in wenigen Ausnahmefällen. Für den Durchschnitt ist es zwingend notwendig, sich Bildung und einen Beruf anzueignen, um eine finanzielle Selbständigkeit zu erlangen. Aber schon so ein simples Detail wie eine Familiengründung mit Kindererziehung schränkt die Möglichkeiten der individuellen Entwicklung zu Gunsten der familiären stark ein.

    zu 3) Wir leben in keinem fixen System mit jahrtausendealten Gebräuchen und Regeln. Unsere Gesetze sind von Menschen geschrieben und werden von Menschen geändert. Ein Preis der Freiheit ist die ständige Wachsamkeit, dass durch Absicht oder Unvermögen unsere Freiheit nicht unnötig beschränkt wird. Aktuell wird gerne auf die Auseinandersetzungen um die Regulierung des Internets verwiesen. Das ist sicher wichtig. Aber die augenblickliche Entmachtung demokratisch gewählter Regierungen durch die Finanzmärkte ist in meinen Augen eine viel größere Bedrohung unserer Freiheit. Wenn wir uns um existenzielle Bedürfnisse wie Krankenversorgung und Bildung sorgen müssen, schränkt das unsere Freiheit wesentlich ein.

    zu 4) Konzepte gibt es viele. Die vermeintlichen Grasroot-Bewegungen der USA (in Wirklichkeit von finanzstarken Organisationen gelenkt) haben sehr radikale Vorstellungen von Freiheit und Unabhängigkeit. Für sie zählt die individuelle Freiheit weit mehr, als jedes soziale Sicherungssystem. Der sozial Schwache ist eine Last, die sie nicht bereit sind zu tragen. Ich bin sehr skeptisch gegenüber Konzepten, die keine soziale Verantwortung beinhalten. Unterstützen tue ich alle Konzepte, die mehr Mitspracherecht und mehr Bürgerbeteiligung auf allen politischen Ebenen vorsehen. An dieser Stelle das Internet einzubauen, damit politische Entscheidungen nicht mehr in geschlossenen Räumen, sondern in moderierten Foren zustande kommen, ist eine meiner Lieblingsvisionen.

    zu 5) du musst auch nicht alles allein machen.



    Al

  4. #4
    Vollkommener Meister Benutzerbild von Adept
    Registriert seit
    11.12.2010
    Beiträge
    682

    Standard AW: Was ist eigentlich "Freiheit"?

    Zitat Zitat von Al´Azrad Beitrag anzeigen

    .... Für sie zählt die individuelle Freiheit weit mehr, als jedes soziale Sicherungssystem. Der sozial Schwache ist eine Last, die sie nicht bereit sind zu tragen. Ich bin sehr skeptisch gegenüber Konzepten, die keine soziale Verantwortung beinhalten.
    Wenn ich dich mal was persönliches fragen darf.
    Mal angenommen du würdest jetzt das doppelte, dreifache oder gar vierfache Verdienen, denn dieser Wohlfahrtsstaat würde entfallen.
    Du musst nichts mehr in diesen Sozi-Topf zahlen.

    Würdest du dann keinen anderen Menschen mehr helfen?
    Freiwillig den Schwächeren helfen meine ich, denn du kannst es dir ja locker leisten und bist ja ein Mensch aka soziales Wesen.
    Wenn man mehr hat, ist man auch schneller bereit was zu geben, oder nicht?

    Das klingt nämlich so als würdest du denken das sich die Menschen nicht gegenseitig helfen würden, wenn sie nicht dazu gezwungen werden.

  5. #5
    Wiedergänger
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    Mainz
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    6.655

    Standard AW: Was ist eigentlich "Freiheit"?

    Zitat Zitat von Adept Beitrag anzeigen
    Das klingt nämlich so als würdest du denken das sich die Menschen nicht gegenseitig helfen würden, wenn sie nicht dazu gezwungen werden.
    Jeder geschichtliche Erfahrung zeigt daß gegenseitige Hilfe nicht von Reichtum, sondern von gemeinsamer Not gefördert wird. Dabei helfen sich dann aber die Habenichtse gegenseitig, Reiche beteiligen schon immer fast nicht (wobei es immer Ausnahmen gibt, egal wie es der Gemeinschaft geht)
    Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

  6. #6
    Ritter vom Osten und Westen
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    Benutzerbild von Bona-Dea
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    Standard AW: Was ist eigentlich "Freiheit"?


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    Hallo Adept;
    Wenn ich dich mal was persönliches fragen darf.
    Mal angenommen du würdest jetzt das doppelte, dreifache oder gar vierfache Verdienen, denn dieser Wohlfahrtsstaat würde entfallen.
    Du musst nichts mehr in diesen Sozi-Topf zahlen.
    [....]
    Wir driften vom Thema Freheit zum Sozialstaat, was würde es dem einzelnen nutzen, vielleicht eine gebende Hand zu finden, während der nächste auf ärztliche Hilfe, Rente, Schulbildung usw. verzichten müßte.

    In einem Sozialstaat sorgen eben die Ämter dafür das genau das nicht passiert. Eine Form von Freiheit, ist der nicht ständig drohende Überlebenskampf des Bürger.
    Geändert von beast (24.08.2011 um 19:52 Uhr)
    Una persona inteligente resuelve un problema, un sabio lo evita.
    Eine jegliche Organisation, sollte sich klar die Frage nach ihrer eigenen Identität stellen, anstatt sich auf die Abwehr, gegen die äußeren Feinde zu konzentrieren und alles zu relativieren.

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