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„Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "„Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #7
    Auserwählter Meister der Fünfzehn Benutzerbild von Sueder
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    18.05.2010
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    Ruhrpott
    Beiträge
    2.095

    Standard AW: „Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?


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    Ich glaube Grass will immer noch seine NS-geprägte Jugend verdrängen.

    Ich glaube ich habe es irgendwo in diesem Forum schon mal geschrieben aber der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist einfach eine neue Auflage des kalten Krieges inklusive Stellvertreterkriegen.

    Irgendwann wird der Iran die Atombombe haben. Aber nicht in der Stärke wie er ein Chemisches Angriffspotential was er derzeit hat.

    Die Nordkoreanische Atombombe konnte auch nicht verhindert werden.
    Warum wohl?
    Weil die USA wahrscheinlich mit ihren AEGIS-Kreuzern und -Zerstörern wahrscheinlich jede einzelne Raketen abfangen könnten.

    solange nicht der Iran auf einmal über 3000 Sprengköpfe verfügt wird auch noch Israel sich noch zurückhalten solange der Iran eine stabile Regierung besitzt.
    Das schließt einzelne Luftangriffe meiner Meinung nicht nach aus!

    Das Gedicht von Grass berührt die ktuelle Politik Israels wohl nicht um eine Promille-Stelle hinter dem Komma.So eine große Bedeutung hat Deutschland auch nicht für Israel wenn man von der historischen Schuld absieht.
    343 - wir werden euch nicht Vergessen!

  2. #8
    oma
    oma ist offline
    Lehrling
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    Niedersachsen
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    14

    Standard AW: „Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?

    Habe mir sein Interview angesehen. War davor eher nicht so ein Grass- Fan. Hat seine Meinung für mich gut begründet. Egal ob nun wahr oder nicht wahr, man wird doch wohl auch noch eine kritische Haltung zum Militär im nahen Osten und das nicht nur jetzt, haben können ( beide Seiten) ohne gleich in die braune Ecke gestellt zu werden.
    Ich sehe mich selbst als Antifaschist und kann mit dem " Gedicht" gut umgehen.

    LG Oma

  3. #9
    Meister des Neunten Bogens Benutzerbild von ThomasausBerlin
    Registriert seit
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    Berlin
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    3.337

    Standard AW: „Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?

    Thomas Logemann

    Brüsseler Str. 19

    An den
    Zentralrat der Menschen jüdischen Glaubens
    in Deutschland e.V.


    per – e-mail


    Betrifft: Eine Stellungnahme zu Günter Grass


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    da ist sie wieder – die „Ohrfeige des deutschen Antisemitismus“. Kaum erlaubt sich ein Mensch, der zu den hochgeachtesten Schriftstlerrn unserer Zeit zählt, die Grausamkeitspolitik zweier Staaten der Welt anzugreifen, von denen ein Staat das Heimatland der verfolgten Juden seit 1948 ist – schon wird die Peitsche des deutschen Antisemitismus aus der Schublade geholt.


    In einer auf gegenseitiger Achtung und gegenseitigem Respekt gergründeten Welt müsste es doch möglich sein, die Meinung des Anderen frei von Vorurteil und Demagogie diskutieren zu können?


    Halten wir die Fakten fest: Der Staat Israel schweigt zur Frage ob er Atomwaffen besitzt oder nicht. Der Staat Iran beteuert das er kein Interesse an Atomwaffen hätte. Beiden Staatsführungen ist jedoch nicht zu trauen; den Israelis nicht weil sie in der Geschichte viel zu oft unberechtigt angegriffen wurden und sich zur Wehr setzen mussten und diese Erfahrung zur Geheimniskrämerei hinsichtlich der eigenen militärischen Rüstung verführt, dem Staat Iran nicht weil seit der islamischen Revolution die Staatsführung des Iran offen von einer „islamisch-revolutionären Welt“ träumt und der Staat Iran über die notwendigen militärischen Mitteln verfügt, um diesem Schreckenstraum auch Taten folgen zu lassen.


    Von Aussen betrachtet stellt sich schon die Frage, welch' „Geistes Kind“ man sein muss, wenn man den völkerrechtswidrigen Terrorangriff von Mini-Raketen mit geballter militärischer Kraft der hochgerüsteten Armee „beantwortet“, dabei ein Spur der Verwüstung und des Grauens hinterlässt, wenn man mit Panzern den Steinwurf von Kindern und Jugendlichen beantwortet, wenn man in einer Zeit in der die Vernünftigen dieser Welt danach trachten die Mauern, die unser zusammenleben behindern, einzureissen – gerade neue Mauern aufbaut um das friedliche Zusammenleben von Geschwistern zu verhindern. Und auch die „Gegenseite“ muss sich fragen lassen, warum sie sich auf „Gottesrecht“ beruft, obwohl Er, der die sichtbaren wie unsichtbaren Welten erschuf, gerade seinen orientalischen Kindern die Verpflichtung auferlegt hat, in gegenseitiger Achtung und Respekt, in brüderlicher Liebe gemeinsam am Aufbau der Kultur zu wirken. Zeugen Katjuscha's und „Selbstmordattentate“ von Respekt?


    Als sich von Despoten und Demagogen herbeigerufene Armeen der „islamischen“ Staaten 1948 gegen Israel verbündeten und das kleine Volk der Heimatlosen überfiel – war es richtig das sich die demokratische Welt hinter die Überfallenen stellte. Dass die über 2.000 Jahre in der Diaspora lebenden Heimatlosen sich fortan eng zusammen schlossen, um ihre neue alte Heimat gegen Repression zu verteidigen, verdiente nicht nur den Respekt der demokratischen Welt, sondern auch die tatkräftige Unterstützung der demokratischen Welt. Dass sich aber gerade die vorher Entrechteten und Gedemütigten nun ihrerseits zu einem Volk hin entwickeln, bei dem unter „Selbstbehauptung“ mehr und mehr verstanden wird, den „Anderen“ mit den gleichen Mitteln „heimzusuchen“, die man geschichtlich vorher selbst zu erleiden hatte, verdient nicht die Unterstützung der Demokraten dieser Welt, sondern die offene Kritik!


    Ob Israel oder Iran – es herrschen die Falschen. Es herrschen diejenigen, die eine „Blut und Boden Politk“ propagieren, die rücksichtslos mit dem Leben der eigenen Bevölkerung wie mit dem Leben der Nachbarbevölkerung spielen. Es herrschen diejenigen, sie ihr Leben dem Götzen Macht und Profit verschrieben haben – und sie lassen diejenigen, die sie voll Vertrauen gewählt haben, in einem Meer kochenden Blutes untergehen. Wenn der Staatspräsident Netanjahu des Landes Israels eine solche Politik vertritt, ist er um keinen Deut besser als der Staatspräsident Ahmadenidschad des Irans, der mit „Engelszungen“ die Politik des tollwütigen Wolfes betreibt!


    Und nun frage ich Sie: Bin ich ein „Antisemit“ weil ich mich gegen den Terror stelle, egal ob dieser Terror von faschistischen Israelis oder faschistischem Iranern ausgeübt wird? Gegen die immer noch in Deutschland wirkenden Faschisten der „NPD“ und der sogenannten „Heimatverbände“ stelle ich mich ebenso, auch gegen die Tatsache das wir in Deutschland in Teilen eine faschistoide Gesetzgebung haben, die noch aud den „Beständen“ des kotbraunen Reiches stammt (das sogenannte „Ausländergesetz“, das in weiten Teilen den „Wert“ des Menschan aus seiner Herkunft und seiner Nationalität ableitet, ist ein praktisches Beispiel dafür).


    Man hört, sie hätten Günter Grass als Antisemiten bezeichnet. Man hört, sie werfen Herrn Grass seine Vergangenheit vor – weil er sich -leider sehr spät – dieser Vergangenheit gestellt hat. Schon geht das Gespenst um – nicht das braune Gespenst des angeblichen „ewigen Juden“, sonder das ebenso braune Gespenst des „ewigen deutschen Faschisten“. Wer so argumentiert – ist um keinen Deut besser als ein ehemaliger „Reichspropagandaminister“.


    Mit freundlichen Grüssen
    Thomas Logemann

    Anmerkung: Ostermontag geht dieses Statement zugunsten Günter Grass "in die Internetwelt".
    Nichts auf der Welt wird geschehen, wenn wir träge darauf warten dass Gott allein sich darum kümmert -Martin Luther King-

  4. #10
    Vorgesetzter und Richter
    Registriert seit
    02.03.2011
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    Berlin
    Beiträge
    1.059

    Standard AW: „Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?

    Man muss ein paar Punkte aufzählen Bzw. in Erinnerung bringen um das ganze aus der Sicht des Schreibers sehen zu können.
    Da Fallen mir spontan die berühmten Karikaturen über den Propheten ein.
    Dort war es angeblich "künstlerische Freiheit" und "freie Meinung".

    Egal welcher Zeit diese veröffentlicht wurden
    Egal welcher Hintergrund des Machers
    Egal ob nötig oder nicht
    Egal des Aufschreien einer Glaubensgemeinschaft
    Egal den "künstlerischen" Wert dieser Karikaturen
    Egal wer hinter ihm stand als es berechtigt (?) zur Ausschreitung kam

    Das selbe Ding...
    Nur diesmal nicht für sondern gegen die Weltanschauung mancher demokratischer Länder/Volkes/Staates/Regierung

    Warum sich aufregen? Was ist daran "neu"?

    Wer mit Waffen auf Steinschleuder antwortet der hat nun mal die Schuld und das egal ob er Recht hat oder nicht!
    Das ist in jedem Gesetz eines X beliebigen souveränen Staates fest verankert.
    StGB Gesetz der Notwehr §32: dort steht "...die erforderlich ist um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden".

    Die erforderlich ist: Sie darf nicht Mittel einsetzen die der Angreifer nicht auch hat.
    Gegenwärtig sein: Sie muss jetzt statt finden...nicht statt finden können.

    Irrtümliche Notwehr ist auch im Gesetz verankert jedoch wirkt diese auf die Strafe mildernd, hebt diese aber nicht auf.


    Mag also sein das sich Israel in eine Notwehr Situation glaubt...danach auch handelt.
    Da diese jedoch nicht stattgefunden hat (Bzw. von beiden Seiten behauptet wird) sollten beide "nicht mit Gewehre auf Spatzen schießen".


    Bin ich jetzt ein Antisemit?

  5. #11
    Barbarisches Relikt Prinz des Königlichen Geheimnisses Benutzerbild von Ein wilder Jäger
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    Standard AW: „Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?

    Es ist mir zwar unklar, wieso man sich das Völkerrecht über Analogieschlüsse aus dem deutschen Notwehrrecht erschließen will, aber diese beiden Aussagen sind jedenfalls unzutreffend:

    Sie darf nicht Mittel einsetzen die der Angreifer nicht auch hat.
    Irrtümliche Notwehr ist auch im Gesetz verankert jedoch wirkt diese auf die Strafe mildernd, hebt diese aber nicht auf.
    Bitte beachtet die drei wichtigsten Regeln!

    Nicht alles an der DDR war schlecht. Die Roggenbrötchen waren gut. Aber die gibt es wieder.

  6. #12
    Wiedergänger Benutzerbild von dtrainer
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    Standard AW: „Was gesagt werden muss“ - Ein Gedicht von Günter Grass - Wahrheit oder Hetze ?


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    Die gestörte Wahrnehmung des G.G.
    Seltsam, was Herr Grass da schreibt.
    Ich habe oft Kritik an Israels Politik gelesen, in den angeblich fast gleichgeschalteten deutschen Medien. Es gab auch schon öfter hitzige Debatten darüber. Nicht bemerkt, Günter?
    War er da losläßt klingt verdächtig ähnlich wie das Gejammer der Rechtsradikalen, die angeblich ihre Meinung nicht sagen dürfen. Wird ja sofort bestraft...wirklich? Ich wüßte nicht.
    Natürlich nimmt er jetzt eine Kampagne wahr. Das sagen auch gern Politiker, die erwischt wurden...
    Natürlich formuliert Herr Grass seine Ressentiments raffinierter als rechte Schreihälse, er ist ja ein Sprachkünstler und weiß wie man Vorurteile gaumengerecht zubereitet, damit sie nicht als solche erkannt werden.
    Aber wenn man Herrn Ahmadinedjad als "Maulhelden" verharmlost, fällt das halt auf. Hätte er nur den Mund gehalten, der Herr Dichter. Nichts Neues, nur neu zubereiteter Unsinn.
    Antisemitismus? Nein. Einseitige Blindheit....
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

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