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Krieg gegen unliebsame Netzbewohner

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Krieg gegen unliebsame Netzbewohner" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #1
    Auserwählter Meister der Fünfzehn
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    19.03.2003
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    Standard Krieg gegen unliebsame Netzbewohner


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    Können sie ihre Lieblingsseite nicht mehr erreichen?
    Ist ihr Standardforum plötzlich in den Weiten des Webs verschwunden?

    Wenn keine kommerzielle Abmahnung dahinter steckt, hat vielleicht gerade das FBI die Festplatten beschlagnahmt?

    Da in den letzten Tagen vermehrt Meldungen zu beobachten waren, starte ich hier einen Thread zum Thema, in dem natürlich diskutiert werden kann, aber auch weitere Meldungen dieser Art gesammelt werden können.



    Zitat Zitat von telepolis
    Es wird immer gefährlicher, seine Meinung im Web kundzutun – und erst recht die anderer Leute. Auch beziehungsweise gerade Ein-Mann-Projekte werden mit einstweiligen Verfügungen in der eingespielten monströsen Höhe einer halben Million Mark belegt

    [...]

    Doch jetzt brachte ein von linkeseite.de veröffentlichter Demoaufruf der Antifa-Gruppe Frankfurt/Oder erneut Ärger ins Haus: Darin war gesagt worden, die Märkische Oder-Zeitung habe in ihrer Berichterstattung rechtsextreme Gewalttaten verschwiegen. Der Verlag konterte ohne Anruf oder auch nur vorherige Abmahnung sofort mit einer einstweiligen Verfügung, die vom Landgericht Berlin ohne mündliche Anhörung erteilt wurde.

    [...]

    Damit wird das Risiko unkalkulierbar – eine ungeliebte Seite kann durch eine organisierte Abmahnwelle schnell außer Gefecht gesetzt werden. Wie Oliver Barthel Telepolis berichten konnte, ist seine Abmahnung kein Einzelfall: Ortsverbände der NPD haben sich in den letzten Wochen ganze Batterien von ihnen missfallenden Sites abmahntechnisch vorgeknöpft und auch diverse andere Politik- und Anarchieportale wurden weder von der Staatsanwaltschaft, noch vom Verfassungsschutz, sondern privat- beziehungsweise zivilrechtlich von Anwaltskanzleien angegangen.

    [...]

    Auch Dotcomtod scheint – obwohl oder vielleicht gerade, weil es zwar an Aufmerksamkeit der Netzgemeinde verloren hatte, doch bei den Anwälten inzwischen "beliebter" gewesen sein soll als zu seinen Hochzeiten – nun Geschichte zu sein: Seit Freitag früh präsentiert die einstige Gallionsfigur Lanu dort – nun als Einzelkämpferin – ihr eigenes privates Weblog. Die Anwälte wird es freuen, wie ein Kommentator anmerkt: Sie könnten sich nun unauffällig nachträglich für all die knackigen Sprüche auf Dotcomtod revanchieren, eine Empörung der Netzgemeinde wird dies nicht mehr auslösen – die einstige Macht ist weg, doch das Risiko bleibt.
    vollständiger Artikel und weitere Links:

    http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/on/18516/1.html



    weitere Meldungen:


    Zitat Zitat von indymedia
    Das FBI erließ eine Anordnung an Rackspace in den USA (Indymedias Provider mit Büros in den USA und London), einen unserer Server physisch zu entfernen. Die Anordnung war so kurzfristig, daß Rackspace unsere Laufwerke in UK weggeben mußte.
    http://www.indymedia.org/de/2004/10/111997.shtml

    mehr dazu auch bei heise:

    Zitat Zitat von heise
    Indymedia: Festplatten beschlagnahmt
    In London wurden die Festplatten eines Servers des unabhängigen Medien-Center Indymedia beschlagnahmt. Von dem Ausfall sind weltweit über 20 Indymedia-Projekte betroffen. Über die genauen Hintergründe gibt es noch keine Angaben.
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/51953




    Zitat Zitat von heise
    Web-Inhalte: Verschoben ist nicht gelöscht
    Samuel Althof, Sprecher der Vereinigung Aktion Kinder des Holocaust, hat eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen von switzerland.indymedia.org bei der Schweizer Polizei wegen antisemitischer Veröffentlichungen gestellt. Auf der Website des linken Infoportals würden sich antisemitische Beiträge häufen, die verantwortlichen "ModeratorInnen + RedakteurInnen" würden diese aber nicht entfernen, sondern nur mit einem Kommentar in den "Zensurkübel" verschieben. Dort seien sie nicht nur weiter einsehbar, der Zensurkübel enthalte auch durch "die Ansammlung 'gelöschter' Beiträge eine bewusst gewollte Attraktivität".
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/24598



    Zitat Zitat von heise
    Netzaktivist wegen Hyperlinks zu Geldstrafe verurteilt
    Am heutigen Donnerstag Nachmittag hat Strafrichterin Mahringer den Netzaktivisten Alvar Freude wegen Volksverhetzung und Beihilfe zur Verbreitung von Nazi-Propaganda zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt.

    [...]

    In ihrer mündlichen Urteilsbegründung erklärte Richterin Mahringer, Alvar Freude habe durch das Platzieren der Hyperlinks das "Zugänglichmachen" der rechtsextremen Propaganda zumindest billigend in Kauf genommen. Eine Berichterstattung auf Freudes Seite könne sie ebenso wenig sehen wie eine künstlerische Darstellung oder Satire. Mahringer: "Freudes Hartnäckigkeit, mit der er die Seiten weiterhin betreibt, ist als strafverschärfend zu bewerten."

    [...]

    Der Stuttgarter Kommunikationsdesigner Alvar Freude hatte im Dezember 2001 die satirische Website "TeleTrust" ins Web gestellt und später in "FreedomFone" umbenannt. Auf diesen Seiten machte sich Freude über die Internet-Filterbestrebungen des Düsseldorfer Regierungspräsidenten Büssow lustig. Freudes Angebot: "Nennen Sie uns eine Internetseite -- wir lesen Sie Ihnen vor." Das Angebot richtete sich an alle Nutzer aus Ländern, in denen sich nur noch eingeschränkt surfen lasse, wie beispielsweise "Nordrhein-Westfalen oder China".
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/51930
    "Currently, however, our PSYOP campaigns are often reactive and not well organized for maximum impact." -- US DoD 2003

  2. #2
    Auserwählter Meister der Fünfzehn
    Themenstarter

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    Standard

    Programm zur Überwachung von Chats und Internetforen

    [...]

    Seit dem 11.9. pumpt die US-Regierung viel Geld in die Forschung und Entwicklung von Sicherheits- und Überwachungstechnologien. Auch das Forschungsprojekt von Wissenschaftlern des Rensselaer Polytechnic Institute hat im Rahmen des Programms Approaches to Combat Terrorism ( ACT), das vom Direktorat für mathematische und physikalische Wissenschaften der National Science Foundation (NSF) und der Geheimdienste für Grundlagenforschung aufgelegt wurde, Forschungsgelder für "Surveillance, Analysis and Modeling of Chat Room Communities" erhalten. Chat-Räume seien "besonders geeignet zur Ausbeutung durch böswillige Gruppen". So könnte beispielsweise ein Gegner "einen Chat-Raum für Jugendliche benutzen, um einen Terroranschlag zu planen".

    [...]

    Die Überwachung der Kommunikation in Foren und Chat-Räumen scheint man wichtig zu nehmen, denn die Wissenschaftler haben in der Folge noch 550.000 US-Dollar im Rahmen des NSF-Programms Information Technology Research erhalten, um das Programm so weit zu entwickeln, dass es in "real-world" Diskussionsgruppen im Internet angewendet werden kann.

    [...]

    Im Prinzip ist die Überwachung und das Data-Mining von Kommunikation an öffentlichen Orten legitim. Allerdings, so warnen Bürgerrechtler, ist auch dieses Forschungsprojekt im Rahmen von umfassenden und daher bedenklichen Überwachungsprojekten wie das vom Pentagon gestartete, aber dann vom Kongress beendete Terrorist Information Awareness-Programm angesiedelt. Ziel ist, in riesigen Datenmengen bestimmte Informationen herausfischen zu können.
    http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/18546/1.html


    Erinnert sich noch jemand an das nette TIA- Logo?
    "Currently, however, our PSYOP campaigns are often reactive and not well organized for maximum impact." -- US DoD 2003

  3. #3
    Prinz von Jerusalem
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    function (void);
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    4.642

    Standard

    ja ich erinnere mich lebhaft .. eine unschöne entwicklung
    Welche Bürgerrechte muss man beschneiden um eine gewalttätige Reaktion zu provozieren? Wir werden es bald wissen.

  4. #4
    Auserwählter Meister der Neun
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    1.490

    Standard

    tja irgendwie war diese entwicklung vorrauszusehen, aber viele werden erst mitkriegen dass keine freiheit mehr existiert wenn sie endgültig und unwiederbringlich in /dev/null verschwunden ist. traurig zu hören, dass die NPD sich derartige methoden zum nützlichen hilfmittel macht und projekte wie indymedia betroffen sind .... doch was tun?

  5. #5
    Auserwählter Meister der Fünfzehn
    Themenstarter

    Registriert seit
    19.03.2003
    Beiträge
    2.199

    Standard

    "Was tun" ist eine gute Frage...
    Zumindest Leute informieren und auf die Problematik aufmerksam machen... sich bei offiziellen Stellen beschweren... Briefe an Entscheidungsträger schreiben, um die Prozesse vielleicht zu verzögern... und sich für alternative Nachrichtenportale öffentlich aussprechen, um diese "naja, die verbreiten doch eh nur Müll"- Einstellung zu durchbrechen, die sich gelegentlich auch bei relativ gebildeten Menschen zeigt...



    Hier ein paar Auszüge aus einem lesenswerten Artikel aus dem Jahre 2002, basierend auf einem Bericht von Reporter ohne Grenzen:


    [...]

    Freiheit im Internet:
    Amerika organisiert, als neuer weltweiter Justiziar des Internet, die Treibjagd im Netz

    Im Rahmen des Gesetzes über den Kampf gegen den Terrorismus hat sich das US-Justizministerium das Recht, "Piraten" im Internet zu verfolgen, erteilt, gleichgültig, ob diese amerikanische Staatsbürger sind oder nicht, gleichgültig, ob sie auf amerikanischem Boden handeln oder jenseits des nationalen Territoriums der USA. Die Begründung der Behörden ist simpel: in dem Maß, in dem der überwiegende Teil der Internet-Kommunikation über die USA läuft, ist jeder zu verfolgen, der im Internet gegen die Gesetze der USA verstößt, denn die elektronischen "Delikte" laufen durch amerikanische "Leitungen".

    [...]

    Platz 2: Großbritannien:
    Das erste Land, das gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt

    Bis zum 11. September galt das Vereinigte Königreich als zu milde gegenüber religiösen Aktivisten, mit anderen Worten, als sicherer Ort für vermutetliche Terroristen. Seitdem hat das Land eine völlige Kehrtwendung gemacht. Das vom Parlament Mitte Dezember verabschiedete Antiterror-Gesetz macht das Königreich Ihrer Majestät zur ersten Nation, die einseitig gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt, wobei das Internet "der Kontrolle der Justiz" unterstellt wird.

    [...]

    Kritisiert werden insbesondere zwei Maßnahmen: die Möglichkeit, Ausländer ohne Untersuchungsbeschluss in Haft zu nehmen und die erhöhte Kompetenz der Polizei in Bezug auf die Überwachung des Internet, von e-Mails und das Abhören von Telefongesprächen.
    *weiterlesen*
    "Currently, however, our PSYOP campaigns are often reactive and not well organized for maximum impact." -- US DoD 2003

  6. #6
    Lehrling
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    28.09.2004
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    10

    Standard


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    Hallo erstmal alle,

    also wenn hier behauptet wird die NPD würde Websites schliessen, dann MUß das Zivilrechtlich passieren, also würd ich mich net so drüber aufregen - weil Zivilrechtlich kann das dann auch jeder !
    Da die NPD nicht an der Macht ist, und fast sämtliche deutsche Medien gegen Sie arbeiten, glaube ich nicht, daß von dort Gefahr ausgeht - jedenfalls nicht jetzt.

    just my 2 cents, bloomie.

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