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Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker" im "Schulmedizin und Homöopathie" des Bereiches "Wissenschaftliches"

  1. #67
    Vorgesetzter und Richter
    Registriert seit
    15.01.2011
    Beiträge
    930

    Standard AW: Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker


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    Die Heilpraktikerausbildung ist nicht gesetzlich geregelt.
    Die Art und Dauer der Ausbildung ist für Heilpraktiker nicht festgelegt, wohl aber die Überprüfung durch den Amtsarzt. Wie weit der Heilpraktiker praktische Erfahrungen sammelt, bleibt dabei letztendlich ihm überlassen
    Im Gegensatz zum Medizinstudium wird dem Heilpraktikeranwärter nicht vorgeschrieben, wie er die für die spätere Prüfung notwendigen Kenntnisse zu erwerben hat.
    Man beachte die Quelle *grins* Naturheilmagazin für Naturheilkunde: Der Heilpraktiker
    Von daher sagt die Berufsbezeichnung nicht viel aus, lediglich, dass die Voraussetzungen zur Zulassung und die Prüfung bestanden wurde.
    Es kann also jemand, der viel in seine Ausbildung investiert hat und über hohe Kompetenzen verfügt genauso die Berufsbezeichnung führen wie jemand der keine Erfahrungen hat.
    Die, die kompetent im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Grenzen ihre Dienstleistung erbringen werden wohl auch die sein, die schon im eigenen Interesse sowieso dokumentieren. *vermut*
    Gruß
    Dirtsa







    Mir sind Menschen lieber als Prinzipien und Menschen ohne Prinzipien das liebste auf der Welt. (Oscar Wilde)

  2. #68
    Gospodar životinja Großinspekteur-Inquisitor Benutzerbild von beast
    Registriert seit
    23.02.2009
    Ort
    Камчатка
    Beiträge
    6.064

    Standard AW: Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker

    Zitat Zitat von Baronesse de Berjaraque Beitrag anzeigen
    Du hast schon gelesen von wann dieses Gesetz stammt und dass das ZU einer Legitimation von Heilpraktikern führte?
    Du hast dich auch informiert, was eine Heilpraktikerausbildung beinhaltet, welche Fortbildungsmaßnahmen verpflichtend sind, um den Beruf ausüben zu dürfen? [.....]

    Wo steht denn etwas von verpflichtenden Fortbildungsmassnahmen?

    Ich nehme mal als Beispiel das folgende Zitat her...

    Er/Sie muss eine Prüfung bei dem für ihn zuständigen Amtsarzt (Kreis- oder Regierungsbezirk, das ist in den Bundesländern verschieden geregelt) ablegen. Dieser Prüfung sitzen in der Regel 1-2 Heilpraktiker bei. Nach bestandener Prüfung erhält man die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde gemäss § 1 HPG (Heilpraktikergesetz) und kann sich in allen Bundesländern als Heilpraktiker niederlassen. Wird die Prüfung nicht bestanden, kann sie mehrmals wiederholt werden.
    Quelle...

    Mittels Fernstudium kann also Jedermann, wenn er denn die Volks-Schule abgeschlossen hat und sich einwenig vom angebotenen Lernstoff angelesen hat die vermutlich mündliche Prüfung ablegen.

    Das scheint also nicht unbedingt Vertrauenerweckend zu sein. Wie sieht es z. B. mit lateinischen Fachbegriffen aus, wenn man die Sprache nicht mal ansatzweise beherschen muss?

    Ergänzend zu dem von Al´Azrad eingepflegten HeilprG von 1939 (gilt heute immer noch) habe ich mal die entsprechende Richtlinie für Niedersachsen (scheinbar Ländersache) herausgesucht.


    5.7.2 Der schriftliche Teil der Überprüfung erstreckt sich auf den Ausschluss von Gefahren in folgenden Sachgebieten:

    a) Berufs- und Gesetzeskunde einschließlich rechtliche Grenzen der Ausübung der Heilkunde ohne Approbation als Ärztin oder Arzt,
    b) Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden der Heilpraktikerin und des Heilpraktikers,
    c) Grundkenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie,
    d) Grundkenntnisse in der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten, insbesondere der Stoffwechselkrankheiten, der Herz- Kreislauf-Krankheiten, der degenerativen Erkrankungen, der über-tragbaren Krankheiten, der bösartigen Neubildungen sowie ernster seelischer Erkrankungen,
    e) Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohender Zustände,
    f) Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisation,
    g) Deutung grundlegender Laborwerte.

    Quelle...

    Man beachte das immer wieder genannte "Grundkenntnisse".


    Also kann auch ich unter den gegebenen Umständen die Epetition verstehen, welche möglicherweise von negativ betroffenen Personenkreisen initiiert wurde.

     
    Warum sich das hier nun zu einem Kleinkrieg entwickelt, kann ich hingegen in keinster Weise nachvollziehen.


    Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.

    Cerberus, Wächter des Tore zum Hades (24ter Geist)
    La Guerre Froide est la période d'affrontements stratégiques et politiques entre les États-Unis et ses alliés d'un bord et l'URSS et les pays communistes de la guerre...

  3. #69
    graues WV- Urgestein
    Registriert seit
    13.09.2002
    Ort
    my home is my castle
    Beiträge
    3.281

    Standard AW: Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker

    Zitat Zitat von beast Beitrag anzeigen
    Mittels Fernstudium kann also Jedermann, wenn er denn die Volks-Schule abgeschlossen hat und sich einwenig vom angebotenen Lernstoff angelesen hat die vermutlich mündliche Prüfung ablegen.
    Schriftlich und mündlich.


    Ich gehe da mit Sis völlig konform. Eine Dokumentation wird auch jetzt schon in einer Praxis nötig sein. Schon alleine im Interesse des HPs. Denn wenn ihm vorgeworfen wird, er hätte etwas behandelt was er nicht dürfte, wird des ja in seinem Interesse liegen mit einer Dokumentation zu belegen, was überhaupt gewesen ist und was nicht. Ist ja nicht so das jemand als HP dann machen darf was er will.
    Die angesprochenen Grundkenntnisse die man für die Prüfung haben muss sind schon nicht ohne. Das mag vor 20 -30 Jahren anders gewesen sein. Aber mittlerweile kommt da keiner einfach nur mit einem Fernstudium über ein paar Monate durch die Prüfung. In der Regel dauert die Schulausbildung 3-5 Jahre. (Angebotene Chrashkurse gibt es zwar, aber da werden Leute ohne medizinische Vorkenntnisse z.b. aus Pflegeberufen .... dann hinterher mit Pauken und Trompeten durch die Prüfung rasseln)

    Aber letztlich sagt eine HP-Prüfung wirklich nicht aus, ob dieser Person gut in der Behandlung ist, oder über Erfahrung verfügt. Das stimmt schon.
    Die Prüfung ist dazu da, dass der HP weiß, was er darf und was nicht. Zur Differtialdiagnostik gehören dann auch schon recht profunde Kenntnisse von Anatomie und Pathologie. Die lernt man aber auch nicht mal eben im Fernstudium.
    Wenn sich jemand einen Heilpraktiker sucht, dann sollte man schon drauf schauen, ob diese Person nur die Prüfung zum HP gemacht hat, oder seine Therapie, die er anbietet auch wirklich gelernt hat. Das ist meines Erachtens leider ein Knackpunkt. Das viele bei einem HP davon ausgehen, dass er jetzt alle sogenannten Alternativen Methoden aus dem FF kennt. Aber die Therapien kommen in der Prüfung nicht vor.
    Es gibt Verbände, die ihren Mitgliedern gewisse Verpflichtungen auferlegen (Ausbildung und Fortbildung) .... dies kann in dem einen oder anderen Fall ein Kriterium für die Wahl eines Heilpraktikers sein, wenn man jemanden sucht, der eine bestimmte Therapie anbietet.

    Nachtrag:
    noch mal direkt zur Frage der Petition. Ich sehe die Petition nicht als etwas negatives für Heilpraktiker.
    Der eine oder andere freut sich vielleicht auch, weil es für HPs auch blöde ist, wenn sie schwarze Schafe in ihren Reihen haben, die den Ruf versauen.
    Geändert von sillyLilly (25.10.2011 um 15:03 Uhr)
    Gefühle die mich lebend machen
    Gedanken die es ordnen wollen
    Geist der dies umfaßt

  4. #70
    Auserwählter Meister der Neun
    Registriert seit
    01.07.2010
    Beiträge
    1.768

    Standard AW: Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker

    Ich sehe auch nicht, inwieweit eine Dokumentationspflicht und eine für alle geltende einheitliche Dokumentationsform der Reputation der Heilpraktiker abträglich sein könnte. Sind die freiwilligen Aufzeichnungen eines Heilpraktikers überhaupt rechtlich verwertbar? Wenn nicht, dann sehe ich die freiwillige Verpflichtung von Heilpraktikern (auch und erst recht im Rahmen der Heilpraktiker-Verbände) als den Versuch an diesem Beruf ein Mehr an Seriösität zu verleihen. Und dann müßten eigentlich gerade die Heilpraktiker diese Petition mit Freude unterzeichnen, kommt sie ihnen doch entgegen. Abgesehen vom verbessertem Patientenschutz könnte eine Dokumentationspflicht auch eine Anhebung der Diagnose- und Behandlungsqualität zur Folge haben. Ein gestiegenes Risiko nach einer Fehlbehandlung zur Rechenschaft gezogen werden zu können, dürfte auch die Sorgfalt des Behandelnden steigern.

  5. #71
    Barbarisches Relikt Prinz des Königlichen Geheimnisses
    Themenstarter
    Benutzerbild von Ein wilder Jäger
    Registriert seit
    18.11.2007
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    Standard AW: Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker

    Bitte beachtet die drei wichtigsten Regeln!

    Nicht alles an der DDR war schlecht. Die Roggenbrötchen waren gut. Aber die gibt es wieder.

  6. #72
    Lehrling
    Registriert seit
    01.07.2012
    Beiträge
    34

    Standard AW: Petition: Dokumentationspflicht für Heilpraktiker


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    Ok, dann zum eigentlichen Thema:

    Wenn ich mir die Dokumentation von wirklich gesundheitsrelevanten Daten der Patienten
    bei den viel gescholtenen Homöopathen so ansehe, weil das für Diagnose und Therapie
    in diesen Fälen absolut notwendig ist,
    dann würden sich bei einer Übertragung entsprechender Verpflichtungen auf die Ärzte
    als allererstes die Ärzte beschweren.
    Rein formale Dokumentationen, die keinerlei Vorteil für die Patienten haben,
    wie sie beispielsweise in
    von der ursprünglich durch die Scientology initiierten ISO-Zertifizierung
    Einkehr gehalten haben,
    bringen nur Mehrkosten
    und nur selten einen Gewinn für die Patienten, weil die Kosten solcher Maßnahmen
    überwiegend durch Einsparungen in für das Patientenwohl relevanten Bereichen
    finanziert werden.

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