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Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Wieviel Herrschaft braucht das Volk?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #43
    Gaslaternen-Revoluzzer Großinspekteur-Inquisitor Benutzerbild von Simple Man
    Registriert seit
    04.11.2004
    Ort
    Momentan scheinbar Schilda ...
    Beiträge
    4.238

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?


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    Ihr wollt wirklich Plebiszite für eine Bevölkerung einführen, die bei der letzten Wahl mehrheitlich FDP und CDU/CSU gewählt hat. Naja, wenn ihr meint ...
    Anscheinend kriege ich auf WV.de jedesmal nen Tinnitus im Auge ... ich sehe nur Pfeifen ...

    Wenn Ihnen meine Meinung nicht passt, kein Problem, ich hab noch andere.

    "Life is unfair. Kill yourself or get over it."
    "Wer mit sich unzufrieden ist, ist fortwährend bereit, sich dafür zu rächen."
    ~ Friedrich Nietzsche ~

  2. #44
    Barbarisches Relikt Prinz des Königlichen Geheimnisses Benutzerbild von Ein wilder Jäger
    Registriert seit
    18.11.2007
    Ort
    Irresp. Country Club
    Beiträge
    12.321

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

    Was spricht für dich gegen das Konzept von Götz Werner und Herrn Hardorp?
    Können wir das bitte anderswo besprechen?
    Bitte beachtet die drei wichtigsten Regeln!

    Nicht alles an der DDR war schlecht. Die Roggenbrötchen waren gut. Aber die gibt es wieder.

  3. #45
    Vollkommener Meister Benutzerbild von Adept
    Registriert seit
    11.12.2010
    Beiträge
    682

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?

    Zitat Zitat von Simple Man Beitrag anzeigen
    Ihr wollt wirklich Plebiszite für eine Bevölkerung einführen, die bei der letzten Wahl mehrheitlich FDP und CDU/CSU gewählt hat. Naja, wenn ihr meint ...
    Jo
    Also wenn man schon unbedingt eine Herrschaftsform braucht, dann ist die Beste womöglich tatsächlich eine Diktatur. Ich persönlich will nichts von alledem .
    Die Demokratie ist ja, wenn man bedenkt das jeder eine gleichwertige Stimme hat, gescheitert.

    Jeder Depp kann abstimmen, egal ob politisch "aufgeklärt" oder nicht.

    Wenn man noch bedenkt wie die Medien die Bürger manipulieren..nun ja...was kommt schon bei einer Wahl am Ende bei raus.
    Hanswurst, ohne Interesse für irgendwas wählt Partei XY, vielleicht weil er gerade mal eine Diskussion im TV gesehen hat.
    Demokratie ist so gesehen gefährlich.

    Gelernt haben wir, Diktatur=böse, Demokratie=gut..aber wenn die Diktatur von wirklich fähigen Mensch umgesetzt wird, was ist dann?

    Demokratin mit Massenmördern gibt es ja genug. Demokratisch gewählter Bush, etc.

    Am besten wäre vielleicht ein Eignungstest für den Bürger vor einer Wahl, so das eben nicht jeder wählen kann.

    lg
    ----------------------------------------------------------------------
    Maybe this world is another planet's hell. -
    Aldous Huxley -

  4. #46
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard AW: Wieviel Herrschaft braucht das Volk?


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    Auf die Frage „Wieviel Herrschaft …“ hat der größte Teil der Menschen, die sich hier gemeldet haben die klare Antwort : „auf jeden Fall weniger“!
    Ich finde es gut, wenn sich Unzufriedene zu Wort melden. Wenn sie sich Gedanken machen und artikulieren, was ihnen am Bestehenden nicht gefällt. Einer der großen Vorteile unseres Landes ist, dass man das jederzeit und überall darf. Das ist ein Privileg, dass die wenigsten Menschen auf der Welt genießen. Wir sollten das nicht vergessen.

    Die Unzufriedenheit resultiert meiner Meinung nach aus der ständig wachsenden Ungerechtigkeit in unserem Land. Die ersten 40 Jahre BRD waren deshalb so erfolgreich, weil der soziale Frieden ein entscheidender Antrieb aller demokratischen Parteien war.
    Natürlich wurden Besitzende bevorzugt. Von der einen Partei mehr, von der anderen weniger.
    Aber alle miteinander achteten darauf, dass die Einkommensschere zwischen ganz oben und ganz unten nicht zu sehr aufklaffte. Mit dem stetig wachsenden Wohlstand wurde es immer schwieriger, auch die unteren Bevölkerungsschichten, die auf Transferleistungen angewiesen waren und sind, an der Wohlstandssteigerung zu beteiligen. Für unser Land und unser System typisch konnten es nicht die konservativen Kräfte beginnen, dieses Problem in Angriff zu nehmen. Hätte eine CDU-geführte Regierung die Hartz-Reformen begangen, wäre der Frieden im Lande Vergangenheit gewesen. Nein, es musste die SPD sein, die den Umbau des Sozialstaates begann. Mit der Behauptung, dass es alternativlos sei.
    Die Proteste hielten sich in Grenzen, weil die breite Masse nicht erahnte, dass da nicht nur ein paar Waggons umgekoppelt wurden, sondern der ganze Zug in eine andere Richtung geschickt wurde. Seitdem sind Fairneß und soziale Gerechtigkeit nicht mehr unser Ziel, sondern Wettbewerbsfähigkeit.
    Ich empfinde es als absoluten Unsinn und brandgefährlich für unsere Demokratie, dass diese grundlegenden Werte seit zehn Jahren keine Rolle mehr in der Gesetzgebung oder Rechtssprechung spielen. Die Statistiken und Prognosen, mit denen wir auf den Zukunftskurs eingestellt werden, sind in meinen Augen willkürlich, weil sie kein Vergleichsmaterial enthalten. Wenn man von Wettbewerb spricht, muss man sich mit Wettbewerbern vergleichen und nicht mit imaginierten Zukunftsrealitäten.

    Was kommt dabei heraus?
    Eine anschwellende Unzufriedenheit und die Überzeugung, dass das ganze System nichts taugt.

    Unser System ist ganz in Ordnung. Die parlamentarische Demokratie ist das gerechteste System, dass die Menschheit bisher entwickelt und erfolgreich benutzt hat.
    Aus meiner Sicht stimmen die Ziele der herrschenden Kaste nicht mehr mit den Wünschen der Beherrschten überein. Das kann nicht gut gehen.

    Eine kleine Geschichte aus den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts:
    Die BRD hatte eines der, wenn nicht sogar das weitreichenste Asylrecht der Welt.
    Jedes Jahr kamen Zehntausende Verfolgte und Flüchtende aus aller Welt zu uns.
    Es gab ein leidlich gut funktionierendes System von Erstauffangslagern und Zentren in den größeren Städten, in denen die Asylanten auf ein Leben in unserer Gesellschaft vorbereitet wurden. Dann wurden Verträge mit der UDSSR geschlossen und jeder Sowjetbürger, dessen Großvater einen deutschen Schäferhund kannte, durfte ausreisen. Die Zahl schwoll an. Gleichzeitig stieg auch die Zahl anderer Asylsuchender. Die Reaktion der Regierung: das Problem wurde dezentralisiert. Urplötzlich musste jedes bayrische Dorf seine zwei „Negerfamilien“ aufnehmen. Und die durften nicht arbeiten, hatten also viel Zeit, sprachen unsere Sprache nicht, bekamen aber auch keine Lernhilfe oder Ausbildung.
    Innerhalb kürzester Zeit machte die gesamte Republik einen scharfen Ruck nach rechts.
    Für mich noch bis heute eine der größten Schweinereien der Regierung Kohl.
    Und ein weiterer Wegbereiter für die systemische Unzufriedenheit großer Teile der Bevölkerung.

    Liebe Baro, Du magst glauben, ich hätte Deine Frage nicht beantwortet.
    Doch hab ich. Glaub´s mir.

    Salut
    Az
    Geändert von Ehemaliger_User (07.01.2011 um 21:46 Uhr)

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