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US wahl - jetzt schon probleme...

Er4z3r

Vollkommener Meister
23. Mai 2003
551
Das ist ja das absolute Chaos...
Vielleicht sollten sie das Wahlsystem der Afghanen übernehmen, das ist wahrscheinlich sicherer als das momentane... :lol:
Aber vor allem das hier:
"Wenn wir die Stimmen in Detroit nicht unterdrücken, werden wir es bei dieser Wahl schwer haben." Detroits Bevölkerung ist zu 80 Prozent schwarz.
halte ich für sehr bedenklich... :roll:
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Passt irgendwo dazu
http://www.boomchicago.nl/images/Voting_Machine.mov
:roll:
Und da die Apparate (außer in Nevada) keinen Papierausdruck bereitstellen, ist das Nachzählen per Hand unmöglich - oder, wie etwa in Florida, sogar gesetzlich verboten.
Finde ich ja besonders drollig.

Die Demokraten haben 10.000 Juristen angeheuert, als Wahlbeobachter oder "SWAT-Teams", die bei Problemen sofort an Ort und Stelle sein könnten. Auch die Republikaner vermelden stolz, sie hätten zur Wahl jetzt schon die größte juristische "Operation" in ihrer Geschichte in Stellung gebracht.
?? :illu:
Ist das jetzt ne Wahl oder ein Prozeß?
 

Ismael

Erhabener auserwählter Ritter
1. Januar 2004
1.118
wer jetzt noch glaubt gwb wird verlieren....

also gehen wir weiter geschlossen auf den abgrund zu....:(
 

Er4z3r

Vollkommener Meister
23. Mai 2003
551
Naja, diese neuen Wahlautomaten können ja auch von Kerry-Anhängern manipuliert werden... :twisted:
Außerdem soll Kerry laut Umfragen in Florida momentan leicht vor Bush liegen.
 

St-Germain

Geheimer Meister
22. Juli 2004
308
dkR schrieb:
Passt irgendwo dazu
http://www.boomchicago.nl/images/Voting_Machine.mov

Zitat:
Und da die Apparate (außer in Nevada) keinen Papierausdruck bereitstellen, ist das Nachzählen per Hand unmöglich - oder, wie etwa in Florida, sogar gesetzlich verboten.

Finde ich ja besonders drollig.

Zitat:
Die Demokraten haben 10.000 Juristen angeheuert, als Wahlbeobachter oder "SWAT-Teams", die bei Problemen sofort an Ort und Stelle sein könnten. Auch die Republikaner vermelden stolz, sie hätten zur Wahl jetzt schon die größte juristische "Operation" in ihrer Geschichte in Stellung gebracht.

??
Ist das jetzt ne Wahl oder ein Prozeß?
Köstlich! Wenn's nicht so traurig wäre, könnte ich mich echt schlapp lachen! :D
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
Hallo Er4z3r,

Außerdem soll Kerry laut Umfragen in Florida momentan leicht vor Bush liegen.

na da kannst Du mir glauben - das ändert sich, sobald es für GWB eng wird.
S_devisani.gif


Gruß Artaxerxes
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
"Wir sollten Bush einen Lügner nennen"

"Wir sollten Bush einen Lügner nennen"

Ben Bradlee enthüllte als Chefredakteur der "Washington Post" Richard Nixons Lügen über Watergate und zwang den amerikanischen Präsidenten zum Rücktritt.

Im Interview mit SPIEGEL ONLINE fordert Bradlee seine Kollegen auf, ähnlich unnachgiebig mit George W. Bush umzugehen:

mehr: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,324226,00.html
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
auch bezeichnend:

In Deutschland lebende Amerikaner fühlen sich nach einem Bericht des "Spiegel" vom US-Verteidigungsministerium in ihrem Wahlrecht behindert. Die vom Pentagon erstellten Internet-Seiten, auf denen sich im Ausland lebende US-Bürger für die Präsidentschaftswahlen registrieren konnten, seien über einen längeren Zeitraum blockiert gewesen. In Deutschland stationierten US-Soldaten hingegen habe das Pentagon spezielle, fehlerfrei funktionierende Internet-Seiten zur Registrierung zur Verfügung gestellt, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin in seiner neuesten Ausgabe. Außerdem sei für je 50 Soldaten ein so genannter Voting Assistance Officer eingeteilt worden, der den GIs beim Ausfüllen der Formulare helfe.

Ein Wahloffizier habe berichtet, dass massiver Druck auf ihn und seine Kollegen ausgeübt worden sei, die Soldaten zum Urnengang zu bewegen...

http://www.ftd.de/pw/in/1098354068437.html?nv=hpm

tja, und warum macht man so einen druck?
weil, steht da weiter, nach umfragen 69% der soldaten pro bush sind (das sind wahre kämpfernaturen, die können gar nicht genug kriegen :twisted: ) und nur 29% irgendwie pro Kerry.

dieses groteske spektakel überhaupt noch wahl zu nennen...
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
und weiter gehts:

Republikaner-nahe Beratungsfirma betrügt
bei Registrierung von Wählern in den USA

Schwere Vorwürfe gegen eine von den Republikanern finanzierte US-Beratungsfirma haben Wahlhelfer erhoben. Sie seien angewiesen worden, nur republikanische Wähler zu registrieren - und Karten von Demokraten zu vernichten...

http://www.netzeitung.de/spezial/uswahlen2004/310378.html

sowas kennt man bis jetzt eher aus diktaturen und genau darauf bewegen sich die USA rasant zu!
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
Ich stelle mir gerade folgende Szene vor: Kerry gewinnt die Wahl, doch die Republikaner fechten das Ergebnis sofort an- Begründung: "Wir haben diese Wahl von hinten bis vorne gefälscht und getürkt damit wir gewinnen, und jetzt gewinnt Kerry? Er muss betrogen haben!"

:roll:
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
und wenn dieser verdammte oligophrene wiedergewählt wird, dann wird sich wieder das politische pack dieses verdammten planeten dazu herablassen im arschloch dieses wiederlichen subjekts nach scheiße zu lecken.

wacht auf! wehrt euch!
 

Kasimir

Auserwählter Meister der Neun
11. September 2004
913
1/4 der Amerikanische Wähler sind konservative Christen, die Frage wer der Kandidaten mehr an Gott glaubt spielt bei den Amis eine wichtige Rolle, den ihre werte sollen Vertreten werden, Bush hat dort einen große Chance zu punkten, sagte das ARD Nachtmagazin gestern war das? meine ich? :gruebel:
 
G

Guest

Gast
Wer glaubt, Wahl-Pannen wie in Florida kämen in Deutschland nicht vor, der irrt. Allein bei der Bundestagswahl 1998 ist so einiges schiefgegangen (siehe Meldung vom 15.10.1998):

-Briefwahlstimmen sind im Wahlkreis Göppingen erst Tage später aufgetaucht und ausgezählt worden (Teckbote vom 06.Oktober.1998).

-Mehrere Wahlbezirke ließen ohne die vorgeschriebenen Wahlbriefumschläge abstimmen. Dies führte dazu, daß je nach Beschluß des zuständigen Kreiswahlausschusses die hiervon betroffenen Stimmen mal für gültig und mal für ungültig erklärt wurden. Die Entscheidungen der Kreiswahlausschüsse über die Gültigkeit von Stimmen können nach geltendem Recht nicht von den Landeswahlausschüssen oder dem Bundeswahlausschuß korrigiert bzw. vereinheitlicht werden. Erst im Rahmen eines Wahlprüfungsverfahrens - dessen Ineffektivität oben bereits festgestellt wurde - kann eine Vereinheitlichung erreicht werden.
Computerprobleme führten dazu, daß 6600 Stimmen zunächst "vergessen" wurden.

-Im Saarland wurden an Briefwählern Stimmzettel verschickt, die schon angekreuzt waren.

-In Bremerhaven wurden Stimmzettel aus einem Nachbarwahlkreis ausgegeben und mußten für ungültig erklärt werden.

-In München bekamen etwa 50 Briefwähler Stimmzettel für den falschen Wahlkreis.

-In Brandenburg konnten die letzten Auszählungsergebnisse erst einige Tage nach der Wahl bekanntgegeben werden: Einige übermüdete Wahlhelfer hatten in der Wahlnacht alles stehen und liegen lassen und sind ins Bett gegangen, obwohl die Stimmen noch nicht ausgezählt waren. Andere Wahlvorsteher vergaßen, daß ein Faxgerät nicht beidseitig überträgt, so daß die auf der Rückseite stehenden Ergebnisse nicht beim Wahlamt ankamen.
Dies führte dazu, daß der Bundeswahlleiter in der Wahlnacht kein richtiges Endergebnis bekanntgeben konnte. Er entschied sich daher, für das "vorläufige amtliche Endergebnis" die noch fehlenden etwa 10.000 Stimmen hochzurechnen! Bei der Anpassung dieser Hochrechnung an das endgültige amtliche Endergebnis zwei Wochen nach der Wahl mußte die Sitzverteilung aufgrund der Stimmenverschiebungen in Brandenburg wieder korrigiert werden (die PDS erhielt ein zusätzliches Mandat von der FDP).

-Auch bei der Europawahl 1999 ist einiges schief gelaufen. So wurden beispielsweise verspätet zugestellte Briefwahlstimmen mal berücksichtigt und mal nicht. Gegen dieses unterschiedliche Vorgehen hat sogar der Bundeswahlleiter Einspruch eingelegt (EuWP 27/99 . BT 14/2761 Anlage 34 Seite 119), da er selbst oder der Bundeswahlausschuß ja nicht berechtigt sind, widersprüchliche Entscheidungen des Kreiswahlausschüsse zu berichtigen. Die absurde Praxis des Wahlprüfungsverfahrens zeigte sich in diesem Fall daran, daß der Einspruch formal als "offensichtlich unbegründet" zurückgewiesen wurde, obwohl dem Anliegen des Bundeswahlleiters voll und ganz entsprochen wurde.

-Fazit: Es besteht für Deutschland kein Anlaß, die USA angesichts ihres Wahlchaos mit Hohn und Spott zu überschütten. Im Falle eines knappen Wahlergebnisses wäre in Deutschland eine ähnliche Farce zu befürchten, wobei sogar noch Steigerungen möglich sind. Die meisten der hier aufgeführten Probleme ließen sich durch simple Änderungen des Bundeswahlgesetzes verhindern. Die Lehre aus den Erfahrungen der Wahl zum 43. Präsidenten der USA sollte die Erkenntnis sein, daß ein gutes Wahlverfahren auch auf unerwartete Konstellationen so gut es geht vorbereitet sein sollte. Das deutsche Wahlverfahren ist dies nicht.

quelle: http://www.wahlrecht.de/lexikon/wahl-gau.html
 

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