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Worin unterscheiden sich Glauben und Wissen?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Worin unterscheiden sich Glauben und Wissen?" im "Philosophisches und Grundsätzliches" des Bereiches "Nachdenkliches"

  1. #13
    WzP
    WzP ist offline
    Vollkommener Meister
    Registriert seit
    01.06.2002
    Beiträge
    735

    Standard


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    WISSEN ist das, was DU selbst beweisen kannst

    Und GLAUBEN ist etwas, das du indirekt bewiesen siehst.

    Ein Grossteil unseres Wissens ist nur ein Glauben, nämlich jemandem zu glauben, dass er etwas weiss, und dieses Wissen anzunehmen.
    In wirklichkeit ist das aber kein wahres Wissen sondern nur das Vertrauen, dass der "Wissende" die Wahrheit sagt und die Fähigkeiten hat das zu beurteilen.

    Folglich kannst du nur wirklich wissen, was du schon selbst erlebt bzw. für dich bewiesen hast, alles andere ist nur Glauben oder das Glauben in fremdes Wissen.

    Deswegen ist es hirnlos sich über Vorurteile aufzuregen, weil ein Grossteil unseres Wissens nur aus Vorurteilen besteht.

  2. #14
    Geselle
    Registriert seit
    29.10.2002
    Beiträge
    61

    Standard

    Der Glaube an etwas ist irgendwie die Grundlage für Wissen.

    Man nehme einen Gläubigen der an das Gebot im Koran glaubt, alle Nichtgläubigen zu überzeugen.Der ist sich dann sicher, dass er weiss dass er das tun muss und dass das auch gut ist.Somit hat ja sein Glauben die Basisfunktion.
    Unser Glaube ist ein anderer und somit haben wir eine andere Basis.
    Wissen kommt also immer irgendwie auf den Ausgangspunkt an.

    Und dann gibt es Situationen, in denen dir deine eigene Erfahrung, dein Herz und dein Verstand zeigen können, dass dein bisheriger Glaube nicht optimal war und dann weisst du dass du falsch gelegen bist.
    Aber dieses Wissen setzt wieder eine Änderung der Glaubenssätze vorraus.
    Also eine untrennliche Symbiose!

  3. #15
    Geselle
    Themenstarter

    Registriert seit
    02.11.2002
    Ort
    Deutschland
    Beiträge
    98

    Standard

    sehr sehr schöne denkansätze!
    weiss noch jemand was zu dem thema "zu verbreiten"?
    finde besonders aton's sicht sehr schlüssig!

  4. #16
    Geselle
    Registriert seit
    29.10.2002
    Beiträge
    61

    Standard

    Merci , merci

  5. #17
    Auserwählter Meister der Neun
    Registriert seit
    09.04.2002
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    1.683

    Standard

    So erstmal:

    Glauben - Wahrnehmung von Fakten ohne ihre wahren Hintergründe zu erforschen/beachten

    Wissen - Wahrnehmung ausschließlich von Fakten zu deren Hintergründen man genug Beweise hat ( die nur auf irdischen Gesetzen basieren )
    Die Amerikaner sind das einzige Volk, das den technischen Fortschritt erreicht hat, ohne den Umweg über die Zivilisation zu nehmen.
    Georges Clemenceau
    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdiene

  6. #18
    Geselle
    Registriert seit
    04.09.2002
    Beiträge
    174

    Standard Re: Worin unterscheiden sich Glauben und Wissen?


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    Zitat Zitat von Doppelhelix
    unterscheiden sich glauben und wissen denn überhaupt???
    können wir denn wirklich etwas wissen, oder nehmen wir es nur an, wenn wir sagen, wir wissen etwas?
    ist glauben dann nicht auch wissen?

    was meint ihr zu dem thema?
    Hallo!

    Ich bin der Meinung, dass es schon einen Unterschieb zwischen Glauben und Wissen gibt. Wenn ich annehme, dass das Universum unendlich ist, dann Glaube ich dies oder setzte es vorraus, jedoch weiss ich es nicht.

    Zudem kann das Wissen immer erweitert werden, es gibt dabei keine Grenze, jedoch im Glauben schon. Nehmen wir mal die Bibel, in ihr sind Grundstrukturen im Glauben an etwas ausgelegt, doch meist nur blanke Vermutungen, Interpretationen, Dichtkunst. Wenn ich sage: "Ich glaube an Gott" - dann kann ist man sich eigendlich nciht sicher, ob er wirklich existiert. Weiss ich, dass Gott existiert, oder glaube ich es? Er Begriff des Glaubens erklärt sich eigendlich schon von selbst, denn man glaubt an die Existenz von Gott, aber weiss es ebend nicht. Man glaubt es zu wissen, doch glaubt man nur. Ebenso, wie ich glaube, dass die Bibel eine ziemliche gute Dichtung ist, so glaube ich, dass Gott als Schöpfer allen Lebens nicht Existent ist.

    Wenn ich mir eine mathematische Aufgabe anschaue und dann ein Ergebnis nenne, von dem ich glaube, es sei richtig, dann weiss ich es immernoch nicht. Ich kann völlig sicher sein, dass es richtig ist, doch wissen tue ich es dann nicht.

    Oder nehmen wir mal unsere Umwelt. Eigendlich könnten wir an allem zweifeln. An unserem Körper, an der Mathematik, an der Starssenlaterne, selbst an unserem logischen Denken. Wer sagt uns, dass dies, was wir hier Tag auf Tag erleben wirklich wahr ist? Niemand! Wir glauben einfach nur, dass es der Realität entspricht. Wenn wir träumen denken wir auch, es sei die Realität, doch ist sie es nicht. Es ist ein Traum, der durch unsere Gedanken entstanden ist.

    Glauben und Wissen sind definitiv zwei unterschliedliche paar Schuhe, es gibt wahrscheinlich nichts, dass wir eigendlich wissen, da es zu viele Ungereimtheiten gibt. Nur einem können wir uns sicher sein, unserer Existenz, d.h. der Existenz unserer Gedanken!

    Das paradoxe ist, dass der Glaube die Vorraussetzung zum Wissen ist - um Wissen zu erlangen muss man in erster Linie glauben, dann den Glauben beweisen. Sobald sich der Glaube ändert, ändert sich auch das Wissen, ausser es ist schon bewiesenes Wissen. Zur gleichen Zeit kann allerdings auch das Wissen den Glauben ändern, aufgrund von Beweisen. Somit sind beide Dinge wiederum untrennbar und doch grundverschieden.

    Blubb

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