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Frauen nicht mehr benachteiligt?

maik79

Großmeister
6. November 2005
79
Hab auf der Seite www.manndat.de einiges interessantes gelesen. Zum Beispiel, dass die Arbeitslosenquoten bei Frauen niedriger sind als bei Männern. Männer haben ein Untergewicht an Gymnasien und ein Übergewicht an Hauptschulen. Mittlerweile ist wohl auch die Mehrzahl der Studierenden Frauen, was ich gut finde. Andererseits frage ich mich schon, wenn ich in irgendwelchen Ämtern oder Banken bin, da arbeiten teilweise 100% Frauen, in den Schulen auch die Mehrheit Frauen, usw. In der Bundeswehr gibts ne Frauenquote bei Beförderungen, aber Wehrpflicht nur für Männer. Ich hab da auch kein Problem mit, nur liest man ständig wie schwer es Frauen haben und wie sehr sie benachteiligt sind, ich glaube diese Platte können wir langsam mal einmotten.
 

Marc

Vorsteher und Richter
31. Dezember 2003
792
maik79 schrieb:
Hab auf der Seite www.manndat.de einiges interessantes gelesen. Zum Beispiel, dass die Arbeitslosenquoten bei Frauen niedriger sind als bei Männern.
Das könnte aber auch daran liegen das es z.B. viele Frauen über 40 gibt, die noch traditionell Hausfrau sind.
In dem Fall sind solche Frauen ebend nicht "arbeitslos" gemeldet.
Männer aus dieser Altersgruppe die nicht arbeiten sind das aber in der Regel schon. Da verschiebt sich in der Statistik möglicherweise so einiges.

maik79 schrieb:
Männer haben ein Untergewicht an Gymnasien und ein Übergewicht an Hauptschulen. Mittlerweile ist wohl auch die Mehrzahl der Studierenden Frauen, was ich gut finde. Andererseits frage ich mich schon, wenn ich in irgendwelchen Ämtern oder Banken bin, da arbeiten teilweise 100% Frauen, in den Schulen auch die Mehrheit Frauen, usw. In der Bundeswehr gibts ne Frauenquote bei Beförderungen, aber Wehrpflicht nur für Männer. Ich hab da auch kein Problem mit, nur liest man ständig wie schwer es Frauen haben und wie sehr sie benachteiligt sind, ich glaube diese Platte können wir langsam mal einmotten.
Also das mit den Ämtern und Banken ist mir noch nicht aufgefallen.
Bist du sicher das dies allgemein die Regel ist?
Mal abgesehen davon das die Tatsache das viele Frauen studieren noch nicht bedeutet das sie z.B. im selben Job, in der selben Position genausogut verdienen wie Männer(keine Ahnung ob die entsprechenden Statistiken korrekt sind).
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Frauem studieren unter anderem auch andere Fächer als Männer...

Wo sich die Einstellung ausschließlich nach "objektiven" Kriterien richtet, wie im öffentlichen Dienst, sind Frauen teileise überrepräsentiert. Seit sie die Hälfte der Examensjahrgänge stellen, werden zum Beispiel mehr Frauen als Männer in die Justiz übernommen, weil sie die besseren Noten erreichen.

Soweit Frauen in derselben Position weniger verdienen als Männer, liegt das am höheren Ausfallrisiko durch Schwangerschaft oder an geringerer Berufserfahrung - natürlich immer im Durchschnitt.
 

TheFreeman

Geheimer Meister
20. Juni 2003
424
Das mit den typischen Frauen- und Männerstudiengängen stimmt absolut. Wir haben hier in Koblenz beim Grundschullehramt mindestens 80% Frauen...und wenn du ins Audimax gehst zur Informatikvorlesung sitzen unter 200 Jungs vielleicht 3 oder 4 Mädels...


Den Männerübeschuss an den Hauptschulen kann man sicherlich dadurch erklären, dass die meisten handwerklichen Berufe nach wie vor Männerberufe sind. Siehe Maurer, Schreiner, Gärtner etc...


Eine Benachteiligung haben wir nach wie vor zumindest im Denken, was sicherlich hauptsächlich mit dem unterschiedlichen Körperbau der Geschlechter zu tun hat. Außerdem funktionieren unsere Gehirne ganz unterschiedlich und setzen andere Prioritäten/ haben unterschiedliche Stärken und Schwächen.


Gruß,
Freeman
 
B

Booth

Gast
Ein_Liberaler schrieb:
am höheren Ausfallrisiko durch Schwangerschaft
Dieses "Ausfallrisiko" hab ich noch nie begriffen. Die Dauer von Bekanntwerden der Schwangerschaft bis zum Ausfall ist meist deutlich länger, als die üblichen Kündigungsfristen.

Ist doch unerheblich, ob ein Mitarbeiter ausfällt, weil er wechselt, oder weil eine Vater-/Mutterschaft eine Pause erfordert. Gerade diese Flexibilität wünsche sich doch angeblich die Arbeitgeber so sehr.

gruß
Booth
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Der Wechsel zur Konkurrenz ist in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage wohl nicht so die Gefahr. Und nach zwei Jahren wieder einstellen muß man auch niemanden, der gekündigt hat, wohl aber nach dem Mutterschaftsurlaub, während man in der Zwischenzeit zusehen konnte, wie die Lücke zu schließen war.

Und dann sind da noch Arbeitsplätze, die für Schwangere ungeeignet sind - da heißt es, eine andere Stelle finden, oder die werdende Mutter so bezahlen. (Es hat sogar einmal einen Fall gegeben, wo sich eine Schwangere auf einen Arbeitsplatz beworben hat, eingestellt wurde, den Arbeitgeber über ihre Schwangerschaft aufklärte und ein halbes Jahr für's Nichtstun bezahlt werden mußte.) Die Tochter eines Bekannten, Biologin, hatte größte Schwierigkeiten, ihre Assistentenstelle zu bekommen, weil sie da mit Strahlungsquellen umgehen mußte. Wenn sie mitten im Forschungsprojekt schwanger geworden wäre, wäre es äußerst schwer gewesen, sie zu ersetzen.
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
maik79 schrieb:
Zum Beispiel, dass die Arbeitslosenquoten bei Frauen niedriger sind als bei Männern. Männer haben ein Untergewicht an Gymnasien und ein Übergewicht an Hauptschulen. Mittlerweile ist wohl auch die Mehrzahl der Studierenden Frauen, was ich gut finde. Andererseits frage ich mich schon, wenn ich in irgendwelchen Ämtern oder Banken bin, da arbeiten teilweise 100% Frauen, in den Schulen auch die Mehrheit Frauen, usw.

Falls dich das Thema eingehender interessiert:

http://www.destatis.de/allg/d/veroe/d_blickpktfrauen.htm


Leider sehe ich bei dem Lohnvergleich keine gleichen Bedingungen:
http://www.destatis.de/indicators/d/lrver04ad.htm
http://www.destatis.de/indicators/d/lrver06ad.htm

ich sehe in vielen Lebenslagen nicht die gleichen Bedingungen für Frauen und Männer. Aber da ist auch sicher viel subjektives dabei.
(wie übrigens deine Wahrnehmung mit den Ämtern und Banken, bei denen 100 % Frauen arbeiten)
Kannst ja bei dem ersten Link mal reinlesen, da steht ne Menge drin.

Namaste
Lilly
 

the_midget

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juni 2004
1.437
Hier ein Spiegel Artikel der das Thema insofern anreisst, als das eine Studie
, die sich unter anderem mit den unterschiedlichen Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie Zukunftserwartungen bei jungen Männern und Frauen beschäftigt darauf hindeutet, dass junge Frauen weit optimistischer und selbstsicherer in die Zukunft blicken als junge Männer.

Zumindest in der Selbstwahrnehmung scheinen demzufolge junge Männer heutzutage benachteiligt zu sein.

Würde mich gern mehr zu dem Thema auslassen, hab nur gerade keine Zeit.


gruß

midget
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
In den USA gibt es Menschen, die davon ausgehen, daß Jungen in der Schule (mit allen nachteiligen Folgen für ihr ganzes Leben) systematisch, wenn auch vielleicht teils unabsichtlich, benachteiligt würden. Es würde typisch mädchenhaftes (braves) Verhalten von ihnen gefordert, auf ihre Bedürfnisse werde nicht eingegangen. Unter anderem (und das erscheint mir nicht völlig unsinnig) wird gefragt, wie man denn Jungs zum Lesen ermuntern wolle, wenn Abenteuergeschichten geächtet würden und man ihnen stattdessen nur Bücher mit taffen Mädels, die die Jungs in die Tasche stecken, oder sonstige zeitgeistkonforme Literatur mit Moral zu lesen gibt.

Die Folge seien die Mädchen mit Spitzennoten, die im späteren Leben von den mittelmäßig benoteten Jungen überholt würden*, während die untere Leistungshälfte der Jungen zu Schul- und Lebensversagern gemacht würde.

*Vor einiger Zeit drehte sich in der FAZ eine Diskussion um Juristinnen, die durchschnittlich bessere Noten erreichen als ihre männlichen Kollegen, im Beruf aber (außer im Staatsdienst) nicht in die Spitzenpositionen gelangen.

Angeblich gibt es ja unter den Männern mehr Genies, aber auch mehr Debile als unter den Frauen, ihre Glockenkurve soll flacher verlaufen.

Abschließend muß ich sagen, daß meiner Ansicht nach diese Kurven wenig zu sagen haben. Schließlich stellt man nicht die Frau, den Mann, alle Frauen, alle Männer, die Durchschnittsfrau oder den Durchschnittsmann ein, sondern eine oder einen bestimmten.
 

maik79

Großmeister
6. November 2005
79
sillylilly, das problem ist, dass es kein Im Blickpunkt: Männer in Deutschland 2006 gibt, obwohl es wirklich notwendig wäre, wie du an in meinem link nachlesen kannst. hauptsächlich ist das problem, ein bildungsproblem bei jungen, wobei ich liberalem zustimme. ich sehe es als problem, dass dem keine frau zustimmt, sondern immer irgendwas anderes kommt. das frauen in der schule besser sind, aber im berufsleben in wirklich schweren jobs unterrepräsentiert sind, muss kein zeichen von benachteiligung sein, ist eh schwer vorstellbar, dass es sich irgendeine firma leisten kann gute mitarbeiter zu benachteiligen. einfache quervergleiche in verschiedenen berufen sind mir auch zu einfach. aber wie gesagt, wahrscheinlich sind frauen in vielen bereichen wirklich benachteiligt, aber das kann auch nicht dazu führen, das nun männer gerade im schlüsselbereich bildung benachteiligt werden. da hat keiner was von.
 

Helika

Geheimer Meister
3. Juni 2005
129
@maik79:

Ich habe kurze Zeit für das Ada-Lovelace-Projekt als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet, als ich noch studiert habe. Und daher zu der angeblichen Benachteiligung der Jungs folgendes zu sagen:

Speziell für Mathematik und Naturwissenschaften ist nachgewiesen (hab die Unterlage leider nicht in digitaler sondern nur altmodischer materieller Form), dass Mädchen hier ganz klar benachteiligt sind. Sowohl die Lehrbücher, als auch die Unterrichtsformen sind hier ganz klar auf Jungs zugeschnitten, was die unterschiedliche Denkweisen angeht (Jungs probieren drauf los, Mädchen grübeln erst über dem Problem, mit dem Ergebnis, dass sich Jungs unabsichtlich in den Vordergrund drängen bei Problemlösungen im theoretischen und praktischen Bereich, was Versuche usw. angeht). Die Daten stammen aus der Zeit vor 1999, allerdings habe ich selbst kurze Zeit im Lehrbereich gearbeitet und konnte daher auch die 'neueren' Lehrbücher und den Unterricht beurteilen. Und da hat sich kaum etwas geändert.

Zu 'zuviel Frauen in Lehrberufen': Selbst wenn eine Lehrerin in besagten Bereichen unterrichtet, so werden doch unbewusst Jungs bevorzugt, was Wortmeldungen und Aufrufen angeht, so dass diese auch mündlich bessere Noten sammeln können.

Wenn hier Mädchen bessere Noten schreiben, liegt dies wohl ganz einfach daran, dass sie mit mehr ernst ans Lernen gehen oder sich einfach bessere Lerntechniken aneignen. Vielleicht auch verstärkt mit ihren Freundinnen lernen.

Der Unterricht selbst jedenfalls bevorzugt die Mädchen sicherlich nicht.


Was die Sache mit dem ungleichen Lohn angeht:
Es wird ja geradezu so getan, als wäre Schwangerschaft eine Krankheit, mit der nur Kosten verbunden sind. Dabei stellen die Kinder sowohl die Arbeitskräft von Morgen, als auch die Rentenzahler. Von daher finde ich es sozial ungerecht, Frauen hier proforma zu benachteiligen. Es gibt sicher auch Frauen, die gerne hätten, dass ihr Mann eine Kinderauszeit nimmt. Was gesellschaftlich kaum akzeptiert wird. HIER sind Männer also in der Tat benachteiligt ;)

Und ja, Frauen sind in Spitzenjobs unterrepräsentiert und ja, das liegt nach wie vor daran, dass vor allem Frauen irgendwann eine Entscheidung treffen müssen: Kinder oder Karriere und dann doch meist die Karriere auf der Strecke bleibt. Sicherlich gibt es hier noch Änderungen, aber eine Gleichberechtigung ist in meinen Augen noch nicht ganz erreicht und eine Benachteiligung von Männern allgemein sicherlich auch nicht.


Und was dein Eindruck angeht, dass auf Ämtern und in Banken fast nur Frauen arbeiten: Könnte das ganz einfach daran liegen, dass die Frauen sich mit den Schalterjobs begnügen müssen, während die Herren schon in höhrere Stellen aufgestiegen sind, wo sie einfach nicht mehr diesem Publikumsverkehr ausgesetzt sind? Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken ;)
 

somebody

Illuminat
Teammitglied
22. Februar 2005
2.047
Spiegel schrieb:
Frauen werden nicht gleich behandelt wie Männer, also sollen sie weniger Einkommensteuer zahlen: Das fordert ein weibliches Trio aus Wirtschaft und Politik. Eine solche Reform würde die Gehaltsunterschiede ausgleichen - und fördere damit Frauen auf dem Arbeitsmarkt...
hier gehts weiter...


:O_O: :?
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Helika schrieb:
Der Unterricht selbst jedenfalls bevorzugt die Mädchen sicherlich nicht.

Die Kritik will eigentlich darauf hinaus, daß das ganze Konzept der Schule Mädchen bevorzugt und dadurch die eventuelle Bevorzugung von Jungen im Unterricht überkompensiert wird.

Und mein Beispiel war ja das Lesen...

Es wird ja geradezu so getan, als wäre Schwangerschaft eine Krankheit, mit der nur Kosten verbunden sind. Dabei stellen die Kinder sowohl die Arbeitskräft von Morgen, als auch die Rentenzahler.

Davon hat der Arbeitgeber aber nur sehr indirekt etwas, und deshalb will er die Kosten nicht tragen. Bei Sklavenhaltern war das noch anders...

Und ja, Frauen sind in Spitzenjobs unterrepräsentiert und ja, das liegt nach wie vor daran, dass vor allem Frauen irgendwann eine Entscheidung treffen müssen: Kinder oder Karriere und dann doch meist die Karriere auf der Strecke bleibt.

So ist es. Nur - das ist kein hartes Müssen. Die Frauen, die tatsächlich Karriere machen (die wenigsten Männer und Frauen machen großartig Karriere), können das mit Nachwuchs verbinden.

Sicherlich gibt es hier noch Änderungen, aber eine Gleichberechtigung ist in meinen Augen noch nicht ganz erreicht und eine Benachteiligung von Männern allgemein sicherlich auch nicht.

Ich sehe das mit den Rechten ziemlich eng. Nur weil in der Gesellschaft weiter ein gewisser Druck auf Frauen ausgeübt wird, bei der Karriere Abstriche zu machen, haben sie nicht weniger Rechte. Sie sind auch nicht automatisch benachteiligt. Unter anderem beruht der niedrigere Durchschnittslohn von Frauen auch darauf, daß sie mit weniger zufrieden sind - einzelne Frauen, die unabhängig von einer Familie umziehen, Überstunden machen und hart um ihren Lohn verhandeln, stehen wahrscheinlich gar nicht schlechter da als ihre männlichen Kollegen.

Wenn Frauen sich in eine Rolle als Zweitverdiener, der eher Abstriche macht als der pater familias, einfügen, dann halte ich das nicht für eine Benachteiligung; wenn Unterricht so gestaltet wird, daß ein Geschlecht bessere Abschlüsse erreicht, schon eher.

Könnte das ganz einfach daran liegen, dass die Frauen sich mit den Schalterjobs begnügen müssen, während die Herren schon in höhrere Stellen aufgestiegen sind, wo sie einfach nicht mehr diesem Publikumsverkehr ausgesetzt sind?

Untere Jagdbehörde: Rein männlich. Paßabteilung, Finanzamt: Gemischt. Auskunft: Nur Frauen.
 

Wolters

Geselle
3. Juli 2007
8
Ich liebe Statistiken, sie lassen mich an Wunder glauben.

Na denn, die Statistik mir der Bezahlung ist ja allgemein bekannt. Und um nicht völlig in den Sozialdarwinismus abzugleiten, sage ich, daß Frauenarbeit bei einer Umfrage sicher eindeutig mit Hausarbeit (kochen, putzen usw) gleichgestellt würde.

Dennoch:

welchem Schluß dient die These, Frauen seien unterprivilegiert? Und wer macht sich diese zu Nutze? Ich bin es leid, diese Themen von WASG (neuerdings LINKE) aus Brot geschmiert zu bekommen. Von dem, was die CDU unter Gleichberechtigung versteht, möchte ich aber auch nix wissen.

Bei jeder Statistik frage ich mich als erstes: welches Ziel verfolgt derjenige, der diese Statistik in die RUnde wirft?

Statistiken dienen und als Basis für allerlei, und oft als Basis für Manipulation - weil wir Zahlen gerne folgen, schließlich lügen se ja nie...

Will sagen: mein Gefühl sagt mir, daß abseits jeglicher Statistiken die Frauen nach wie vor nicht gleichberechtigt sind, auch, wenn die Arbeitsolenstatistik was anderes sagt.
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Gleichberechtigung kann sich nur auf Gleichheit vor dem Gesetz beziehen - und die ist hergestellt. Gewisse kulturell bedingte Ungleichheiten haben nichts mit dem Recht zu tun.
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
Um es kurz zu machen: Frauen müssen sich nicht für den niedrigen Lohn verkaufen.

Gruß
Holo
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Frauen haben die Möglichkeit, einen ebenso hohen Lohn auszuhandeln wie Männer. Aber die meisten tun es nicht.

(Und daß sie es nicht tun, schmälert widerum die Chancen derer, die es gern täten.)
 

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