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Kabbala - Sinnvolle Lehre oder aufgeblasener Zahlenkram?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Kabbala - Sinnvolle Lehre oder aufgeblasener Zahlenkram?" im "Philosophisches und Grundsätzliches" des Bereiches "Nachdenkliches"

  1. #1
    Ritter Rosenkreuzer
    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    5.950

    Standard Kabbala - Sinnvolle Lehre oder aufgeblasener Zahlenkram?


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    habe nun die zahlendiskussion vom alten thread getrennt, damit wir dort bei der religion bleiben und uns hier der kabbalahbattle widmen können. wobei ich kabbalah als metapher für zahlenheurisitken allgemein meine...


    nunja, für mich persönlich ist dieser zahlenkram eher nix. kann damit nur wenig anfangen, ich halte die meisten erkenntnisse/aussagen entweder für ziemlich banal oder häufig für einfach falsch. das mag aber auch gerne daran liegen, dass mein brain zu rationalistisch-empirisch verseucht ist. deine posts konnte ich ja noch verstehen (auch wenn mich das thema nicht sehr interessiert), die posts von whitesun sind bei mir nur als gebrabbel angekommen, leider.



    nachtrag:
    lustig, dass aphorimus jetzt noch dazwischengeschrieben hat. hatte es mir eben verkniffen, noch dazu zu notieren, dass ausgerechnet ihr beiden mir das thema noch schmackhaft machen könntet. nuja, jetzt hab ichs doch noch geschrieben...
    d(><)b

  2. #2
    Insubordinate
    Registriert seit
    30.08.2004
    Beiträge
    6.361

    Standard

    Zitat Zitat von Aphorismus
    ... ebenso wie deine "Zitatorgien".
    Ich habe leider noch immer keinen Königsweg gefunden wie man denn sonst überhaupt Missverständnisse verhindern soll. Aber diesmal habe ich mir mühe gegeben die Kernpunkte (also wo es zum Inhalt kommt und vom nervigen ich flame du flames er sie es ...) zusammenhängend zu schreiben

    @antimagnet
    Ich komme als Ing. (wie Whitesun ganz richtig bemerkt hat) auch von der rationalen Schiene. Diese Zahlenspiele (meist von 1-4) sind logisch (ehrlich ) und beschreiben einen inneren Prozeß ganz treffend. Wenn man will kann man hinweise darauf in viele Schriften über einen enormen Zeitraum nachweisen (z.B. die Bibel, das Corpus Hermeticum, ...)
    So Konfus wie das üblicherweise von sog. "Esoterikern" dargestellt wird ist es nicht und dann machts auch keinen Sinn mehr.

    Jedenfalls empfinde ich es als geradezu idiotisch einen nicht rationalen Inhalt mühsam mittels Analogie, Bild und Sprache rational greifbar zu machen (um einen Weg zu zeigen) um das Ganze dann in unverständliches Gebrabbel münden zu lassen.
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  3. #3
    Ritter Rosenkreuzer
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    5.950

    Standard

    also, um es mal so profan darzustellen, wie es mir vorkommt:

    von der 1 komm ich auf die zwei, indem ich 1 dazuaddiere.
    von der 2 auf die 3, indem ich 1 dazuaddiere,
    von der 3 auf die 4, indem ich 1 dazuaddiere,
    etc.

    außer der 1 und dem additionsvorgang brauch ich nix sonst, um auf alle anderen zahlen zu kommen... letztlich könnt ich auch alle zahlen im einer-system schreiben... mit der null ist es da schon schwieriger. zumindest kommt man nicht von der null auf die eins mit nur der null. mit einem nuller-system könnte man auch keine zahlen darstellen (außer der null)...
    d(><)b

  4. #4
    Insubordinate
    Registriert seit
    30.08.2004
    Beiträge
    6.361

    Standard

    Zitat Zitat von antimagnet
    also, um es mal so profan darzustellen, wie es mir vorkommt:

    von der 1 komm ich auf die zwei, indem ich 1 dazuaddiere.
    von der 2 auf die 3, indem ich 1 dazuaddiere,
    von der 3 auf die 4, indem ich 1 dazuaddiere,
    etc.
    Letztlich ist es das.
    Es kommt ein wenig darauf an was Du mit den Zahlen assoziierst.
    Die 1 kann man als das ungeteilte, als die Einheit, als das alles umfassende, als das göttliche sehen.

    Nun findet man aber in unserer Welt dieses göttliche nicht so leicht. Was man jedoch findet, vor allem in sich selbst (psychologisch) ist eine Zweiheit und auch außerhalb findet man diese. Mann/Frau, Schwarz/Weiß, Gut/Böse, Aktiv/Passiv, Chaos/Ordnung.

    Wie gesagt wir sprechen im übertragenen Sinne und es geht um etwas das jenseits der Grenze zum Transzendentalen (evtl. besser zum rational erfassbaren) liegt. Das es sowas gibt ist wohl nicht strittig oder? Strittig ist nur was es ist und was wir damit anfangen können. An dieser Stelle muß kein Deistisches Prinzip stehen, da kann auch die Umfassende Formel, eine Kraft wie die Gravitation oder sonstwas stehen.

    Nun hat man also festgestellt das man einen Dualismus durchaus vorfinden kann. Was heißt das nun eigentlich? Perfektion ist die Einheit, die Welt ist nicht perfekt. Eine berchtigte Frage lautet nun ist die Welt wirklich nicht perfekt oder bin "nur" ich es der nicht perfekt ist (mangelhafte Sensorik). Ausserdem kann man auch die Frage stellen ob Dualistisch denn alles ist oder ob es Grauzonen gibt. Weiterhin kann man die Frage aufwerfen, was wohl passiert wenn man die beiden Stücke die man in sich findet verbindet. Das wären z.B. das Bewußtsein und das Unbewußte. Die Beschreibungen die aus den östlichen Mythologien und Lehren zur "Erleuchtung" kommen sind damit durchaus kompatibel. Es steht also im Raum das dies möglich ist.

    Wie ich nun oben ausgeführt habe wird aber aus dieser Verbindung etwas neues. Die zu verbindenden Teile können sich nur bedingt gegenseitig erkennen, die Ratio kann das nicht begreifen, aber es scheint trotzdem möglich zu sein. Das neue (nennen wir es 3) entsteht.

    ... soll ich weitermachen oder zu profan?

    (oder nen Block darus machen )
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  5. #5
    Ritter Rosenkreuzer
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.04.2002
    Beiträge
    5.950

    Standard

    du kannst gerne weitermachen, ich denke, dass wir beiden eine gemeinsame sprache sprechen und einander verstehen. vllt wär aber ein blog besser, denn erstens driften wir vom topic ab und zweitens... äh...
    d(><)b

  6. #6
    Erhabener Auserwählter Ritter
    Registriert seit
    21.12.2004
    Ort
    im moment in den neuronen deines kopfes
    Beiträge
    2.466

    Standard


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    Spannend ist für mich, dass man in der Beschäftigung mit Zahlen - die ich im Vergleich mit Buchstaben, ihren profanen Cousins, eigentlich nicht so sehr schätze - so viele Cross-References finden kann. Man kann zum Beisiel die Zahlen auf den kabbalistischen Lebensbaum anwenden. Einmal von 1 - 10, womit man alle Quersummen erfassen kann, und dann von 11 - 32, was den 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets entspricht. Da dem kabbalistischen Lebensbaum aber noch sehr viele andere Bedeutungen zugeordnet sind, verbinden sich so die Zahlen von 1 - 10 gleichzeitig mit zehn Worten, zehn Planeten, zehn Farben/Farbkombinationen, und so weiter und so fort. Analoges gilt für die 22 Pfade, respektive den Zahlen von 11 - 32. Diese kann man mit den 22 großen Arkanen des Tarot verknüpfen. Das Gesamtsystem von 1 - 33 wiederum mit den 32 Graden des Alten und Angenommenen Schottiscen Ritus' der Freimaurerei. (Der 33. Grad wird ja nicht bearbeitet, sondern hat lediglich administrative Funktion.) Aber auch da kann man dann weiter machen. 33 ist ein Drittel von 99. Neun ist die heilige Zahl der Christen. 33,333333 Periode ist ein Drittel. Das kann man mit der Trinität, der Dreifaltigkeit Gottes assoziieren. Der kabbalistische Lebensbaum gliedert sichin drei Triaden. Und so weiter und so fort ad infinitum (?).

    Es kommt also natürlich nicht auf die Zahlen selbst an, sondern vielmehr darauf, durch den Umgang mit ihnen und den Umgang mit Konzepten, die man mit ihnen verbindet, Assoziationsketten zu erwirken, die auf einer sehr abstrakten Ebene Realität abbilden. Die Zahlen sind dabei nur Mittel zum Zweck und eine Abkürzung, die - ähnlich wie Schnellwahltsten für vorher eingespeicherte Nummern am Telefon - einen so schneller ans Ziel bringen sollen. Das Ziel ist dabei zum Beispiel, sich in der kalt und seril wirkenden Zahlenwelt auf eine intuitive Art bwegen zu können. Im Alltag haben wir so viele Sinneswahrnehmungsmöglichkeiten. Etwas mag gut aussehen, aber furchtbar stinken oder schön sein, aber dennoch eine komische Ausstrahlung haben. Eine solche Wahrnehmungsvielfalt, die oft auch eine Assoziationsvielfalt ist, gerade wenn es um Präferenzen geht, haben in Bezug auf Zahlen die wenigsten. Die meisten Kinder haben Lieblingszahlen. Beim Umgang mit Zahlen verlieren die allermeisten von uns aber spätestens beim Erwachsenwerden das spielerische Element. Wir hören nicht mehr darauf, wie das Wort "Zwölf" klingt, assoziieren keine Farben mehr mit Zahlen, obwohl viele von uns als Kinder das getan haben. Die Beschäftigung mit Zahlenmystik kann so eine spielerische, intuitive Herangehensweise an den sehr abstrakten Zahlenraum, der doch so unglaublich viel von unserer heutigen Welt direkt oder indirekt bestimmt, wiederherstellen. Und nebenbei gesagt kann man dabei viel lernen, gerade wenn man sich mit der Kabbalah beschäftigt.

    Ich erwarte keine Hurra-Rufe, aber war das für dich halbwegs nachvollziehbar, anti?

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