TREIBHAUSGASE UND KLIMAWANDEL
Menschen haben die fossilen Energieträger zur Gefahr für unser Überleben werden lassen - Wie kam es dazu?
Ohne menschliche Einflüsse sah der CO2-Gehalt der Atmosphäre und die Temperatur auf der Erde in den letzten 440.000 Jahren folgendermaßen aus:
Abb. 1a (Quelle: Klimawandel, Rote Karte für die Leugner, Bild der Wissenschaft 1/2003, Sonderdruck; www. pik-potsdam.de)
Es gab große Sprünge bei CO2 und Temperatur, aber stets sind in zeitlich relativ geringem Abstand Temperaturen und CO2-Gehalt der Luft parallel verlaufen. Der CO2-Anteil betrug zwischen 180 und 300 Anteile pro Million (p.p.m.).
In den letzten 100 Jahren ist das CO2 auf Werte gestiegen, die es seit 440.000 Jahren nicht gegeben hat:
Abb. 1b (Mit x ist gekennzeichnet der heutige CO2-Gehalt der Atmosphäre von 370 p.p.m.!)
Was ist überhaupt CO2?
CO2 ist ein Gas, das bei der Verbrennung von Öl, Kohle und Heizgasen, also von fossilen Energieträgern, entsteht.
CO2 ist unsichtbar, geruch- und geschmacklos. Es bewirkt eine Wärmeerzeugung in der Erdatmosphäre durch Sonnenstrahlenveränderung.
Es erfolgt aus Vereinfachungsgründen eine Beschränkung auf CO2 als Treibhausgas, weil es wegen der Menge am bedeutendsten ist.
Der Mensch erzeugt das CO2
zusätzlich zu seinem natürlichen Vorkommen. Die Menge macht 's hierbei:
täglich werden in Deutschland weit über zwei Millionen Tonnen CO2 freigesetzt,
täglich sind es weltweit über 70 Millionen Tonnen.
Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch über eine Billion, d.h.
1.000 Milliarden Tonnen CO2 in die Erdatmosphäre entlassen. Nur so ist der sprunghafte Anstieg der CO2-Luftkonzentration auf 370 p.p.m. zu erklären, wie er in der erdgeschichtlich kurzen Zeit von 200 Jahren erfolgte. Ein Großteil davon beruht auf der Verbrennung von über 40% des insgesamt förderbaren Erdöls bis ins Jahr 2000, siehe Abb.2...