ja, wenn mich jemand gluecklich macht, dann werde ich nach einer Zeit ein kleiner Junkie. Ich suche die Person nicht, doch wenn ich sie sehe zaubert sich ein breites Grinsen auf mein Gesicht und die Person beginnt mich gluecklich zu machen. Nach einer Zeit erwarte ich das Gluecksgefuehl - und es kommt mit grosser wahrscheinlichkeit. Laesst das Laecheln des Gegenueber nach, dann ist mit einer 75-prozentigen Wahrscheinlichkeit der Tag dahin. Woran das nun lag ist offen. Vielleicht hatte die Person ausnahmsweise einen schlechten Tag oder sie hatte ernsthafte Sorgen, nur du, du hast es nicht gesehen. Dummerweise bezieht man es im fortgeschrittenen Stadium des Junkie-daseins auf sich. Voellig absurd mag es erscheinen, aber wer weiss; war heute etwas falsch an mir? Schon das allein wirkt verletzend, man hat den Aufheller fuer den Tag nicht bekommen; es bleibt grau... Schliesslich und endlich ist man abhaengig, man verbringt vielleicht auch etwas mehr Zeit mit der Person. Aus dem Nicht-Suchen ist ein selbstverstaendliches Sich-Finden geworden. Man tut alles fuer die Person, schliesslich will man nur Gluecksgefuehle fuehlen.
Verletzen; wenn die Person anfaengt zu verletzen, dann bleibt nicht nur die Droge aus, nein, sie wird zum Gift. was hat man falsch gemacht? von heute auf morgen... Die Tage werden wieder grau; es zieht einen runter seine Droge nicht mehr zu bekommen. Man kann nicht verstehen warum man verletzt wurde. es scheint trist. Die Droge war es, die einen dazu brachte Liebe zu geben. Die Droge war es die einen erstrahlen lies.
ein Vorgang - geradezu der Gipfel der paradoxen Welt... nicht?![]()
Seisdrum,
Yunix



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