für mich ist geld nix anderes als eine art vertrauen...
stellt euch vor, ihr seid von beruf bäcker - ein einfacher tauschhandel hätte euch eine kuh eingebracht (egal wieviel brot ihr dafür hättet backen müssen) - euer tiefkühlschrank ist aber voll - nix schlimmes, denn der bauer hat gerade die kuh einem installateur gegeben... der installateur hat dem bauern zugesichert, dass er dem nächstbesten für den gegenwert der kuh die sanitärinstallation im haus wieder richtet...#
also kommt der installateur zu mir, will ein (oder wahrscheinlich viele) brot(e) von mir haben - aber repariert mir dafür auch meinen wasserhahn. ich gebe ihm also meinen zettel, auf dem der bauer aufgeschrieben hat, was der installateur ihm schuldet.
ein einfaches tauschgeschäft, bei dem ich darauf vertraue, dass das was der bauer mir zugesagt hat, vom installateur eingelöst wird... eigentlich eine clevere sache, aber warum muss ich dem staat jeden monat soviel vertrauen schenken, was zu einem nicht geringen teil jedesmal enttäuscht wird???
wenn ich dem metzger nicht traue, dass sein rindfleisch so viel wert ist, wie er dafür an vertrauen verlangt, lasse ich es liegen und kaufe mir beim bauern statt dessen schweinefleisch - der staat (also das finanzamt) würde ziemlich ekelig zu mir werden, wenn ich von meinem lohn weniger abdrücke, weil ich kein vertrauen hätte, dass ich auch den von mir erwarteten gegenwert bekomme... UND DEN GEGENWERT BEKOMME ICH NICHT!!!
wer ist überhaupt dieser staat, wer bestimmt über den wert der leistungen dieses staates, wie komme ich aus dieser teufelsmühle heraus, denn ich lebe gern an diesem ort, wo ich wohne, möchte also auch nicht gern auswandern, selbst wenn - WOHIN???



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