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Das Imperium Americanum als historisches Konzept

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
ich habe gerade folgenden, ziemlich lesenswerten artikel entdeckt, der das großmachsstreben der USA, gerade auch in seinem historischen kontext, sehr gut zusammenfasst:

Das Imperium Americanum als historisches Konzept
Die Säulen des Capitols

Le Monde diplomatique, September 2002


WARUM werden wir so gehasst?, fragten sich viele Amerikaner nach den Attentaten vom 11. September 2001. Mittlerweile spiegeln vor allem Fernsehen und Kino die allgemeine Verunsicherung einer Gesellschaft, die sich selbst die Rolle des Weltpolizisten zugewiesen hat und nun zwischen hehren Idealen der Gerechtigkeit und Rachedurst hin- und hergerissen ist. Immer deutlicher sind in jüngster Zeit die Anzeichen für eine imperiale Grammatik, die in der nationalen Fantasie gipfelt, dass - 150 Jahre nach dem Bau des Capitols in Washington - die Vereinigten Staaten eine Art legitimer Erbe des Römischen Reiches seien.

Von PHILIP S. GOLUB (Dozent an der Universität Paris-VIII und Journalist)

Ein Jahr vor den Anschlägen vom 11. September stellte der amerikanische Historiker Arthur Schlesinger jr. die These auf, die Vereinigten Staaten würden trotz der Versuchung, die die aus der Unipolarität hervorgegangene Übermacht darstelle, keinen imperialistischen Kurs einschlagen, denn keine Nation sei in der Lage, "die Rolle des Schiedsrichters oder Weltpolizisten zu übernehmen" oder die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Politik, der Demografie und der Umwelt im Alleingang zu bewältigen. (1)

Wie viele andere Intellektuelle vertraut auch Schlesinger weiterhin auf die "Fähigkeit der [amerikanischen] Demokratie zu Selbstregulierung" und die Rationalität der Entscheidungsträger. Ähnlich äußerte sich im Jahr 2000 auch Charles William Maynes, eine einflussreiche Stimme unter den außenpolitischen Experten in Washington. Er sieht in den USA "ein Land mit imperialen Möglichkeiten, aber ohne alle imperialistische Ambitionen". (2)

Derzeit aber führt an der Erkenntnis, dass sich unter George W. Bush eine neue imperiale Grammatik herausbildet........................

Anm. Mod

Weiter lesen bitte hier:

http://uuhome.de/global/deutsch/imperium.html

Bitte postet keine ganzen Artikel, denkt an das Copyright!

Lazarus
 

I3leach

Geheimer Meister
16. August 2002
337
Für mich entwickelt sich Bush immer mehr zu einem Nero des 21. Jahrhunderts. Nero hat Rom angezündet und es den Christen untergeschoben, vielleicht werden spätere Generationen in den Geschichtsbüchern lesen das George W. Bush, ironischerweise ein Christ, die Welt in brand gesetzt hat um Moslems dafür verantwortlich zu machen...

Wiederholt sich Geschichte wirklich nur in Metaphern?
 

Tarvoc

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.559
"After all there's only just the two of us
And here we are still fighting for our lives
Watching all of history repeat itself
Time after time"
- Ozzy Osbourne, "Dreamer"
 

Highwaydog

Geheimer Meister
16. Oktober 2002
241
die theorie könnte schonmal in die richtige richtung gehen...

Also denkt ihr, das Amerikanische Reich wird untergehen oder einfach nur in seine Fugen verwiesen?
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
I3leach schrieb:
Für mich entwickelt sich Bush immer mehr zu einem Nero des 21. Jahrhunderts. Nero hat Rom angezündet und es den Christen untergeschoben, vielleicht werden spätere Generationen in den Geschichtsbüchern lesen das George W. Bush, ironischerweise ein Christ, die Welt in brand gesetzt hat um Moslems dafür verantwortlich zu machen...

Wiederholt sich Geschichte wirklich nur in Metaphern?

Konflikte, Machtausdehnung und Unterwerfung werden immer wieder mit ähnlichen Spielzügen durchgeführt. Bis Einhalt geboten wird. Das Phänomen ist jedoch, dass die Unterwerfer und Einhaltgebieter mit ähnlichen Zügen ein ähnliches Spiel weiterführen und/oder das bereits geführte Spiel konsequent fortführen. Im Kriegszustand wurde die dafür nötige Neukonstellation geschaffen.
 

ilek

Geheimer Meister
18. Mai 2002
266
Ja, der Spielzug der Amerikaner und Europäer ist derselbe wie damals von Nero oder Hitler (Reichstagsbrand)! Nur bin ich mir sicher, dass die Amis in ihrem Größenwahn die Moslems unterschätzen! Ein Moslem hat die ihm obliegende Aufgabe, sein Land bis zu seinem Tod zu verteidigen! Er hat keine Angst vor dem Tod, weil er sich sicher ist, dass ihm als Märtyrer die Pforten zum Paradies geöffnet sind! Deshalb wird er in vordester Front mit all seiner Kraft kämpfen wollen! Die amerikanischen Söldner haben Angst vor dem Tod, sie werden sich scheuen, Bodeneinsätze zu machen! Die werden zum grössten Teil aus der Luft operieren! Nur wird auch hier der Moslem eine kluge Lösung finden! Schon in Vietnam haben die Amis viele Soldaten verloren ; gegen die Moslems, die 1/5 der Weltbevölkerung ausmachen und ÜBERALL in der Welt leben, wird es ganz anders kommen! Denn die Moslems sind alle Brüder, sie werden und müssen alle gemeinsam kämpfen, sonst ist er kein echter Moslem! Afghanistan hat die UDSSR in die Knie gezwungen, was wir dann erst der vereinte Islam mit den Amerikanern machen? Man soll mich jetzt aber nicht mißverstehen, dass ist kein Aufruf, sondern bloße Gedankengänge, und befürchtungen! Auch sind die Moslems nicht heiß auf ein Krieg, im Gegenteil , Frieden, Toleranz und Nachsicht ist die höchste Verpflichtung eines Moslems! Amerika wird eine neue Ära mit der Irak-Invasion einleuten, den modernen Imperialismus in seinem stärksten Ausdruck : Angriff vor Augen der ganzen Welt trotz zahlreicher Mißbilligung! Und das wird der Untergang Amerikas sein...Fragt sich nur :"WANN?"
 

Tarvoc

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.559
Wenn die Amerikaner den Irak angreifen und danach so weitermachen, wird der Islam ihr kleinstes Problem sein!

Amerika wird fallen! Die Frage ist tatsächlich wann! Und die Frage ist auch, was danach kommt! Wenn Europa sich nicht bald vereinigt, sehe ich schwarz!
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
@ ilek

Vorsicht. Sofort nach dem WTC-Anschlag habe ich mich mit Moslems unterhalten. Wir haben uns auf die Verurteilung des Anschlags den Handschlag gegeben. Später haben wir gemeinsam auch den Kriegszug der US- und GB-Administration verurteilt, dies jedoch tatsächlich mit dem gedanklichen Hintergrund, dass wir einen Krieg per se nicht wollten und jetzt auch nicht wollen.
Ausserdem gibt es auch unter den Moslems ungläubige Moslems wie es unter den Katholiken ungläubige Katholiken gibt.
 

ilek

Geheimer Meister
18. Mai 2002
266
@ streicher
ich wusste , dass man mich falsch versteht! Ich bin von dem Fall ausgegangen, dass USA ein islamisches Land angreift und schlußgefolgert, dass die USA mit ihrem Gegner, die angegriffen Moslem, erhebliche Schwierigkeit haben werden, weil diese besonders durch ihre Religion motiviert sind. denn der Koran legitimiert ausnahmsweise das Töten, wenn man seine Heimat und sich selbst schützen will (so auch wie unser dt. Rechtssystem--> Notwehrrecht) , darüberhinaus wird der Moslem dadurch motiviert, dass er bei seinem Tod im Kampf auf dem Wege Allah's ins Himmelreich kommt. Jeder moslemische Deserteur macht sich sündig, also wird auch jeder "richtig" gläubige auch kämpfen wollen!
Zweifelsohne aber ist das Töten von Unschuldigen die größte Sünde ist, die es für einen Moslem gibt. Ein "richtiger" Moslem wird niemals einen Menschen aus niedrigen oder sonstigen unmoralischen Gründen verletzen oder töten oder in Kauf nehmen , dass Unschuldige sterben. Deshalb ist der Anschlag auf WTC zu verurteilen, dass habe ich auch nicht bestritten! Deshalb sind alle anderen Anschläge auf unschuldige Menschen zu verurteilen! Das indiziert, dass die Anschläge nicht von den religiösen und aufrichtigen Moslems , die gern als Fundamentalisten denunziert und verunglimpft werden, begangen werden kann. der Moslem wird denken: "wie soll ich mich vor Allah rechtfertigen, wenn ich bei einem Anschlag, Kinder,unschuldige Frauen und Männer, und auch Moslems töte. Wahrlich, das ist die Sünde der Sünden!"
Im Falle eines Krieges also, kann es passieren, dass sich die Moslems im ganzen Nahost trotz ihrer traditionellen Verschiedenheiten und früherer Brüderkriege (man denke an Irak/Iran) zusammenverbünden. Man denke nur an Iran , Irak, Arabien, Palästina, Syrien, Jemen, Oman, ... dazu aus Afrika: Agypten, Algerien, Marokko, Sudan, Äthopien... aus Asien: Indonesien, Pakistan, Afghanistan, Malaysia,
ich weiss nicht was du mit ungläubigen Moslems meinst? Entweder ist man oder man ist kein Moslem! Es gibt keine ungläubigen Moslems
 

Tarvoc

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.559
@ ilek: Es gibt vielleicht keine "ungläubigen Moslems", aber es gibt im muslimischen Glauben geborene und evtl. sogar so erzogene, die nicht gläubig sind. Das wäre vergleichbar mit Katholiken, die zwar in der Kirche sind und Kirchensteuer zahlen, aber dennoch nicht gläubig sind.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
@ ilek

So haben wir jetzt dafür gesorgt, dass es nicht mehr missverstanden werden kann. Einfach Ironie und ähnliche Mittel 'kenntlich' machen. ;->
 

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