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Die Weltherrschaft der MAFIA!!!

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Die Weltherrschaft der MAFIA!!!" im "Freimaurer, Illuminaten und andere Geheimbünde" des Bereiches "Geheimgesellschaften, Verschwörungen und New World Order (NWO)"

  1. #25
    Geselle
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    die ewige Reise
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    Standard


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    Am 25. Juni 1986 fand angeblich ein geheimes Gespräch, welches durch Aufzeichnungen in Chambery festgehalten und so dokumentiert wurde, mit einem hohen Mitglied einer französischen Freimaurerloge statt:

    Das (jüdische) Logenmitglied, sei nicht mehr bereit, die furchtbaren Verbrechen, die durch den vorsätzlichen Boykott der Entdeckung der Zusammenhänge der Krebserkrankung geschehen sind, länger mitzutragen und wolle deshalb nicht nur seineLogenzugehörigkeit, sondern auch seine jüdische Identität aufgeben, um nicht länger mitschuldig zu werden an dem grausigsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte (wahrscheinlich seid ihr an der einen oder anderen Stelle schon darüber gestolpert, nicht zuletzt hier im Forum im Zusammenhang mit Krebs (worauf sich dieses Gespräch ursprünglich bezogen hat) das:
    http://www.weltverschwoerung.de/modu...eimaurer+krebs


    Ich hebe in diesem Beitrag jedoch insbesondere jene Punkte hervor, die sich im speziellen auf die dort offenbarten Verfahrensweisen der Freimaurerschen Logen und ihr darausfolgendes enges Bündnis bzw. die Gemeinschaft mit der mit der OK, der Mafia, beziehen. Für die anderen Punkte, hinterlasse ich im Anhang den dazugehörigen Link, welcher mir als Quelle für diesen Auszug diente:


    Die Freimaurerlogen sind praktisch die Mafia!!!, befehligen praktisch 95% der Mafia in den westlichen Ländern, arbeiten exakt nach den Regeln der Mafia und unterscheiden sich von dem, was der kleine Mann unter Mafia versteht, durch zwei Dinge: Alles wird legitimiert dadurch, dass es ja zum Nutzen des Baus am Tempel Zions geschieht, zum anderen arbeiten die Logenbrüder perfekter, "legaler", stets als Gentlemen verkleidet, da praktisch alle Präsidenten, Minister, Richter, Generalstaatsanwälte, Bankdirektoren, Medizinprofessoren, etc. Logenbrüder sind und auf einen Wink sofort zur Mithilfe bereit sind.
    (Anm: Es ist die neue Generation der Mafia - auf dem Sprung in das neue Jahrtausend der Globalisation! - aber sie ist es.)
    Eine der wichtigsten Komponenten ist, dass praktisch alle Pressemedien, Rundfunk, Fernsehen, etc. alle straff in der Hand der Logen sind, praktisch willkürlich gesteuert hochjubeln und totschweigen können, wie sie es im Fall Dr. Hamer mit Totschweigen getan haben.
    Das Logenmitglied warnte insbesondere Dr. Hamer davor, dass er in großer Gefahr sei, nunmehr von den Logen umgebracht zu werden, da sie niemals ihre Ziele und ihre doppelte Moral ändern würden, sondern gegen ihre Gegner brutal und erbarmungslos seien, eben wie die Mafia.
    Das Gerede von Humanität, das wüsste jeder Logenbruder, sei nur der Etikettenschwindel für die Dummen, die glauben sollten, die Logenonkels seien alles nette seriöse Herren, die sich mit Humanität und hohen geistigen Zielen beschäftigen würden, während es in Wirklichkeit die Weltherrschaft des Zionismus sei, und zwar mit allen Mitteln.
    Die Logen würden niemals ihren Boykott der "eisernen Regel des Krebs" stoppen, nun umso weniger, als sie jetzt wüssten, was sie erwartet. Es hätten Logenkonferenzen auf höchster Ebene stattgefunden und dies sei beschlossen worden.

    Es ist in den höchsten Logenkreisen sehr gut bekannt, dass die P 2 Loge und die befreundeten Logen die gesamte Presse Europas und Amerikas, ja der gesamten westlichen Welt, beherrschen und im Falle Dr. Hamer ein Meisterstück geliefert haben, wie man einen Boykott präzise wasserdicht gestalten kann. Dazu gehören auch, dass man von Morden oder dem schlichten Verschwinden von Menschen einfach kein Sterbenswörtchen berichten lässt. Vielleicht kommt dann ein halbes Jahr später eine "Andeutung über Selbstmord", so dass jeder Skandal lupenrein vermieden werden kann.

    Überhaupt gäbe es die P 2 Loge in allen Ländern. Sie sei eine der mächtigsten und reichsten Logen der Welt. Man spreche in Logenkreisen ganz offen davon, dass auch der Papst und 20 Kurienkardinäle des Vatikans (bei letzteren ist es erwiesen) Logenbrüder der P 2 Loge seien.

    Dass die Logen immer von Humanität reden würden, sei, wie gesagt, der beste Schutz, um nicht angegriffen zu werden. In Wirklichkeit sei alles relativ:
    Nach unserer (normalsterblichen, nicht der der Logenmitglieder bzw. Mafiosi) Moral würden täglich die schlimmsten Verbrechen geplant und durchgeführt. Nach jüdischer (doppelter) Moral dagegen seien das keine Verbrechen, da sie ja nützlich seien zum Bau des Tempels Zion. Dieser Zweck heilige jedes Mittel.

    Das ganze System der Freimaurerlogen sei so perfekt organisiert und mit der religiös-rassistischen Spitze der Logen so perfekt in den Zionismus integriert, dass die meisten Menschen, weil von der Presse dumm gehalten, auch niemals etwas davon gehört hätten und deshalb auch nicht glauben könnten, dass die Freimaurerlogen praktisch identisch mit dem Begriff Mafia seien.

    Insbesondere hätten die Logen ihre Mitglieder quer durch die sog. "Parteien" postiert, so dass jeweils Regierung und Opposition nur ein großes Theaterspiel für das dumme Volk sei, das glauben gemacht würde, als gäbe es eine sog. "Demokratie".

    In Wirklichkeit hätten die Logen mit den sog. Parteien alles bestens im Griff.



    Hier der Link, wer ihn noch nicht kennt:
    http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1986/860625.htm



    So, dies war nur mal ein Anhaltspunkt, nähere Verknüpfungen folgen.
    PS: Kann sich übrigens wer an der Diskussion beteiligen.

    Greenhorn
    Das ist das ewige Lied und Leid,

  2. #26
    Geselle
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    die ewige Reise
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    Standard

    Zitat Zitat von Greenhorn
    PS: Kann sich übrigens wer an der Diskussion beteiligen.



    Heute zu Gast: Staatsanwalt Alberto Di Pisa!




    Greenhorn: „Herzlich Willkommen verehrter Herr Staatsanwalt Di Pisa im Kreise der geschlossenen Verschwörungstheoretiker und Wahrheitssuchenden, deren Ziel die Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit zu erfahren ist, so wahr uns der oder die Erschaffer dieser Welt helfen.

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Ich bedanke mich. Es ist mir eine Ehre und dringendes Bedürfnis hier bei Weltverschwoerung.de vorzusprechen.“


    Greenhorn: „Aber gerne - genau dafür sind wir ja da!
    Herr Staatsanwalt, Sie machen einen etwas verbissenen Eindruck, oder täusche ich mich?

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Berufserfahrung. Langjährige zermürbende Erfahrung und Erleuchtungen der grauenvollen aber realen Wirklichkeit hinter dem trügerischen Schein.“


    Greenhorn: „Nun, Sie scheinen mir ja bestens über das tatsächliche Weltgeschehen und die daraus entwachsende Problematik informiert zu sein. Unser Thema heute ist im Speziellen die Verbindung der Organisierten Kriminalität zum Freimaurertum. Können Sie uns etwas darüber erzählen?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Selbstverständlich. Dazu gibt es einiges. Erstmals empfiehlt es sich, den Begriff "Mafia" genauer zu differenzieren. Die organisierte Kriminalität ist ein Phänomen welches zum Teil bereits seit Jahrhunderten existent ist. Meist ist sie unter dem Begriff Mafia oder Camorra benannt. Die sizilianische Cosa Nostra war für viele Menschen der Inbegriff der Mafia. Erst seit Ende der 80er, Anfang der 1990er begann man den Begriff auch auf andere kriminelle Vereinigungen zu übertragen. Man sprach nun von der Russen-Mafia, der kolumbianischen Mafia oder auch Drogenkartell usw. Seit dieser Zeit hat das Rechtssystem begonnen, genauer zu unterschieden.“

    Greenhorn: „Verstehe. Inwieweit haben Sie bereits persönlich mit dem Phänomen Mafia zu tun gehabt? Können Sie uns etwas über ihre eigenen Erfahrungen damit berichten?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „ Also „persönlich“ wäre in diesem Zusammenhang wohl etwas übertrieben, ich will es lieber als berufliche Erfahrung und bewusste Konflikterlebnisse bezeichnen. Als im März 1986 in Palermo gerade der Mammutprozess gegen die Cosa Nostra in Gang kam, stieß ich im Zuge meiner Ermittlungen gegen den internationalen Rauschgifthandel auf eine Freimaurerloge, einem Palermitaner Bund nach dem alten Ritus.


    Greenhorn: „Ist ja interessant. Erzählen Sie uns mehr darüber!“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „In den Räumlichkeiten der Freimaurerloge mitten im Zentrum von Palermo entdeckten wir eine Namensliste – wobei es sich hierbei eindeutig um das Mitgliederverzeichnis der geheimen P2 handelte.“

    Greenhorn: „Ist es möglich, dass Sie uns nähere Einzelheiten über Ihren spektakulären Fund, diese geheime Namensliste offenbaren?“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Auf jener Verschwörerliste befanden sich unter anderem die Namen und Personalien von bedeutenden Mitgliedern der OK- rechtlich gesuchten Mafiosi und Drogenhändlern, aber auch renommierte Rechtsanwälte, einflussreiche Geschäftsleute und Industriebarone als auch Journalisten waren darin aufgezeichnet. Selbst drei Richter befanden sich auf der legendären P2-Mitgliederliste. Aufgrund dieser umfassenden und bedeutungsschweren Logenaufzeichnung konnte ich im Jahre 1986 - im Verlaufe der Ermittlungen im Sinne des Verfahrens bezüglich des benannten Prozesses – diese insgesamt 2000 Mitglieder verifizierende Namensliste dem zuständigen Ermittlungsrichter übergeben.“


    Greenhorn: „Wie reagierte der zuständige Ermittlungsrichter?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Bereits nach einer ersten Sichtung des entdeckten Materials zweifelte dieser nicht an wörtlich: „einer engen Verbindung zwischen Mafia und Freimaurerei“.“


    Greenhorn: „Können Sie diese Aussage des Richters belegen?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Selbstverständlich. Für die Öffentlichkeit zugänglich unter anderem in Die Welt vom 10.03.1986 auf Seite 18 von Friedrich Meichsner: Palermos Loge 'nach dem alten Ritus'.“

    Greenhorn: „Besteht unter Umständen ein Zusammenhang zwischen dem spektakulären Fund dieser Namensliste und der Tatsache, dass Untersuchungsrichter Giovanni Falcone später gegen diese geheimen Logen der Freimaurer zu ermitteln begann?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Diese Auslegung ist Spekulation. Sie scheinen mir aber durchaus in der Lage, sich ihr eigenes Urteil darüber zu bilden. Aufgrund diverser ermittlungstechnischer Verfahrensweisen sehe ich mich nicht in der Lage, mich zu den näheren Umständen zu äußern.“

    Greenhorn: „Sind weitreichende Zusammenhänge der Aktivitäten zwischen dem Organisierten Verbrechen in Italien und den Freimaurerlogen bekannt?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Durchaus. Beispielsweise veröffentlichte die juristische Untersuchungskommision in Palermo im August 1986 die Aussagen des ersten hochgestellten „Pentiti“ - was auf deutsch soviel wie Reuiger oder reuiger Sünder bedeutet - nämlich die Insider-Aussagen des damaligen Cosa Nostra-Boss Tommaso Buscetta*. Laut dessen Aussagen wurde die Cosa Nostra in der Vergangenheit zweimal um Mithilfe bei Putschplänen! gebeten: Anfang und Ende der 1970-er Jahre.
    Im ersten Fall baten rechtsgerichtete Militärs nach 8000 Mann der Organisierten Kriminalität, um in ganz Italien Aufruhr zu provozieren.“


    (*Anmerkung Redaktiona : Tommaso Buscetta, wurde am 10. Juli 1984 in Brasilien gefangengenommen und von den dortigen Behörden verhaftet. Erst als Buscetta von Giovanni Falcone, der übrigens ein guter Freund und Vertrauter unseres Firstcommings Leoluca Orlandos war, verhört wurde, erklärte er sich bereit auszupacken und in die finsteren Tiefen der Cosa Nostra-Mafia einzuweihen. Durch diesen Zug wurde Tommaso Buscetta zum ausschlaggebenden und allerersten ranghohen „Pentito“, was auf deutsch auch Kronzeuge** bedeutet. Buscettas Aussagen waren der Ausschlag für eine Reihung von gewaltigen Aktionen und Erfolge der Antimafia. Nach Buscettas Outing fängt schließlich auch Salvatore Contorno an, das große Schweigen zu brechen. Deren Aussagen führen schließlich zu Massenverhaftungen unter den Mafiosi und bilden somit die Grundlage der Einleitung der berüchtigten MAXI-PROZESSE.

    ** An der Bekämpfung der organisierten Kriminalität sind in erster Linie die Carabinieri, die Polizei und die Guardia di Finanza maßgeblich beteiligt. Vor allem mit der Beschlagnahmung von illegal erworbenem Vermögen und Eigentum besitzt der Staat ein wirksames Instrument, um die wirtschaftliche Schlagkraft und das Ansehen der Mafia zu untergraben.
    Ende der 80er-/Anfang der 90er-Jahre wurde das erste wirksame Gesetz zur Bekämpfung der Mafia in Form einer Kronzeugenregelung erlassen: Wenn ein überführter Mafioso bereit ist, die Polizei und die Justiz bei ihren weiteren Ermittlungen gegen Mitglieder der Mafia zu unterstützen, werden er und seine Familie durch das sogenannte Zeugenschutzprogramm („programma di protezione“) vor Rachehandlungen der Mafia rechtlich beschützt und bewahrt.
    Das Schutzprogramm sieht folgendermaßen aus:
    1.) Der "reuige" Mafiosi bekommt zusammen mit seiner Familie bekommen einen neuen Geheimnamen
    2.) mit seiner neuen Identität erhalten er und seine Familie einen allgemein unbekannten Wohnsitz
    3.) Sie stehen (sofern man bereit ist zu „glauben“) unter dem besonderen Schutz der Polizei
    Voraussetzung für das Zeugenschutzprogramm ist natürlich die Richtigkeit und Zuverlässigkeit der Aussagen des Reuigen. So wurde z.B. der frühere Ministerpräsident Andreotti von einem Ex-Mafioso und sogenannten Pentito krimineller Vergehen beschuldigt, die er viele Jahre zuvor in Verbindung mit Mafia-Aktivitäten begangen hatte.
    Quelle unter anderem: http://thema.jugendnetz.de/modules.p...article&sid=31)



    Greenhorn, sich wieder an die Staatsanwaltschaft wendend: „Und im zweiten Fall?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Gegen Ende der Siebziger Jahre, genauer 1979, hätten 'internationale Freimaurerkreise' mit Hilfe von 300 Mafiosi einen eigenen Staat auf Sizilien errichten wollen.“


    Greenhorn: „Dies sind die Aussagen EINES Mannes. Gibt es für Buscetta´s Anschuldigungen handfeste Beweise?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Des Cosa Nostra Bosses Tommaso Buscetta´s Darstellung der Putschpläne aus den frühen 70-er Jahren sind identisch mit den späteren Aussagen des mutmaßlichen Paten Luciano Liggio im großen Mafia-Prozeß, in dem insgesamt 470 Personen angeklagt waren.“


    (Anmerkung Redaktiona : Näheres Bezugsmaterial hierfür zu finden beispielsweise in Der Tagesspiegel vom 19.08.1986 auf Seite 19; zitiert nach Reutner)



    Greenhorn: „Nun, verehrter Staatsanwalt Di Pisa, Sie werden mir ja ein richtiges Plaudertäschchen!?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Haben Sie ein Problem damit?“

    Greenhorn: „Durchaus nicht. Nur zu!
    Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, die näheren Hintergründe zu erfahren.“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Meine Motivation ist, die Menschen über das Hintergrundgeschehen und die näheren Zusammenhänge auf der Welt aufzuklären und von ihrem dahindämmernden Zustand der Ahnungslosigkeit zu befreien. Es wurde genug Schwachsinn in der Vergangenheit veröffentlicht. Die WAHRHEIT muss ans Tageslicht. Ich sehe es als meine berufliche Pflicht und menschliche Verantwortung, über meine Kenntnisse der näheren Aktivitäten und Verbindungen des machtbestrebenden Freimaurertums mit der flächendeckenden und sich in ihrem Betätigungsfeld beständig ausbreitenden OK zu berichten.“


    Greenhorn: „OK! Lassen Sie sich keinesfalls in Ihrer Überzeugung beirren.“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Anfang November 1992 wurden die Ermittlungen von Agostino Cordova, diesmal im von 'Ndrangheta-Clans* beherrschten Kalabrien bekannt.
    (Näheres dazu finden Sie auch in Der Tagesspiegel vom 5.November 1992 auf Seite 40 zitiert nach Birgit Schönau „Freimaurer unter Mafiaverdacht“)
    Agostino Cordova hatte damals bereits 350! Ermittlungsverfahren gegen Freimaurer eingeleitet.“


    (*Anmerkung Redaktiona : 'Ndrangheta-Clans: das sind die kalabresischen kriminellen Clans. „’Ndrangheta“ kommt aus dem altkalabresischen Süditalien bedeutet dort soviel wie: „ein (Ehren-) werter Mann, der anderen hilft“.
    Die kalabrische 'Ndrangetha als auch die apulische Sacra Corona Unita sind bereits zwar auch schon außerhalb Italiens aufgefallen, *edit.* ihr Hauptbetätigungsfeld befindet sich jedoch in den Regionen des Aspromonte (Bergregion in Kalabrien) und in Apulien. Deutschland ist für sie bislang noch ein Ruheraum.
    Beide Gruppen sind in Schutzgelderpressung, Entführung und Diebstahl tätig. Ihre Mitglieder bilden sich meist aus dörflichen oder familiären Gemeinschaften.)


    Greenhorn: „Können Sie uns aufklären, um welche Personen es sich bei diesen Freimaurern handelte, gegen wen genau wurde ermittelt?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Ich kann Ihnen soweit mitteilen, dass sich darunter unter anderem hochrangige Politiker, Juristen und Journalisten befanden.“

    Greenhorn: „Und im Kern, was sagten die näheren Untersuchungen aus?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Vermutet wurde, dass sich in den Freimaurerlogen, den "Bruderschaften mit undurchsichtigen Zielen", die Männer der „Ehrenwerten Gesellschaft“ der OK, "mit mehr kriminellen Zielen" verstecken.“



    Publikum "- - - -" :




    Greenhorn ( )



    Greenhorn: „Stichwort Umsturzpläne: Was gibt es hierzu zu wissen?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa :( : „Dürfte ich Sie bitte um ein Glas Wasser bitten, meine Kehle ist etwas trocken.“


    Greenhorn: „Sie können auch ein Bier haben, wenn Sie wollen!“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa im ersten Moment etwas verständnislos mich anstarrend, dann entrüstend nach Luft schnappend ob diesem Angebot.
    Herausfordernd reckt mir der lebensgeprägte und in die Jahre gekommene Advokat sein Kinn entgegen und erwidert mürrisch empört und grimmig verklemmt: „Ich bin NICHT-Alkoholiker und NICHT-Raucher!
    Ich halte mich strikt an mein stets bewährtes Lebensmotto der absoluten Abstinenz jedweder SÜNDE!“ *hmpf*



    - Ich schnippe locker mit dem Finger und Redaktiona – unsere automatische Redaktion, intelligentes Lexikon und wandelnde Datenbank sowie ausgezeichnete Servicekraft in einem (PS: übrigens eine exzellente Computeranimation und wohlproportionierte Mischung aus der Yellow-Strom-Marie und der Tomb-Raider-Ikone - Lara Croft-Darstellerin Angelina Jolie) – erscheint hinter einem automatisch sich öffnenden Tor der Redaktionsloge.

    Elegant und sinnlich, eingehüllt in ihr geheimnisvolles Lächeln, gestyled mit einem hautengen knallroten Lackkleid schreitet sie auf ihren femininen High-Heels auf unseren ehrenwerten Gast, den verblüfften :o Herrn Staatsanwalt, zu. Redaktiona serviert ihm sein geordertes Glas Wasser und begleitet von ihrer erotischen Stimme „Bittesehr Sweatheart“ scheint sie den letzten Widerstand zu lösen. Sie kneift Herrn Staatsanwalt sachte in die Wange und zwinkert ihm verführerisch zu, bevor sie sich umdreht und hüftwippend fortstolziert, um sich wieder ihrer Arbeit als Chefredakteurin zu widmen.


    Publikum :P :P :P : Begeistertes Pfeifen, rasende Jubelsrufe und Schnalzer, unüberhörbare sowie das gesamte Studio zum Beben bringendes Fußgetrampel und ausgeflippte '"YEAH!!!" -Schreie'- ! Schallen durch das Logenstudio und sind kaum noch zu bändigen.






    ...

    Es vergehen einige Minuten bis sich das euphorisch ausgeartete Publikum wieder beruhigt hat. Ich mache eine bestimmende Handbewegung in Richtung Zuschauer, woraufhin die geifernde Menschenmasse ihre Plätze wieder einnimmt und gespannt den weiteren Gesprächsverlauf zu folgen bereit ist.




    Greenhorn: „Also, um zum Thema zurückzukehren: Stichwort UMSTURZPLÄNE. Was gibt es dazu zu sagen?“

    .....

    Pause ...

    Greenhorn etwas perplex nochmals nachfragend: „Herr Staatsanwalt?“

    ...

    Keine Reaktion.

    ....

    Nun etwas nachdrücklicher: „HERR STAATSANWALT!?!“

    ...

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa :o , der immer noch in die Richtung blickte in welche Redaktiona wieder in ihre Redaktionsloge verschwunden war: „Bitte? ... oh ... äh ja. ... Also das ist so ... äh, bitte was haben Sie nochmals gesagt? ( )“


    Greenhorn: „Sie haben uns vorhin erklärt, dass sich in den geheimen Freimaurerlogen die Männer und mafiosen Verbände der organisierten Kriminalität verstecken. Mich interessieren nun die näheren Zusammenhänge dieser kriminalisierten Freimaurerlogen mit undurchsichtigen bzw. totalitären Zielen mit den sogenannten Umsturzplänen. Was wissen Sie darüber zu berichten?“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Im Zusammenhang mit Umsturzplänen wurde beständig und wird immer noch jene eine Loge genannt, die 1966 von Licio Gelli in Rom gegründete wurde, nämlich die sogenannte „Propaganda Due“. Licio Gelli beabsichtigte, die Propaganda Due, welche später weithin unter dem Kürzel „P2“ bekannt wurde, als Nachfolge der 1980 entstandenen „Loge Propaganda“, einer Orient-Loge, deren Mitglieder es sich zum einheitlichen Ziel gesetzt hatten, Regierungsmitglieder einzuschleusen bzw. zu stellen und zum Vorteil der eigenen Logenbrüder Finanzgeschäfte zu steuern.
    Ich empfehle zur näheren Information über die P2, hierzu die einzig bei WV erhältliche Einführung unter: "Propaganda Due - Die Geheimloge P2" der WV-Redaktion (vom 2. Oktober 2003) zu beziehen.
    Dort werden nähere Erläuterungen der P2, ihrer Entstehungsgeschichte, Entwicklung, die Verwicklungen mit Politik, Wirtschaft und Geheimdiensten etc. verständlich und gut recherchiert beleuchtet.
    Zu finden hier: http://www.ask1.org/redaktion/artikel.php?id=25 "




    Greenhorn: „Gute Idee, wie ich feststelle, haben Sie sich bei uns also schon umgesehen. Können Sie uns sagen, wie viele Logenmitglieder diese P2-Loge in Italien zu jener Zeit umfasste?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Die P2 war eine Geheimloge, ohne Verbindung zur offiziellen und regulären italienischen Großloge, der „Grande Oriente d´Ítalia“, mit ihren 18 000 Mitgliedern.
    Von den damals insgesamt 2600 Mitgliedern* der „irregulären“ Freimaurerverinigung, der P2, konnten jedoch (offiziell) nur 962 verschwörerische P2-Gebrüder je exakt identifiziert werden, wobei diese irreguläre P2 „mehr zufällig“ bereits im Jahre 1981 im Falle Michéle Sindona von der Guardia Finanza entdeckt wurde.**“

    (*Anmerkung Redaktiona : Für nähere Informationen hierzu siehe beispielsweise die aufschlussreiche und seriös recherchierte Offenbarung in dem von Greenhorn bereits erwähnten Buch von Brian Freemantle „Importeure des Verbrechens“ auf Seite 38.
    **Siehe dazu auch weiter unten im Gesprächsverlauf die „Affäre Sindona“)


    Greenhorn: „Wer waren bzw. sind die Mitglieder der Propaganda Due?“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „In erster Linie sollten hier diverse strategisch bedeutungsvolle Militärs wie Armeegeneräle, Geheimdienstchefs, Minister, Abgeordnete, Unternehmer, Bankpräsidenten, Bürgermeister, Notare, Rechtsanwälte und Journalisten besondere Erwähnung finden Sie engagier(t)en sich aktiv im Dienste dieser Geheimgesellschaft und deren totalitären Plänen.“


    Greenhorn: „Welche politischen Vorteile konnte der Gründer der P2-Loge Licio Gelli daraus ziehen?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Mit der P2 erreichte Gelli, dank personeller und finanzieller Unterstützung durch die CIA* großen politischen wie auch gesellschaftlichen Einfluss.
    Insbesondere in den 1970-er Jahren konnte er sich daher zu einem der einflussreichsten Männer Italiens zählen. Mit der P2 schuf er, der Großmeister der Loge, zusammen mit seinen einflussreichen Logenbrüdern eine „zur Regierung parallellaufende Entscheidungskultur“ in Italien.“



    (*Anmerkung Greenhorn: Zweifel darüber, dass die P2 alles andere als eine religiös-ethische Organisation war, existierten nicht lange - schnell wurde offenkundig, dass es sich bei dieser Loge um eine von der CIA aus der Taufe gehobene konspirative Geheimgruppierung handelte. Die USA beabsichtigten amerikanische Interessen in Italien zu verfolgen und Aufgabe der CIA war es bei diesem Plan, zu unterwandern und diese amerikanischen Absichten bezüglich Italien geschickt und heimlich zu vertreten und voller Tatkraft und ohne Skrupel durchzusetzen. Siehe dazu auch:

    Lizio Gelli war ein überzeugter Faschist und schon bei den “Schwarzhemden“ Mussolinis aktiv. Er wurde später Verbindungsoffizier der Nazis und SS-Obersturmführer. Er konnte nach dem Krieg flüchten und diente unter dem argentinischen Diktator Juan Peron über 10 Jahre als Wirtschaftsberater. Nachdem er nach Italien zurückgekehrt war, knüpfte er Kontakte zur Democratia Christiana, sowie zu höchsten kirchlichen Kreisen.
    Die P2 kooperiert sehr eng mit italienischen, aber auch mit ausländischen Geheimdiensten. So besaß das Pentagon angeblich eine komplette Liste aller Logenbrüder. Die Loge spielte in strategischen Plänen des amerikanischen Geheimdienstes eine große Rolle als Bollwerk gegen den Kommunismus in der Zeit des Kalten Krieges.
    Nach einem Geheimtreffen Gellis in der US-Botschaft in Rom 1974, erhielt die P2 eine „internationale Legitimation“. Gesprächspartner waren Henry Kissinger ....und ....

    Die beiden gaben Gelli Zusagen für weitere Finanzmittel. Diese sollten für eine weitere Intervenierung ("Internal Subversion") in das politische System Italiens verwendet werden. Die P2 sollte als der direkte Arm der US-Sicherheitsdienste in der Legislative Italiens eine weitere Ausbreitung der kommunistischen Partei verhindern.
    ...
    Ein bekanntes Hauptziel war es wohl dem drohenden Linksrutsch Italiens entgegenzuwirken, da die Kommunistische Partei (PCI) damals recht beliebt war. Dabei war jedes Mittel recht:...weiter gehts hier: http://www.ask1.org/redaktion/artikel.php?id=25

    Paese Sera“ schrieb im Juni 1981, dass die Führer der Geheimdienste der USA und die Vertreter der italienischen Rechtskräfte bereits 1969 beschlossen hatten, eine als Freimaurervereinigung getarnte subversive Organisation zu bilden!
    Dieser auskristallisierte Bund der neuen Vereinigung sollte dazu beitragen, in der italienischen Politik einen radikalen Umschwung herbeizuführen. Laut Angaben der römischen Zeitung „La Repubblica“ befand sich die Zentrale der Freimaurer-Exekutive in Monte Carlo. Sie verfügt(e) über Exekutivorgane in Paris, Genf und New York. Aus New York erhielten die Logenbrüder großzügige finanzielle Unterstützung.
    Quelle unter anderem: zitiert nach Autoren E. Kowaljow und W. Malyschew in ihrem Buch: "Terror – Drahtzieher und Attentäter", erschienen 1986 im Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin; auf Seite 210 )





    Greenhorn: „Eine Frage, die sicher vielen im Kopf geistert: Wie kam es überhaupt soweit, dass die Geheimexistenz der P2 in Italien 1981 den Weg an die allgemeine Öffentlichkeit fand? Normalerweise könnte man bei einem verschworenen Geheimbund doch massive Sicherheitsvorkehrungen und geförderte Anstrengungen der Vertuschung und Geheimhaltung dessen Existenz im Untergrund erwarten, oder irre ich da?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Die Entdeckung der Propaganda Due und ihrer verschwörerischen Geheimmitglieder in Italien wurde eigentlich vom Rechtswesen mehr "zufällig" entdeckt."


    Greenhorn: „Wie das?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : Pisa Wie Sie sich vielleicht erinnern können, fanden im Jahre 1981 Ermittlungen im Fall des sizilianischen Banktrotteurs Michele Sindona statt.

    Michele Sindona, später gemeinhin auch unter dem Spitznamen „The Shark“ bekannt, stammte aus einer wohlhabenden sizilianischen Familie in Patti. Er wanderte bereits früh nach Mailand und konnte sich zu Recht Spezialist für das komplizierte italienische Steuerrecht nennen. Durch seinen Erfolg gewann er alsbald das Vertrauen mächtiger Industrieller, Bankiers und der regionalen Interessensverbände in Mailand. Durch sein exzellentes Gespür für marode Firmen, konnte er diese übernehmen, sanieren und mit anderen fusionieren oder weiterverkaufen etc.

    Auf diese Weise erschuf er sich ein wahres Imperium von Verbindungen und Beteiligung einflussreicher Geschäftsbosse und Politiker, was für das damalige Italien eine Sensation war und es erreichte dadurch eine Größenordnung, die an diejenigen der Agnellis und anderer Industriemagnaten anknüpfen konnte.

    Besonders bedeutungsvoll war in dieser Hinsicht Sindonas enge Beziehung zu Kardinal Montini, dem damaligen Erzbischof von Mailand, dem späteren Papst Paul IV., welcher zugleich natürlich Präsident der Vatikanbank war.
    Mit dem Erzbischof und Bankpräsidenten verband ihn in erster Linie die gemeinsamen Absichten und politische Handlungen.
    Diese Verbindung war für Sindona eine wesentliche Vorraussetzung für seine späteren Verbindungen zu den Spitzen der Politik und natürlich zu der Finanzmacht des Vatikans.“



    Greenhorn: „Soweit bekannt ist, wurde Michele Sindona später durch ein italienisches Gericht verurteilt, wie kam es dazu?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Beim Scheitern Sindonas spielten mehrere Faktoren mit. Eine wesentliche Rolle kam nicht zuletzt dessen Zusammentreffen mit dem betrügerischen Bankier Roberto Calvi, dem Präsident der Banco Ambrosiano, der Mailänder Vatikan-Bank zu, der ebenfalls der P2 angehörte, dem P2-Großmeister Licio Gelli und einem betrügerischen Devisenhändler.
    Es sprachen viele Indizien dafür, dass Sindona als Bankier wesentlich in Geldwaschaktionen der Mafia verwickelt war.“



    Greenhorn: „1982 wurde Michéle Sindona, zusammen mit Roberto Calvi und dem Erzbischof Paul bezüglich der Mailänder-Bank-Affäre belangt. Wie lautete die Anklage?"

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : "Die Anklage betraf eine lange Liste der unlautere Verflechtung der dreien mit mafiosen Geschäften und die Beteiligung politischer sowie finanzieller Verbrechen. Insbesondere von Geldwäscheaktionen in Verbindung und Sinne der Organisierten Kriminalität sowie von Unterschlagung war die Rede.“


    Greenhorn: „Was sagten die folgenden Ermittlungen bezüglich des Bankskandals aus?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : "Während der Untersuchungen der Banco Ambrosia-Affäre fand man eine große Anzahl von Unregelmäßigkeiten seitens der Geschäftsführung.
    Wie sich beispielsweise herausstellte, hatten Calvi und seine Verbündeten mehr als 200 sogenannte „Geisterbanken“ gegründet. Dabei handelte es sich um Geldinstitute, die nur in seiner Buchhaltung existierten. Sie dienten dem Zwecke der Verwirrung und waren eine Vertuschungsaktion, um zu verhindern, dass ein Außenstehender zur Verschwörung im Inneren der Bank vordringen bzw. diese aufdecken konnte.
    Diese irrealen Scheinbanken schufen ein wahres Verwirrspiel und Labyrinth, dessen Durchleuchtung beinahe unmöglich war.“


    Greenhorn: „Es war unter anderem aber auch eine tatsächlich existente Bank in diese Verschwörung verstrickt. Cisalpina auf den Bahamas ... „

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Die Cisalpina wurde von Roberto Calvi und dem Erzbischof Kardinal Montini verwaltet. Laut Untersuchungsausschuß war sie tief in die Bankverschwörung verwickelt.
    Anscheinend war sie maßgeblich an Geldwaschaktionen des Kokainhandels und –erlöses aus Lateinamerika verstrickt.
    Die Kokaingelder wurden mit Hilfe der World Finance Corporation in Miami sauber gewaschen.“

    Greenhorn: „Was passierte mit dem „Hai“ Michéle Sindona, nachdem er verurteilt wurde?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : "Nach Sindonas Verurteilung durch ein italienisches Gericht wurde er in das Hochsicherheitsgefängnis von Voghera bei Mailand überstellt.“

    Greenhorn: „Und ...“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Im März 1986 wurde Sindona dort durch mit Cyanid-versetztem Kaffee vergiftet.“

    (*Anmerkung Redaktiona : Siehe dazu auch Buch von Nick Tosches: „Geschäfte mit dem Vatikan – Die Affäre Sindona", Wirtschaftsverlag Langen-Müller, München 1987)

    Greenhorn: „Und wie stand es um dem Präsidenten der Banco Ambrosiano, nachdem das Kartenhaus in sich zusammengestürzt ist?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa: „Nun, nachdem diese Verschwörung der Vatikanbank (mit ihren bedeutungsschweren und gewaltigen Verwicklungen mit der P2, der CIA, nicht zu vergessen dem damaligem KGB und einer ganzen Vielzahl krimineller Verwicklungen und terroristischen Kartellen und natürlich last but not least durch seine Verbindung zur Mafia), welche die gesamte Finanzwelt Italiens und ganz Europas in den 1970er bis in die 80er Jahre erschüttert hatte, aufgedeckt wurde, entschloss sich der Bankchef Roberto Calvi, unterzutauchen.
    Als er verdächtigt und angeklagt wurde, gerichtliche Verfahren wegen Veruntreuung und einer langen Liste weiterer krimineller Verbrechen, Untersuchungskommissionen und seine strafrechtliche Verfolgung ob dieser skandalösen Bankaffäre eingeleitet wurden, floh Calvi aus Italien."

    Greenhorn: „War das das letzte das man jemals von Roberto Calvi hörte?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Alles was einen Anfang hat auch sein Ende!" - Geheimnisvoll hallen diese besetzten Worte des Staatsanwaltes im Studio nach.

    Er fährt fort: "Roberto Calvi wurde am 17. Juni 1982 von Francesco DiCarlo in England (London) ermordet. Als man den betrügerischen Bankchef Calvi am 18.06.1982, dem Tag nach seiner Ermordung, unter der Blackfriarsbrigade (einer Londoner Brücke) auffand, waren seine Taschen randvoll mit Ziegelsteinen gefüllt. Noch am selben Tag stürzte auch dessen Sekretärin Graziella Corrocher aus einem Fenster der Vatikanbank. Man sprach in beiden Fällen von Selbstmord als auch von Mord. Die Banco Ambrosiano brach vor Calvi´s Tod jedoch völlig zusammen. Sie hinterließ laut Angaben 1,4 Milliarden Dollar Schulden.“

    (Anmerkung Redaktiona: Siehe dazu: http://www.whitehousestinks.com/arti...046089320.html
    Die Calvi Affäre;
    Und das Buch von Nick Tosches: „Geschäfte mit dem Vatikan – Die Affäre Sindona“, erschienen im Wirtschaftsverlag Langen-Müller, München 1987)



    Greenhorn: „Okay, um nochmals zurück auf den eigentlichen Themenschwerpunkt zurückzukommen: Im Zuge der Ermittlungen bezüglich der Sindona-Affäre, wer und wie stieß man dabei auf die komplexen Verbindungen von organisierter Kriminalität mit der geheimen Freimaurerloge P2?“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Im Verlaufe der rechtlichen Ermittlungen im Fall Sindona untersuchte die Guardia di Finanza* am 17. 03. 1981 auch die Villa des mächtigen Fabrikanten und Industriellen Licio Gelli´s in Arezzo sowie auch dessen Büro, wo die italienische Finanzpolizei (neben zahlreichen Dossiers von der Geheimpolizei) eine Liste mit (angeblich) 962 Namen – das damalige Mitgliederverzeichnis der P2 fand.“


    (*Anmerkung Redaktiona : Bei der Guardia di Finanza handelt es sich um eine spezielle italienische Polizeibehörde, die sich mit der Wirtschaftskriminalität befasst und insbesondere für die Aufdeckung und das rechtliche Belangen von finanziellem Betrug und Verbrechen wie auch bei diversen Geldwäscheaktionen etc. und mafiosen Systemen im Wirtschaftssektor zuständig ist.)



    Greenhorn: „Gibt es sonst noch etwas, das die italienische Finanzpolizei bei dieser Aktion aufdecken konnte?“










    Kurze Werbeunterbrechung: Bitte bleiben Sie dran, wir melden uns in Kürze zurück!




    _________________________________________________

    Buchvorstellung:

    MAFIA GLOBAL

    Von Berndt Georg Thamm und
    Georg Freiberg
    - Organisiertes Verbrechen auf dem Sprung ins 21. Jahrhundert
    Verlag Deutsche Polizeiliteratur GmbH, 1998



    Buchumschlag Kurzzusammenfassung:

    Eine Billion Dollar! Dies ist der geschätzte Umsatz, den die Organisierte Kriminalität weltweit Jahr für Jahr erzielt. Weit über eine Million Menschen sind in diesem „Geschäft“ tätig: Als Mitglieder krimineller Geheimgesellschaften, ethnisch strukturierter Verbrecherkartelle und Gang-Organisationen.
    ...
    Zunehmend arbeiten internationale OK-Gruppen in globalen Kriminalitätsbereichen zusammen.
    ...
    Schwarzgelder in riesiger Größenordnung werden jährlich allein in der Europäischen Union zur „Wäsche“ geschleust, und eine Korruption auf hohem Niveau stellen nicht nur eine ernsthafte Bedrohung für unser politisches und wirtschaftliches System sondern für alle freiheitlich demokratischen Gesellschaften dar.

    Buchrezensionen zu besehen unter diesem Link, beispielsweise zu bestellen bei Amazon:

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...222033-0484558


    Ich persönlich kann dieses Buch nur empfehlen, es stellt eine Pflichtlektüre für jeden dar, der sich näher mit der OK im Speziellen und dem Geschehen und den Zusammenhängen auf unserer Welt allgemein auseinandersetzt. Insbesondere auf dem Gebiete der Korruption und geheimen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik, Nachrichtendienste, verschiedener staatlicher wie internationaler Einrichtungen und Organisierter Kriminalität.
    Dieses Werk bildet großteils neben anderen einschlägigen Büchern und Zeitungsartikeln und Internetsites die Basis für meinen hier präsentierten Beitrag des frei inszenierten Interviews.

    ______________________________________________



    Fortsetzung folgt:
    Das ist das ewige Lied und Leid,

  3. #27
    Geselle
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    Standard




    - Greenhorn: So da sind wir wieder! Haben Sie sich schnell was zum Trinken und Knabbern geholt? Machen Sie es sich bequem, lehnen Sie sich in ihrem Stuhl sich zurück, schalten Sie Ihren automatischen Anrufbeantworter an, decken Sie sich gut zu und sorgen Sie dafür, dass Sie nicht gestört werden können, denn nun setzen wir unsere spannende Exkursion in das geheimnisvolle Reich der Dunkelheit, der verschwörerischen Geheimverbünde, der skrupellosen Verbrechersyndikate und der beispiellosen Korruption fort ...






    Greenhorn: „Wir sind zuletzt stehen geblieben bei dem Punkt:
    Im Verlaufe von rechtlichen Ermittlungen im Sindona-Fall, stieß die italienische Finanzpolizei 1981 erstmals auf die Propaganda Due, wodurch ihre Existenz und die ebenso verschwörerischen als auch kriminell origanisierten P2-Mitglieder und deren totalitären Ziele offenkundig wurden der rechtlichen Ermittlungen wurde von der Finanzpolizei beim P2-Logengründer und Großmeister Licio Gelli die Mitgliederliste der geheimen P2 gefunden, auf welcher sich 962 uns heute bekannte Namen der Verschwörer befanden. Meine Frage jetzt: Es gibt sicherlich noch etwas anderes, auf das die italienische Finanzpolizei bei dieser Ermittlungsaktion gestoßen ist bzw. das sie aufdecken konnte?“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Korrekt.
    Ebenfalls wurde im Verlauf dieser Untersuchung ein bereits fünf Jahre zuvor ausgearbeitete, in seinem gesamten Spektrum der Absicht als höchst konspirativ und gefährlich bezeichneter 'Plan zur demokratischen Wiedergeburt' entdeckt."

    Greenhorn: „Was genau besagte dieser Plan. Was war die definitive Absicht dahinter?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Dieser Plan beabsichtigte die Durchsetzung und Reihung von Aktionen, die Italien unter bestimmten politischen Bedingungen in eine ultrakonservative DIKTATUR! umwandeln sollte.
    Diese „politischen Bedingungen“ von denen hier die Rede ist, waren im Italien der 70-er Jahre unter dem Begriff „Historischer Kompromiss“ bekannt.“

    Greenhorn: „Wie beabsichtigte man dieses Ziel der ultrakonservativen Diktatur umzusetzen? Für welche strategische Vorgehensweise entschied man sich zugunsten dieses „Historischen Kompromisses“?

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Es ging hierbei um die Annäherung der mächtigen Parteien des Landes. Um es auf den Punkt zu bringen beabsichtigte man eine große Koalition der DC (Christdemokraten) unter Aldo Moro und der KPI (Kommunistische Partei Italiens) unter Enrico Berlinguer.“


    Greenhorn: „Wie standen die USA zu diesem Plan?“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Insbesondere in den USA wuchs danach die Sorge, ihr amerikanischer Einfluss könne schwinden und der NATO-Bündnispartner sich für einen Neutralitätsstatus entscheiden.“

    Greenhorn: „Was passierte dann?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Das ist eine gute Frage. Passen Sie auf:
    Im März 1978 als dieser „Historische Kompromiss“ immer näher rückte und politisch bereits greifbar wurde, entführte man den DC-Chef Aldo Moro von den „Roten Brigaden“.

    Greenhorn: „Konnte er noch rechtzeitig befreit werden?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa etwas verwundert und leicht genervt: „Leben Sie auf dem Mond?“

    Greenhorn sachlich und bestimmt: „Bitte beantworten Sie einfach meine Frage.“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Na schön, "Greenhorn". Aldo Moro´s Leiche wurde zwei Monate nach seiner Entführung aufgefunden.“


    (*dieStimmungschlägtsichlangsaminRichtungNullpunktum* )



    Greenhorn: „Was waren die näheren Umstände der Entführung von Aldo Moro bzw. seines Todes? Inwieweit hängt die P2 bzw. die CIA da mit drin?“


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Ich muss Sie in dieser Hinsicht leider enttäuschen – bis zum heutigen Tage ist in der Moro-Affäre die Rolle der P2 und der CIA ungeklärt. Ebenso die NATO-Geheimorganisation „Gladio“ scheint darin involviert gewesen zu sein, jedoch auch hier ist offiziell nichts näheres bekannt.“




    Greenhorn: „Wie stand es um Logengroßmeister Licio Gelli, nachdem Sie seine konspirative P2-Loge in Palermo und die 2000 Mitglieder umfassende Namensliste der Verschwörer entdeckt wurde?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Nach der Aufdeckung seiner konspirativen und kriminellen Geheimloge und der offiziellen Veröffentlichung der Mitgliederliste dieser Loge vor Gericht und deren strafrechtlicher Verfolgungsaufnahme, suchte Gelli das Weite und floh unverzüglich ins Ausland.“

    Greenhorn: „Soweit ich informiert bin, stellte sich Licio Gelli schon bald darauf den Schweizer Behörden in Genf?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Genauer gesagt im September 1987. Zwei Jahre danach lieferten ihn die Schweizer Behörden unter der Bedingung, dass Gelli nur im Zusammenhang mit dem betrügerischen Bankrott der Mailänder Banco Ambrosiano strafrechtlich belangt werden dürfe, an das italienische Rechtssystem aus.“


    Greenhorn: „ ... und Gelli landete daraufhin dort im Knast!?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa (*schmunzel*) : „Nein, nein, dieser Typus Verbrecher ist gerissen wie ein Fuchs und sehr einflussreich. Ärztliche Atteste bestätigten ihm Haftunfähigkeit. Woraufhin Großmeister Gelli bis zum rechtskräftigen Entscheid (seiner endgültigen Verurteilung) durch das Oberste Landesgericht Italien, in seiner eigenen Luxusvilla in der Toskana, um genau zu sein in Arezzo, residieren durfte.“

    Greenhorn: „Wie lange dauerte es bis zur rechtskräftigen Verurteilung?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Aufgrund seiner Beteiligung am betrügerischen Bankrott der Vatikan-Bank (Banco Ambrosiano), wurde Gelli schliesslich und endlich im Frühjahr 1998 vom Obersten Gerichtshof Italiens rechtskräftig zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt.“

    Ungehaltene Stimmen aus dem Publikum werden laut: „SO, JETZT ABER ENDLICH IN DEN HEFEN MIT DEM DRECKSKERL!“



    Eine eindeutige Geste meinerseits in Richtung Publikum sorgt augenblicklich wieder für Ruhe.



    Staatsanwalt Alberto Di Pisa (*räusper*): „Ähem, nein ... Als Polizeibeamte den 78jährigen Gelli in seiner Villa zur Verbüßung seiner Haftstrafe im Mai 98 abholen wollten, war dieser – rechtzeitig gewarnt – bereits geflüchtet.
    In den Medien hieß es dazu (siehe hierzu auch Berliner Zeitung vom12. Mai 1998, aud Seite 3; zitiert nach Andreas Förster „Die Flucht des Marionettenspielers"):
    "Wo sich der geheimnisvolle P2-Großmeister jetzt aufhält, ist unklar. Licio Gelli besitzt Villen und Ländereien in Uruguay, Paraguay und Argentinien, auf seinen Konten in Südamerika und in der Schweiz liegen Millionen.* Und dann sind da noch die Freunde und Logenbrüder in Italien, Deutschland und der Schweiz, in der CIA, in der Mafia. Sie alle werden Mittel und Wege finden, um zu verhindern, dass ihr Großmeister seinen Lebensabend im Gefängnis verbringen muss"..“


    (*Anmerkung Redaktiona : Da es Licio Gelli gelungen war, einen Teil der Geheimdossiers von Mussollinis Geheimpolizei zu erbeuten, benutzte er diesen dazu, einflussreiche Leute in Italien zu erpressen, die mit dem faschistischen Regime ihres Landes zusammengearbeitet hatten. Laut einiger italienischer Zeitungen, bestand Gellis Nachkriegsreichtum aus dem zusammengeraubten Goldschatz der Ultrafaschisten des kroatischen Diktators Ante Pavelic. Zum Zeitpunkt von Gellis schließlicher Verhaftung im September 1982, besaß er auf alle Fälle eine gigantische Anzahl exklusiver Häuser verteilt in verschiedenen Ländern der Welt (Italien, Uruguay, Paraguay, Brasilien). Sein Gesamtvermögen wurde auf fantastische 100 Milliarden Lire geschätzt.
    Siehe Quelle: E. Kowaljow und W. Malyschew in ihrem Buch: „Terror“ auf Seite 187)


    Greenhorn: „Wie ging es weiter?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Im Mai 1998 weitete sich der Skandal um den untergetauchten P2-Chef und Logengroßmeister Licio Gelli aus. Medienberichten* zufolge ermittelte die Staatsanwaltschaft in Palermo zu dieser Zeit gegen Gelli wegen subversiver Umsturzpläne.“


    (*Anmerkung Redaktiona : zitiert nach einer dpa-Meldung; in Der Tagesspiegel 24.05.98 und Berliner Zeitung 25.05.98 )



    Greenhorn: „Wie genau sahen diese Umsturzpläne aus und wer waren Gelli´s Komplizen?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Laut Aussagen zahlreicher Zeugen, habe P2-Gründer und Logengroßmeister Licio Gelli zusammen mit dem sizilianischen Cosa Nostra Paten Toto Riina* (ein Capo di tutti Capi) im Jahre 1990 die Abspaltung Siziliens vom Rest des Landes geplant.“




    (*Anmerkung Redaktiona : Mit Beginn des zweiten großen Mafia-Krieges, der bis ins Jahr 1983 andauerte, setzte in Sizilien ein historisch einmaliges Massaker der organisierten Kriminalität an öffentlichen Persönlichkeiten ersten Ranges ein.

    Allein in Sizilien mussten in Folge der blutigen Metzerei etwa eintausend Menschen ihr Leben lassen.

    Erster prominenter Startschuss fiel am 25. September 1979.
    Richter Terranova vom "Prozeß der 114" wurde ermordet. Terranova der gerade nachdem er in die Liste der kommunistische Partei gewählt worden war und an der Antimafia teilgenommen hatte, zum Justizwesen zurückgekehrt war.

    Doch das große Schlachten hatte erst begonnen. Im Anschluss folgten (um nur diejenigen aus Palermo zu nennen) der Oberstaatsanwalt Gaetano Costa, der am 6. August 1980 im Auftrag von Salvatore Inzerillo ermordet wurde und der Richter Rocco Chinnici, der am 28. Juli 1983 Opfer eines Autobombenanschlags wurde. Angeblich wurde die Bombe von Calogero Ganci gezündet. Dies war ein wesentlicher Auslöser der darauffolgenden Gründung des Anti-Mafia-Pools, dem u.a. die Richter Giovanni Falcone, Antonino Caponetto und Paolo Borsellino angehörten.)


    Plötzliche Unterbrechung durch eine ungehaltene, scheinbar gelangweilte und respektlose Stimme eines pupertierenden Jugendlichen aus dem Publikum , welcher zu spät oder durch seltsamen Zufall zu uns gestoßen kam und sich erst vor ein paar Minuten unter die Zuschauer gesellt hatte und nun den großen Draufgänger, den unzufriedenen missmutigen Deserteur und Mr. Cool der Allweisheit raushängen lässt: „Wann geht es endlich weiter, was ist das hier fürn öder Schuppn - das ewige Gelaber hier kann ja keiner aushalten!?“


    Greenhorn: Ich mache das Bürschchen darauf aufmerksam, dass es sich hierbei (wie ebenfalls am Empfangsportal zu lesen gewesen wäre) um eine durchaus sinnvolle computertechnische Redaktion handelt, welche sich bei gewissen Signalwörtern automatisch anschaltet. Eine wertvolle und sehr wichtige Einrichtung und gelungenes Experiment eines befreundeten und exzentrischen Wissenschafters meinerseits. Ich fordere Redaktiona - sodann dies geklärt ist - auf, weiter zu informieren, um dem interessierten und ernsthaften Publikum die näheren Zusammenhänge und Definitionen, in erster Linie zum besseren Verstehen des Inhalts der Ausführungen, zukommen zu lassen und den allgemeinen Informationsfluss nicht weiter zu stören.

    (Fortsetzung Redaktiona : Auch unter den Politikern fehlt es nicht an Opfern, wie Piersanti Mattarella, der Präsident der Region, dem sein Kapital an guten Beziehungen zum Mafiamilieu, das sein Vater Bernardo Mattarella angehäuft hatte, nichts nützt. Ebenso Pio La Torre, der Regionalsekretär der Kommunisten wurde 1982 ermordet. Hinzu kommen die Männer der Ordnungshüter: der Vizepolizeichef Boris Guiliano, dann am 20. August 1977 wurde der Carabinierioberst Russo von Pino „Scarpuzzedda“ Greco, dem Neffen von von Michele Greco, dem Capo der Familie aus Ciaculli, ermordet
    (Pino Greco und Mario Prestifilippo gelten als die „Superkiller“ der Familie aus Ciaculli. Michele Greco „der Papst“ und sein Bruder Salvatore „der Senator“ leiten die Familie und gelten als Verbündete der Corleonesi.
    Da der Mord ohne Zustimmung der Kuppel vollstreckt wurde, kommt es zum Streit, in dessen Verlauf Gaetano Badalamenti und Stefano Bontade ausgelacht werden. Liggio höhnt aus dem Gefängnis heraus, daß Badalamenti wohl überfordert sei die Kuppel zu leiten. Was als deutliche Warnung an Gaetano Badalamenti zu verstehen war.) und Basile und zu guter letzt wird auch auch noch Carlo Alberto Dalla Chiesa Opfer des Kriegszuges gegen die Mafia.
    Dalla Chiesa, war der General, der 1982 zum Präfekten von Palermo ernannt wurde.
    -
    Abgesehen einmal von Notarbartolo hatte die palermitanische Mafia nie „exzellente“ Leichen produziert; zumindest nicht bis sie 1971 den Staatsanwalt Pietro Scaglione aufs Korn nahm (was übrigens von dessen Zeitgenossen als „Beweis“ interpretiert wurde, dass den Staatsanwalt mit der Mafia ein geheimes Einverständnis zuvor verbunden hatte – ganz nach dem Motto: „Die bringen sich schon gegenseitig um!“).
    Nach der Ermordung des Präfekten von Palermo (Dalla Chiesa) allerdings, wurde das Verbrechen an Scaglione als „Einleitung“ einer ganzen Palette von Einschüchterungsmaßnahmen und Machtdemonstrationen der Mafia gegenüber der Institutionen des politischen Systems umgedeutet.
    (Quelle u.a. : "Die Geschichte der Mafia" zitiert Salvatore Lupo, erschienen im Patmos Verlag 2002; auf den Seiten 312 und 313)

    Aus diesem Krieg gingen die Corleo-nesi mit dem Dreigespann Liggio, Riina und Provenzano als eindeutige Sieger hervor. Da jedoch Liggio im Gefängnis saß, wurde „U Curtu“ Riina! der bestimmende Entscheidungsträger und Oberpate in der Cosa Nostra.

    Unter Insidern wurde daraufhin nur von Siegern und Verlierern gesprochen. Mitte der achtziger Jahre erlebte die Cosa Nostra dann jedoch einen herben Rückschlag mit den Maxi-Prozessen, die einzig erst aufgrund der Aussage von den Kronzeugen Tommaso Buscetta, Salvatore Contorno sowie Antonino Calderone möglich wurden.

    Gegen Ende der unruhigen und mafiamäßig entscheidenden Achtziger Jahre kann man jedoch guten Gewissens sagen, dass die Cosa Nostra schlussendlich eher gestärkt aus dem „Mafiakrieg“, sowohl seitens des Rechts als auch internen Kriegen der Mafiasyndikate, hervorgegangen ist. Insgesamt wurden zahlreiche Staatsdiener getötet und im Gegenzug konnten jedoch, mittels langwieriger Berufungsverfahren, etliche Mafiosi freigesprochen werden.
    Quelle u.a. : http://home.arcor.de/jochenrichter/O...alit%E4t.html; Redaktiona Off)






    Weiter geht’s:

    Greenhorn: „Danke Redaktiona.
    Herr Staatsanwalt: Auf welches Ausmaß an Mitteln waren Gelli und frischgebackenen Cosa Nostra-Boss Riina mit ihren treuen Gefolgsleuten bereit zurückzugreifen, um ihr konspiratives Ziel, nämlich die Abspaltung Siziliens von Italien, zu realisieren?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Laut dieser zahlreichen und einstimmigen Zeugenaussagen, beabsichtigte der Plan, Italien mittels Bombenanschlägen ins Chaos zu stürzen.
    Demnach waren die Bombenanschläge auf die beiden großen Mafiajäger*, ebenso wie die Sprengstoffattentate 1993 in Mailand, Florenz und Rom, welche auch noch fünf Tote gefordert hatten, ein wesentlicher Teil der Umsetzung dieses gemeinsamen verschwörerischen Umsturzplans!"





    (*Anmerkung Greenhorn:

    Die beiden Mafiajäger:

    1. auf den legendären GIOVANNI FALCONE*, der von vielen als der größte Widersacher den die Mafia je erlebt hat, bezeichnet wird, welcher am 23!!! . Mai 1992 Opfer einer Autobombe wird, wo er, seine Frau und drei Leibwächter von ihm, nach mehreren Warnungen und ins Leere gelaufenen Einschüchterungsaktionen und fehlgeschlagenen Mordversuchen, schließlich tragisch ums Leben kam.

    2. und auf den Richter Paoloino Borsellino**, welcher ebenfalls zusammen mit fünf seiner Leibwächter Opfer einer Autobombe wurde, die am 19. Juli 1992 nachmittags um genau 16:45:07 auf die Sekunde genau losging! Rechnet das mal zusammen!!! - scherz im zweiten Fall, die Sekunden genau kenne auch ich nicht )


    (*Anmerkung Redaktiona : Im Falle Falcone´s wurde die Bombe, wie sich später herausstellen sollte, von Giovanni Brusca aus San Guiseppe lata. Giovanni Brusca war der Patensohn von „Tito“ Riina. Das Kommando des Attentats führte der - Schwager von „Toto“ Riina - Leoluca Bagarella. Laut eines anonymen Anrufers handelte es sich bei der Autobombe um ein Präsent an Salvatore Madonia, welcher just an diesem Tag im Gefängnis Hochzeit feierte.
    Richter GiovanniEr war auf dem Weg vom Flughafen Punta Raisi nach Palermo. Er war nach Sizilien gekommen, weil er einen Kronzeugen in Trapani verhören wollte.
    Die Bombe zündete Giovanni Brusca aus San Giuseppe Iata, der gleichzeitig der Patensohn von "Toto" Riina ist. Das Kommando führte Leoluca Bagarella, der Schwager von „Toto“ Riina.
    Ein anonymer Anrufer erklärte, dies sei ein Geschenk an Salvatore Madonia gewesen, der an diesem Tag im Gefängnis heiratete.
    Folgend kam es in Palermo zu großen Anti-Mafia-Kundgebungen.

    Und am 9. Juni 1992 wurden die Gesetze drastisch verschärft.
    Die Anschlag auf Falcone stellte ein gewaltigen Wachruf der Bevölkerung dar. Falcones Ermordung, welcher für die sizilianischen und italienischen Bürger als auch international das große unangefochtene Idol und als bewunderte Symbol der Hoffnung im Kampf gegen die Zeichen des Grauens Demonstrationen der Machtherrschaft der Mafia und der politischen Korruption und Verflechtung welche immense Auswüchse anzunehmen drohte, darstellte, ließ die Menschen erzittern und die scheinbar gesicherten Grundfesten der Nation wurden erschüttert.
    Es sorgte für weltweites Aufsehen und die Gefahr der Allherrschaft und international-globalen Verflechtung mit Wirtschaft, Politik und Terrorismus war bereits deutlich zu riechen.
    In Palermo, Rom und Neapel wurden hunderte Mafiosi festgenommen.

    **Kurz daraufhin musste Richter Paolini Borsellino, welcher ebenfalls dem Anti-Mafia-Pool angehörte Falcone in den Tod folgen.
    Das Gemetzel fand direkt vor dem Haus seiner Mutter in Palermo statt.
    Erneut kam es zu Demonstrationen gegen die Cosa Nostra.
    Bei der Beisetzung des Richters wurden Politiker als Mörder beschimpft und verprügelt.
    Richter Antonino Caponetto, einst auch im Anti- Mafia-Pool involviert, gab bei der Beerdigung unter Tränen zu verstehen, daß jetzt alles aus ist.
    Woraufhin italienische Staat sendete, angesichts der drohenden Katastrophe und irreparabler Schäden für die Zukunft angesichts der sich ausbreitenden organisierten Gewaltbereitschaft des Verbrechertums, ganze 7000 Soldaten am Stück als Unterstützung gegen die Großmacht Mafia nach Sizilien.)



    (Anmerkung Greenhorn: Diese Massenhysterie und Beschuldigungen und Verunsicherung der Bürger und der Nachbarstaaten gegenüber des politischen Systems und der sumpfigen Korruption war nicht ohne triftigen Grund, bereits am 1. Dezember 1992 wurde Richter Domenico wegen eindeutigen Nachweisen der Komplizenschaft zur Mafia, der Cosa Nostra um genau zu sein, angeklagt und musste sich vor Gericht für seine Schandtaten verantworten. Und dies war erst der Anfang einer ungeheuren Vielzahl von Aufdeckungen und weiters folgendem Aufbau tiefgreifenden Vernetzungen des Korruptionwesens des politischen aber auch wirtschaftlichen Systems und der gesamten herrschenden Machtelite auf unserer Welt ... vom Grundgestein der Nationen und Gesellschaftsysteme auf, schien sich nun eine neue moderne "GOLDENE ÄRA" des gewalt- und machtverherrlichenden Terrorismus und global-virulosen Netzwerkes der Organisierten Kriminalität zu eröffnen!)









    weiter geht´s:




    Greenhorn: „Wie steht es mit dem Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna aus? Dürfen wir da ebenfalls einen internen Zusammenschluss der P2 mit dem organisierten Verbrechen vermuten?"


    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Die Geheimloge Propaganda Due steht mit tatkräftiger Unterstützung der OK auch hier im Verdacht, für diesen grausamen Bombenanschlag verantwortlich zu sein, der am 02.08.1980 insgesamt 85 Tote gefordert hatte. Das Ziel hinter diesem Bombenmassaker war es offensichtlich, den Anschlag linken Gruppen zuzuschieben.“

    Greenhorn: „Wer waren außer dem P2 Chef Gelli und dem seit 1993 in Haft befindlichen Cosa Nostra Paten Riina und ihren Anhängern an all diesen genannten ungeheuerlichen Verbrechen beteiligt? Sind da nähere Zusammenhänge bekannt?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Angeblich sollen außerdem diverse Geheimdienstler und auch Rechtsextremisten an diesem Vorhaben beteiligt gewesen sein.
    Dem Umsturzplan zufolge sollte als Gegenpart zur sezessionistischen Lega Nord eine politische Gruppierung „Freies Sizilien“ aufgebaut und von der Cosa Nostra! finanziert werden.“

    Greenhorn: „Was war das Ziel?“

    Staatsanwalt Alberto Di Pisa : „Das Ziel des Ganzen sei es gewesen, die politische Krise im Zuge der Korruptionsermittlungen Anfang der 90er Jahre auszunutzen.“


    Greenhorn: „Ich bedanke mich für das Gespräch.“










    Noch ein paar schöne Worte zum Abschluss:


    Edit: Nun, die "schönen" Worte würden im Moment wohl nicht mehr so wohl klingen, mussten jedoch (vorerst) leider herausgenommen werden.





    Greenhorn
    Das ist das ewige Lied und Leid,

  4. #28
    Geselle
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    Standard

    Ist dies eine Überinterpretation ?

  5. #29
    Geselle
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    (ed.)




    Die Politik gleicht der Sphinx der Fabel:
    Sie verschlingt alle,
    die ihre Rätsel nicht lösen!
    (Antoine de Rivarol)






    Greenhorn
    Das ist das ewige Lied und Leid,

  6. #30
    Geselle
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    Die den Glauben an Wahrheit und Gerechtigkeit nicht verloren haben, deren Hoffnung trotz allen Widrigkeiten und Verschwörungen nicht erschüttert werden konnte:
    Das Blatt hat sich gewendet.
    Nun will ich euch aber nicht lange auf die Folter spannen und halte mit den grandiosen Neuigkeiten nicht hinterm Berg, kann jedoch im Moment noch wenig dazu äußern, einzig dass sich die Angelegenheit unvorhersehbar gewendet und inzwischen geregelt hat. Es handelt sich um gewisserorts teilweise erhaltene geheime Sicherheits-Kopien der spektakulären Aufzeichnungen und Arbeiten ebenso wie neue wesentliche!! Informationen.
    Diese Arbeiten und Unterlagen sind nun mehrfach abgesichert und werden momentan von mehreren Seiten begutachtet und bearbeitet.
    Unerwartete Unterstützung bei den Recherchen und vor allem der Aufdeckung konnte ich ebenfalls herzlich willkommen heißen.

    Einen kleinen Auszug allerdings eines ebenso kurzen wie auch wunderlichen Gesprächs, dessen Leitung kurz daraufhin unterbrochen wurde, wobei die Ursache dafür höchstwahrscheinlich in keinem paranoiden Ursprung zu suchen wäre als vielmehr an der maßlosen-enthusiastischen Euphorie meines kühl-kalklierenden Gesprächspartners, behalte ich mir vor, an dieser Stelle trotz aller massiven Sicherheitsvorkehrungen wiederzugeben.
    Viel mehr als das habe ich allerdings auch nicht verstanden, es dürfte sich jedoch, wie ganz eindeutig am anderen Ende zu vernehmen war, um eine positive Nachricht handeln, zumindest für die Aufdecker der unglaublich aber wahren, alles bisherig bekannte erschütternden Mammutanskij-Weltverschwörung:




    «Nakojí nájviši iznos ga mogu ispostaviti? MUAHARRHARRRRRHAAAAAAAARRRMUAAAAAAAAAHHHHHHRRRRRHA RRRRRHAARRRRRHHAAAAAHAHHAAAHARRRRRRR-WAAAAAAAAHRRRRHAAAAARRRRRHAAAAAARRRRRRRRRRRH!!!!!! .....chkrchzxs...xchz»








    Eine systematische Aufarbeitung und Darlegung ist derzeit in Bearbeitung.
    Bitte bleiben Sie dran.





    Greenhorn
    (edit. Beitrag wurde aufs Wesentliche gekürzt.)
    Das ist das ewige Lied und Leid,

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