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Medikamente und Darwin

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Medikamente und Darwin" im "Schulmedizin und Homöopathie" des Bereiches "Wissenschaftliches"

  1. #1
    Geselle
    Registriert seit
    08.09.2004
    Ort
    Gehirn
    Beiträge
    55

    Standard Medikamente und Darwin


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    Mich würde eure Meining zu folgender Frage interesieren:

    Dürfen wir weiter ignorieren was Garwin uns mit seiner Erkenntnis über den Mechanismus der natütlichen Evolution an Wissen in die Hände gelegt hat?

    Besonders nach dem DDT-Fiasko müssten doch Mediziner über Sinn und Unsinn der Medikamentösen Behandlung diskutieren !

    Um dem aufkommenden zuvor zu kommen , mir ist dabei durchaus bewußt das der hypokratische Eid auch keinen Mengele verhindern konnte doch muß doch angesichts der immer grösser werdenden Zahl an Resistenzbildung gerade bei Bakterien und anderen Schädlingen diese Frage diskutiert werden .

    ich freue mich schon auf eure Beiträge!

  2. #2
    Vorgesetzter und Richter
    Registriert seit
    31.12.2003
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    1.118

    Standard

    darwin ? seine these ist auch nur eine these , halte nix davon

    aber das würde zu philosophisch / religiös werden ....also ...

  3. #3
    Intendant der Gebäude
    Registriert seit
    27.06.2004
    Beiträge
    1.437

    Standard Re: Medikamente und Darwin

    Zitat Zitat von Gossenphilosoph
    Mich würde eure Meining zu folgender Frage interesieren:

    Dürfen wir weiter ignorieren was Garwin uns mit seiner Erkenntnis über den Mechanismus der natütlichen Evolution an Wissen in die Hände gelegt hat?
    Kannst Du mal bitte genauer sagen was Du jetzt genau meinst? Aus Darwins Erkenntnissen folgen eine Menge Implikationen... Ich weiss jetzt nicht auf welche du hinaus willst!

    Besonders nach dem DDT-Fiasko müssten doch Mediziner über Sinn und Unsinn der Medikamentösen Behandlung diskutieren !
    War das nicht ein Insektenbekämpfungsmittel? Müssten sich da nicht eher die Kammerjäger Gedanken machen?

    Um dem aufkommenden zuvor zu kommen , mir ist dabei durchaus bewußt das der hypokratische Eid auch keinen Mengele verhindern konnte doch muß doch angesichts der immer grösser werdenden Zahl an Resistenzbildung gerade bei Bakterien und anderen Schädlingen diese Frage diskutiert werden .
    was kommt denn auf?
    Welche Frage?

    ich freue mich schon auf eure Beiträge!
    Ich mich auch, vor allem wenn ich weiss, worum es hier eigentlich geht??

    gruss

    the midget
    It's the coming back, the return which gives meaning to the going forth.
    We really don't know where we've been until we come back to where we were. Only where we were may not be as it was because of who we've become. Which, after all, is why we left.

  4. #4
    Geselle
    Registriert seit
    05.08.2002
    Ort
    NRW
    Beiträge
    51

    Standard Re: Medikamente und Darwin

    Zitat Zitat von Gossenphilosoph
    Besonders nach dem DDT-Fiasko müssten doch Mediziner über Sinn und Unsinn der Medikamentösen Behandlung diskutieren !
    Hi,

    also ich weiß auch nicht so recht worauf du hinaus willst?

    Meinst du das?: http://de.wikipedia.org/wiki/DDT
    Viele Studien belegen, dass der massive und flächendeckende Einsatz von DDT, wie er früher in der Landwirtschaft - insbesondere im Baumwollanbau - der entwickelten Industrieländern üblich war, eine Belastung für die Umwelt darstellen kann. So handelt es sich bei DDT um ein Breitbandinsektizid, welches nicht nur die krankheitsübertragenden Insekten (z.B. Anopheles-Mücken), sondern auch viele anderen Insektenarten tötet; außerdem können bei den zu bekämpfenden Insekten im Laufe der Zeit Resistenzen auftreten. Weiterhin reichert der Stoff sich durch seine lange Abbauzeit (Halbwertszeit 10-20 Jahre) zunächst im Boden und über die Nahrungskette schließlich auch im Fettgewebe von Mensch und Tier an (Bioakkumulation). Besonders empfindlich scheinen Raubvögel, die sich von stark belasteten Nagern oder Fischen ernähren, zu reagieren: die Vergiftung mit DDT hat zur Folge, dass die Vögel dünnschalige, für eine erfolgreiche Brut untaugliche Eier legen. Bei einigen Arten gingen in den Jahren massiven DDT-Einsatzes die Bestände derart zurück, dass ein Aussterben zu befürchten war; nach dem Verbot des Insektizides erholten sich die Greifvogelestände wieder. Seither feiert die Umweltbewegung die Ächtung von DDT als einen ihrer größten Erfolge. Besonders die amerikanische Zoologin und Autorin Rachel Carson (1907-1964) beschäftigte sich mit der Wirkung des Pestizids. Allerdings gibt es auch Studien die zeigen, dass DDT (bzw. seine Abbauprodukte DDD und DDE) nicht ursächlich für das Vogelsterben waren.
    oder das?
    Der Triumph der westlichen Umweltorganisationen hat aber auch eine tragische Kehrseite: mit der allgemeinen Ächtung von DDT nahm man den von Malaria am stärksten betroffenen Ländern der dritten Welt die schärfste Waffe gegen diese Krankheit. Etwa zwei Millionen Menschen, 90% davon in Afrika, sterben jedes Jahr an Malaria, 300 bis 500 Millionen Menschen infizieren sich jährlich neu. Jedes zwanzigste afrikanische Kind stirbt an Malaria und viele der überlebenden erleiden irreversible Hirnschäden. Nach Ansicht vieler Experten könnte man diese Zahlen durch den limitierten Einsatz von DDT dramatisch reduzieren. Beispielsweise belief sich in der südafrikanischen Stadt Ndumo die Zahl der Malaria-Neuerkrankungen im Jahr 2000 auf ca. 9.000 - trotz des Einsatzes eines alternativen Insektizides. Da die Mosquitos offensichtlich rasch resistent gegen dieses Mittel geworden waren, entschlossen sich die Behörden zu einem beschränkten Einsatz von DDT zurückzukehren: einzig die Innenwände der Wohnhäuser wurden einmalig mit dem Insektengift behandelt. Der Erfolg stellte sich rasch ein und schon im nächsten Jahr gab es nur noch 12 Fälle von Malaria in diesem Ort.

    Ein weiteres Beispiel für die Effektivität von DDT bei der Kontrolle von Malaria-übertragenden Mosquitos ist Cylon. 1948 meldete Cylon 2,8 Millionen Fälle von Malaria und die Regierung entschloss sich ein DDT-Spraying-Programm zu etablieren. 1963 sank die Zahl der Malariaerkrankungen in Cylon auf 17 Fälle. Man schloß daraus, dass die Krankheit nun besiegt sei und beedete das Versprühen von DDT. Schon ein Jahr danach, 1964 zählte man schon 150 Fälle von Malaria und bis ins Jahr 1969 erhöhte sich die Zahl dann auf 2,5 Millionen Fälle jährlich.


    Schönen Abend noch

    aemilia

  5. #5
    Vollkommener Meister
    Registriert seit
    07.12.2003
    Ort
    Freeport 7
    Beiträge
    581

    Standard

    Darwin sagte nicht: "Only the strongest will survive"
    sondern: "the [b]fittest[b] will survive"

    d.h. der am besten angepasste überlebt und medikamente sind eine vorzügliche anpassung... q.e.d

  6. #6
    Auserwählter Meister der Fünfzehn
    Registriert seit
    19.03.2003
    Beiträge
    2.199

    Standard


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    Zitat Zitat von Gossenphilosoph
    Besonders nach dem DDT-Fiasko müssten doch Mediziner über Sinn und Unsinn der Medikamentösen Behandlung diskutieren !

    Um dem aufkommenden zuvor zu kommen , mir ist dabei durchaus bewußt das der hypokratische Eid auch keinen Mengele verhindern konnte doch muß doch angesichts der immer grösser werdenden Zahl an Resistenzbildung gerade bei Bakterien und anderen Schädlingen diese Frage diskutiert werden .
    Das Problem der Resistenzbildung ist wohl oder übel den meisten Menschen bekannt, die in Krankenhäusern arbeiten, da MRSA bzw. ORSA- Patienten gewöhnlich isoliert werden. Auch hierzu hat Wikipedia natürlich einen informativen Artikel parat :

    Zitat Zitat von wikipedia
    Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

    MRSA ist die Abkürzung für "Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus".

    [...]

    MRSA entwickeln sich unter dem Selektionsdruck der Therapie mit Antibiotika aus der Gruppe der Beta-Lactame, die sich von Penicillin ableiten: Staphylokokkus aureus bildet leicht Resistenzen gegen Antibiotika aus, derart unempfindliche Bakterien können sich auch unter Gabe des Antibiotikums weiter vermehren, und sprechen damit nicht mehr auf die herkömmliche antibiotische Therapie an.

    Zwar kann versucht werden, Infektionen mit MRSA mit so genannten Reserveantibiotika zu behandeln, doch im klinischen Alltag gestaltet sich die Therapie von Patienten mit MRSA-Infektionen oft schwierig und langwierig.

    Das Auftreten von MRSA-Stämmen im Krankenhaus erfordert gezielte antiepidemische Maßnahmen mit Isolierung des Patienten. In manchen Krankenhäusern beruhen bis zu 30% der im Krankenhaus erworbenen Infektionen auf MRSA!

    Die Bezeichnung Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus beruht auf folgendem Zusammenhang: Methicillin ist - wie das Penicillin - ein Beta-Lactam-Antibiotikum, das als Testantibiotikum für die Sensitivität von Bakterien benutzt wird. Ist ein Bakterium resistent gegen Methicillin, ist es damit nachgewiesen resistent gegen alle Beta-Lactam-Antibiotika. Da die Beta-Lactam-Antibiotika einen Großteil aller verfügbaren Antibiotika ausmachen, findet sich MRSA im Sprachgebrauch oft auch als Abkürzung für Multiresistenter Staphylococcus aureus. Daneben existiert im Deutschen die Bezeichnung ORSA, die synonym zu verwenden ist.

    Diese Multiresistenz beruht darauf, dass die sogenannten Penicillin-bindenden-Proteine (PBP), an welche die Beta-Lactame im Bakterium normalerweise binden, bei den MRSA so mutiert sind, dass das Antibiotikum hier nicht mehr angreifen kann. (Ein weiterer Resistenzmechanismus des Staphylokokkus aureus gegen Beta-Lactame beruht auf der Bildung eines Enzyms, das Penicillin abbauen kann (Betalactamase).

    Neuentstehung und Ausbreitung von MRSA können nur eingedämmt werden durch rationellen und erregerorientierten Einsatz von Antibiotika, Nichtverwenden von Antibiotika, falls diese nicht erforderlich sind (leichtere Virusinfektionen der Atemwege ohne größere Gefahr der Zweitinfektion mit Bakterien), konsequentes Umsetzen der Hygienemassnahmen im Krankenhaus und gegebenenfalls Isolierung betroffener Patienten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/MRSA


    Resistenzentwicklung ist sicher ein großes medizinisches Problem, das eine Behandlung oft schwierig macht, und auch den Sinn eines schnellen Einsatzes von Breitband-Antibiotika in Frage stellt - aber es handelt sich hierbei um ein spezifisches Problem von Medikamenten, die gegen lebendige mikrobiologische Feinde gerichtet sind, in erster Linie eben Antibiotika. Wenn es dir um Resistenzen geht, ist der Threadtitel somit imho nicht passend.


    Zur Fragestellung:
    Besonders nach dem DDT-Fiasko müssten doch Mediziner über Sinn und Unsinn der Medikamentösen Behandlung diskutieren
    Darüber wird durchaus diskutiert, jedoch wird aufgrund von Resistenzbildungen gegen Antibiotika nicht gleich jeglicher Nutzen medikamentöser Behandlung bezweifelt...
    Die Gefahr ist eben, dass man Bakterien, die sich gegen Antibiotika behaupten können, aber ansonsten nicht unbedingt durchsetzen würden, die Vermehrung erleichtert. Das sollte imho vor allem zu einem überlegten, gezielten Einsatz von Antibiotika führen.

    Durch die Resistenzentwicklung wird ja nicht gleich die Gefährlichkeit von Bakterien für den Menschen gesteigert, sondern die Widerstandskraft gegen Medikamente.
    Somit hätte ein völliger Verzicht auf Antibiotika keine positive Wirkung, da diejenigen Medikamente, gegen die sich keine Resistenzen entwickeln, schließlich überhaupt nicht angewendet werden...

    Oder willst du die Wirkungskraft für jemanden aufheben?



    (erinnert mich übrigens gerade an die borg... "wir haben zwei schüsse, bevor sie sich darauf einstellen" )
    "Currently, however, our PSYOP campaigns are often reactive and not well organized for maximum impact." -- US DoD 2003

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