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Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Frauen - Verlierer der Emanzipation?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #19
    graues WV- Urgestein
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    Beiträge
    3.281

    Standard AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?


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    @prometheus
    deine Frage, was denn den Frauen die Emanzipation gebracht hat ist ziemlich .... naja ich will mal sagen .... komisch. Und verwunderlich finde ich dass es so scheint, als würdest du annehmen Frauen hätten früher nicht gearbeitet, sondern sich zuhause um Kind und Haushalt gekümmert.
    Wann haben Frauen denn nicht gearbeitet?
    Bei dir und bei Venatrix klingt es so als müssten erst heute Frauen arbeiten und früher wäre das anders gewesen?
    Von wann stammt denn dieses Bild der treusorgenden Frau im Haushalt, die die Kinder hütet und dem Mann ein schönes Heim bereitet?

    Mal von der Zeit des Wirtschaftswachstums in Deutschland abgesehen, mussten Frauen immer schon arbeiten. (Meine Oma und Großtanten haben auch gearbeitet. Das war normal)
    Es gab auch den Begriff der Erziehung und Förderung von Kindern nicht so wie heute. Kinder liefen einfach so mit oder mussten auch arbeiten. Und Haushalt war etwas ganz anderes als heute. Es gab keine Wäscheberge, weil es gar nicht so viel Kleidung gab und Fensterputzen und Staubwischen war auch nicht so angesagt wie heute.
    Jeder aus der Familie hat mitarbeiten müssen, um zum Überleben der Familie beizutragen. Sei es auf dem Feld oder durch Lohnarbeit.... z.b. Dienstmägde oder in der Küche bei reichen Leuten..... usw
    Auch nach der Industrialisierung haben Frauen (und auch Kinder) in Fabriken schwer arbeiten müssen.
    In der zweiten hälfte des 19 Jahrhunderts wurde immer mehr eine Hausfrauenehe als Versorgermodell propagiert, welches im NS-Regime nachher noch mal richtig zugespitzt wurde.
    "Den ersten, besten und ihr gemäßen Platz hat die Frau in der Familie", (Joseph Goebbels 1933) Anfänglich gab es auch Kampagnen gegen Doppelverdiener, aber dann kam die Kriegsproduktion und damit wurden das Bild der Partei doch noch mal anders propagiert. Frauen wurden in den Fabriken gebraucht.

    Frauen hatten zwar nicht die gleichen Rechte wie Männer, sie durften nicht die gleichen jobs machen, bekamen nicht das selbe Geld ..... aber sie mussten trotzdem fast immer in den zurückliegenden Zeiten der Geschichte arbeiten. (Reiche und Adlige mal ausgenommen, aber da mussten die Männer ja auch nicht arbeiten in dem Sinne)


    Zitat Zitat von gaia Beitrag anzeigen
    ...es wurde hier gefragt was Frauen denn verloren haben...und ich erwähne mal: ihre Abhängigkeit vom Wohlwollen ihres Partners.
    Das ist gut ausgedrückt.
    Geändert von sillyLilly (18.10.2011 um 12:43 Uhr)
    Gefühle die mich lebend machen
    Gedanken die es ordnen wollen
    Geist der dies umfaßt

  2. #20
    Geheimer Meister Benutzerbild von Aventor
    Registriert seit
    29.12.2010
    Beiträge
    399

    Standard AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Zitat Zitat von sillyLilly Beitrag anzeigen
    @prometheus
    deine Frage, was denn den Frauen die Emanzipation gebracht hat ist ziemlich .... naja ich will mal sagen .... komisch. Und verwunderlich finde ich dass es so scheint, als würdest du annehmen Frauen hätten früher nicht gearbeitet, sondern sich zuhause um Kind und Haushalt gekümmert.
    Wann haben Frauen denn nicht gearbeitet?
    Bei dir und bei Venatrix klingt es so als müssten erst heute Frauen arbeiten und früher wäre das anders gewesen?
    Von wann stammt denn dieses Bild der treusorgenden Frau im Haushalt, die die Kinder hütet und dem Mann ein schönes Heim bereitet?
    Danke sillyLilly!

    Besser hätte man es nicht formulieren können.

    Ich denke so mancher hängt hier der europäischen Zeit der Romantik nach. Hier fällt auch die Ähnlichkeit mit dem Begriff Roman auf. Ich habe den Eindruck das manche Menschen in einer Romanwelt leben. Die Frauen in Europa haben ihr lebenlang auf dem Feld geackert. Die Kinder und Männer auch. Die Männer hatten anderes zu tun als ihre Frauen zu unterdrücken. Ich glaube auch, das gerade in dieser engen Zusammenarbeit ums tägliche Geschäft eine liebevolle Beziehung bestand. Nur sah ein liebevoller Umgang damals anders aus. Wenn der Mann sagte: Weib bring mir Essen, war das normaler Umgangston. Die Frau sagte wahrscheinlich darauf: Du Schwein geh Dich erst mal waschen. Normal zu der Zeit. Das der Ton rauher war ist wahrscheinlich. Aber auch die Zeit war rauher. Es gab in der europäischen Vergangenheit auch einige seltsame Dinge, die man aber nicht mit der dominanz des Mannes gleichsetzen darf. Ich habe mal in einen Sitten und Kulturspiegel in etwa folgendes gelesen.

    Im Mittelalter war es üblich das der Mann seine Frau oder Tochter zum Beischlaf mit Reisenden/Wanderer führte. Warum?
    Man beugte so Inzucht vor, weil man sich zur damaligen Zeit nicht weit aus der eigenen Gegend entfernte. Vielleicht liegt auch hier ein Grund darin, das ein Lehrling sich auf Wanderschaft begab?
    Aber das ein Mann seine Frau oder Tochter einen Fremden anbot sagt doch nichts über die Gefühle aus. Ich denke nicht das der Spass hatte dem zu lauschen. Die Moralvorstellung war eine andere zu der Zeit. Vielleicht hatte auch die Frau Spaß an der Sache? Ich weiß es nicht. Dies alles ergab sich aber aus Notwendigkeit heraus. Eine Frauenrechtlerin würde dies natürlich anders darstellen.

    Liebe Grüße
    Aventor
    Liebe Grüße
    Aventor

  3. #21
    graues WV- Urgestein
    Registriert seit
    14.09.2002
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    Beiträge
    3.281

    Standard AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    @Aventor
    In unserer Wahrnehmung der Vergangenheit sind wir uns dann ja einig.
    ich bin aber trotzdem der Meinung das Frauen unterdrückt wurden Aber ich sehe es als eine strukturelle oder auch System- Unterdrückung und nicht als eine unterdrückung des einzelnen Mannes seiner Frau gegenüber. Denn der dachte wahrscheilich nicht darüber nach. Da gebe ich dir recht.
    Wenn es Frauen einfach nicht zustand lesen zu können, ... dann stand es einem einfachen Arbeiter nicht zu, das in Frage zu stellen. Die Rolle der Kirche in der Unterdrückung von Frauen ist groß gewesen.
    Wobei auch ein Mann, wenn er keinen Besitz hatte auch relativ rechtlos war ... Bei Frauen halt noch umso schlimmer.

    Ob es ein liebevolles aber rauhes Miteinander gegeben haben mag, finde ich aus heutiger Zeit schwierig zu beurteilen. Das liegt dann auch so ein wenig im Bereich des Romans
    Ich denke das es bei der Ehe damals viel mehr um andere Dinge ging, als sich gerne zu mögen.
    Ehen wurden z.b. geschlossen um Verbindungen zwischen Familien zu stärken, um Besitz zu sichern, um Versorgung zu sichern....Sie war eher eine Schutz- und auch Zwangsgemeinschaft. Wenn man sich dann auch noch mochte, dann war das eine schöne Zugabe.
    Erst in unserer Gesellschaft und in den letzten .... 100 Jahren (?) (weiß nicht genau?) hat sich die Ehe zu einer selbstausgesuchten indivudellen Lebensgemeinschaft entwickelt.

    Auch diie Familie, wie wir sie heute sehen, (nur verwandtschaftlich verbandelt) wurde erst irgendwann im 16 Jahrhunder (? oder war es doch noch früher?) genauer definiert.
    Ein Hof z.b. lebte mit Knechten und Mägden zusammen und reiche Menschen (Adlige) hatten eine Dienerschaft, die auch in einer Art Gemeinschaft miteinander leben musste.
    Kinder sind schon mit 7 Jahren irgendwo hingegeben worden um dort als Diener oder Lehrling ihr Brot zu verdienen. Es waren eher Hof und Arbeitsgemeinschaften ... und auch umherziehende Familien, waren nicht nur Vater, Mutter, Kinder ....

    Ok sorry, ich will nicht offtopic laufen, aber diese komischen Behauptungen von prometheus das früher Familie noch alles so toll und supi war, als die Frau noch den Herd bewacht und die Kinder betreut hat ärgern mich einfach. Wenn dann auch noch ein Mann meint für die armen Frauen zu sprechen, wenn er die Emanzipation in Frage stellt.
    Und dann noch dieser blöde Bezug zu Rockefeller und der NWO

    Als würden Frauen, die selbstbewußt ihren Lebensweg gehen nur dumme Trottel sein, die am Gängelband geführt den Verfall der Gesellschaft bewirken, weil sie nicht mehr anständig Kinder gebären wollen.
    Gefühle die mich lebend machen
    Gedanken die es ordnen wollen
    Geist der dies umfaßt

  4. #22
    Beatus ille, qui procul negotiis.
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    20.412

    Standard AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Vorerst mal...
    @s.lilly,@aventor...habe euch durchgelesen und ich kann diese Argumentation durchaus akzeptieren...

     
    (@lilly - ich finde deine Argumente durchaus nicht dumm)



    Meine Damen, sind wir doch mal ehrlich -
    Emanzipation hin oder her - möchtete ihr wirklich ein Mann sein??
    Patriarch zu sein, ständig nur den Kampf im Sinn.

    Es ist doch schön Frau zu sein.....Gefühle zeigen zu dürfen und wenn uns mal eine Träne runterrinnt - na dann rinnt eine - darf Mann das? Nicht unbdingt, weil er ja dann vor den anderen Männern - nicht als der starke Mann dasteht....

    Die Männer puschen sich gegenseitig hoch (ich bin ein starker Kerl, stärker als du - Gruppenzwang), so könnte ich mir die Entstehung des Patriarchats durchaus vorstellen...

  5. #23
    Wiedergänger Benutzerbild von dtrainer
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    Beiträge
    6.822

    Standard AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Mal ganz davon abgesehen wie OT wir hier sind...

    Zitat Zitat von Die Kriegerin Beitrag anzeigen
    Vorerst mal...
    @s.lilly,@aventor...habe euch durchgelesen und ich kann diese Argumentation durchaus akzeptieren...

     
    (@lilly - ich finde deine Argumente durchaus nicht dumm)



    Meine Damen, sind wir doch mal ehrlich -
    Emanzipation hin oder her - möchtete ihr wirklich ein Mann sein??
    Patriarch zu sein, ständig nur den Kampf im Sinn.

    Es ist doch schön Frau zu sein.....Gefühle zeigen zu dürfen und wenn uns mal eine Träne runterrinnt - na dann rinnt eine - darf Mann das? Nicht unbdingt, weil er ja dann vor den anderen Männern - nicht als der starke Mann dasteht....

    Die Männer puschen sich gegenseitig hoch (ich bin ein starker Kerl, stärker als du - Gruppenzwang), so könnte ich mir die Entstehung des Patriarchats durchaus vorstellen...
    Was für ein museales Männerbild hast du denn nur, Kriegerin? Ich kann Gefühle zeigen oder auch mal eine Träne nicht verheimlichen, wo ist das Problem? Niemand putscht mich hoch, und ich tu das auch nicht. Bin auch kein Patriarch, nein, schlimmer:ich kennen keinen.

    Vielleicht unterscheiden wir ja mal in kreuznormale Männer und Machos. Letztere sind zwar selten, werden aber immer gern als Schreckbild hergenommen. Macht sich so schön plakativ. Nur bringen uns solche Propagandabilder kein Stück weiter...
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

  6. #24
    Geheimer Meister Benutzerbild von Aventor
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    Standard AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?


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    Zitat Zitat von dtrainer Beitrag anzeigen
    Vielleicht unterscheiden wir ja mal in kreuznormale Männer und Machos.
    Hallo dtrainer!

    Wer die Wahl hat, hat die Qual.

    Also ich mach mir das Leben einfach. Ob die eine sich devot bezeichnet ( hat mal eine zu mir gesagt ), ob die andere Kampfsport macht, die nächste Aussieht wie Schwarzenegger, ob die andere Karriere macht, Motorrad fährt, die nächste eine Domina ist, Einzelkämpferin in der Bundeswehr...
    ... ist mir scheissegal.

    Ich habe Vergnügen daran all diese Frauen in den Medien betrachten zu können.

    Ich weiß nicht wie es den anderen Männer ergeht? Aber auch ich bin gefangen von den "Göttinnen" der Musikwelt - Madonna - und der Filmwelt "Catwoman".

    Das schafft doch erst den Ausgleich zur der "Göttin" in der Küche.

    Ich kann ja mal ne Umfrage an die Frauen starten:

    Es gibt nur noch zwei Männer auf der Welt. Es liegt an Dir das die Menschheit nicht ausstirbt.
    Aventor der Woody-Allen-Verschnitt oder Brad Pitt?

    Ich gehe mal davon aus ich müsste mich für den Rest des Lebens mit mir alleine beschäftigen.

    Privat: Wenn mir eine Frau nicht gefällt - gehe ich ihr aus dem Weg.

    Liebe Grüße
    Aventor
    Geändert von Aventor (18.10.2011 um 16:20 Uhr)
    Liebe Grüße
    Aventor

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