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Dies ist eine Diskussion zum Thema "Umwelt-Politik und ihre unscheinbaren Folgen." im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"
Umweltschutz ist nun mal ein Kind der Wohlstandsgesellschaft. Solange die Leute andere Probleme haben, wird das Thema Umwelt erstmal hintenan gestellt bzw mangels Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen.Zitat von Delao
Umweltschutz ist ein nobler Gedanke, oder ein Synonym für unser kollektives schlechtes Gewissen gegenüber dem Erdball aber...Umweltschutz ist nun mal ein Kind der Wohlstandsgesellschaft. Solange die Leute andere Probleme haben, wird das Thema Umwelt erstmal hintenan gestellt bzw mangels Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen.
Eventuell wird es gar nicht mehr nötig sein den "Planeten zu retten", oder überhaupt an Umweltschutz zu denken, wenn man ausreichende Ersatz-Spielfelder erschaffen hat, und einen schleichenden Prozess einleitet der uns über Generationen hinweg in diesen "Virtuellen Raum" oder Cyberspace einführt....während um uns herum alles abstirbt durch unser Wirken.
Die Menschheit ist ja mit sich selber im Chaos, wie soll sie denn den Planeten schützen, der rüttelt uns höchstens bei Zeiten kräftig durch![]()
Ist doch bekannt das China eine "Scheissegal"-Umweltpolitik verfolgt, darauf bauen die ja auch unter anderem ihren wirtschaftlichen Erfolg auf.
Lerneffekte werden bekanntermaßen eher durch Schmerzen als durch stille Reflexion in Gang gesetzt.
(Verbrannte Hand aufgrund heisser Herdplatte, schwindender Freundeskreis aufgrund selbstsüchtigen Verhaltens, kaputter Motor aufgrund nachlässiger Ölstandkontrolle... etc.)
Ich habe insbesondere inmitten noch relativ unberührter Natur, viele kurzerhand neben dem Wegesrand hingekippte Müllberge gefunden.
... Und empfand das als eine total schockierende Brutalität. Wer macht so etwas?
Inzwischen denke ich, daß die Sensibilität gegenüber der Umwelt in einer Gesellschaft peu a peu wachsen muß.
Wobei dies wohl erst dann spürbar beginnt, sobald die Umwelt schmerzhaft wahrnehmbar geschädigt ist.
Und natürlich auch erst, nachdem sich die dort lebenden Menschen nicht mehr in existenziellem Überlebenskampf befinden.
Für China sind diese Grundvoraussetzungen für den Lern- und Veränderungsprozess imo längst gegeben. (Luftverschmutzung / Müllmassen auf dem Jangtse)
Einerseits verändert sich wohl auch dort langsam das Bewusstsein.
Quelle: Süddeutsche-online August 2009Erstmals hat China eigene konkrete Klimaziele genannt. Mit einer entschiedenen Umweltpolitik könne der größte Treibhausgasproduzent der Welt den Anstieg seiner Kohlendioxidemissionen ab 2020 zumindest bremsen, so dass ein Höchststand um 2030 erreicht werde, stellte eine Expertengruppe der Regierung nach Angaben der China Daily in einer Studie fest.
Aber andererseits ist es eine schier apokalyptische Vision, daß der Höchststand (in diesem Beispiel der CO2-Emissionen) erst in 19 Jahren erreicht wird.
Was ja bedeutet, daß es von da an noch mal einige Jahre dauern wird, bis er wieder auf heutiges Niveau gesunken sein wird. Wahnsinn.
Gruß, Nachbar
Man könnte ja CO² besteuern, dann werden die Menschen evtl. anfangen nachzudenken. Meistens läuft ein gesellschaftlicher Lernprozess über den Geldbeutel des Einzelnen.
Ich hörte wissenschaftliche Studien werden bald veröffentlicht, die dies als sinnvoll erachten. Sehr wahrscheinlich sind es englische Wissenschaftler die die Federführung übernommen haben.