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Demografie-Soli für Kinderlose

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Demografie-Soli für Kinderlose" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #13
    Beatus ille, qui procul negotiis.
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    09.04.2002
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    20.412

    Standard AW: Demografie- soli für Kinderlose


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    @ luzie: Ich bin garantiert niemand, der kritiklos alles gut findet, was nicht deutsch ist.
    Ich betrachte für mein Urteil immer die Person. (Jedenfalls versuch ich es.)
    Unsympathen und menschliches Kroppzeug ist imho eines der wenigen Dinge, die weltweit gerecht verteilt wurden.

  2. #14
    Intendant der Gebäude Benutzerbild von gaia
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    Ratisbona
    Beiträge
    1.307

    Standard AW: Demografie- soli für Kinderlose

    Zitat Zitat von Dirtsa Beitrag anzeigen

    Was haltet ihr von dem Vorschlag Kinderlose zur Kasse zu bitten, um die Sozialsysteme zu entlasten?
    Ich antworte schonmal, ohne alles gelesen zu haben ( hab Stress*gg*).
    Ich halte da erstmal nicht so viel davon.
    Eigentlich sollte Menschen mit Kindern und Menschen ohne Kinder gleich behandelt werden. Wenn jemand keine Kinder möchte ( warum auch immer) ist das immer noch eine sehr private Entscheidung.
    Tja... die demographische Entwicklung ist da ein ganz anderes Problem. Ich denke aber nicht, dass man das auf die Art lösen kann. Man sollte eher das "Kinder haben" in Verbindung mit Arbeit attraktiver gestalten.
    Arbeit ist imho für viele sehr hart geworden- erst Recht wenn noch Kinder da sind, die versorgt werden wollen. Da überlegt sich manch einer dreimal ob er sich das geben will.

    "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht"
    Vaclav Havel

  3. #15
    graues WV- Urgestein
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    Beiträge
    3.281

    Standard AW: Demografie- soli für Kinderlose

    Es kann ja auch ne private Entscheidung bleiben.
    Die Maßnahme heißt ja nicht, dass jemand deswegen dazu angehalten werden soll Kinder zu bekommen. Das sehe ich zumindest nicht so. Ich hatte ja schon geschrieben, dass es noch schwerer wäre, wenn ausgerechnet jetzt eine Babyschwemme dazu kommen würde. Das hätte früher kommen müssen.

    Ich betrachte den Effekt einfach aus gesellschaftlicher Sicht ... nicht aus der persönlichen Sicht.
    Du sagst dass Menschen mit Kindern und Menschen ohne Kinder gleich behandelt werden sollen. Aber so wie es läuft werden Familien (oder im besonderen Alleinerziehende) benachteiligt. Sie stecken viel Liebe, Zeit, Geld und alles mögliche in die Erziehung ihrer Kinder. ... (Sie leben dabei mit einem erhöhten Armutsrisiko Armutsgefährdungsquoten von Familien - Armut )
    Das System finanziert sich, so wie es jetzt gestrickt ist aus der nachwachsenden Generation. Die Kinderlosen Menschen werden dann von den Kinder später mitfinanziert. Es findet keine Berücksichtigung und kein Ausgleich statt .... so dass man von einer Gleichbehandlung sprechen könnte.

    Hier steht ne Menge zum Thema ... >
    Quellentext:

    Hier nur kurz des Pudelskern, wenn du von Gleichbehandlung sprichst ... und ich von Benachteiligung der Familien

    Dennoch nahm die Armut bei Kindern im selben Zeitraum nicht ab, sondern erstaunlicherweise zu - und zwar auf rund das Sechzehnfache: Stand 1965 nur jedes 75. Kind unter sieben Jahren zeitweise oder auf Dauer im Sozialhilfebezug, war es 2002 jedes siebte insgesamt.
    (Ich glaube jetzt liegt das so bei jedem zehnten)

    Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielschichtig, eine dominante Rolle spielen jedoch die Steuer- und Sozialsysteme. So stiegen die Beitragssätze zur Sozialversicherung, die kein Familienexistenzminimum schonen und deshalb Familien überproportional belasten, von knapp 24 in 1965 auf fast 43 Prozentpunkte im Jahr 2004.
    Besonders gravierende Auswirkungen hatte die große Rentenreform von 1957, welche die Altenversorgung sozialisiert, die ökonomische Belastung durch Kindererziehung aber weiter privat bei den Eltern belassen hatte. Weil in diesem System des "Generationenvertrags" immer die Kindergeneration die vorangehende Generation versorgen muss, werden Eltern durch das neue System gezwungen, durch ihre Kindererziehung auf Privatkosten die Altersvorsorge für ihre kinderlosen Jahrgangsteilnehmer mitzufinanzieren.


    Eigentlich hat das Bundesverfassungericht seit dem immer wieder angemahnt und hat sogar einen Auftrag an den Gesetzgeber erteilt:
    die "Benachteiligung der Familie im Steuer- und Sozialversicherungsrecht mit jedem Gesetzgebungsschritt erkennbar zu verringern; soweit sich die Benachteiligung gerade in der Alterssicherung der Kinder erziehenden Familienmitglieder niederschlage, sei sie vornehmlich und auch um den Preis einer maßvollen Umverteilung zu Lasten Kinderloser durch rentenrechtliche Regelungen auszugleichen;
    Aber das hat nix genützt und es hat sich nix getan. Das Bundesverfassungsgericht hat sich zwischendurch mal mit dem Thema befasst und die Regierung gezwungen das Kindergeld zu erhöhen.
    Trotzdem hat man 2000 festgestellt, dass sich die Einkommenslage gegenüber Kinderlosen noch mal drastisch verschlechtert hat.

    Auf diese eklatanten Verletzungen des erteilten Verfassungsauftrags reagierte das BVerfG schließlich mit dem "Pflegeurteil" vom 3. April 2001: Danach muss der Gesetzgeber bis zum Jahresende 2004 die Beitragsseite der Pflegeversicherung familiengerecht ausgestaltet haben. Wegen ihrer "konstitutiven Bedeutung für die umlagefinanzierten Systeme der Alterssicherung" sei die Betreuungs- und Erziehungsleistung der unterhaltsverpflichteten Versicherten mit Kindern bei der Beitragsbemessung zu berücksichtigen
    Aber bis auf die 0,25 % Pflegeversicherungszuschlag wüßt ich nix, was sich in der Richtung getan hätte.


    Das mit Gleichbehandlung ist ne schwierige Sache. Mal so ein bisschen provokant gefragt: Ist das gleiche Behandlung, wenn einer die Altersversorung des anderen für später mitfinanziert in dem er heute alles was er hat in die Bildung und Erziehung seiner Kinder steckt und dies nicht berücksichtigt wird?
    Geändert von sillyLilly (13.02.2012 um 22:14 Uhr)
    Gefühle die mich lebend machen
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  4. #16
    Vorgesetzter und Richter
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    Beiträge
    910

    Standard AW: Demografie- soli für Kinderlose

    Ist das gleiche Behandlung, wenn einer die Altersversorung des anderen für später mitfinanziert in dem er heute alles was er hat in die Bildung und Erziehung seiner Kinder steckt und dies nicht berücksichtigt wird?
    Da könnte man gegen argumentieren, dass die Steuern und Abgaben der Kinderlosen auch für Kindergeld, Schulen, Kindergärten, Spielplätze etc verwendet werden, wo sie erstmal nichts von haben.

    Die Art, wie die Schlagzeilen gefasst sind, läd schon sehr zu Polarisierung und Mißgunst ein, kann Fronten schaffen, den Eindruck erwecken, für die jeweilige Lebensweise mit oder ohne Kinder bestraft zu sein/werden
    Gruß
    Dirtsa







    Ich habe eine einfache Philosophie:
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    Alice Roosevelt Longworth

  5. #17
    graues WV- Urgestein
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    Standard AW: Demografie- soli für Kinderlose

    Da könnte man gegen argumentieren, dass die Steuern und Abgaben der Kinderlosen auch für Kindergeld, Schulen, Kindergärten, Spielplätze etc verwendet werden, wo sie erstmal nichts von haben.
    Wieso haben sie nix davon? Wer zahlt den später wenn sie alt sind in alles ein?
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  6. #18
    Vorgesetzter und Richter
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    Standard AW: Demografie- soli für Kinderlose


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    Hi Silly Lilly,
    deshalb schrieb ich ja "erstmal" hätte ich klarer ausdrücken sollen, sorry.
    Gruß
    Dirtsa







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