Ich bin eher dafür, nicht mal wählen zu gehen. Wäre ja mal interessant zu sehen, was passiert, wenn wirklich sehr wenige leute zur Wahl gehen. Vielleicht hat das ja positive Auswirkungen wie ein Umdenken oder so...
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Dies ist eine Diskussion zum Thema "Was wählt ihr im September ?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"
Ich bin eher dafür, nicht mal wählen zu gehen. Wäre ja mal interessant zu sehen, was passiert, wenn wirklich sehr wenige leute zur Wahl gehen. Vielleicht hat das ja positive Auswirkungen wie ein Umdenken oder so...
Hallo Leutz,
egal wo ich mich mit meiner unmassgeblichen Meinung hier einklinke, es gilt leider immer noch der von meinem Grossvater gesagte Spruch:
" Die Schweine ändern sich, aber die Tröge bleiben die gleichen"
Ich bin denn nun doch sehr erstaunt über die Tatsache, das die Mehrheit der hier gemeldeten ( intelligenten ) User nicht einmal das unsere ( deutsche ) Wahlsystem verstanden hat.
Das heisst für mich persönlich: " Wähle wen du willst, am Ende wirst du immer der beschissene Wähler sein"
" Wenn ich also den Schwachen nicht wähle, stärke ich den Stärkeren. Wen wähle ich also. wenn ich nicht wähle? Wahrscheinlich doch den Stärkeren? Oder?"
Irgendwo in meinem Hinterkopf hat sich der Spruch
" Die Macht geht vom Volke aus. " festgefressen.
Was geschieht in dieser unserer Welt eigentlich, wenn diese Vision mal Realität wird?
Ps: Warum hier das sogenannte Anführungszeichen als Stern gezeigt wird weiss ich auch noch nicht...
Edit sagt gerade, das ich doch mal zum Optiker gehen soll, oder zumindest das Vergrößerungsglas nutzen sollte.
Geändert von beast (05.07.2009 um 20:05 Uhr) Grund: neue Erkenntniss
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Cerberus, Wächter des Tore zum Hades (24ter Geist)
La Guerre Froide est la période d'affrontements stratégiques et politiques entre les États-Unis et ses alliés d'un bord et l'URSS et les pays communistes de la guerre...
Ich finde, dass das stimmt
ICH entscheide, was ich kaufe, was ich nutze, was ich mache! Ich entscheide, inwiefern ich mich verarschen, manipulieren u. benutzen lasse u. da können 'DIE' da, gar nichts machen
DURCH mein u. unser aller Handeln, gestalten wir unsere UmweltSonst niemand.
Man kann sich nur über das streiten, über das man sich einigen möchte.
Peter Tille
http://www.braungart.com/visionDE.htm
Das ist völlig richtig, was eine Partei später mal für eine Entwicklung mitmachen wird, kann niemand so recht voraussagen. Ich habe mich mit der Gründungsorganisation schon näher auseinandergesetzt und teilweise auch selbst mitgewirkt. Die Menschen, die ich dort (bislang) flüchtig kennenlernte, haben mich überzeugt, daß sie nicht aus Profitgier oder Prestige handeln. Sie wollen etwas ändern. Die Ursprüngliche Organisation arbeitet nun als Informationsgruppe weiter. Die herauskristallisierte Partei habe ich noch nicht näher untersucht, ich werde aber drüber nachdenken, ob ich dort aktiv mitwirken werde.
Ich glaube ebenso, daß die Grünen damals vergleichbar ehrliche Motive hatten. Doch bis zum Kosovokrieg hatten sie sich durch irgend etwas verändert (Gier? Unterwanderung? Keine Ahnung) und zum Kriegsbeginn traten dann die letzten wirklich "grünen" aus. Bis dahin hatte sie einen aus meiner Sicht positiven Einfluß auf den Bundestag ausgeübt.
Ich fände es sinnvoll, wenn wieder mal mehr Parteien in den Bundestag kommen, eben auch Parteien, die (noch) ehrliche Ziele verfolgen.
Wenn Du falsch lagst mit Deinem Wissen über den Wahlvorgang, ist das nicht schlimm, ich wollte Dich da auch nicht niedermachen oder klugscheißern. Ich sagte ja schon, daß ich selbst nicht den hundertprozentigen Durchblick habe und habs recherchiert. Mir lags nur am Herzen, ein bißchen sachliche Aufklärung zu dem wichtigen Thema zu betreiben. Gerade ums Thema Wahlen kursieren sehr viele Gerüchte, die schlicht ein falsches Bild erwecken.
Hatte auch mal einen Videovortrag gesehen, der das Politische System der BRD und EU hervorragend erklärt hat, in dem auch dargelegt wurde, daß der Bundeskanzler eigentlich zur Exekutive gehört und der Bundespräsident Staatschef der Legislative ist. In der EU jedoch werden die Vertreter der Exekutive auf Staatsebene zur Legislative auf EU-Ebene, von wo aus sie sich selbst Vorschriften machen können, was sie auf Staatsebene umzusetzen haben. Die Gewaltenteilung ist dadurch also nicht mehr sauber getrennt.
Werd mal sehen, ob ich ihn wiederfinde und ggf. den Link hier nachreichen. Fand ich jedenfalls spannend und lehrreich.
Zum Thema Wahlbetrug:
Das ist natürlich ein gravierendes Problem, worüber ich auch schon lange nachdenke. Ich habe keinerlei Anhaltspunkte, daß in der Bundesrepublik Deutschland Wahlbetrug stattgefunden hat oder stattfindet. Allerdings kann ich es auch nicht ausschließen, dafür ist das System viel zu unüberschaubar - für meinereins zumindest. In den USA erhärten sich ja z.B. Verdachtsmomente, daß Betrug in einem Bundesstaat zur Wahl Ernennung des Präsidenten George W. Bush geführt haben könnte. Wenn das hier auch der Fall wäre, dann wäre eh alles zu spät.
Ist alles hinderlich, aber das eigentliche Problem, das ich daran sehe, sind die Wahlkreise. Je Wahlkreis wird ein Direktkandidat ausgewählt. Dieses Direktmandat führt zunächst dazu, daß der Kandidat auf der Abgeordnetenliste noch oben gesetzt wird und andere Kandidaten der Partei dadurch nach unten rutschen, wodurch die letzten nicht mehr in den Bundestag einziehen. Kommt es aber zu mehr Direktmandaten als der Partei gemäß Zweitstimme Sitze zustehen, erhalten die Kandidaten der Erststimme Überhangmandate, ziehen also zusätzlich in den Bundestag. Durch geschickte Wahlkreisanordnung könnte man also Manipulation durchaus bewerkstelligen.Zitat von Der Suchende
Und da war irgendwo noch eine Frage zu Umfrageinstituten...
Ich hatte selbst schon mal für Infras gearbeitet. Sie führen auf verschiedenen Wegen Umfragen durch. Ich mußte mit Fragebögen durch ein Wohngebiet und mußte jede 5. Wohnungstür auszählen und wenn dort jemand Anzutreffen war, der wahlberechtigt ist, ihn um die Teilnahme an einer Umfrage bitten. Die Richtlinien waren streng, es durfte keinerlei Beeinflussung stattfinden. Fragen durften nicht erklärt werden, auch wenn derjenige nachfragt. Nur die Frage wiederholt vorlesen ist bei diesen Umfragen gestattet. Weiß derjenige keine Antwort, wird die Frage halt als unbeantwortet gestrichen.
Kürzlich rief mich die Forsa an, um eine Telefonumfrage zum Thema Europawahlen zu machen. Da ich das Provisionsgeschäft ja kenne, habe ich auch bereitwillig teilgenommen. Gefragt wurde ob man wählen geht, weshalb (jeweils mit verschiedenen vorgegebenen Antwortmöglichkeiten), welche Partei ("wenn kommenden Sonntag Wahlen wären..."), was man von einzelnen Parteien zu bestimmten Themen hält (Kompetenz, ob sie interessiert dran sind usw.). Bei jeder Frage besteht natürlich die Möglichkeit, daß man nicht antworten möchte.
Geändert von Quasimodo (06.07.2009 um 01:15 Uhr)
High, friends
+ was ist mit den 'Überhangmandaten'?
Das BVG hat festgestellt, dass diese 'Überhangmandate' nicht verfassungskonform sind + den Bundestag aufgefordert, dies wahlrechtlich bis 2011(!!!)zu ändern.
Das heisst ja wohl nichts anderes, als das die nächste(+ alle anderen, wo mit 'Überhangmandaten' gearbeitet wurde)Bundestagswahl verfassungsrechtlich nicht legal ist, also eine Farce!
Oder was?
Korrekte + ehrliche Kommunikation ist nur unter Gleichen möglich
Coole Info! Wußte ich auch noch nicht. Hast Du einen Link dazu?