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Frauen - Verlierer der Emanzipation?

prometheus 141

Geheimer Meister
9. Juli 2011
488
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

lieber prom,
Eine natürlich Rolle der Frau sehe ich nicht und deine Äußerungen, die diesbezüglich immer wieder durchschimmern finde ich bedenklich und mir sträuben sich dabei die Nackenhaare..... Ich wundere mich, dass sich kein/e Andere/r hier dazu äußert.
Nun das Bedenkliche sehe ich auch und es erscheint merkwürdig, ist es würdig sich zu merken, wenn Erich Fried seine bedingungslose Sichtweise so beschreibt? Erich Fried "Dich" - YouTube Nun das kann ich nicht für sillyLilly sein, sie ist wie 5000 Rosen nicht die Rose die mich berührt hat, doch ich kann sagen ich weiß was Freiheit ist. Bindung an mein Staunen, das was mich emotional nährt und was dadurch schön ist wie die Lilien des Feldes, das halte ich für mich ganz und gar nicht bedenklich, doch wer für andere sprechen möchte, für den kann es bedenklich erscheinen, wenn er es denn wirklich bedenken würde, doch es geht hierbei nicht um das Denken, das ist eine Ebene, die kann dieses GANZ DICH nicht berühren.

Zu deinem posting und Link gestern:
Klar gibt es Kommunikationsinseln .... aber mir scheint nicht dass du versuchst Brücken zu bauen, sondern überall nur mal so kleine Triggerpunkte suchst. Du warst derjenige der die These vertritt, dass es der Frau die Emanzipation nix gebracht hat außer rauchen.
Ich glaube weder an den Feminismus noch an den Konstruktivismus. Es ist eben nicht alles machbar Herr oder Frau Nachbar. Das wollen uns die Neoliberalen einreden, was dabei herauskommt ist ein gengeklontes Monster mit eingepflanztem Chip, wer das will, sollte sich klar dazu bekennen.
Ich kann auch ohne Schnitmengen leben. Das ist kein Problem für mich. Du musst mir auch nicht erklären, wofür du stehst, wenn du von einer natürlichen Rolle der Frau schreibst... aber verzeih wenn ich deine Insel als rechts abgedriftet ansehe, wenn du nicht bereit bist eine positionsbestimmung deiner Insel zu machen.
Wo ist für Dich rechts, wo links? Ich gehe gerade aus und versuche die Quantenphysik mit einzubeziehen, die klar ausdrückt, die Kontrolle fördert die Disharmonie, und die meinen sie hätten RECHT haben immer auf Kontrolle gesetzt, das BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN ist ihnen als Grundlage einer Gesellschaft, die sich selbst entscheiden kann, zutiefst zuwider. Kannst Du den Zusammenhang sehen, warum Frauen die Verlierer der Emanzipation sind? Haben sie die Gestaltungsfreiheit sich zu leben, ohne sich an Strukturen anzupassen, die sie in eine bestimmte Richtung drängen? Oder sind Müttern die Kinder sofort wegzunehmen, und anderen Apparaten zu unterwerfen frei? Was passiert denn heute? Die Sozialeinrichtungen entscheiden was mit den Kindern passiert. Welche Frau hat die Unabhängigkeit sich diesen Apparaten zu entziehen? Ist das vielleicht ein Grund warum es auch im Westen immer mehr Abtreibungen gibt? Ja, vielleicht die, die schon so emanzipiert ist, dass sie von ihrer Natur nichts mehr mitbekommt, oder täusche ich mich da? Bekommt sie soviel mit, dass sie sich jeden Morgen vor dem Spiegel schon fertig macht? Also hohe Selbstkontrolle, durch die Werbung gefangen nur noch auf ihre Fältchen achtet, und diese und anderes, wodurch auch immer beseitigen möchte? Das ist doch wohl nicht die Freiheit der Frau oder?
 

Aventor

Geheimer Meister
29. Dezember 2010
395
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Hallo Maske!

Ich habe da mal eine persönliche Frage. Das Lied von Peter Alexander - Der Papa Wirds Schon Richten

Das hier ist die geschichte von einem braven Mann - wann immer Not am Mann ist - na - da muß der Arme ran - denn wenn das Klo verstopft ist - die badewanne leckt - wenn die Familie bis zum Hals in Schwierigkeiten steckt - dann heißt es: Papa vor - da rufen sie im Chor: - Der Papa wirds schon richten - der Papa machts schon gut
► Peter Alexander - Der Papa Wirds Schon Richten Lyrics

Dieses Lied ist mir aus der Kindheit bekannt. Ich denke Du kennst das Lied auch. Nun meine Fragen:

Hat das Lied eine (versteckte) Botschaft an Männer? (Also werdet mal eurer Aufgabe gerecht.)
Warum waren die Frauen immer so begeistert und klatschten (Hitparade)? Verkörperte dieses Lied eine geheime Sehnsucht?
Die Texte von Peter Alexander sind ja eigentlich nachdenklich. Die kleine Kneipe oder Schwarzes Gold?

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle mal erwähnen das ich ab dem ca. 3. Lebensjahr bei meiner Oma (alleinstehend) aufgewachsen bin. Meine Vaterfigur entstand, wenn ich darüber nachdenke, aus Büchern, wahrscheinlich König Arthur. Nibelungen. So was habe ich als Kind gelesen. Deutsche Heldensagen. Keine Ahnung... Also es gibt in meiner Kindheit keine negative Erfahrung mit Männer.

Liebe Grüße
Aventor

Anmerkung: Ich besitze keine CD von Peter Alexander.
 
Zuletzt bearbeitet:

maske

Geheimer Meister
25. September 2011
157
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

an aventor....ja, vielleicht eine versteckte Botschaft, aber dann auch eine Hoffnung für Frauen wie mich, die einlullen sollte....alles ist in Ordnung, Papa wird´s schon richten, und wenn Papa das nicht tat, was dann....?....es war auch Ablenkung von den Verwerfungen....um andere Erfahrungen nicht ins Bewusstsein kommen zu lassen....

bestimmt nicht bewusst, aber die Zeit hatte noch einfach keinen anderen Blickwinkel....über den Tellerrand schauen unangenhme Fragen und Erfahrungen wurden damit auch platt und unglaubwürdig gemacht....
 

prometheus 141

Geheimer Meister
9. Juli 2011
488
Also ich sehe nicht das es den Frauen i.etwas gebracht hat.
Was ist das eigentlich genau – Emanzipation?
Ich mein Frauen in unseren Breitengrade waren doch immer gleichberechtigt, wie schlecht ging es denn den Frauen vor dieser Bewegung?
Da gibt es ganz andere Länder, wo die Frau null zu melden hat.

All das hat den Familien doch nur geschadet.
Was mich aufregt, ist das wir bei gleicher Arbeit, weniger Lohn bekommen - das ist eine Schweinerei!

Es ist natürlich schwer in der heutigen Zeit mit nur einem Gehalt auszukommen, aber was hat den diese Emanzipation wirklich gebracht?

Die wirklichen Verlierer sind meines Erachtens die Kinder, die oft viel zu früh Fremd betreut werden.
Der Gewinner ist für mich der Staat, weil er nun auch von Frauen Steuern einbeziehen kann.
Und das Jugendamt hat viel leichter Zugriff auf die Kinder.
Heute sieht das Familienbild so aus: Vater, Mutter, Staat.

Das alles hat und diese Emanzipation gebracht, toll!

Sehr gut erkannt, und das mit nur 9 Postings hier im Forum. Ich glaube die Basis weiß es besser wo sie betrogen wird. Welche Frauen haben den Vorteile durch die Emanzipation der Frau? Möglicherweise die, die dadurch vor Gericht ihre Rechte besser wahrnehmen konnten, wenn denn der ehemalige Ehegatte noch ausreichend Eigentum hatte. Oder in den oberen Einkommensschichten mit Hilfe der Quote einen Arbeitsplatz erringen. Doch ist das Klima zwischen Männer und Frauen in Beziehungen schon harmonisierter geworden? Werden die Kinder heute besser betreut? Oder sind diese aus Zeitgründen darauf getrimmt, sich selber mehr zu versorgen? Manchmal erscheinen Asiaten noch freundlicher im Umgang miteinander. Liegt das vielleicht daran, dass die Eltern von ihnen mehr geschätzt werden? Oder das es einen Ahnenkult gibt?

Hallo Maske!

Ich habe mal zu meinen Sohn gesagt, was er in der Schule lernt ist im Grunde fast alles eine große Lüge. Diese Lüge möchte ich aber nicht aufklären, weil ich nicht weiß was das für eine Auswirkung hat. Aber ich gab ihm den Rat alles zu hinterfragen. Er meinte mal, es gibt zum Glück keine Sklaven mehr. Darauf ich, die Sklaverei hat sich nur geändert. Es gibt ein Abkommen zwischen mir und der Mutter meiner Kinder, das ich zu gewissen Dingen den Mund halte. Die Kinder sollen nicht werden wie ich (meint sie)*. Ich arbeite unterschwellig am Ziel. ;-)
Zu viel Wahrheit ist auch nicht immer gut für den Mensch. Dafür treffen wir uns halt bei der Weltverschwoerung.

Liebe Grüße
Aventor

*Systemkritiker
Ja und diese Kinder werden wiederum ihre Eltern verachten, so wie die die verachtet wurden, die gesagt haben: WIR HABEN NICHTS GEWUSST. Es ist immer nur die Fähigkeit mit welcher Art ich das vermittle, erfahren werden es immer mehr, somit derden die heute lügen müssen morgen völlig unglaubwürdig darstehen. Doch wie gesagt, ich kenne die Angst der Eltern, die es nicht so vermitteln können, dass Kinder daraus Mut schöpfen können, denn ihnen gehört die Zukunft nicht uns.
viele Grüße
Prom
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

maske

Geheimer Meister
25. September 2011
157
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

prometheus, das ist das Dilemma, in dem wir stecken....einerseits keine Angst machen vor der Zukunft, andererseits zum Mut aufrufen, diese angstmachende Zukunft zu verhindern....Freiheit statt Angst....ist eine Bewegung, mittlerweile, aber Menschen neigen dazu....

Neue Studie - Menschen ignorieren schlechte Nachrichten 11.10.2011 - YouTube

schlechte Informationen zu ignorieren....insofern hast du deinen nickname hier gut gewählt....

ich behaupte mal, dies kommt durch die verdrängten Emotionen von Angst und Trauer, die dann wiederum zur weiteren "Versklavung", die menschengemacht ist, also auch wieder aufgehoben werden kann, führen....

Mut, den man durch Erkennen der Zusammenhänge erwirbt, ist das, was allerorten fehlt, und deshalb sollte Jeder versuchen in diesem Sinne Vorbild zu sein....
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Hallo Little Sun,

Es ist natürlich schwer in der heutigen Zeit mit nur einem Gehalt auszukommen, aber was hat den diese Emanzipation wirklich gebracht?

Ja, genau das hat uns die Emanzipation gebracht, dass wir nun nicht mehr von einem Gehalt leben können, also wer nun Kinder in die Welt setzt, sollte sich vor der Geburt schon Gedanken machen, wo das Kind untergebracht wird. Und vor allen Dingen sollte sich jeder seinen Arbeitsplatz warm halten, das hat uns die Emanzipation gebracht. Nur die Eltern, die einen höheren Verdienst haben, also der Vater noch genügend heim bringt, können sich den Luxus leisten, das Kind in aller Liebe und mit Nestwärme groß zu ziehen.

Die wirklichen Verlierer sind meines Erachtens die Kinder, die oft viel zu früh Fremd betreut werden.
Der Gewinner ist für mich der Staat, weil er nun auch von Frauen Steuern einbeziehen kann.
Und das Jugendamt hat viel leichter Zugriff auf die Kinder.
Heute sieht das Familienbild so aus: Vater, Mutter, Staat.

Ganz genau, Kinder werden früh verstaatlicht. Die Erziehung geht nicht mehr vom Elternhaus aus, sondern die Kinder bekommen eine Erziehung die von außen gesteuert wird, das hat zur Folge, dass wir uns von unseren Kindern immer früher trennen müssen um überhaupt über die Runden zu kommen.
Und das Jugenamt hat schnellen Zugriff, was du nicht sagst, da sind mir zwei Fälle bekannt, wo sich das Jugendamt einschaltete, ohne sichtlichen Verdacht der auch Grund dazu gegeben hätte, nur weil eine KiGa Tante etwas in die Welt setzte, was zum Himmel schrie.
Und das wir Frauen immer noch weniger Geld verdienen ist tatsächlich so und ich frage mich, wieso?
Was noch schlimmer ist, es gibt viele Mütter die auch arbeiten möchten oder müssen, meistens ja müssen. Und diese Frauen haben keinen Zugriff auf eine Stelle die ihnen warm gehalten wurde, sei es durch Beamtenstatus oder Angestelltenstatus....
Was tun diese Frauen? Es gab noch nie soviele 400 Euro Jobs. Und das Ende vom Lied? Es gibt keine REnte darauf, weil nicht eingezahlt wurde. Doch es werden selten diese Jobs zuerst angeboten um später die Frauen ganz zu übernehmen, damit sie für ihre Rente einzahlen können.
Im Grunde ist es so: Am besten man bekommt die Kinder erst mit 40 Jahren, dann hat man einiger Maßen vorgesorgt. Oder man bekommt sie mit 25 Jahren, hängt ihnen eine Kindergartentasche um den Hals, ein Handy für alle Fälle und fünfzig Euro in die Geldbörse. Das Kind sollte sofort nach der GEburt alleine essen und trinken können und wenn es geht schon laufen und sprechen: "Mama, Papa, wenn ihr mich sehen wollt, dann ruft kurz durch ich komm dann mal vorbei!"

Venatrix
 

maske

Geheimer Meister
25. September 2011
157
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

an venatrix....siehe vorhegehende Posts von mir....
 

Dirtsa

Meister vom Königlichen Gewölbe
15. Januar 2011
1.314
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Ja, genau das hat uns die Emanzipation gebracht, dass wir nun nicht mehr von einem Gehalt leben können, also wer nun Kinder in die Welt setzt, sollte sich vor der Geburt schon Gedanken machen, wo das Kind untergebracht wird. Und vor allen Dingen sollte sich jeder seinen Arbeitsplatz warm halten, das hat uns die Emanzipation gebracht. Nur die Eltern, die einen höheren Verdienst haben, also der Vater noch genügend heim bringt, können sich den Luxus leisten, das Kind in aller Liebe und mit Nestwärme groß zu ziehen.
Sag schon, dass du die Ironieschildchen vergessen hast. Bitte
 

Aventor

Geheimer Meister
29. Dezember 2010
395
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Hallo Dirtsa!

Wenn ich mir die aktuellsten Beiträge durchlese bleib ich an der Frage hängen:

Ab wann hat der Mensch aufgehört Mensch zu sein?
 

maske

Geheimer Meister
25. September 2011
157
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

....als er angefangen hat in "Ellenbogen-Kategorien" zu denken....
 

Aventor

Geheimer Meister
29. Dezember 2010
395
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

...zu Nietzsche: ich halte ihn für einen der größten Denker seiner Zeit....und er hat mit seinen Analysen recht....Zwei meiner besten Freunde sind Philosophen(der eine Doktor der Philosophie(über Nietzsche), der andere hat ein Buch über Sartre geschrieben, dass bei Fachleuten gut angekommen ist(Unaufrichtigkeit) diese beiden haben mich in meinem Denken sehr viel weiter gebracht...

Hallo Maske!

Zu Nietzsche würde ich sagen, mal sollte ihn nur zusammen mit seiner Biografie lesen. Er verarbeitet sehr viel persönliches. Das macht ihn meiner Meinung nach sehr menschlich. Er zeigt mit den Finger auf die Dinge. So sagte er doch selbst von sich: "Ich bin ein Mann wie Dynamit".
Jeder der sich mit der Philosophie beschäftigt hat wohl seinen Lieblingsphilosophen: Platon ist der Klassiker - Kant mit dem Kategorischen Imperativ - Nietzsche der Provokateur.
Ich persönlich habe am liebsten José Ortega y Gasset. Für mich gibt es keinen der besser schrieb als Ortega y Gasset. Der Aufstand der Massen ist sehr nachdenklich. "Über die Liebe" sollte jeder mal gelesen haben.

Liebe ist etwas Ernsteres und Bedeutungsvolleres als das Entzücken über die Linien eines Gesichtes und die Farbe einer Wange. Sie ist die Entscheidung für eine gewisse Ausprägung des Menschlichen, die sich symbolisch in den Einzelheiten des Gesichtes, der Stimme, der Gebärde ankündigt.
Ortega y Gasset
 
Zuletzt bearbeitet:

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Sag schon, dass du die Ironieschildchen vergessen hast. Bitte

Wieso sollte sie das ironisch gemeint haben?

War doch früher alles besser ....Vor 200 Jahren war das doch alles anders. Da hat die Mutter noch zu hause den Haushalt und die Kinderschar versorgt, während der Vater seinem 40 Stunden Job nachgegangen ist.
Dann hat sie eine schöne Mahlzeit gekocht, damit man dann gemeinsam Essen konnte wenn er um 18 Uhr nach hause gekommen ist. Danach hat man gemeinsam schöne Bücher gelesen und soziale Kontakte gepflegt. Vielleicht ist man auch mal zusammen in die Dorfgaststätte gegangen und hat sich etwas Kultur zu Gemüte geführt.
Da waren alles noch menschlicher und schöner. Frauen konnten noch Frauen sein. Da mussten die sich nicht mit so schweren Sachen belasten. Sowas wie Schule und Bildung ... Hätte doch völlig gereich, wenn es so höhere Töchterschulen weiterhin geben würde. Auch das alte Vereinsgesetz hätte man lieber bestehen lassen sollen.
"Politischen Vereinen ist die Aufnahme von Frauenspersonen, Schülern, Lehrlingen verboten. Auch dürfen solche Personen nicht an Veranstaltungen und Sitzungen teilnehmen, bei denen politische Gegenstände behandelt werden." (§ 8 des Vereinsgesetzes, gültig bis 1908 )

Sieht man doch heute wohin das alles geführt hat.


Ja, Dirsta, du hast recht hier gehört jetzt wahrlich ein Ironieschildchen hin.
Sorry .... mir fällt einfach gerade nicht mehr ein, wenn ich die Entwicklung des Threads gerade so lese.
 

Aventor

Geheimer Meister
29. Dezember 2010
395
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Da hat die Mutter noch zu hause den Haushalt und die Kinderschar versorgt, während der Vater seinem 40 Stunden Job nachgegangen ist. Dann hat sie eine schöne Mahlzeit gekocht, damit man dann gemeinsam Essen konnte wenn er um 18 Uhr nach hause gekommen ist. Danach hat man gemeinsam schöne Bücher gelesen und soziale Kontakte gepflegt. Vielleicht ist man auch mal zusammen in die Dorfgaststätte gegangen und hat sich etwas Kultur zu Gemüte geführt.

Hallo sillyLilly!

So eine Beziehung führt meine andere Schwester. Nach ihrer Aussage gefällt ihr das auch. Die haben drei Kinder - der Papa macht drei Schichten auf der Arbeit. Jetzt kam ein Hund dazu. Wenn Papa nach Hause kommt ist er für die Frau, Kinder und Hund da. Dort herrscht kein Egoismus. Die lieben beide ihre Kinder über alles. Die unternehmen alle zusammen sehr viel. Die sind seit sechs Jahren verheiratet. Die sind Familienmenschen. Jeder fühlt sich in seiner Rolle wohl. Ein glückliches Paar. :-)
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Die Freiheit hätte sie vor 200 Jahren nicht gehabt.


Nachtrag:
Meine Ironie bezog sich nicht auf die Form des Familienlebens. Ich beziehe mich nur darauf, wie einige die heutige Zeit und die Auswirkungen der Emanzipation deuten. Das wie es früher war, wird dabei verklärt und überhaupt nicht realistisch betrachtet.
 

Aventor

Geheimer Meister
29. Dezember 2010
395
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Hallo sillyLilly!

Wir haben das Jahr 2011 - schon mal auf den Kalender gesehen? ;-)

Wer in der Vergangenheit (geistig) lebt - handelt auch in der Gegenwart wie in der Vergangenheit.

Wenn ich zu Hause das Licht einschalte, denke ich auch nicht: Schade vor 200 Jahren gab es das nicht.

Ich habe Licht und mir gefällt das. :-D
 

maske

Geheimer Meister
25. September 2011
157
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

....an silliylilly....Irrtum nicht 40 Stunden hat der Papa damals gearbeitet, sondern 60....ansonsten, klar, ironisch gemeint im Gegensatz zu venatrix, hab ich schon verstanden....

....an aventor....Nietzsche war ein glasklarer Analytiker seiner Zeit, wollte auch nach diesen Erkenntnissen leben, ohne Glauben an Gott, und ist über die Tatsache, dass es ihm nicht gelungen ist(wie auch in seiner Zeit), verrückt geworden....Ortega y Gasset kenne ich gar nicht, aber dein Zitat, aus dem ich ja nicht so viel ablesen kann, ist mir noch zu eindimensional in der Beschreibung....da gefällt mit das Gedicht von Erich Fried "dich", was Prometheus hier als link hinterlegt hatte, besser....ich vergöttere Nietzsche nicht, aber er war seiner Zeit voraus und ist sehr missverstanden und instrumentalisiert worden....ich habe meine eigene Philosphie(entwickelt), die sich aus Bruchstücken von Nietzsche, Sartre, Schopenhauer(Kant finde ich weniger prickelnd, weil ich irgendwann verstanden habe, dass er nur Banalitäten, die obsolet sind, einfach nur wasserdicht, also begrifflich unmissverständlich(was nicht wirklich funktioniert), verschwurbelt, in komplizierten Sätzen, niedergeschrieben hat. da gefällt mir Hannah Arendt besser) und anderen zusammensetzt....sage zum Beispiel mit Camus, "das Leben ist absurd".... eigentlich bin ich hundertprozentiger Sokrates-Fan, der Mann wusste, warum er nichts niedergeschrieben hat, und seine "Jünger" Aristoteles und Platon, haben ihn in einigen Dingen missverstanden....ich sage immer "Sokrates war der Prototyp, und Jesus bereits das Serienmodell"....wahrscheinlich hatte Sokrates erkannt, dass alles was niedergeschrieben wird, bereits durch die Interpretation des Lesenden, nicht vollständig so verstanden wird, wie der Schreiber sich dies wünscht oder wünschen könnte....100% Verständnis zwischen zwei Personen kann es gar nicht geben, da jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat im Leben....Sprache ist immer Krücke, da die Begriffe bei Jedem als Ideal(Vorstellung), gegenwärtige Wahrnehmung und als Erfahrung(die nicht ideal sein muss)anders "aussehen", hinterlegt im Sinne von persönlicher Wahrheit(da immer zu wissen, von welcher Sache das Gegenüber jetzt redet(Ideal, oder Wahrnehmung oder Erfahrung) ist alleine schon schwer)....dies ist schon bei so ganz einfachen Gegenständen so, zB. einem Tisch....kompliziert wird es natürlich bei abstrakten Begriffen.... dies gilt noch mehr bei Geschriebenem, ich nehme an, dass Sokrates dies bereits wusste....wenn man keine Rückfragen stellen kann, wie das bei einem Buch oder Ähnlichem ja der Fall ist, dann wird es noch leichter missverständlich, erst recht über Generationen, wie du so schön an dem Beispiel des Bildzitats mit uns Beiden sehen konntest....und da liegt nur knapp eine Generation dazwischen....

....was die persönlichen Erfahrungen mit dem anderen oder auch mit dem eigenen Geschlecht und Beziehungen und Gruppen(auch unterschiedlichster Generationen), wie Familien, angeht, habe ich auch die unterschiedlichsten Beispiele gesehen....allein schon die in der eigenen Familie könnten nicht unterschiedlicher sein....

...."Familie" (jeweils ein männliches UND ein weibliches Vorbild) ist sehr wichtig, da Kinder Geborgenheit, Vorbilder brauchen, zu empfehlen: das Buch Nestwärme, von Vitus B. Dröscher....

zu einem früheren Kommentar von mir möchte ich noch ergänzen, dass zu dem Zeitpunkt, als Frauen das Recht erkämpt hatten zu arbeiten, alle Bedingungen, die konsequenterweise die Vereinbarung von Beruf und Arbeit ermöglichen hätten müssen, einfach nicht gegeben waren. deshalb hörten Frauen auch einfach wieder auf zu arbeiten, sobald sie Kinder bekamen, und kamen allenfalls dann zurück, wenn die Kinder alt genug waren, wenn diese Bedingungen nicht mehr erforderlich waren. das war ganz normal....und denk bitte mal daran was Kriegerin(glaube ich) zum Thema arbeiten gehen von Frauen hier gepostet hatte....Männer mussten ihre Einwilligung geben, auch nachdem das Grundgesetz verabschiedet war, noch besser, hatte die Frau (mit seiner Einwilligung)einen Job angenommen, konnte der Mann über ihren Kopf hinweg diesen einfach wieder kündigen(Grund: zB. die Kinder(auch wenn sie schon so alt waren, dass überhaupt die Möglichkeit bestand, oder wenn sie jünger waren und Frau hatte eine Betreuungsmöglichkeit(auch ganz allein ihre Organisation und Verantwortung) gefunden) wären vernachlässigt, weil es war die Aufgabe der Frau, Mann hatte nichts damit zu tun, keine Verantwortung dafür. Jeder Mann hätte es als Zumutung empfunden, wenn Frau ihm einen Teil der Erziehung hätte aufdrängen wollen, es war eine freiwillige generöse Geste des Mannes, wenn er es tat(deshalb waren dann auch immer die Frauen schuld, wenn Erziehung misslang)....es war ihm oft genug nur lästig, und die Frau konnte ihn höchstens als Strafinstanz einsetzen, dann gab es Riss....sicher gab es auch Familien/Paare, die das partnerschaftlich geregelt hatten, die wird es immer gegeben haben und hoffentlich immer mehr werden....(mein Vater(nicht meine Mutter) war anders, klar, er war ja auch mit Leib und Seele Lehrer(und damals schon ein psychologischer Durchblicker, was die meisten, selbst seiner Kollegen,(nochmal: Kinderpsychologie gibt es erst seit 1959, vorher hatte man die besondere Situation des Kindes einfach nicht im Blick) nicht waren))....

denk auch bitte mal daran, dass Vergewaltigung in der Ehe noch gar nicht solange strafbar ist....Kinderrechte im Grundgesetz gab es auch nicht....allen Eltern war es vorbehalten ihre Kinder nach Herzenslust zu vernachlässigen....als ich geboren wurde war es zum Beispiel "Mode" die Kinder schreien zu lassen, so lange man wollte...."das stärkt die Lungen" sagte man....(dies nur zusätzlich zum besseren Verständnis dieser Zeit)

es gab mobbing(nur kannte man das Wort noch nicht), es gab Kindesmissbrauch(wie ihr ja alle wisst), aber es waren Tabus, es wurde nicht darüber gesprochen, oder wenn es jemand tat(Nestbeschmutzer) wurde er ausgegrenzt, weil man diesem nicht glaubte, und damit war das Thema vom Tisch....

Mütter, egal wie schrecklich sie waren, waren heilig, wer was gegen seine Mutter sagte, wurde nicht ernstgenommen....usw....

gibt es eigentlich schon Frauen- Männerpsychologie?
denn die Geschichte der Menschheit ist bis in das letzte Jahrhundert eine Geschichte der "Nichtwahrnehmung"(als gleichwertiger Mensch) von Frauen(und deren Interessen) und deshalb eine Geschichte von Missverständnissen....
die Gräben zwischen den Erfahrungen beider Geschlechter sind tiefenpsychologisch noch so tief, dass eine Heilung dieser Traumatisierung lange noch nicht abgeschlossen ist. wir sind auf einem guten Weg, aber das "miteinander reden" Friedemann Schultz von Thun, ist einfach noch von diesen unterschiedlichen "Erfahrungen" überschattet. In der Psychologie sagt man, dass die Heilung einer Traumatisierung genauso lange dauert wie sie bestanden hat....dies gilt für das Individuum. (vielleicht gilt es auch für ein Kollektiv....? das wäre aber übel....)

was sailess angeht, gebe ich dir vollkommen recht, dass man ihn in diesem Forum hätte halten sollen, um ihm mehr Informationen geben zu können....

ich war trotzdem natürlich froh, dass er hier nicht das Klima vergiften konnte(ich war ja gerade erst in dieses Forum eingestiegen, und konnte nicht abschätzen wie es mit ihm weitergehen würde), denn sowas habe ich schon oft erlebt....

uff, ist wieder sehr lang geworden....´tschuldigung
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

sorry maske, meine ironie war nicht gegen dich gerichtet. Aber ich hoffe das hast du auch nicht so verstanden.
Ich glaube, als ich was von der Verstaatlichung von Kindern gelesen habe, da konnte ich nicht an mir halten.
 

prometheus 141

Geheimer Meister
9. Juli 2011
488
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

@Maske
eine sehr gute darstellung von sokrates und nietzsche, ich bin zu ähnlichen auffassungen gekommen. gehst du zum weibe vergiss die peitsche nicht, wurde ja dem zarathustra von einem alten weibchen empfohlen, ob nicht diese peitsche die schlange von adam und eva ist, die bei ihm ist und von ihren zwei äpfelchen angeregt sich bewegt? wird da nicht die triebstruktur des mannes deutlich, die aventor zum playboy greifen lässt, um besser einzuschlafen? doch was machten die menschen daraus? die frau ist schuld, dabei will sie nicht nur in vorstandsetagen sondern sucht einen mann, der ein guter tänzer ist, der sie sicher beim tanze führt, so wie es nietzsche hier ausdrückt:
Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde. Und als ich meinen Teufel sah, da fand ich ihn ernst, gründlich, tief, feierlich; es war der Geist der Schwere - durch ihn fallen alle Dinge. Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man, Auf, lasst uns den Geist der Schwere töten! Ich habe gehen gelernt: seitdem lasse ich mich laufen. Ich habe fliegen gelernt: seitdem will ich nicht erst gestoßen sein, um von der Stelle zu kommen... aus also sprach zarathustra
 

Aventor

Geheimer Meister
29. Dezember 2010
395
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Hallo Prometheus!

Ich denke Nietzsche hat nie den Tod von seinen Vater verkraftet. Gerade im Antichrist zeigt sich wie stark er dogamatisiert war und führte einen sinnlosen Kampf gegen das von ihm schwach genannte Christentum. Sucht man sich denn einen schwachen Gegner aus? Nietzsche hat nie einen wirklich guten Gedanken hervor gebracht, er verallgemeinert alles und verachtet. Als Kritiker ist er spitze - als Philosoph erbärmlich. Als Denkanstoss aus der Philosophie nicht entbehrlich. Nietzsche und Hesse hatten das gleiche Dilemma - sie haben ihr selbst gestecktes Ziel nie erreicht.
Wie war deren dunkelste Stunde - wenn die Dämonen erwachen?
Bei Platon ist das Problem das man ihn interpretieren kann wie man will.
Die Demokratie, die Theologie, die Theosophie, die Satanisten - alle benutzen Platon. Jeder legt ihn für sich aus. Jeder sagt er habe recht. Der dümmste kann Platon benutzen. Kann man den gebrauchen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Alo

Geheimer Meister
11. April 2011
498
AW: Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Früher durften Frauen noch nicht mal teurere Besorgungen machen ohne einen Nachweis zur Einwilligung des Mannes zu haben.
Die Frage danach was die Emnazipation gebracht hat ist ein Spuck ins Gesicht für jede Frau.

Und nicht jede emanzipierte Frau heißt Alice Schwarzer und lebt in ihrer eigenen kleinen Welt wo "Sex eine Unterdrückung der Frau ist".
 

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