Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Martin Hohmann - Ein neuer Möllemann?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
@Killuminati

Was hat fantom denn so unglaublich falsch verstanden ? Ich sehe es nämlich im Prinzip genauso.

@garou

Natürlich gibt es die Deutschen, aber es gibt nicht DIE Deutschen ! Also nicht DIE Deutschen, die alle eine Meinung haben, DIE Deutschen, die alle immer über DIE Juden herziehen, DIE Deutschen, die jedes Jahr zum Ballermann pilgern.......es gibt solche Deutsche, aber es gibt nicht DIE Deutsche. Man nennt sowas Pauschalisierung, und das zeugt meist von begrenzten Blickfeld.
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
dimbo schrieb:
Es gibt eben einen Verhaltenskodex, ein unausgesprochenes Gesetz: Kein Wort gegen Juden, oder du bist raus.

Es sei denn, du bist selber Jude.
---------
Zitat aus George Tabori's "Mein Kampf":

Hitler: "Ich sage es dir: Die Juden und die Radfahrer sind an allen Schuld !"
Schlomo:"Was hast du gegen die Radfahrer ?"
---------

Irgendwie ist es aber auch so, daß die, die gegen die Juden schießen, immer ein bißchen übers Ziel hinaus schießen. Obwohl ich dir zustimme: WAs der derzeitige Zentralrat der Juden in Deutschland macht, grenzt schon an Paranoia, und dafür hab ich schon kein Verständnis mehr.

Wer auch immer sich an der Debatte beteiligt, indem er Position bezieht, wird darunter leiden. Wer schachert schon gerne um Tote?

Welche andere vernünftige Position kann man zu Auschwitz beziehen, außer die, ein derartiges Verbrechen nicht mehr zuzulassen ?
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
dimbo schrieb:
Erinnert mich jedesmal, wenn die Berufsparanoiker vom ZdJiD auf den Plan treten, an die Stelle aus "Das Leben des Brian" von Monty Python`s, wo Leute ohne Bezug zu ihrer Person gesteinigt werden, wenn sie "Jehova" sagen.

leider muss ich dir mitteilen, dass du den witz all die jahre falsch verstanden hast. dabei geht es nämlich um die tatsache, dass juden das wort "jahwe" weder schreiben noch sprechen. wenn es im text steht fehlt ein buchstabe (g'tt) und wenn sie es lesen, lesen sie "adonai" (herr).

killuminati schrieb:
sag mal, WILLST du hier alles falsch verstehn, was geschrieben wird????
schliesse mich mal garou an.

garou hat eigentlich NICHTS gesagt. wo schließt du dich denn da an?
wenn ich dich falsch verstehe, dann nimm doch bitte bezug auf das, was ich dir geschrieben habe.
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
fantom schrieb:
leider muss ich dir mitteilen, dass du den witz all die jahre falsch verstanden hast. dabei geht es nämlich um die tatsache, dass juden das wort "jahwe" weder schreiben noch sprechen. wenn es im text steht fehlt ein buchstabe (g'tt) und wenn sie es lesen, lesen sie "adonai" (herr).

1. Das wußte ich vorher auch, z.B. dank dem äußerst unterhaltsamen Friedman-Forum.

2. Das widerspricht nicht im geringsten meinem Post. Das "deutsche Jehova" ist "Jude" - es darf nicht ausgesprochen werden, sonst knallts.

Nochmal, um zu verdeutlichen, dass du mit deinem Post auf etwas reagiert hast, was gar nicht da ist:

I schrieb:
Es gibt eben einen Verhaltenskodex, ein unausgesprochenes Gesetz: Kein Wort gegen Juden, oder du bist raus.

Erinnert mich jedesmal, wenn die Berufsparanoiker vom ZdJiD auf den Plan treten, an die Stelle aus "Das Leben des Brian" von Monty Python`s, wo Leute ohne Bezug zu ihrer Person gesteinigt werden, wenn sie "Jehova" sagen.

You schrieb:
leider muss ich dir mitteilen, dass du den witz all die jahre falsch verstanden hast. dabei geht es nämlich um die tatsache, dass juden das wort "jahwe" weder schreiben noch sprechen. wenn es im text steht fehlt ein buchstabe (g'tt) und wenn sie es lesen, lesen sie "adonai" (herr).

Gemerkt?
 

puerk

Geheimer Meister
11. September 2003
135
scheisse

8O

hallo

ich hab mal wieder ein sau langes post ausversehen :oops: gelöscht :cry:

im grunde habe ich fantom n bisserl wiedersprochen und auch gemeinsamkeiten gefunden ich versuche mal ne rekonstruktion:

garou hat eigentlich NICHTS gesagt.
vs.
eigentlich sollte man die rede eher als angriff gegen atheisten auffassen (was auch nicht besonders toll ist).... wie da jemand etwas antisemitisches oder auch nur anti-israelisches reininterpretieren kann, ist mir unbegreiflich.
insofern ist der threadname eigentlich sehr irreführend gewählt. so seh ich das jedenfalls.
ist ne aussage, ob sie dir gefällt kannst du auch anders sagen

puerk wrote:

ich bezog meine aussage nicht auf die geselschaft sondern auf den staat


??
soll heissen in der deutschen gesellschaft werden (einige) israelis oder deutsche kritisiert obwol sie juden sind
aber wenn ein politiker einen menschen kritisiert und dieser ist zufällig jude ist er meistens ein antisemit und befindet sich plötzlich ne karrierestufe tiefer

die regierung sharon ist wiederholt zum siedlungsstop aufgerufen worden - auch von deutschen politiker.
hm und warum höhrt man in den medien so wenig über die, wenn deutschland doch so aufgeklärt ist und den israelis keine sonderbehandlung zukommen lässt, selbst wenn jemand mal kritik äussert steht er damit im abseits

sorry, aber israeliten und juäer gibt es seit der antike nicht mehr. es geht um den staat israel und die dort lebenden israelis.
dann sag ich auch mal sorry, aber
sind die israelis nun für dich ein volk oder nur staatsbürger
es gibt in israel ab und zu auch palestinenser oder andere menschen arabischer herkunft sind die dann auch israelis für mich sind die staatsbürger
bei solchen diskusionen über die motive denke ich sollte man ein volk über die abstammung definieren (hm klingt irgendwie rassistisch naja ich werd ja merken wenn kleine grüne autos mit kleinen grünen männchen mich morgen abholen wars volksverhetzend)
also nachfahren von den völkern juda und isra sind für mich die heutige bv mehrheit in israel
wenn du die israelis nennen willst gerne mir eigentlich egal



ich rede nicht von zugeben sondern von "dazu stehen".

VS.

top argument. du beschwerst dich darüber, dass die türkei das nicht zugibt und dazu steht. genau das hat deutschland aber vorbildlich (anders als zB österreich) getan - aber damit bist du auch nicht zufrieden. daraus schließe ich, dass du ein verbrechen mit einem anderen aufwiegen willst.... oder wie jetzt?
für mich stand da deutlich lesbar zugeben und dazu stehen, naja wahrscheinlich unglückliches missverständnis

ich rede nicht von zugeben sondern von "dazu stehen".
erkundige dich nach zB fritz bauer, dem staatsanwalt, der die auschwitz prozesse eingeleitet hat etc. etwas derartiges sucht man in anderen staaten vergeblich.
man kann nur zu eigenen taten stehen nicht zu taten die jemand anderes begangen hat, und die deutschen, die täter waren/sind, gestehen aus selbstschutz/überzeugung wie in anderen ländern auch nur sehr selten ihre taten ein/stehen dazu
mir gings in meiner aussage darum, dass egal aus welchem volk der aufklärer stammt das nicht mit einem eingeständnis der schuld durch den täter vergleichbar ist

die heute bestehenden staaten sind rechtsnachfolger der vorgängerstaaten und sind darum verpflichtet etwas derartiges aufzuklären. wenn ein mensch ermordet wird, dann sollte das aufgeklärt werden!
bist du gegen eine aufklärung derartiger verbrechen? ich verstehe ehrlich nicht, warum du das alles fragst.
natürlich nicht, statt dessen bin nicht nur dafür sondern würde dieses gerne um die notwendigkeit der einsicht bei den tätern erweitern

auch in anderen staaten werden verbrechen der vergangenheit aufgeklärt
allerdings sitzen meist in den regierungen noch uneinsichtige täter oder deren sympathisanten und deswegen gibt es keine verurteilungen




nein, aber darum geht es auch gar nicht. wie soll man eine tat rückgängig machen?
du hast es nicht verstanden, es geht darum, dass man sich "erinnert"...
um nur einen effekt zu nennen: durch so etwas wird die chance, dass sich etwas derartiges wiederholt etwas verringert.
vs.
Puerk schrieb:
auch wenn wir das geschichtsbewusstsein zur abwendung neuer gewalt brauchen, so ist es trotzdem für eine funktionierende demokratie auch kritische geanken zu äussern
aha ich habs nicht verstanden?
warum hab ich den gedanken schon 1 seite vorher geschrieben wenn ich ihn gar nicht kannte


ich wußte nicht, dass das lesen von verschwörungsbüchern eine beleidigung ist
das lesen nicht aber von mir anzunehmen ich hielte verschwörungsbücher für eine ernstzunehmende informationsquelle die geschichtsbücher ersetzen kann


hoho ich schlage jetzt schon?
ne sag ma wie siehts denn aus wenn du verbale gewalt anwendest


mfg puerk
 

Jah-Baal-On

Großmeister
7. Oktober 2003
63
1. Hohmann ist kein neuer Möllemann. Grund: Kein Schwein kennt ihn.

2. Warum macht ein deutscher Politiker solche Aussagen? Weiss er nicht, dass er nun politisch und gesellschaftlich erledigt ist?

3. Was soll an der Rede nun antisemitisch sein? Das soll mir mal einer Darlegen. Wobei - aha! - der Hohmann hat das grosse deutsche Tabu verletzt und die Verbrechen an den Juden mit Verbrechen an anderen Menschen verglichen. Das ist natürlich üble Blasphemie!

Die Einzigartigkeit des Holocaust ist unbestreitbar und darf NIEMALS mit anderen Verbrechen verglichen werden! Wo kämen wir auch hin, wenn auf einmal Indianer, Afrikaner, Vietnamesen, Iraker, Kambodschaner, Kurden etc. Entschädigungszahlungen und Mahn- und Gedenkmähler fordern würden...
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
Jah-Baal-On schrieb:
3. Was soll an der Rede nun antisemitisch sein? Das soll mir mal einer Darlegen.

wer henry fords buch "the international jew" als beleg für irgendwelche thesen in bezug auf das judentum heranzieht, sollte sich über einen derartigen vorwurf nicht wundern.

lies die rede doch einfach mal, aber achtung! wenn man es nicht will, dann findet man auch nichts!


hier noch ein netter link, die sprüche die da geklopft werden, müßten dir, jah-baal-on, und einigen anderen spezialisten hier gut in den kram passen:
Die schrecklich nette Heimat des Martin Hohmann
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
@ Fantom:

Der SPIEGEL wird - wie man an deinem Link sieht - wirklich immer besser. Jetzt können die sich nicht einmal mehr entscheiden, wen sie zitieren, Norbert Müller oder Norbert Möller. Ist aber ja auch nicht so wichtig - Hauptsache es ist klar, dass der Herr Hohmann nur von Idioten gemocht wird. Auch wenn es die vielleicht gar nicht gibt, oder man zumindest nicht sicher ist, wie sie heissen.

SPIEGEL schrieb:
Neuhof - "Zum Kotzen" sei das mit dem Martin Hohmann, grummelt Norbert Müller. Einfach zum Kotzen, dass sie ihn so fertig machen. "Der Martin" hat doch nur "ein bisschen was gesagt", etwas, das hier viele denken.

Es ist Samstagmorgen, 10.30 Uhr, in Neuhof bei Fulda, Hohmanns Heimatort. Norbert Müller, Metzger in Rente, grüne Wollstrickjacke über dem kugeligen Bauch, lehnt am Tresen im Gasthof "Deutsches Haus" und versichert, dass er auf "den Martin" nichts kommen lässt. Wer hat ihm denn zur Seite gestanden, als er wegen seines kranken Sohnes Rat brauchte? Und Hohmanns Frau hat ihn, neulich erst, da war er angetrunken, zu Fuß nach Hause gebracht. Zu Fuß! Wer so eine Frau hat, kann kein schlechter Kerl sein. "Der Martin, der geht strack durchs Leben!", tönt Möller. "Gradlinig" heißt das wohl, auf jeden Fall ist es positiv gemeint.

Norbert Möller findet auch, dass "der Martin" Recht hat mit dem, "was er da gesagt hat". Gemeint ist die Rede, die der Bundestagsabgeordnete und ehemalige langjährige Bürgermeister von Neuhof am 3. Oktober vor 150 Zuhörern gehalten hat. Eine Rede, in der Hohmann in einem historischen Exkurs über die russische Revolution nachzuweisen versuchte, dass auch "die Juden" als ein "Tätervolk" beschrieben werden "könnten". "Könnten!" - auf diesen Konjunktiv legt Hohmann Wert. Für ihn ist das die Trennungslinie zwischen Antisemitismus und historischer Betrachtung.

Da hat jemand versucht, eine Trennungslinie zwischen Antisemitismus und akzeptablen Äußerungen zu ziehen. Und das OHNE den Zentralrat der Juden in Deutschland vorher zu fragen! Skandal, nachher normalisiert sich alles noch soweit, dass sich um diese schöne Organisation keiner mehr kümmert, weil sie keiner, der sich nicht direkt für das Judentum und/oder das jüdische Leben in Deutschland interessiert, mehr braucht. So ein Macht-Verlust muß natürlich unbedingt vermieden werden, auch wenn die Herleitung dessen, was angeblich antisemitisch ist, immer absurder wird.

Vielleicht muß man die Bedeutung des Wortes Antisemitismus zumindest in Deutschland doch anders definieren, als der idgr. Vielleicht wäre es passender zu sagen:

Antisemitismus = alles, was Juden nicht als Opfer darstellt.
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
dimbo schrieb:
Da hat jemand versucht, eine Trennungslinie zwischen Antisemitismus und akzeptablen Äußerungen zu ziehen. Und das OHNE den Zentralrat der Juden in Deutschland vorher zu fragen! Skandal, nachher normalisiert sich alles noch soweit, dass sich um diese schöne Organisation keiner mehr kümmert, weil sie keiner, der sich nicht direkt für das Judentum und/oder das jüdische Leben in Deutschland interessiert, mehr braucht. So ein Macht-Verlust muß natürlich unbedingt vermieden werden, auch wenn die Herleitung dessen, was angeblich antisemitisch ist, immer absurder wird.

ich weiss, du kennst keine juden, darum scheinst du die lage als unnormal zu empfinden. ich weiss gar nicht warum. die juden die ich kenne interessieren sich nicht für "tätervölker" ich wurde auch noch nie zu entschädigungszahlungen aufgefordert. und beschuldigt erst recht nicht.

aber dimbo... es tut mir leid: juden fühlen sich durch statements wie das deine oder wie das von hohmann beleidigt und verletzt. und es ist das gute recht des zentralrats, dagegen zu protestieren.
ich weiss, du willst und kannst das nicht nachvollziehen, aber nimm es doch einfach mal so hin. ich kenne dich nicht und weiss auch nicht, wie du zu dieser einstellung gekommen bist - nimm die tatsache, das mit derartigen parolen menschen verletzt werden doch einfach hin.

und zu dem artikel: ich glaube sehr wohl, dass es diese leute gibt, denn du würdest da perfekt in die reihe passen. den antisemitismus verteufeln und sich selber NIE als solcher bezeichnen - aber wenn man den mund zu dem thema aufmacht, dann erübrigen sich alle kommentare, das gesagte spricht buchstäblich für sich.
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
fantom schrieb:
ich weiss, du kennst keine juden, darum scheinst du die lage als unnormal zu empfinden.

Zwei Fehler im ersten Satz:

1. Du weisst nichts über mich.
2. Ich kenne, wenn auch zugegebenermaßen wenige, Juden.

Die Lage ist deswegen unnormal, weil Menschen wie du in ihrer hetzerischen Antisemitismus-Paranoia jede normale Auseinandersetzung mit dem Thema Judentum verhindern.

fantom schrieb:
juden fühlen sich durch statements wie das deine oder wie das von hohmann beleidigt und verletzt.

Pauschalisierender kann man wohl kaum formulieren. Wenn du schon weißt, was "die Juden" verletzt, spricht das für sich. Und gegen dich.

fantom schrieb:
ich weiss, du willst und kannst das nicht nachvollziehen, aber nimm es doch einfach mal so hin.

Und schon wieder "weißt" du etwas. Glückwunsch!

fantom schrieb:
ich kenne dich nicht und weiss auch nicht, wie du zu dieser einstellung gekommen bist

Der erste Teil des Satzes stimmt. Wärest du ein logisch denkender Mensch, würdest du spätestens jetzt merken, dass - da du mich nicht kennst - die obigen Aussagen Blödsinn sind, da du meine Einstellung genau so wenig kennst, wie mich. Du projezierst lediglich deine Gedanken auf meine Aussagen.

fantom schrieb:
und zu dem artikel: ich glaube sehr wohl, dass es diese leute gibt, denn du würdest da perfekt in die reihe passen.

Hieß es nicht gerade noch " ich kenne dich nicht ..."? Steckst du öfter Leute in Schubladen, die du nicht kennst?

fantom schrieb:
nimm die tatsache, das mit derartigen parolen menschen verletzt werden doch einfach hin.

So verletzliche Menschen tun mir zwar leid, Rücksicht kann ich darauf aber kaum nehmen, ähnlich wie sich nicht alle Anwesenden aus Mitleid verstecken können, wenn ein Paranoider den Laden betritt. Parolen gebe ich auch nicht von mir.
 

Garou

Geheimer Meister
3. April 2003
149
@ woppadaq

ist mir scho klar :wink: war eigentlich auch eher ein scherz... :oops:

@ fantom

ja, wo werden eigentlich in der rede juden kritisiert? soweit ich das kapiert habe, werden da doch leute kritisiert, die ehemals juden waren, und dann atheisten wurden...

irgendwie bist du schon ein bißchen hypochonder, ich hab langsam das gefühl, wenn jemand schreiben würde "juden sind nicht scheiße", dann würdest du das "nicht" überlesen und denjenigen als antisemit beschimpfen...

ach ja, schön, daß du offenbar meine postst net durchliest, wenn du sagst, ich habe nichts gesagt.... waren dann deine antworten ein schuß ins blaue? dafür waren sie allerdings gut, respect, wie ali g. sagen würde :lol:

PS: JUDEN SIND NICHT SCHEISSE! :)
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
@dimbo: ich habe deine postings gelesen und habe verstanden. da ist eigentlich keine weitere diskussion nötig.
übrigens:
Die Lage ist deswegen unnormal, weil Menschen wie du in ihrer hetzerischen Antisemitismus-Paranoia jede normale Auseinandersetzung mit dem Thema Judentum verhindern.

dann führ doch mal eine normale auseinandersetzung.... ich höre bei dir immer das gleiche "der zentralrat kontrolliert unsere politiker", "antisemitismus-paranoia", "juden wollen/sollen immer als opfer dargestellt werden".... etc. erzähl doch nichts, ich habe es immer wieder von immer wieder anderen leuten gehört und der gedanke war immer derselbe - irgendwann erkennt man es eben.

ps: jehova = jahwe.

Garou schrieb:
ja, wo werden eigentlich in der rede juden kritisiert? soweit ich das kapiert habe, werden da doch leute kritisiert, die ehemals juden waren, und dann atheisten wurden...

und warum nennt hohmann sie dann noch JUDEN ???
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
Garou schrieb:
frag ihn doch. aus der rede geht jedenfalls klar hervor, daß er ex-juden meint.

tut mir leid, bei dir ist es das gleiche wie bei dimbo.

1.warum will er das buch "the international jew" für die beschreibung von NICHT-juden verweden?
2.die kernfrage der rede lautet: "gibt es auch beim jüdischen volk (...) eine dunkle seite der geschichte (...)". nicht beim EX-jüdischen volk.
3.der JUDE felix teilhaber, "an der wiege von kommunismus und sozialismus standen JÜDISCHE denker", eisner, leviné, achselrod und andere JUDEN. all diese leute sind sozialisten oder kommunisten, aber er weist nicht auf ihre politischen ideen hin, sondern auf ihre JÜDISCHE herkunft.

etc. zu behaupten in diesem text ginge es nicht um juden ist schon sehr dickfällig - belegen kannst du mir deine behauptung natürlich auch nicht.
 

Garou

Geheimer Meister
3. April 2003
149
1. touché

2. jedes volk hat dreck am stecken, auch die juden

3. an der wiege von KOMMUNISMUS und SOZIALISMUS standen jüdische denker

gefällts dir so besser? daß dem nun mal so war, kannst du nicht leugnen


PS: ich hab überhaupt nix gegen juden, schließlich sind paul stanley und gene simmons juden (soweit ich weiß) :D
 

Jah-Baal-On

Großmeister
7. Oktober 2003
63
Liebes Fantom:
Hättest Du die Rede wirklich gelesen UND verstanden, wäre nun doch diese Rede überflüssig!!! Nochmals: Ich unterstelle Dir, ein "agent provocateur" zu sein, ein mieser Doppelagent, mit dem Ziel, antisemitismus zu fördern!!!

Ich werde mit Dir, falls es Dir dann wirklich wichtig ist, über PN komunizieren. Ich werde mich BESTIMMT nicht strafbar machen beim Versuch, die Weltgeschichte ein bisschen anders zu verstehen als DU.

Lieber Gruss
JBO

@fantom: ich hab heute auch noch satte CHF 70 für ein Konzert des Juden Robert Zimmermann ausgegeben! Aber das war bestimmt nur, um den unüberwindbaren Hass, den ich gegenüber den Juden empfinde, zu fördern....
Man...Du bist wirklich ein A....loch!!!
 

Jah-Baal-On

Großmeister
7. Oktober 2003
63
Fantom schrieb:
[wer henry fords buch "the international jew" als beleg für irgendwelche thesen in bezug auf das judentum heranzieht, sollte sich über einen derartigen vorwurf nicht wundern.

Nachtrag: Das Buch wurde nicht als Beleg für irgendwas, sondern als Vergleich für antisemitisches Verhalten hinzugefügt.

Und natürlich werden morgen früh alle Besitzer eines Ford den Wagen gratis zurückgeben und über ihre antisemitische Haltung nachdenken...

Ohne Dir die Begabung absprechen zu wollen, einen einfachen Text zu verstehen, möchte ich doch anmerken, dass du, zumindest in diesem beispiel, nicht in der lage bist, einen eindeutig antisemitischen text vom lieblingsrezept meiner grossmutter zu unterscheiden...
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
Garou schrieb:
2. jedes volk hat dreck am stecken, auch die juden

mannoo.... was glaubst du, wieviele diebe und mörder es jüdischer herkunft gibt? oder indianischer herkunft? oder inuits? oder kurden, araber, franzosen, italiener, chinesen, japaner, deutsche??? WER bestreitet das??
aber das läßt nicht die schlussfolgerung (die hohmann so geschickt wie typisch in einen konjunktiv zu kleiden weiß) zu, dass es sich deshalb um ein "tätervolk" handelt. das ist der punkt und nichts anderes...

3. an der wiege von KOMMUNISMUS und SOZIALISMUS standen jüdische denker

zum henker - dass diese aufgezählten leute jüdischer herkunft waren, bestreitet doch niemand - aber was hat diese tatsache mit ihrer jüdischen herkunft denn bitte zu tun - wenn herr hohmann den kommunismus anprangert, warum beschränkt er sich auf diese akteure, wenn es ihm nicht um deren herkunft geht??? erklär mir das.

Jah-Baal-On schrieb:
Nachtrag: Das Buch (the international jew) wurde nicht als Beleg für irgendwas, sondern als Vergleich für antisemitisches Verhalten hinzugefügt.

hohmann: "wie kommt ford zu seinen thesen, die für unsere ohren der ns-propaganda vom "jüdischen bolschewismus" ähneln?"
dann folgen aufzählungen von personen und schließlich von den verbrechen der kommunisten, die man nicht bestreiten kann - allerdings weiterhin unter der fragestellung "wie kommt herr ford zu seinem urteil über die juden?". dann die schlußfolgerung:
"meine damen und herren, wir haben gesehen, wie stark und nachhaltig die juden die revolutionäre bewegung in russland (...) geprägt haben."
über den terminus "DIE juden", werden die oben beschriebenen verbrechen indirekt "DEN juden" zugeschanzt.
"(...) daher könnte man die juden mit einiger berechtigung als tätervolk bezeichnen."
hier schließt sich der kreis, dessen ausgangspunkt die behauptungen fords darstellen. nach hohmanns eigener aussage stellt der fett markierte konjunktiv die trennlinie zwischen seinen historischen überlegungen und dem antisemitismus dar. bezeichnend ist aber, jedem konjunktiv zum trotz, dass hohmann die rechtfertigung einer stigmatisierung "DER juden" als tätervolk gegeben sieht!

Nochmals: Ich unterstelle Dir, ein "agent provocateur" zu sein, ein mieser Doppelagent, mit dem Ziel, Antisemitismus zu fördern!!!
Man...Du bist wirklich ein A....loch!!!

wenn du nicht mehr in der lage bist, dich irgendwelcher argumente zu bedienen und stattdessen auf diese tour anfängst - lass es einfach. das haben schon zuviele getan, das muss ich mir nicht mehr geben. ich verzichte dankend auf jeden weiteren kontakt, ob nun per telegramm oder pn.
 

Iadom

Geheimer Meister
20. Oktober 2002
108
tut mir leid, erstmal erwähnen zu müssen, dass dieser diskussion derzeit an sachlichkeit verloren geht... aber vielleicht legt es sich noch.

zwei bemerkungen - sind noch einige andere punkte zu "bemängeln", aber
mit fehlt mal eben das interesse an vermeidlichen krimskrams.


@fantom - du hast geschrieben:

"die heute bestehenden staaten sind rechtsnachfolger der vorgängerstaaten und sind darum verpflichtet etwas derartiges aufzuklären. wenn ein mensch ermordet wird, dann sollte das aufgeklärt werden! "

weder die brd noch die ddr sind nachfolger des 3. deutschen reiches (steht so zumindest im gg.) und haben - aus irgendwie verständlichen gründen - auch kein interesse daran gehabt. auch denke ich nicht, dass der staat selbst (als politisches organ einer gesellschaft) den auftrag hat, den selbstfindungsprozess einer gesellschaft voran zutreiben, sondern diese aufgabe entsprechenden einrichtungen zugewiesen ist. dass er als solches (wenn man den staat trotz abstrakten wert als existent anerkennt) diesen selbstfindungsprozess in eine bestimmte richtung lenkt, dann ist das ein anderes problem - hängt nämlich mit der frage zusammen, welche haltung ein entsprechendes bewusstsein bei der "bevölkerung" auslösen würde und wem es schadet, für wen "der staat" also in wirklichkeit tätig ist.
auch wenn ich die täter-opfer-dialektik nicht mag, weil sie doch zu pauschalisierend ist, sollte das interesse der aufklärung auf "beiden" seiten liegen, damit ein halbwegs "vernünftiges" gesamtbild entsteht. dass "opfer" zumeist in versuchung geraten, "täter" noch schlimmer darzustellen, während "täter" ihre "schuld" zu reduzieren versuchen, hat seine natürlichen ursachen in der ("menschlichen") psyche. dies genauer auszuführen, würde zu weit führen, lässt sich aber durch etwas kopfarbeit irgendwie auch selbst erklären.

ganz allgemein: kommt mal etwas von "eurer" pauschalisierenden diskussionsform "herunter". die realität bewegt sich ZWISCHEN zwei extremen, stagniert nicht bei ihnen. -> für die "eine" seite ist die aufklärung eines ("völker"-)mordes vorteilhaft und sinnvoll, für die "andere" weniger, anderen (z.b. dem staat selbst) kann es egal sein, muss aber nicht.


@Jah-Baal-On - von dir kam folgendes:

"Die Einzigartigkeit des Holocaust ist unbestreitbar und darf NIEMALS mit anderen Verbrechen verglichen werden! Wo kämen wir auch hin, wenn auf einmal Indianer, Afrikaner, Vietnamesen, Iraker, Kambodschaner, Kurden etc. Entschädigungszahlungen und Mahn- und Gedenkmähler fordern würden..."

es gibt nicht einen holocaust (völkermord), sondern es geschehen jeden tag unzählige (wie bereits selbst von dir einige wenige aufgezählt); was du meinst (und andere diskussionsteilnehmerInnen hier sicherlich auch), ist die shoa - also die organisierte und flächendeckende diskrimminierung, vertreibung und vernichtung angehöriger des jüdischen glaubens von spätestens der reichsprogromnacht (9./10.november 1938) bis frühestens zum 8.mai 1945 ("tag der befreiung", die verfolgung ging ja weiter).
dieser holocaust ist tatsächlich einzigartig. warum sollten aber gerade opfer dieses holocaust's finanziell entschädigt werden, andere aber nicht? lässt sich ein "völker-"mord überhaupt (finanziell) entschädigen?

zur zweiten frage:
defintiv NEIN - erklärung erspare ich mir vorerst, kann aber auf anfrage noch nachgetragen werden.

zur ersten frage:
wenn eine entschädigung "sein muss" (oder möglich ist), dann sollten alle "opfer" jeglicher (kriegerischen) konflikte entschädigt werden; nebensächlich, ob jüdischer zwangsarbeiter in "deutschland", japanischer kz-häftling in den "vereinigten staaten von amerika", anarchist in den stalinistischen gulags, "afrikanischer" sklave auf amerikanischen plantagen, billiglohnarbeiter der sog. entwicklungsländer für multinationale konzerne... - die liste ist noch undenklich vorzuführen, aber mir fehlen die möglichkeiten dafür.
das recht auf entschädigung steht allen betroffenen zu.

wo wir hinkommen würden - wenn "alle" betroffenen entschädigungszahlungen, mahn- und gedenkmäler verlangen und dafür "kämpfen" würden?
nun, ganz kurz, ohne es noch vorher genauer zu erläutern: dieses "system" würde so nicht länger existieren können und in sich zusammenfallen.


anmerkung:
wir sollten ganz sicher nicht die stoa vergessen oder schönreden, genauso wenig, wie all die unzähligen anderen verbrechen, die im namen irgendeiner ideologie, religion, wirtschafts- und gesellschaftsform o.ä. verübt worden sind, allerdings sollten wir auch aufwachen und endlich erkennen, dass wir nachwievor morden und schlachten, vergewaltigen, einsperren , verfolgen, unterdrücken, diskriminieren, verleugnen, konzentrieren und vergasen. wir alle sind täter auf der ganzen welt und es gilt, endlich die verantwortung dafür zu übernehmen und sich querzustellen, das maul aufzureißen und NEIN zusagen...

so denn, shalom freunde and FIGHT THE POWERS!
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Beiträge

Oben Unten