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Thema: Bioangriff auf die DDR 1950

  1. #1
    Lehrling
    Registriert seit
    24.03.2011
    Beiträge
    2

    Standard Bioangriff auf die DDR 1950


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    Im Sommer 1950 behauptete die DDR, Kartoffelkäfer (ja, wirklich Kartoffelkäfer) seien aus Flugzeugen der Alliierten abgeworfen worden. Die Propaganda nannte sie daraufhin "Amikäfer" und behauptete, dies sei ein hinterhältiger biologischer Kriegsangriff gewesen, um die junge Republik bei der Aufbauarbeit zu behindern und ihre Nahrungsgrundlage anzugreifen. Zwar hört sich das zuerst alles lustig an, aber diese Käfer waren ohne effektive Abwehrmaßnahmen tatsächlich in der Lage, die Versorgung ernsthaft zu gefährden. Sogar Moskau, Warschau und Prag protestierten offiziell gegen den Angriff!

    Ich habe bislang nur wenig zu diesem Thema finden können, finde es aber sehr spannend!

    Was denkt ihr dazu? Kann sich jemand erinnern? Wurde diese Geschichte damals geglaubt? Ist den Amerikanern 1950 so etwas zuzutrauen?

    Ich bin über jeden Hinweis (außer Wiki) und jede Meinung dankbar!

  2. #2
    Geheimer Meister Benutzerbild von Nuff-Nuff
    Registriert seit
    17.12.2009
    Beiträge
    317

    Standard AW: Bioangriff auf die DDR 1950

    Von dieser Propaganda hörte ich bisher noch nichts. Da der Käfer schon im 19. Jh. in Deutschland auftrat, kannte ihn die Bevölkerung 1950 sicherlich schon zur Genügende. Mit dieser Aussage hätten sich die Funktionäre noch lächerlicher gemacht, als sie es schon waren.
    Vielleicht aber überfiel das Land in dieser Zeit eine Käfer-Plage, die den Ami,s in die Schuhe geschoben wurde.
    Falls du das meinst; so traue ich das beiden zu. Den Roten die Lügen, und den Ami,s die Schweinerei.


  3. #3
    Lehrling
    Registriert seit
    24.03.2011
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    Wallhausen
    Beiträge
    3

    Standard AW: Bioangriff auf die DDR 1950

    Hallo Merker,

    ich als geborener und wieder hier lebender Sachsen-Anhalter kann dazu folgendes berichten:
    mein Großvater war bei der örtlichen LPG als so ne Art Abteilungsleiter und er erzählte mir schon immer als ich noch klein war das es wo er klein war keine Kartoffelkäffer gegeben hatt das diese von Amerikanern abgeworfen wurden und Ihre Wirkung auch nicht verfehlten weil es ja keine schnellwirkenden Gifte gab, ob dies jedoch zur Zeit des 2. WK oder bereits im Kalten-Krieg stattfand bekomme ich nicht mehr zusammen, würde ich aber dran bleiben.

    LG

    Thomas

  4. #4
    Ritter Rosenkreuzer Großinspekteur-Inquisitor Benutzerbild von Grubi
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    01.06.2008
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    Beiträge
    5.666

    Standard AW: Bioangriff auf die DDR 1950

    Hi

    Ich denke das kann man klar als Propaganda bezeichnen.
    Kartoffelkäfer haben bei uns keine Fressfeinde, sobald der Landwirt seine Pflanzen nicht Spritzt, kann er eine Käferplage fest einplanen.
    Das Problem mit den Käfern bestand auch schon vor 1950, die Deutschen selbst müssten sich den Vorwurf am ehesten gefallen lassen.
    Zu der Zeit waren Monokulturen im Trend, es war kein Wunder dass sich die Käfer in Europa hervorragend verbreiten konnten.

    Stimmt

    daraus :
    Am ehesten berechtigt ist der Vorwurf noch gegenüber den Deutschen. Die Wehrmacht züchtete nämlich seit 1943 tatsächlich Kartoffelkäfer und warf sogar probeweise 14 000 Insekten über der Pfalz ab, um zu überprüfen, ob die überhaupt den Fall aus 8000 Meter Höhe überstehen würden (sie überlebten tatsächlich). Zum geplanten Einsatz in England kam die Biowaffe aber nie - manche Quellen sagen, dass es für den Einsatz gegen die Ernte des Sommers 1944 einfach zu spät war, andere sprechen davon, dass Hitler das Programm persönlich gestoppt hätte.
    Die Propagandabroschüre sah so aus :
    DEUTSCHLAND IM KALTEN KRIEG 1945 BIS 1963

    Gruss Grubi
    Die Dunkelheit ist real, Licht scheint nur so...

  5. #5
    Groß-Pontifex Großinspekteur-Inquisitor Benutzerbild von beast
    Registriert seit
    23.02.2009
    Ort
    Камчатка
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    6.196

    Standard AW: Bioangriff auf die DDR 1950

    Als ´´Kartoffel-Käfer-Kind´´ hatte ich dieses Schimpf-Wort schon lange Zeit vergessen/verdrängt und darf mich nun an diese Zeit erinnern.

    Scheinbar wird ein sogenannter Schädling immer gern genommen um dem ´´Feind´´ ein wenig zu schaden.

    Das Thema im ZDF als Film...

    und zum lesen ein wenig Text:

    aus der Heimat meiner Leute...

    Durch diese kann man etwas mehr über die ´´Ami´´ -Käfer erfahren.

    Hierbei ist der angesprochene Zeitraum interessant, denn es war Kriegzeit... Aber nicht WK II.

    Staatlich anerkannter Legastheniker (TM)

  6. #6
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    20.434

    Standard AW: Bioangriff auf die DDR 1950


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    Hmmm... ich bin ein Westler und habe mir als Kind ein paar Pfennig verdient, wenn ich auf dem Kartoffelacker Käfer eingesammelt habe.
    Für ein Marmeladenglas voller Käfer gab´s 3 Groschen.
    Das reichte dann für ein Eis und eine Leckmuschel...

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