Also hier ein letztes Wort dazu, letztes deshalb, weil ich dann diesem Forum aus zeitlichen Gründen wohl den Rücken kehren werde.
Natürlich gestehe ich Impfungen erst ab einem gewissen Verhältnis von Gefährlichkeit Krankheit zu Gefährlichkeit Impfung eine Verwendung zu - es wäre doch Wahnsinn gegen eine Krankheit zu impfen an der 1% sterben werden, während an der Impfung 10% sterben werden. Dann hätte man ja ganz schnell mal hunderttausende Impftote um ein paar hundert oder tausende Krankheitstote zu vermeiden. Dazu bin ich strikt der Meinung dass nur jene geimpft werden sollten die durch die Krankheit überhaupt ernsthaft - und damit meine ich nicht mal drei Tage nicht malochen zu können - gefährdet sind. Unser Immunsystem ist ein wunderbares Werk der Natur und man sollte nur damit herumspielen wenn es absolut notwendig ist.
Desweiteren laufen unsere Positionen auf folgendes hinaus: Du bist der Meinung die Schweinegrippe hätte viele Tote verursachen können und nur durch Glück entpuppte sich diese Krankheit als wenig gefährlich, während die Impfung hingegen absehbar wenige Nebenwirkungen haben würde. Daher hälst Du die Impfempfehlung und vielleicht auch die Panikmache für gerechtfertigt.
Ich hingegen meine dass die Schweinegrippe von Anfang an als wenig gefährliche Krankheit erkannt war und nur hochgehypt wurde um den Impfstoff verkaufen zu können - dessen Gefahren wiederum keineswegs komplett einschätzbar waren und die sich nur durch Glück als geringfügig herausstellten. Daher halte ich die Panikmache für Fake und die Impfung für menschenverachtende Geschäftemacherei.
Es ist übrigens für unsere beide Positionen nebensächlich welche die Geschichte als richtig erwies - das heißt ich habe nichts davon wenig Grippetote und viele Impfschäden, du hast nichts davon viele Grippetote und wenig Impfschäden nachweisen zu können. Unsere Diskussion dreht sich darum welche Fakten bis zum Sommer 2009 bekannt waren und welche Entscheidung die Verantwortlichen damals hätten treffen sollen.
Da sage ich eben damals war bereits bekannt die Schweinegrippe gefährdet nur vorgeschädigte Menschen, die Impfung aber hat möglicherweise schlimme Nebenwirkung in höheren Zahlen auch bei ungefährdeten Menschen. Ergo bin ich der Meinung die Entscheidung hätte so ausfallen sollen (wenn man wie ich einzig den Maßstab der Gesundheit und dem Wohlergehen von möglichst vielen Menschen zu Grunde legt): Keine Breitenimpfung, sondern Maßnahmen ergreifen zum Schutz der Gefährdeten - und vor allem keine Panikmache.



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