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stalingrad

Dies ist eine Diskussion zum Thema "stalingrad" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #1
    Auserwählter Meister der Neun
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    Standard stalingrad


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    wir haben heute in geschichte einen lehrfilm über das kriegsgeschehen bei stalingrad gesehen und ich muss sagen, dass ich sehr bewegt war. wie konnten die russen eine stadt, die praktisch nur noch schutt ist verteidigen? 9/10 der stadt wurde von der 6. armee eingenommen und das diese im guerrilliakampf nicht geübt war, erlitt sie schwere verluste gegen die verbleibenden russischen einheiten. ich schreibe diesen thread, weil ich erfahren möchte, ob uns wieder etwas vorenthalten wurde aber auch weil es mich einfach mal interessiert, wie ihr darüber denkt. meine meinung ist klar: der tod der 6. armee hat hitler verschuldet!

  2. #2
    propriétaire Souveräner General-Großinspekteur Benutzerbild von Filz
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    1.349

    Standard

    Hallo,

    Stalingrad, der Wendepunkt des Krieges. Stalingrad war ja eigentlich nur wegen dem Namen Stalin so interessant für Hitler und natürlich zeitgleich für Stalin.

    Wer da nun war verteidigt hat sollte seperat betrachtet werden, erst waren es die Russen, dann die Deutschen und dann gab es den Kessel.

    Das Hitler kein Einsehen zeigte war natürlich ein sehr großer Fehler, den er aber auch noch desöfteren am Ende des Krieges machte: Stellung halten um jeden Preis auch wenn es sinnlos ist.

    Wenn nun Göring die Versorgung des Kessels per Luft vollmundig versprach und dies dann doch nicht einhalten konnte, ist dies ein weiterer Schritt ins Verderben gewesen.

    Doch in meinen Augen ist der Hauptschuldige der General Paulus. Wäre er nicht so ein vom Führer bessesener Arschkriecher gewesen, so hätte er rechtzeitig auch ohne Genehmigung des Führers kapituliert. Aber an seine ihm unterstellten Soldaten dachte er nicht.

    Stattdessen hiess es erstmal kämpfen bis zur letzten Patrone und danach mit dem Spaten weiter. Er musste ja Mann gegen Mann kämpfen, fallen oder in die grausame russische Krieggefangenschaft gehen. Stattdessen kam er in eine luxuriöse Sonderhaft, wohin er sich auch noh seine Abzeichen zum Generalfeldmarschall schicken lies.

    Wie auch immer es starben viele Deutsche und noch mehr Russen beim Kampf um diese Stadt bzw. den Namen dieser Stadt. Das Elend wurde natürlich an der Heimatfront verschwiegen...

    Viele Grüße

    Kai
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  3. #3
    Auserwählter Meister der Neun
    Themenstarter

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    Standard

    Das Stalingrad erst angegriffen und dann verteidigt wurde ist für mich auch interessant: die Deutschen war kurz später in der Position, in der die Russen vorher waren (ok die russen hatten ein paar (sehr viel) mehr Leute, aber dennoch ist eine Analogie vorhanden).
    Soweit ich das mitgekriegt hat, konnte Göring auch sein Versprechen einhalten, zumindest eine Zeitlang. Es war vorrauszusehen, dass die Russen das spitzkriegen und gen Westen ziehen um die deutschen Flughäfen dort einzunehmen. Da kann man Göring glaube ich nicht die Schuld geben. Hitlers Verbissenheit auf die Ölfelder im Kaukasus, welche ihn dazu brachte nur die 6. Armee dorthin zu schicken, die stellt für mich die Hauptursache, dass Stalingrad (oder wie auch immer) nicht "gefallen" ist. Krieg ist Krieg, Krieg ist grausam. Hitler hätte weniger Leute in den Kaukasus schicken sollen und mehr Leute zur Absicherung der Nordflanke dort unten verwenden sollen. Dann hätte sich die Luftwaffe nicht nur auf Stalingrad konzentrieren müssen.

    Bei der Sache mit Paulus stimme ich dir vollkommen zu, aber irgendwie kann man ihn auch etwas verstehen. Schliesslich hielten Hitler viele für den GröFaz, weil sie es nicht besser wussten. Die Generäle die es besser wussten verschwanden von der Bildfläche, traurig (so traurig nun auch wieder nicht aber naja......). Das es am Ende nie die Schuldigen trifft, wen wundert das noch?

    Ja die Heimatfront, Wochenschau Propaganda, gestellter Funkkontakt mit Stalingrad.... *kopfschüttel*


    (aber ich denke man sollte nicht die opfer zählen um dann zu sagen die hats doch viel schwerer erwischt, es waren auf allen seiten menschen die gefallen sind)

  4. #4
    Geselle
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    155

    Standard

    also ich habe in Geschichte ein referat ueber stalingrad gehalten, damals in der 10. Klasse.
    meiner meinung nach ist einer der hauptgruende dieses desasters der winter und die unzureichende winterausruestung gewesen. soldaten haben gegen ende des sommers und anfang herbst erfahren dass stalingrad verlassen wird, daraufhin wurden transporter mit winteruniformen und stiefeln verbrannt um sie nicht dem feind in die haende fallen zu lassen!
    ein sehr gutes buch zum thema stalingrad ist das buch Stalingrad
    von Antony Beevor und das buch Duell - Enemy at the Gates von William E. Craig, dieses buch hat nichts mit dem film zu tun, der regisseur des filmes wurde von diesem buch inspiriert den film zu drehen. hier sind die amazon links:

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    zwei sehr gute buecher die ich sehr empfehlen kann, wenn man mehr ueber die hintergruende wissen moechte.
    Alles Leben traegt den Geschmack des Todes in sich

    Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert

    There are many things that we can't explain but that doesn't mean that they don't exist

    Quis custodiat custodes legum

  5. #5
    Auserwählter Meister der Neun
    Themenstarter

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    hm, das wusste ich noch nicht!

  6. #6
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    266

    Standard


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    Zitat Zitat von Boardadmin
    Hallo,

    Stalingrad, der Wendepunkt des Krieges. Stalingrad war ja eigentlich nur wegen dem Namen Stalin so interessant für Hitler und natürlich zeitgleich für Stalin.

    Wer da nun war verteidigt hat sollte seperat betrachtet werden, erst waren es die Russen, dann die Deutschen und dann gab es den Kessel.

    Das Hitler kein Einsehen zeigte war natürlich ein sehr großer Fehler, den er aber auch noch desöfteren am Ende des Krieges machte: Stellung halten um jeden Preis auch wenn es sinnlos ist.

    Wenn nun Göring die Versorgung des Kessels per Luft vollmundig versprach und dies dann doch nicht einhalten konnte, ist dies ein weiterer Schritt ins Verderben gewesen.

    Doch in meinen Augen ist der Hauptschuldige der General Paulus. Wäre er nicht so ein vom Führer bessesener Arschkriecher gewesen, so hätte er rechtzeitig auch ohne Genehmigung des Führers kapituliert. Aber an seine ihm unterstellten Soldaten dachte er nicht.

    Stattdessen hiess es erstmal kämpfen bis zur letzten Patrone und danach mit dem Spaten weiter. Er musste ja Mann gegen Mann kämpfen, fallen oder in die grausame russische Krieggefangenschaft gehen. Stattdessen kam er in eine luxuriöse Sonderhaft, wohin er sich auch noh seine Abzeichen zum Generalfeldmarschall schicken lies.

    Wie auch immer es starben viele Deutsche und noch mehr Russen beim Kampf um diese Stadt bzw. den Namen dieser Stadt. Das Elend wurde natürlich an der Heimatfront verschwiegen...

    Viele Grüße

    Kai
    ich muß dir da leider widersprechen.
    im wk2 hat konnte man sich als deutsche armee nicht mal so eben ergeben, schon gar nicht den russen.
    das zeigt die tatsache, daß von 90.000 kriegsgefangenen allein aus stalingrad bis 1956 gerade mal 5000 lebend wieder zurückkamen......
    der rest ist elendig verreckt in arbeitslagern in sibirien.
    und kommt jetzt nicht mit "das waren doch sowieso alles verbrecher", da waren haufenweise 18 jährige dabei, die nicht die möglichkeit hatten zu sagen: "ich verweigere meinen wehrdienst".
    empfehlenswert ist das buch "so weit die füße tragen", die wahre geschichte eines dt. soldaten, der aus einem arbeitslager floh und 14.000 km zu fuß flüchtete.
    Ich wurde wegen Verstoß gegen die Boardregeln gebannt!

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