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Die Enttarnung des CIA-Agenten Wilson hat in den USA einige Nachspiele und insbesondere laufen demzufolge einiges an Prozessen.
Für den Richter ist es ein "klassischer Interessenskonflikt", für US-Journalistenverbände ein "trauriges Beispiel": Weil sie ihren Informanten zu einer Geschichte über die Gründe für den Irak-Krieg nicht preisgeben will, soll eine prominente Reporterin der New York Times ins Gefängnis.
Reporterin droht Beugehaft Andere Journalisten sind laut Artikel im Visier.
Sie soll zur Aussage gezwungen werden, da die Enttarnung als ein schweres Verbrechen eingestuft wird. Der enttarnte Ex-Botschafter Wilson hat schon sehr früh an der Uran-Niger-Verbindung öffentlich Kritik geübt. Der Fall Wilson bewegt schon seit geraumer Zeit einige Gemüter:
Bundesanwalt Patrick Fitzgerald untersucht eine gezielte Indiskretion, die George Bush im Wahljahr gefährlich werden könnte. Es geht um den Vorwurf, dass ein Mitarbeiter im Weißen Haus die Identität einer CIA-Agentin verraten habe.
Die Spur führt ins Weiße Haus
Das sollte man mal weiter beobachten.
Das Durchklicken durch die weiterführenden Artikel lohnt sich.

Auf jeden Fall fällt mal wieder auf, dass einige viel eklatantere Verbrechen begehen können, ohne der Gefahr einer Haft ausgesetzt zu sein.