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"Wahlen dürfen nicht im Osten entschieden werden"

Nightmare

Geheimer Meister
14. Mai 2002
216
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,369209,00.html

Der gute Mann leidet m.E. an Realitätsverlust.
Wenn er wirklich der Meinung ist Bayern wäre so
klug wie kein anderes Bundelland warum lebt er dann
noch dort? Er senkt doch den Durchschnitt

Nein mal im Ernst: Die CDU/CSU hat doch nur Angst
ihren Status als Volkspartei im Osten an die PDS zu
verlieren. Komischerweise scheint man an der
Bayerischen Spitze nicht so klug zu sein wie seine
Schüler sonst würde man wissen, dass man SO
keine Stimmen sammeln kann.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
So dumm ist das nicht: Solcherei Gepolter bringt womöglich im Westen durchaus Stimmen und im Osten wählen die "Frustrierten" ohnehin die neue Linkspartei, was die SPD sicher härter trifft, als die CDU.
 

rai69

Geheimer Meister
15. Januar 2004
164
hallo,

außerdem habe doch die d-mark-geilen ossis sogar den kohl noch zweimal zum wahlsieg verholfen.

etwas mehr dankbarkeit hätte ich mir schon gewünscht...
...tststs, der stoiber (oi - der name sieht zwar aus als hätten dummglatzen mal wieder aus dem eu ein oi gemacht, aber steuber würde wohl auch zu sehr nach steuer aussehen *maldummfreivormichhinassoziier*)


gruß

rai69
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
@rai69

etwas mehr dankbarkeit hätte ich mir schon gewünscht...


Dankbarkeit ist wohl eher ironisch gemeint. Vielleicht würde das Wort "Klugheit" eher passen.

Es kann doch wirklich nicht angehen, daß die Menschen in Ostdeutschland gerade die Partei (bzw. Teile dieser Partei) wählen, welche sie Jahrzehntelang unterdrückt, bespitzelt usw hat!

Gerade im Osten sollte man doch wissen, was dabei rauskommt, wen Sozialisten an der Macht sind.

DAS verstehe ich nicht.

Das ist ja wie eine Frau, die zu Ihrem Ehemann zurückrennt. Er hat sie zwar geschlagen und vergewaltigt. Aber eigentlich ist er ja ein netter...


ws.
 

Ismael

Erhabener auserwählter Ritter
1. Januar 2004
1.118
Winston_Smith schrieb:
@rai69

etwas mehr dankbarkeit hätte ich mir schon gewünscht...


Dankbarkeit ist wohl eher ironisch gemeint. Vielleicht würde das Wort "Klugheit" eher passen.

Es kann doch wirklich nicht angehen, daß die Menschen in Ostdeutschland gerade die Partei (bzw. Teile dieser Partei) wählen, welche sie Jahrzehntelang unterdrückt, bespitzelt usw hat!

Gerade im Osten sollte man doch wissen, was dabei rauskommt, wen Sozialisten an der Macht sind.

DAS verstehe ich nicht.

Das ist ja wie eine Frau, die zu Ihrem Ehemann zurückrennt. Er hat sie zwar geschlagen und vergewaltigt. Aber eigentlich ist er ja ein netter...


ws.


evtl weil sie gemerkt haben das es eh egal ist wer regiert....
und sie sowohl von der cdu (wozu haben die eigentlich n c im parteinamen)
oder der spd enttäsucht sind

die pds ist aber dort schon länger eine starke (im sinne von % ) partei
so unüblich ist es doch nicht das die pds wählen...auf jeden fall nix neues
 

vonderOder

Auserwählter Meister der Neun
24. November 2004
934
Winston_Smith schrieb:
Es kann doch wirklich nicht angehen, daß die Menschen in Ostdeutschland gerade die Partei (bzw. Teile dieser Partei) wählen, welche sie Jahrzehntelang unterdrückt, bespitzelt usw hat!
Gerade im Osten sollte man doch wissen, was dabei rauskommt, wen Sozialisten an der Macht sind.

vor nicht allzu langer zeit hieß es noch "der Osten wählt RECHTS".
nun haben einige wohl angst das der osten links wählt. warum das geschreie, will man den leuten ein schlechtes gewissen einreden?
ich glaube das die meisten im Osten das wählen von dem sie sich eine verbesserung ihrer situation erhoffen.
das machen die doch im Westen auch so.
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
etwas mehr dankbarkeit hätte ich mir schon gewünscht...

Naja, da koennt ihr 40JahreLaengerKapitalsmusGeniesser euch ja nich beklagen. Es stimmt schon das viele Ossis von CocaCola und Hitschler Kaugummie im Ex-HO Laden geblendet wurden, aber denkt mal bitte an eure Immobilienhaie die sogenannte Werbegebiete erschlossen und daraufhin viele Laeden in kleinen Staedten ausbluten liessen. Was wollt ihr eigentlich von einem Volk in dem keiner Hungern musste und alle die Arbeiten wollten, auch konnten. Zudem muss ich sagen das man im Osten noch gemeinschaftlicher lebte als im Erfolgsorientierten Westen. Das das ganze System im Osten nicht Wirtschaftlich war und das Menschen der Freiheit beraubt wurden war natuerlich eine Schattenseite...und Kohl hat auch kraeftig Wende Wahlkampf gemacht. Ich glaube die "Ossis" wollten ueber Nacht einfach das nachholen was sie an Luxus in 50 Jahren nicht hatten.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
Gerade im Osten sollte man doch wissen, was dabei rauskommt, wen Sozialisten an der Macht sind.

gerade im osten, auch nach wie vor im westen gerne "zone" genannt bzw. dazu gemacht, machen die menschen seit 15 jahren die erfahrung, was dabei rauskommt wenn die kapitalisten an der macht sind. ruckzuck-ausverkauf durch treuhand & co, hohe arbeitslosigkeit, verödung der infrastruktur und zurück bleibt doch nur wieder der "blöde" zonenossi.
 

Technoir

Meister vom Königlichen Gewölbe
29. April 2002
1.452
@rai69

Zitat:
etwas mehr dankbarkeit hätte ich mir schon gewünscht...



Dankbarkeit ist wohl eher ironisch gemeint. Vielleicht würde das Wort "Klugheit" eher passen.

Es kann doch wirklich nicht angehen, daß die Menschen in Ostdeutschland gerade die Partei (bzw. Teile dieser Partei) wählen, welche sie Jahrzehntelang unterdrückt, bespitzelt usw hat!

Gerade im Osten sollte man doch wissen, was dabei rauskommt, wen Sozialisten an der Macht sind.

DAS verstehe ich nicht.

Das ist ja wie eine Frau, die zu Ihrem Ehemann zurückrennt. Er hat sie zwar geschlagen und vergewaltigt. Aber eigentlich ist er ja ein netter...


ws.

Schön gesagt, Winston.

Darüber hinaus scheinen "die Ossis" völlig vergessen zu haben, daß Oscar seinerzeit strikt gegen eine Widervereinigung war.
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
gerade im osten, auch nach wie vor im westen gerne "zone" genannt bzw. dazu gemacht, machen die menschen seit 15 jahren die erfahrung, was dabei rauskommt wenn die kapitalisten an der macht sind. ruckzuck-ausverkauf durch treuhand & co, hohe arbeitslosigkeit, verödung der infrastruktur und zurück bleibt doch nur wieder der "blöde" zonenossi.

richtig. und weil es in der ddr alles so viel besser war, man seine meinung sagen durfte, nicht bespitzelt wurde, nicht im stasi-folterkeller gelandet ist, man frei reisen durfte usw, haben sich einige "ossis" auch entschlossen, die ddr zu stürzen.

das waren doch bestimmt alles agenten aus dem kapitalistischen ausland, oder? oder sind "die ossis" nur auf die westpropaganda herreingefallen? dann waren sie wirklich dumm....

samhain, dein posting klingt sehr nach dem "schwarzen kanal" mit suddel-ede...


ws
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
stinknormales wahlkampfgeplänkel. schnell mal einen satz aus dem zusammenhang gerissen, am besten erst wochen später, und kräftig auf die tränendrüse drücken.

seit einem halben jahrhundert wird bayern wegen der csu-lastigkeit madig gemacht.

p.s.: viel mehr sorgen sollte sich deutschland darum machen, dass solch presse-gepushte propaganda x-mal mehr auswirkungen auf das wahlergebnis haben wird als das beste programm, das schröder oder merkel jemals präsentieren werden .... deutschland - die bild-nation ....
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Auch nach vierzig Jahren Gehirnwäsche und Gleichschaltung wählen noch genau die zwanzig bis dreißig Prozent PDS, die schon '45 in Berlin kommunistisch gewählt haben - man lese nach bei Leonhard. Enttäuschte Überzeugungskommunisten, die gingen, wurden durch Systemgewinnler ersetzt, mehr ist nicht passiert. Siebzig bis achtzig Prozent sind weiterhin keine Kommunisten. Wo die PDS regiert, tut sie das dank einer SPD, die die "Zwangs"-Vereinigung entweder vergessen hat oder damit nicht gar so unzufrieden war.

paul20dd schrieb:
aber denkt mal bitte an eure Immobilienhaie die sogenannte Werbegebiete erschlossen und daraufhin viele Laeden in kleinen Staedten ausbluten liessen.

:lol: Welche kleinen Läden? HOs und Landwarenhäuser, das waren doch auch nur Filialen wie unsere heutigen Supermärkte, nur praktisch ohne Waren.

Was wollt ihr eigentlich von einem Volk in dem keiner Hungern musste und alle die Arbeiten wollten, auch konnten.

Heute muß auch keiner hungern, und der Arbeitslose führt materiell ein angenehmeres Leben als damals der Arbeiter.

Zudem muss ich sagen das man im Osten noch gemeinschaftlicher lebte als im Erfolgsorientierten Westen.

Einer bespitzelte den anderen, keinem war zu trauen. In jede nicht vom Staat organisierte Gemeinschaft, sagen wir mal einen Kirchenchor, wurden systematisch Spitzel eingeschleust.

Das das ganze System im Osten nicht Wirtschaftlich war und das Menschen der Freiheit beraubt wurden war natuerlich eine Schattenseite...

Wie jedes Gute auch ein paar Nachteile hat? Aber schlimm war das ja nicht wirklich, daß man ein paar Problenme bekam, wenn man von Thüringen nach Bayern ziehen wollte, wie? Was will man auch in Bayern.

samhain schrieb:
gerade im osten, auch nach wie vor im westen gerne "zone" genannt bzw. dazu gemacht, machen die menschen seit 15 jahren die erfahrung, was dabei rauskommt wenn die kapitalisten an der macht sind. ruckzuck-ausverkauf durch treuhand & co, hohe arbeitslosigkeit, verödung der infrastruktur und zurück bleibt doch nur wieder der "blöde" zonenossi.

Die Erfahrung sieht so aus: Endlich ein richtiges Auto, Auslandsreisen, gute Lebensmittel im Supermarkt, freundliche Bedienung im Restaurant*, die Polizei als Freund und Helfer statt als Machtmittel, unabhängige Gerichte, Meinungsfreiheit, Studium für jeden, der sein Abitur schafft**, endlich gute Krankenversorgung usw.

Verödung der Infrastruktur? :lol: :lol: Die "Zone", wie Du so schön sagst, hat heute bessere Autobahnen, Telefonleitungen und teils Krankenhäuser als der Westen. Die Menge der Geschäfte vor und nach der Wende läßt sich gar nicht vergleichen. Vor der Wende war es nicht möglich, in der Kreisstadt mitten im Juli ein lächerliches Eis zu kaufen...

* Vor der Wende stand im Eingangsbereich ein Schild: "Halt! Das Personal wird Ihnen einen Platz zuweisen." Das ging dann folgendermaßen, in der Bastei in der Sächsischen Schweiz. Wir waren die einzigen Gäste und wollten gern am Panorammafenster sitzen. "Entschuldigen Sie, dürften wir uns vielleicht ans Fenster setzen?"-"Nein, da hin!" "Da" war der Tisch neben der Küchentür, da hatte das Personal nicht so weite Wege. Oder in Berlin: "Entschuldigen Sie, dürften wir wohl einen Stuhl vom Nachbartisch dazunehmen, wir sind einer zuviel."-"Nein."

**Vor der Wende z.B. nicht für Kinder von Pfarrern und anderen politisch unzuverlässigen Gestalten.
 

Technoir

Meister vom Königlichen Gewölbe
29. April 2002
1.452
stinknormales wahlkampfgeplänkel. schnell mal einen satz aus dem zusammenhang gerissen, am besten erst wochen später, und kräftig auf die tränendrüse drücken.

seit einem halben jahrhundert wird bayern wegen der csu-lastigkeit madig gemacht.

Jepp, obwohl es dafür keinen vernünftigen Grund gibt, eher im Gegenteil.
Bayern ist von den deutschen Länern mit Abstand am Besten aufgestellt...besonders was die Wirtschaftskraft und Innovationen angeht.

von daher kann Stoibers Politik soooo verkehrt ja nicht sein.
Wenn ich mir dagegen anschaue was die SPD in all den Jahrzehnten aus NRW gemacht hat...
 

paul20dd

Geheimer Meister
30. April 2002
442
Ein_Liberaler schrieb:
:lol: Welche kleinen Läden? HOs und Landwarenhäuser, das waren doch auch nur Filialen wie unsere heutigen Supermärkte, nur praktisch ohne Waren.

Nur ohne Coke&co
Heute muß auch keiner hungern, und der Arbeitslose führt materiell ein angenehmeres Leben als damals der Arbeiter.


angenehmer, ich nenne es luxurioeser

Einer bespitzelte den anderen, keinem war zu trauen. In jede nicht vom Staat organisierte Gemeinschaft, sagen wir mal einen Kirchenchor, wurden systematisch Spitzel eingeschleust.

So ein quatsch. Die Stasi gab es und das wussten die meisten und man machte sich schon Gedanken ueber diverse Nachbarn. Aber das man keinem Trauen konnte stimmt nicht. Das klingt ja so als wuerden alle DDR Buerger unter permanenter Angst gelebt haben. QUATSCH. Was ich meine sind zum Beispiel Haus Zusammenkuenfte um im Garten zu Grillen und das nicht unter ner roten Fahne. Wo gibbs das noch ?

Wie jedes Gute auch ein paar Nachteile hat? Aber schlimm war das ja nicht wirklich, daß man ein paar Problenme bekam, wenn man von Thüringen nach Bayern ziehen wollte, wie? Was will man auch in Bayern.

Ich habe bereits geschrieben das sie ihrer Freiheit beraubt wurden...


Die Erfahrung sieht so aus: Endlich ein richtiges Auto, Auslandsreisen, gute Lebensmittel im Supermarkt, freundliche Bedienung im Restaurant*, die Polizei als Freund und Helfer statt als Machtmittel, unabhängige Gerichte, Meinungsfreiheit, Studium für jeden, der sein Abitur schafft**, endlich gute Krankenversorgung usw.

Endlich Kredite ohne Ende, Schulden machen, kaufen kaufen kaufen...
Nervige Verkaeuferinnen die einen alle 2 Minuten anmachen was man moechte...

Es gab eine gute und Intakte Krankenversorgung in der DDR.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
@technoir: Schon mal was von Strukturwandel gehört? In all den Jahrzehnten waren sich die Bayern schließlich gut genug Gelder aus dem Länderfinanzausgleich einzustreichen. Als in NRW noch KOhle gefördert und Stahl produziert wurde, hat ganz Deutschland davon profitiert. Bayern wäre ohne NRW heute nicht das Bayern, das sich immer meilenweit aus dem Fenster lehnt. Jetzt braucht halt NRW mal ein bischen Unterstützung. Ich meine Geld und nicht kluge Sprüche und tolle Ratschläge. Wie die CDU das Problem des Trukturwandels ändern will, kann sie uns ja in den nächsten Jahren präsentieren. Oder sie wird, wie ich vermute, einfach wieder abgewählt, weil sie auch kein Allheilmittel gegen dieses Problem besitzen.
 

vonderOder

Auserwählter Meister der Neun
24. November 2004
934
Neckermann, Quelle und all die anderen die schon damals so schöne bunte kataloge unters bundesdeutsche volk, vergaßen nur hineinzuschreiben welche waren von den doch so faulen ostdeutschen hergestellt wurden. DDR ist weg, heute kommen die möbel und andere sachen aus polen, tschechei, slowakei, ungarn usw.
reisen kann ich nur wenn ich knete habe und auch all die vielen schönen dinge kaufen. was hat sich da am nase plattdrücken an diversen schaufenstern geändert. diese vorrechnerei die kotzt einen langsam an.
hat doch auch eigentlich nix mit dem thema zu tun.
Herr Stoibers meinung nach sich die Bürger im Osten Deutschlands zu bblöd dazu die richtige partei zu wählen. er hat sein wahres denken über die brüder und schwestern im osten kundgetan, genau so wie es der Schönbohm tat. sind ja noch ein paar tage zeit bis zur wahl, mal sehen was die Damen und Herren Politiker noch alles so vom Leder lassen.
diese beiden bzw. die parteien die sie vertreten bekommen meine stimme nicht.
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
Herr Stoibers meinung nach sich die Bürger im Osten Deutschlands zu bblöd dazu die richtige partei zu wählen.

Selbstzitat:
Das ist ja wie eine Frau, die zu Ihrem Ehemann zurückrennt. Er hat sie zwar geschlagen und vergewaltigt. Aber eigentlich ist er ja ein netter...

Also wenn DAS nicht blöde ist....

Das ist so, als wenn nach dem IIWK 30% wieder die NSDAP gewählt hätten...
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
technoir schrieb:
Jepp, obwohl es dafür keinen vernünftigen Grund gibt, eher im Gegenteil.
Bayern ist von den deutschen Länern mit Abstand am Besten aufgestellt...besonders was die Wirtschaftskraft und Innovationen angeht.

eben.. und immer dieses argument, bayern hätte früher auch am tropf gehängt.. das ist erstens jahrzehnte her, und zweitens haben wir auch was aus dem tropf gemacht, ganz im gegensatz zum osten..
und keiner sagt was, wenn jetzt nrw subventionen bekommt, aber wenn ich mir den osten anschau (ich war ende juli in gera, zwickau, dresden und chemnitz), frage ich mich schon, was die da die letzten 15 jahre gemacht haben
sicher, ich weiß, jetzt kommen die sprüche à la verwöhnter bayernabiturient kann leicht reden, aber wenn die sache objektiv betrachtet wird, dann weiß ich nicht, was ich anderes sagen soll...
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
wirklich vergeleichen kann man das aber nicht... bayern, das sich mit subventionen aus dem länderausgleich an eine gute position gearbeitet hat und den osten der republik....

es gab andere probleme zu einer anderen zeit in anderem ausmaß ... und ich unterstelle jetzt auch mal, dass die bereitschaft zum betrug zu lasten der allgemeinheit noch nicht so ausgeprägt war.

was gerade zu beginn der wiedervereinigung im osten lief war ja stellenweise bizarr ( ganze lpgs für nen appel und ein ei und das dann nur um die grundstücke zu verscherbeln damit dann wiederum kommunen industriegebiete ausweisen konnten, die dann nicht von industrieansiedlungen überströmt wurden ) ... es hat doch jeder mitgenommen was nur mizunehmen war ....

und man hat es den leuten auch ziemlich leicht gemacht alles mizunehmen was nicht niet und nagelfest war...
 

Simple Man

Kanonenbootdiplomat
Teammitglied
4. November 2004
3.945
rai69 schrieb:
außerdem habe doch die d-mark-geilen ossis

Nett, dieses "Alle-über-einen-Kamm-scheren". :roll:

rai69 schrieb:
etwas mehr dankbarkeit hätte ich mir schon gewünscht

Dankbarkeit in welcher Form?
Etwa in der, dass die Leute nicht selber bestimmen dürfen was sie wählen?
Die Linkspartei ist eine demokratisch legitimierte Partei. Also kann/darf sie gewählt. Punkt. Aus. Ende.

captainfuture schrieb:
stinknormales wahlkampfgeplänkel. schnell mal einen satz aus dem zusammenhang gerissen, am besten erst wochen später, und kräftig auf die tränendrüse drücken.

Is das so? So weit mit bekannt ist, hat Herr S. aus B. seine Aussage letzte Woche Donnerstag getätigt und gestern wiederholt.

Ein Liberaler schrieb:
Einer bespitzelte den anderen, keinem war zu trauen

Ein bischen verallgemeinernd, findest du nicht?

Ein Liberaler schrieb:
Die "Zone", wie Du so schön sagst, hat heute bessere Autobahnen, Telefonleitungen und teils Krankenhäuser als der Westen.

Die Autobahnen mögen besser geworden sein, die Innenstädte sind es, meiner Erfahrung nach, nicht. Das sieht im Westen Deutschlands aber auch nicht wirklich besser aus. Und was die Krankenhäuser angeht: In meiner Region werden immer mehr Krankenhäuser geschlossen und auf zentrale Orte gelegt. Und wenn es sich da nicht rentiert, werden einzelne Stationen schon mal ein paar Wochen dicht gemacht.

Technoir schrieb:
von daher kann Stoibers Politik soooo verkehrt ja nicht sein.

Man hatte ja auch andere Voraussetzungen in Bayern. (Zudem glaube ich nicht, dass das "Stoibers" Politik ist.)


So und hier mal meine Meinung zu dem Thema:
1) Frau Merkel (die ja bekanntlich aus dem Osten kommt) wird sich vor Freude nass gemacht haben ... wenn sie nicht zu frustriert war. :wink:
2) Der Herr Stoiber ist ja wohl der beste Wahlkampfhelfer, den sich die SPD wünschen kann.
3) Herrn Stoibers Aussagen waren, wenn sie denn so getätigt wurden, verallgemeinernd, beleidigend und unsachlich. Ehrlich gesagt habe ich von dem Mann noch nie viel gehalten, aber was er da wieder abgeliefert hat, war ... vollkommen bescheuert.
Die Stimme jedes wahlberechtigten Deutschen zählt prinzipiell gleich, ob er aus dem Osten oder aus dem Westen kommt, ob er "klug" ist oder "dumm", ob PDS/WASG-Wähler oder CDU-Wähler, ob er frustriert ist oder ihm die Sonne aus dem Arsch scheint. Da kann sich Herr Stoiber auf den Kopf stellen.
 

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