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Was hat die USA noch anzubieten?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Was hat die USA noch anzubieten?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #25
    Geselle
    Registriert seit
    02.08.2003
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    Autre Monde
    Beiträge
    170

    Standard


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    Zitat Zitat von Leontral
    Andererseits...vielleicht brauchen wir gar den Materialismus um unter Kontrolle gehalten zu werden und eben nicht marodierend, tötend und vergewaltigend umherzuziehen...wahrlich ein schlimmer Gedanke....

    Bester Gruss
    Leo
    Ich denke nicht, dass einer von denen zuhause oder auf einem Urlaub in den Irak (wenn er friedlich wäre), die Einheimischen gequält und gedemütigt hätte.

    Man versuche sich da reinzufühlen:
    Du bist dort stationiert. Gestern hats Bob erwischt, als er einen Geländewagen kontrollierte, kam einer und schoss ihn ab. Da, einer sieht dich schon wieder an. Hat er eine Bombe und du bist der nächste?


    Das entschuldigt nicht die USA, sondern zeigt, dass es in jedem Krieg ausschweifungen gibt und man nichts dagegen unternehmen kann.


    Die angeblichen Geheimdienste bringen ja noch ein zusätzliches Element mit ein: Planung der Folter.
    Es ist bekannt, dass Staatenführer, die über ihren Staat und die Menschen darin wachen sollen, menschenunwürdige Programme erfinden. Man vergleiche Zuchtversuche (und damit verbundete Kastrierung/Tötung von Behinderten), die auch in den USA stattfanden, oder Angriffe um einen Krieg zu provozieren. Wundert man sich da dass gefoltert wird?
    Und dass es Menschen gibt, die dazu bereit sind, zu foltern?


    Der Fehler war, zu glauben, es gäbe endlich sauberen Krieg (ein Widerspruch in sich).


    Zitat Zitat von Winston_Smith
    -Weißt Du, daß die Kioto-Verträge nicht zu stande kommen weil RUßland sie nicht unterzeichnet?
    Ein gutes Beispiel für selektive Berichterstattung. Nicht verboten, aber wirkungsvoll.


    Zitat Zitat von Samhain
    Der vom Sunday Herald aufgedeckte Plan für die Schaffung einer "globalen Pax Americana" wurde entwickelt im Auftrag von Dick Cheney (dem jetzigen Vizepräsidenten), Donald Rumsfeld (Verteidigungsminister), Paul Wolfowitz (Rumsfelds Stellvertreter), George W. Bushs jüngerem Bruder Jeb und Lewis Libby (Cheneys Stabschef).
    Die Protokolle von Cheney?

    Leider, im Gegensatz zu jüdischen Protokollen, glaubwürdig.


    Was hat die USA noch anzubieten?
    Großteils ehrliche Leute, eine schöne Landschaft und viele weitere Dinge.

    Es stimmt, das Blatt hat sich gewendet. Ich frage mich, ab wann die Amerikaner in Filmen die Bösen sein werden.


    Zitat Zitat von fumarat
    Was hat die USA moralisch noch zu bieten?
    Welcher Staat hat das Recht, sich von der moralischen Seite her erhaben zu fühlen? :(

    Der American Way Of Life schlägt gerade fehl, was bliebe da noch?


    Zitat Zitat von Winston_Smith
    Viele Menschen sind doch eigentlich ganz froh über die momentane Weltpolitische Lage. Bietet doch der Antiamerikanismus dem "politisch Korrekten" die Möglichkeit, endlich mal ein bißchen Rassist zu sein.
    Grausame Wahrheit :(


    Der Ami ist:

    - genetisch degeneriert (WIZ)
    - dumm und fett (haruc)
    - geldgeil und undemokratisch (samhain)
    - ein perverser folterer (fumarat)

    Was fehlt noch?
    Jede Kritik hat einen Hintergrund (sonst gäbe es sie nicht), und sei er nur Unwissenheit. Daher sollte Kritik nie einfach so abgetan werden, außer im Falle von klar erkennbarer Provokation.

    Aber ich stimme zu, das scheint das unbewusste Bild eines Amerikaners in der Öffentlichkeit zu sein (bis auf den Folterer, dazu ist es zu neu).



    Zitat Zitat von fumarat
    Vergleiche zu früheren Imperien wären interessant.
    Fangen wir mit dem Vergleich im aktuellen PM-Magazin an. Ungefährer Inhalt:
    Sparta war stets eine kulturschaffende Nation, Heimat von Künstlern und Dichtern. Leider schwanden im Laufe der Zeit die Rohstoffe. Um den Staat zu retten wurde eine Militärdiktatur (Ursprung der Phalanx, Pikenträger, die aus acht Reihen angreifen stehen in Reih und Glied) unter Lykos eingeführt. Man griff das nahe Messinien an, ein fruchtbares, vier mal so großes Land. Die Bevölkerung wurde versklavt und zur Kornkammer Spartas. Doch durch die agressive Expansionspolitik wurden die anderen Stadtstaaten auf Sparta aufmerksam. Dadurch wurde aufgerüstet, auf beiden Seiten, blutige Schlachten wurde für das Wohl Spartas geschlagen.

    Dadurch existierte Sparta weitere 800 Jahre unter der Verfassung von Lykos, allerdings zu militaristischen Bedingungen. Übrigens sind im Artikel auch viele Überleitungen zur aktuellen US-Politik vorhanden.

    Machiavelli greift Sparta in den Discorsi als Musterbeispiel eines lang anhaltenden Staates auf, er erläutert, wie Lykos' Verfassung den Staat aufblühen lies. Gerade die wohl durchdachte Verfassung garantiere einen langen Bestand.

    Nebenbei ein Textauszug aus den Discorsi, welche als Standardwerk für Politiker gelten: "Um den Staat bestehen zu lassen, muss das Volk arm gehalten werden." Eigentlich logisch, oder?


    Die Lehren daraus sind wichtig:
    Auf Dauer ist eine ausschweifende Lebensweise nur auf Opfer anderer möglich. Beispiel wäre Rom, sein Niedergang kam mit der Dekadenz (Dekadenz ist hier überzeichnet benutzt und soll keineswegs einen Staat, in dem Kunst und Kultur aufblühen kann, schlechtmachen. Allerdings fällt mir auf Anhieb kein Staat ein, der dadurch längeren Bestand hatte). Sein Aufstieg mit der Militarisierung. Die USA sorgt für das Wohl des Staates - nur scheint hier der wichtige Punkt außer acht gelassen zu werden, dass der Staat die Menschen sind.

    Daher glaube ich auch, dass die USA noch stärker werden wird und dass es außer Einspruch lange keine Handlungen seitens der anderen Staaten geben wird. Wenn man bedenkt, in wieviele Länder Hitler einmarschieren konnte, obwohl er den Versailler Vertrag öffentlich zerriss...

  2. #26
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    216

    Standard

    @fumarat: ein treffender Artikel.

    Zitat Zitat von Reinhard Mohr
    Zwar stehen zunächst die amerikanische und die britische Regierung unter der unmittelbaren Anklage, für die unentschuldbaren Taten in ihren Armeen verantwortlich zu sein - politisch und ideologisch aber wird der gesamte freie Westen in Mithaft genommen werden und mit ihm die Rede von Demokratie und Menschenrechten, von Aufklärung und Zivilisation überhaupt.

    Plötzlich bekommt der "Clash of Civilizations", Leitbegriff des amerikanischen Politologen Samuel Huntington, einen ganz anderen Akzent. Plötzlich erscheint die arabisch-muslimische Welt tatsächlich als Opfer des eroberungswütigen christlich-kapitalistischen Westens - von der Gier nach Öl bis zur flagranten Demütigung der islamischen Gesellschaft. Alle düsteren Verschwörungstheorien, die Amerika und den Westen immer und überall für das Unheil in der Welt verantwortlich machen, finden nun ihre bequeme, dabei schrecklich glänzende Rechtfertigung.
    Ich halte die Strategen in Washington für höchst aggressiv, machiavellistisch, despotisch, aber keinesfalls für dumm. Die Politik der USA nach dem 11. September und verstärkt im Irak tut alles, um den "Clash of Civilisations" anzuheizen. Huntington ist ja auch nicht irgendein im Elfenbeinturm der Wissenschaft sitzender kauziger Professor, sondern seit Jahrzehnten Berater der amerikanischen Aussenpolitik, Gründer von "Foreign Affairs" und Lehrer von Kissinger und Brzezinski. Unter diesen Aspekten betrachtet erscheint mir folgende Analyse zumindest bedenkenswert:

    Zitat Zitat von cui bono
    (23. März 2004)
    Aus meiner Sicht braucht die USA einen Weltkrieg zur Sanierung ihrer
    extrem maroden Finanzen in allen Bereichen der Volkswirtschaft[1].
    Dieser soll stattfinden zwischen "dem Islam" und "dem Westen". Wobei
    den Planern die Solvenz "des Islam" durch Öl gesichert scheint, die
    "des Westens" durch die Erfahrung aus den beiden Weltkriegen des
    letzten Jahrhunderts, die ja den (aus Sicht der USA) angenehmen
    "Kollateral-Nutzen" mit sich brachten, daß zuvor jedesmal die USA die
    mit Abstand am höchsten verschuldete Nation der Welt war, hinterher
    dagegen alle Welt bei der USA verschuldet war.
    Offensichtlich sahen sich die Regierungen in den gemeinten Ländern
    "des Westens" aus unterschiedlichen Gründen[2] nicht in der Lage,
    sich unmittelbar nach 911 diesem Plan entgegenzusetzen; eventuell
    hatte man ihn auch noch nicht durchschaut. Aber offensichtlich haben
    sie ihn inzwischen durchschaut und sind entschlossen, die Gelegenheit
    zu nutzen: denn wenn es der USA in absehbarer Zeit nicht gelingt, den
    benötigten Weltkrieg in Gang zu bringen, wird der Bankrott der USA
    offensichtlich werden und damit die Möglichkeit eröffnet, das
    Weltgetriebe internationalem Recht unterzuordnen[3], dem sich jeder
    -auch die USA!- einzufügen hat. Davon profitieren alle Länder und
    deren Bevölkerungen, die von den heute herrschenden, von USA
    maßgeblich bestimmten Bedingungen des entfesselten Kapitalismus' und
    der ihm innewohnenden Kriegslogik negativ betroffen sind.
    Darum kam es zur "Allianz der Unwilligen", als die USA sich nach dem
    Angriff auf Afghanistan an die Umsetzung ihres Plans, Stufe zwei,
    machten, den Krieg gegen Irak.
    Ich hatte schon länger die Befürchtung, daß die Kriegsplaner sich mit
    dem Widerstand der Allianz der Unwilligen aus dem o.g. Grund so
    einfach nicht abfinden _können_ und neben der Initiierung von
    eindrücklichen Beispielen dafür "daß wir alle vom Terrorismus
    betroffen sind" (sog. El Kaida) auch daran dachten, Israel als Trumpf
    ins Spiel zu bringen[4], denn die deutsche Vergangenheit ist die
    (mitunter wohl auch unter diesem Aspekt gepflegte) Achillesferse in
    der Allianz der Unwilligen: Gesetzt, Israel[5] würde von einem
    arabischen Nachbarn "angegriffen", wie sollte sich eine deutsche
    Regierung einem Ruf nach Beistand verschließen können?!

    Gerade hier hat aber die Reaktion auf den gestrigen Mord an Scheich
    Jassin, der sich nicht anders als eine von Israels Regierung gewollte
    Eskalation erklären läßt, ein erfreuliches Ergebnis gezeigt: Israel
    wurde dafür (außer von USA) einhellig verurteilt! Das läßt darauf
    schließen, daß auch der vermeintliche Trumpf der Kriegsplaner eines
    israelischen Rufs nach Beistand nicht stechen wird.

    Und besonders bemerkenswert finde ich in diesem Zusammenhang, daß es
    mit Jack Straw ausgerechnet der Außenminister des vermeintlichen[6]
    Pudels Großbritannien gewesen ist, der sich als erster und mit der
    schärfsten Verurteilung zu der israelischen Aktion geäußert hatte!

    Als rabenschwarz betrachte ich den gestrigen Tag also zum einen, weil
    die Folge davon mehr Tote vor Ort sein werden, zum anderen weil er
    ein weiteres Indiz dafür ist, daß meine Befürchtungen einen realen
    Hintergrund haben.

    Aber wenn es um die Aussichten der USA geht, ihre Kriegspläne
    umzusetzen, dann war es -trotz allem- eine guter Tag!
    __________________________________________________ _______

    [1] Der Staat (das ist ja noch am bekanntesten) bildet mit seinen
    7.122 Milliarden US-Dollar Schulden nur die Spitze des Eisbergs:
    <http://www.publicdebt.treas.gov/opd/opdpenny.htm>,
    aber auch die privaten Haushalte, die Unternehmen und der Außenhandel
    weisen unterm Strich fette rote Zahlen auf; und die größten Risiken
    schlummern im privaten Finanzsektor: Schätzungen beliefen sich
    bereits im Jahr 2000 auf 60.000 Milliarden, sprich: 60 (europäische!)
    Billionen US-Dollar! Zum Vergleich: der Wert des irakischen Öls wird
    auf 28 Billionen US-Dollar geschätzt. Aber erstens bringt die USA es
    wegen der Sabotage nicht richtig zum Sprudeln, zweitens kann man es
    nicht mit einem Schlag auf den Markt bringen, wenn die
    Spekulationsblase auf dem Finanzsektor zu platzen droht, und drittens
    kostet der Einsatz der US-Truppen ja auch eine Kleinigkeit (man sagt,
    4 Milliarden US-Doller monatlich).

    [2] In D z.B. nicht zuletzt wegen mangelnder völkerrechtlicher
    Souveränität des Staates, siehe die Links unter Punkt 2.):

    <http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=5307404&forum_id=54164>


    [3] Zur Rolle der UNO in Vergangenheit und Zukunft (Vorposter
    beachten!):

    <http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=5304869&forum_id=54071>


    [4] Wie ich auch hier schon gelegentlich zumindest angedeutet hatte:

    <http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=5346989&forum_id=54489>


    [5] Die Motivation Israels, sich seinerseits in so einen Plan
    einspannen zu lassen, ist auf den ersten Blick auch einleuchtend:
    böte doch ein "Weltkrieg" die Möglichkeit ganz nebenbei die
    Potentiale der IDF zur endgültigen Lösung des Nahostkonflikts im
    Sinne Israels zu nutzen. Allerdings läßt das Kalkül auf israelischer
    Seite einen nicht unerheblichen Faktor außer acht: daß dem großen
    Bruder im Zweifelsfalle das Hemd näher als die Weste ist, d.h. sich
    die USA nach erfolgreichem Entfachen des gewünschten Krieges sehr
    bald als Kriegspartei zurückziehen wird: sprich, sich dem -dann
    willkommenen- öffentlichen Druck der Forderungen von Bewegungen wie
    "Bring them home", "Veterans for Peace" etc. wird "beugen müssen".
    Schon allein, um beide Seiten beliefern zu können, verbietet sich
    eine einseitige Teilnahme. Und sollte trotz der IDF-Potentiale
    Fortuna den Sieg der anderen Seite zusprechen: das wäre dem großen
    Bruder ebenfalls herzlich egal, solange die Rendite stimmt. (Ganz zu
    schweigen davon, wie sich die Lage der in USA lebenden Lobbyisten
    Israels ändern könnte, sollte Israel im Bible Belt nicht länger als
    wichtiger Verbündeter im Geiste betrachtet werden: Mel Gibson plant
    schon seine zweite "Bibel-Verfilmung"!)

    [6]
    <http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=3102691&forum_id=39304>

    Dann wäre Blairs Strategie einfach längerfristiger gewesen, als ich
    damals angenommen hatte -> er will ja auch erst 2005 glorreich
    wiedergewählt werden! Jedenfalls spricht für eine noch nicht
    öffentlich erwartete Rolle Großbritanniens auch, wie auffallend die
    erklärten Kriegsgegner in der EU, Frankreich und Deutschland,
    hinsichtlich der "Meinungsverschiedenheit" mit Blair den Ball
    flachgehalten haben und weiter flachhalten. (Umso bitterer für die
    Kriegsplaner, daß ein vielleicht wirklich treuer Pudel wie Aznar
    trotz des Anschlags von Madrid nicht zu halten war.)
    Quelle
    Hoffen wir dass dies nur die Überlegungen eines Paranoikers sind!

    Abgesehen davon sehe ich es ähnlich wie Leontral: Der eigentliche Gegner der Weltbevölkerung ist nicht die USA, noch nicht mal das US-Establishment, sondern der entfesselte Kapitalismus der Großkonzerne und ihrer Lenker sowie der ihn ermöglichende "fundamentalistische" Materialismus und das "Freund/Feind"-Denken. Dieses System ist es mMn, das Lynndie Englands, die vom netten Mädchen aus dem Trailerpark zum entfesselten Folterschergen mutieren, ermöglicht, und dieses System muss von Antlitz der Erde verschwinden. Dann können die Amis gerne weiter ihre Burger futtern und ihre Cowboyspielchen spielen - jedem Tierchen sein Plaisierchen!

  3. #27
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    Standard

    @Leonatral: dich meinte ich ganz bestimmt nicht mit getrolle, aber es hat sich ja beruhigt, sehr schön..., dein Post war treffend

    Ich habe ja oft etwas Probleme meine Gedanken in Worte zu fassen, war noch nie meine Stärke, indem danke ich dem Spiegel...

    Zwei weitere Fragen stellen sich mir:

    Haben US-Think Tanks jetzt alles aufs Spiel gesetzt? Frei nach dem Motto alles oder nichts?

    und

    Hat die Demokratie jetzt versagt oder stellt die US-Außenpolitik so eine Art Schattenseite der Demokratie dar?


    Grüße fumarat
    Und wenn dein Herr es gewollt hätte, wären alle auf Erden allesamt gläubig geworden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden?
    [Sure 10:99]

  4. #28
    Geheimer Sekretär
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    25.02.2003
    Beiträge
    871

    Standard

    Zitat Zitat von fumarat
    Zwei weitere Fragen stellen sich mir:

    Haben US-Think Tanks jetzt alles aufs Spiel gesetzt? Frei nach dem Motto alles oder nichts?

    und

    Hat die Demokratie jetzt versagt oder stellt die US-Außenpolitik so eine Art Schattenseite der Demokratie dar?
    Frage 1.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Hardliner unter den Think Tanks nun Alarm schlagen und um die Wiederwahl ihrer Marionette Bush fürchten. So wurde ja bereits hier gesagt, dass ein plötzlicher Terroranschlag durchaus dafür sorgen könnte, dass auf einmal ein "Kriegspräsident" nötig sein könnte. Oha, Bush ist ja zufällig schon da... Na dann ist ja alles gut, Kampf dem Terror und Heil American Pie.

    Frage 2.
    Die Demokratie hat nicht versagt, kein bißchen, sie hat tadellos funktioniert. Immerhin haben vielleicht doch eine Mehrzahl der Amerikaner Bush gewählt, und somit ist rein technisch gesehen die Demokratie in ihren Grundfesten unangetastet. Auch ist Bush kein Diktator, weder die Regierung der USA eine Diktatur, das ist einfach nicht wahr- die Grundrechte existieren an sich schon noch, es nur so dass die Bevölkerung diese nicht wahrnimmt.
    Es IST die Schattenseite der Demokratie, dass eben nicht nur gute und weise Menschen zu Führern ganzer Nationen gewählt werden können, sondern leider auch die Machthungrigen und Bösen, mitsamt ihrem ebenso machthungrigem Kader an Beratern und Ministern.

    Das amerikanische Volk tut mir leid, jedenfalls der Teil der noch vernunftbegabt ist und sich nicht von ihrer größenwahnsinnigen Regierung blenden lässt- zum Glück sind das immer noch mehr als genug Menschen, die eben leider nichts dafür können dass einige "Patrioten" die Macht haben im Land.

  5. #29
    Großmeister-Architekt
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    Standard

    Zitat Zitat von fumarat
    Hat die Demokratie jetzt versagt oder stellt die US-Außenpolitik so eine Art Schattenseite der Demokratie dar?
    nein, ich denke nicht, dass die demokratie versagt hat.
    ich denke sogar, dass sie genau deshalb wunderbar funktioniert hat.
    eigentlich ist jede demokratie und insbesondere die amerikanische, ein system, das seine politik in erster linie für das kapital macht.
    die politik ist deshalb abhängig von der wirtschaft, nicht die wirtschaft von der demokratie.
    das ist zwar in der theorie nicht richtig, aber praktisch gesehen ist es so.
    wenn man das also nun unter diesem aspekt betrachtet, dann merkt man schnell, dass die industrie genau das hat, was sie will.
    ungezügelten kapitalismus, eine regierung, die das tut, was sie will, und gute aussichten auf fließendes öl, auch in der zukunft.
    dazu kommen noch gute geostratetische positionen im nahen und fernen osten, was die usa (bzw. die "amerikanischen" unternehmen) auch in zukunft in eine gute position bringen wird.
    das ziel, nämlich optimale rahmenbedingungen für den kapitalismus zu schaffen ist erfüllt: Mission Accomplished
    -.-When there's nothing left to burn, you have to set yourself on fire-.-

    Für alle Studenten, die auf www.studivz.net registiert sind: join www.ask1.org

  6. #30
    Qrt
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    @furamat

    Hat die Demokratie jetzt versagt oder stellt die US-Außenpolitik so eine Art Schattenseite der Demokratie dar?
    Demokratie versagt öfter mal . Ganz im Gegenteil zur Diktatur , die funktioniert immer bestens . Sollen wir deshalb die Demokratie auf den Müll werfen ? . Wie siehst du das Furamat ?

    gruss

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Lobbyismus Amerikanische Streitkräfte

wahlsystem der usa seite 7

Das ist der Schund aus rechten Denkfabriken in denen Falken mit Spatzenhirnen hocken

Paul Krugman: Die Entwicklung wie sie in den USA immer weiter und schneller voranschreitet von der demokratie nicht mehr viel übrig lassen wird.

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