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Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Wieviel Herrschaft braucht das Volk?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #1
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard Wieviel Herrschaft braucht das Volk?


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    Da wir alle ja in unserem wunderschönen Land in einer Demokratie leben, würde ich gerne einmal diskutieren, ob und inwieweit dies (noch) der Fall ist und inwieweit und in welchen Bereichen die Regierung bestimmen und verordnen sollte.

    Die einfache Kurzübersetzung von Demokratie ist ja bekannt: demos das Volk und kratia Herrschaft, Macht.
    Eine Demokratische Republik macht ja zunächst einmal die Gewaltenteilung aus. Die Judikative, Exekutive und Legislative. Dieses Merkmal einer Demokratie scheint bei uns ja wohl gegeben.

    Was ich aber diskutabel finde, ist das mangelnde Mitsprache bzw. Beschlußrecht bei uns im Lande, sowie das Wahlsystem.

    Hinzu kommt, dass es immer mehr Hinweise dafür gibt, dass Demokratie abgebaut wird und dem Bürger nicht sehr viele Möglichkeiten bleiben zu "regieren" und zu reagieren.

    Für diesen Dinge sind bei uns die Regierung, also die von uns mehr oder weniger gewählten Parteien zuständig, welche meist mit einer bestimmte Couleur sprich Wirtschaftsorientierung mit immer weniger sozialorientierten Leuten arbeiten.

    Nun stelle ich die konrete Fragen: Sollten wir andere Möglichkeiten bekommen, um wirklich Mehrheitenentscheidungen zu erlangen? Wo sollte der Saat regulieren und warum?

    Ich sehe einen Sinn in Veränderung der Wahlen hin zu Direktmandaten ohne Einzelparteiensystem.
    Ich sehe ebenso einen Sinn darin mehr Volksentscheide zu erwirken und zwar BEVOR ein Gesetz verabschiedet werden darf.
    Des weiteren möchte ich aber gewisse Dinge besser geregelt und reguliert wissen und zwar hinsichtlich der Wirtschaft ggf. auch in der Gesellschaft, um einerseits den Menschen echte Unabhängigkeit zu ermöglichen und andererseits ein wenig Orientierung zu erhalten.

    Eine gesunde Mischung aus freier SOZIALER Marktwirtschaft und mehr Demokratiemöglichkeit wäre erstrebenswert.

    Es würde mich freuen hier als Politlaie auch evtl. ein paar politisch professionelle Leute bei dieser Diskussion zu finden. Eventuell haben wir hier ja Politikwissenschaftler oder gar Politiker/Ehemalige.



    Ansonsten wünsche ich mir rege, faire Diskussion mit allen die es interessiert.




    Gruß


    Baronesse

  2. #2
    Ritter vom Osten und Westen
    Registriert seit
    03.08.2010
    Ort
    Unbekannt
    Beiträge
    5.346

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

    Hallo Baronesse de Berjaraque;
    Da wir alle ja in unserem wunderschönen Land in einer Demokratie leben, würde ich gerne einmal diskutieren, ob und inwieweit dies (noch) der Fall ist und inwieweit und in welchen Bereichen die Regierung bestimmen und verordnen sollte.

    Die einfache Kurzübersetzung von Demokratie ist ja bekannt: demos das Volk und kratia Herrschaft, Macht.
    Eine Demokratische Republik macht ja zunächst einmal die Gewaltenteilung aus. Die Judikative, Exekutive und Legislative. Dieses Merkmal einer Demokratie scheint bei uns ja wohl gegeben.
    Das scheint nicht nur so zu sein.
    Was ich aber diskutabel finde, ist das mangelnde Mitsprache bzw. Beschlußrecht bei uns im Lande, sowie das Wahlsystem.

    Hinzu kommt, dass es immer mehr Hinweise dafür gibt, dass Demokratie abgebaut wird und dem Bürger nicht sehr viele Möglichkeiten bleiben zu "regieren" und zu reagieren.
    Welche Hinweise sollen das sein? Zum Beschlußrecht würde ich sagen, gut das nicht jeder Seppel da mitreden kann.

    Für diesen Dinge sind bei uns die Regierung, also die von uns mehr oder weniger gewählten Parteien zuständig, welche meist mit einer bestimmte Couleur sprich Wirtschaftsorientierung mit immer weniger sozialorientierten Leuten arbeiten.
    Dazu muss ich passen, denn das kann ich einfach nicht beurteilen.

    Nun stelle ich die konrete Fragen: Sollten wir andere Möglichkeiten bekommen, um wirklich Mehrheitenentscheidungen zu erlangen? Wo sollte der Saat regulieren und warum?
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten für das Volk.
    Ich sehe einen Sinn in Veränderung der Wahlen hin zu Direktmandaten ohne Einzelparteiensystem.
    Ich sehe ebenso einen Sinn darin mehr Volksentscheide zu erwirken und zwar BEVOR ein Gesetz verabschiedet werden darf.
    Das ist schwierig, wer angagiert sich schon groß in der Bevölkerung?
    Des weiteren möchte ich aber gewisse Dinge besser geregelt und reguliert wissen und zwar hinsichtlich der Wirtschaft ggf. auch in der Gesellschaft, um einerseits den Menschen echte Unabhängigkeit zu ermöglichen und andererseits ein wenig Orientierung zu erhalten.
    Echte Unabhängikeit und doch Lenkung.......
    Eine gesunde Mischung aus freier SOZIALER Marktwirtschaft und mehr Demokratiemöglichkeit wäre erstrebenswert.

    Es würde mich freuen hier als Politlaie auch evtl. ein paar politisch professionelle Leute bei dieser Diskussion zu finden. Eventuell haben wir hier ja Politikwissenschaftler oder gar Politiker/Ehemalige.
    Ich bin alles andere als profesionell auf diesem Gebiet, aber ich denke, es gibt für das Volk genug Möglichkeiten zu wählen und mitzureden.

    Das Volksbegehren ist ein Instrument der direkten Demokratie. Es ermöglicht Bürgern die Einbringung eines politischen Gegenstandes oder eines Gesetzesentwurfes in ein Parlament. Um ein Volksbegehren zum Erfolg – sprich zu einer Behandlung im Deutschen Bundestag oder einem Landesparlament – zu führen, müssen die Initiatoren in einer bestimmten Frist eine festgelegte Zahl an Unterschriften Wahlberechtigter vorlegen. Das Parlament bleibt zwar in seiner Entscheidung über Annahme oder Ablehnung frei, allerdings besteht für die Bürger nach einer verworfenen Vorlage die Möglichkeit einen Volksentscheid zu verlangen. In Deutschland ist das Volksbegehren damit immer der notwendige letzte Schritt zur Herbeiführung eines von der Bevölkerung initiierten Volksentscheids.
    Wikipedia - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
    Una persona inteligente resuelve un problema, un sabio lo evita.

  3. #3
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

    Liebe Baronesse,

    es ist ein zweischneidiges Schwert, das bestehende System ändern zu wollen.
    Zum Beispiel hat man in Schleswig-Holstein gute Erfahrungen gemacht mit der Vertretung der dänischen Minderheit.
    Wo bliebe die, wo blieben überhaupt die kleineren Parteien bei einer Direktwahl?
    Auch in Amerika gibt es viele Kritiker des dortigen Systems und dort werden alle bis auf den Präsidenten
    direkt gewählt.

    Zur Mitbestimmung schließe ich mich Bona an und verweise auf die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu engagieren
    und einzubringen. Bestes Beispiel ist die Unzahl an Projekten, die zum Wohle von Großtrappen, Gelbbauchunken und
    und anderem Kroppzeug aufgehalten oder verändert wurden.

    Würden wir, was ja inzwischen technisch möglich wäre, so eine Art TED in jeder
    Wohnung installieren, wo dann bei jeder Gelegenheit abgestimmt würde,
    hätten wir unter Garantie die Todesstrafe zurück und noch allen möglichen Unsinn dazu.
    Die Masse ist eben nicht weise.

    Und zum Ursprung der Demokratie:
    Ca. 8.000 Hellenen haben in Scherbengerichten abgestimmt.
    Die 40.000 Sklaven waren stimmlos. Hmmm....

    Unser Modell der sozialen Marktwirtschaft wird übrigens gerade ziemlich erfolgreich
    kopiert. In Indien und Afrika. Da gab es vor kurzem einen Artikel in der Zeit, aber ich
    habe keinen Link dahin gefunden.

    Wichtigster Bestandteil ein jeder Demokratie ist der kritische engagierte Bürger.
    Kritisch bist Du ja, also hopp hopp ins nächste Rathaus
    und kräftig mitgemischt.

    Gruß
    Az

  4. #4
    Meister Benutzerbild von Nordhavet
    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    181

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

    wieviel herrschaft das volk braucht?

    diese frage ist fast schon ketzerrisch.
    entschuldigung.

    wenn das so sein sollte.. würde man jedem bürger seine unmündigkeit unterstellen.
    jeder kann in regelmäßigen abständen sein dümmliches kreuzchen machen.

    und was mensch davon hat sieht jeder in stuttgart.
    die geringste einmischung wird knallhart unterdrückt.
    volksentscheide sind bei uns nicht erwünscht.

    wenn man über alles abstimmen könnte.. und am ende stände zb. die todesstrafe.. dann wäre es eine zwar zu diskutierende frage..aber freie entscheidungsgewalt.

    herrschaft ist nur deshalb notwendig um den götzen profit zu steigbügeln.
    demokratie ist in wirklichkeit ein märchen und dient nur dem establischment.. und sonst gar nichts.
    ("dritte welt" gegenbeispiele will ich nicht gelten lassen)

    uns allen wird falsch denken durch zb. bücherverbote unterstellt.. und warum?
    wer alles frisst was uns aufgezwungen wird ist tatsächlich dämlich.

    herrschaft ist nur dadurch erklärbar.. weil die ungebildete masse sich sonst wie im tiergarten verhalten würde.
    oder täusch ich mich da?
    achtung ironie.

    herrschaft ist in kriegszuständen sicherlich notwendig.
    aber ebenso produziert sie dieselbe auch.
    Geändert von Nordhavet (02.01.2011 um 05:11 Uhr)

  5. #5
    Ritter vom Osten und Westen
    Registriert seit
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    Unbekannt
    Beiträge
    5.346

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

    Hallo Nordhavet;

    wieviel herrschaft das volk braucht?
    diese frage ist fast schon ketzerrisch.
    entschuldigung.


    wenn das so sein sollte.. würde man jedem bürger seine unmündigkeit unterstellen.
    jeder kann in regelmäßigen abständen sein dümmliches kreuzchen machen.
    Er kann noch viel mehr machen, oder auch nur meckern....

    und was mensch davon hat sieht jeder in stuttgart.
    die geringste einmischung wird knallhart unterdrückt.
    volksentscheide sind bei uns nicht erwünscht.
    Stuttgart ist ganz sicher falsch gelaufen, haben wir nun endlich mal einen Fehler entdeckt, so können wir die Demokratie doch endlich aufhängen und endlich zum Klassenkampf aufrufen!
    wenn man über alles abstimmen könnte.. und am ende stände zb. die todesstrafe.. dann wäre es eine zwar zu diskutierende frage..aber freie entscheidungsgewalt.
    Ja genau, scheißen wir auf Menschenrechte und alles was eine Demokratie ausmacht.

    herrschaft ist nur deshalb notwendig um den götzen profit zu steigbügeln.
    demokratie ist in wirklichkeit ein märchen und dient nur dem establischment.. und sonst gar nichts.
    ("dritte welt" gegenbeispiele will ich nicht gelten lassen)
    Nein, Herrschaft und Gesetze sind notwendig um ein einigermassen friedliches miteinander überhaupt zu ermöglichen. Anarchie funktioniert nicht.
    uns allen wird falsch denken durch zb. bücherverbote unterstellt.. und warum?
    wer alles frisst was uns aufgezwungen wird ist tatsächlich dämlich.
    Generell gilt Meinungsfreiheit, es darf aber nicht dahin ausufern, dass jeder einen anderen, in seinen Schriften verhöhnen und denunzieren darf.

    herrschaft ist nur dadurch erklärbar.. weil die ungebildete masse sich sonst wie im tiergarten verhalten würde.
    oder täusch ich mich da?
    Nein du täuscht dich nicht, die Masse ist schlimmer als ein Tier und steinigt ohne Beweise.
    Una persona inteligente resuelve un problema, un sabio lo evita.

  6. #6
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Themenstarter

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    Beiträge
    20.412

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?


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    Zitat Zitat von Nordhavet Beitrag anzeigen
    und was mensch davon hat sieht jeder in stuttgart.
    die geringste einmischung wird knallhart unterdrückt.
    volksentscheide sind bei uns nicht erwünscht.
    Hallo nordhavet,

    ich gebe zu, daß ich das Theater in Stuttgart als langweilig empfand.
    Aber ich kann beim besten Willen keine knallharte Unterdrückung erkennen.
    Wochenlang gab es in Deutschland nur noch ein Thema = einen schwäbischen Bahnhof. :(
    Was ist da unterdrückt worden?

    Ein hohes Gut in Deutschland ist das Vertragsrecht.
    Im Stuttgarter Fall waren alle Verträge unterschrieben, alles war unter Dach und Fach
    und dann erst haben die lieben Schwaben gemerkt, daß sie das eigentlich gar nicht wollen.
    Mehr Transparenz ist wünschenswert, aber der engagierte Bürger hat jederzeit die
    Möglichkeit, während der Planungsphase dabei zu sein und nicht erst hinterher.
    Und die in Baden-Württemberg regierende Partei verflucht diesen Bahnhof inzwischen, denn er wird sie
    die Macht kosten im Ländle.
    Wo ist also die Unterdrückung?

    Volksentscheide sind nicht erwünscht?
    Was ist mit Hamburg? Das Schulkonzept der schwarz-grünen Koalition
    ist per Volksentscheid gekippt worden.
    Volksentscheide sind unbequem, etablierte Politiker mögen sie eventuell nicht.
    Aber unerwünscht? Von wem?
    Du schreibst:
    wenn man über alles abstimmen könnte.. und am ende stände zb. die todesstrafe.. dann wäre es eine zwar zu diskutierende frage..aber freie entscheidungsgewalt.

    Freie Entscheidungsgewalt? Diktatur der Mehrheit nenne ich das.
    Freiheit ist auch immer die Freiheit des anderen.

    Und liebe Bona, Anarchie hat (kurzfristig) schon funktioniert.
    Ein Beispiel: Der Jesuitenstaat
    Desweiteren gibt es dokumentierte Fälle aus den Vereinigten Staaten.
    Da Anarchie naturgemäß die größtmögliche Bedrohung jeder Form
    von Macht darstellt, war all den bisherigen Versuchen nur eine kurze
    Existenz gegönnt.
    Das nur der Vollständigkeit wegen.


    Gruß
    Az
    Geändert von Ehemaliger_User (02.01.2011 um 11:22 Uhr)

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