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1882 Eine erste Welle von 25.000 zionistischen Immigranten erreicht Palästina. Sie kommen hauptsächlich aus Osteuropa.
Baron Edmond de Rothschild von Paris beginnt mit der finanziellen Unterstützung der judischen Kolonialisierung Palästinas.
1891Der deutsche jüdische Millionär, Graf Maurice von Hirsh, gründete die "Jewish Colonization Association" (JCA).
1914 Beginn des 1.Weltkrieges
1915 Beginn der Korrespondenz zwischen Sharif Hussein von Mekka (Führer der arabischen Revolte gegen die Osmanen) und Sir Henry McMahon (Britischer Hochkommissar in Ägypten)
1916 Die Korrespondenz zwischen Hussein und McMahon führt zu einer Vereinbarung, in der die Unabhängigkeit und Einheit der arabischen Provinzen im osmanischen Reich nach Ende des Krieges gewährleistet wird.
In dem Geheimabkommen Sykes - Picot wird das Osmanische Reich zwischen England und Frankreich aufgeteilt. Im Dezember 1917 wird das Abkommen durch die Bolschewisten bekannt gemacht.
Sharif Hussein erklärt auf der Basis seiner Korrespondenz mit Mc Mahon die arabische Unabhängigkeit von den Osmanen. Die arabische Revolte gegen Konstantinopel beginnt.
Sharif Hussein wird zum "König der Arabischen Staaten"erklärt.
1917 Balfour Deklaration. Der Britische Außenminister, Balfour, sichert britische Unterstützung für ein "Jewish national home in Palestine"zu.
Kapitulation der osmanischen Streitkräfte in Jerusalem gegenüber der Allianzarmee unter General Sir Edmund Allenby
1918 Palästina wird von der Allianzarmee unter der Führung des britishen Generals Allenby okkupiert.
Ende des I. Weltkrieges.
1919 Die Paris Friedens Konferenz entscheidet gegen die Rückgabe der arabischen Provinzen an die osmanischen Herrscher.
Der Erste "Palästinensischer National-Kongreß" in Jerusalem sendet zwei Memoranden an die Friedenskonferenz, mit der Ablehnung der "Balfour Declaration" und der Forderung von Unabhängigkeit.
Die Friedenskonferenzm beschließt, eine internationale Kommission zur Untersuchung der Wünsche der Völker des Nahen-Ostens zu berufen. Die Amerikaner Henry C. King and Charles R. Crane leiten die Kommission, da England und Frankreich die Teilnahme abgelehnt haben.
Die Kommission empfiehlt: "das Projekt, Palästina in einen rein jüdishen Staat zu wandeln, soll aufgegeben werden".
1920 Unruhen in Palästina: 5 Jüden werden getötet und 200 verletzt.
Großbritannien stellt die sogenannte "Palin-Untersuchungskommission zusammen. Der Kommissionsbericht führt die Ursachen der Unruhen auf das Nicht-Erfüllen der Verspreschungen auf Arabische Unabhängigkeit zurück und auf die Furcht vor politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen des Zionismus.
Der "General Syrian Congress" erklärt die Unabhängigkeit der Länder Syrien, Libanon, Palästina und Transjordanien mit Prinz Faisal als König.
Der Superrat der Friedenskonferenz von San Remo stellt Palästina unter britisches Mandat ohne Rücksichtnahe auf die Palästinenser.
Die Engländer hindern die Tagung des Zweiten Palästinensichen National-Kongreß.
Die britische Zivilverwaltung nimmt ihre Arbeit auf; mit Sir Herbert Samuel (einem anglo-jüdishen Politiker) als erstem Hochkommissar.
Der dritte Palästinensische National-Kongreß wählt ein Exekutivkomitee, das die Leitung der Palästinensischen politischen Bewegung von 1920 bis 1935 präsentierte.
1921 Gründung der Haganah, die zionistische- illegale- militärische unterground-Organization.
Ausbruch der Unruhen in Jaffa, als Protest gegen die weitverbreitete zionistische Migration; 46 Jüden werden getötet und 146 verletzt.
Die britische Haycraft-Untersuchungskommission führte die Unruhen zurück auf die Ängste vor der zionistischen Masseneinwanderung.
Hadj Amin al-Husseini wird zum Mufti von Jerusalem ernannt.
Der Vierte Palästinensische National-Kongreß beschließt daher, eine palästinensische Delegation nach London zu entsenden, um die palästinensische Ablehnung der "Balfour Declaration" zu erklären.
1922 Die Zweite palästinensische Delegation nach London teilt dem British Colonial Secretary Winston Churchill die Ablehnung der Balfour Declaration mit und forderte die nationale Unabhängigkeit. Churchill veröffentlicht das "White Paper", worin Transjordanien von der Geltungsbereich der Balfour declaration ausgenommen wird. Das White Paper erlaubt Jüdishe Immigration in Relation zur "wirtschaftlichen Aufnahmekapazität" des Staates.
Der Rat der Liega der Nationen hat das Mandat für Palästina bewilligt.
Der Fünfte Palästinensische National-Kongreß beschließt wirtschaftlichen Boykott der Zionisten.
Eine erste britische Volkszählung in Palästina ergibt eine Bevolkerungszahl von 757,182, die sich in 78% Muslemen, 11% Jüden and 9.6% Christen aufteilt.