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Die Renaissance der Politik

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Die Renaissance der Politik" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #13
    Geselle
    Themenstarter

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    Standard AW: Die Renaissance der Politik


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    Zitat Zitat von Ein wilder Jäger Beitrag anzeigen
    Offensichtlich ist die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit erfolglos. Wie sie zu verbessern wäre, würde ich mal einen Volkswirt fragen.

    Was die Gemeinwohlorientierung der Politik angeht, möchte ich die Wiederwahlorientierung ins Spiel bringen. Möglicherweise wird die eine von der anderen manchmal überflügelt. Daß die Politik manchmal auch rein wirtschaftlichen Privatinteressen folgt, ist natürlich alles andere als undenkbar. Ein frappierendes Beispiel könnte die Förderung der Solartechnik sein.
    Na, dann frag' mal einen Volkswirt, wie er die Arbeitslosigkeit bekämpfen will. Man könnte sich allerdings auch Gedanken machen, ob die Arbeitslosigkeit nicht noch viel höher wäre, wenn der Staat nicht seit jeher versuchen würde, sie zu bekämpfen.

    Wie soll denn die Wirtschaft allein mit Leuten umgehen, die - z.B. wegen Rationalisierungsmaßnahmen - arbeitslos werden: Erst ins Arbeitslager geben und dann auf dem Sklavenmarkt verhökern?

    Die Wiederwahlorientierung der Politik gibt es, sie bedeutet aber Wiederwahlorientierung der Politiker. Politik ist auch eine Frage von uns hier unten. Wenn der Wähler langfristige Strategien und nachhaltiges Handeln belohnt, werden sich die Politiker daran orientieren. Vor diesem Hintergrund kann man trefflich darüber diskutieren, ob oben oder unten die größere Kleingeistigkeit herrscht.

    Dass die Förderung von Solartechnik in erster Linie privatwirtschaftlichen Interessen dienen würde, erscheint mir frei erfunden und konstruiert - eine Nebelkerze, die offenbar von der Notwendigkeit eines drastischen Wandels in der Energiepolitik ablenken soll.

    Ebenso bringt der Hinweis auf Privatinteressen von Politikern wenig, um die Notwendigkeit einer Gemeinwohlorientierung und somit die Notwendigkeit von Politik überhaupt in Frage zu stellen, wenn man weiß, dass die Wirtschaft gar nicht gemeinwohlorientiert ist. Auch hier wird offenbar eine Nebelkerze gezündet, um zu verschleiern, dass ohne den Einfluss der Politik keine Gemeinwohlorientierung existieren würde.

    Also, "ein wilder Jäger": Bedarf es einer Gemeinwohlorientierung?

  2. #14
    Geselle
    Themenstarter

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    Standard AW: Die Renaissance der Politik

    Zitat Zitat von GsusNavas Beitrag anzeigen
    sry,aber cold war und middel-east-conflict sind nicht vergleichbar, den haken nennst du schon selbst:im kalten krieg ging es um wirtschafltliche weltanschauungen, im middl.eats-conflict "nur" um religiöse
    diese sind imho leichter zu lösen als wirtschaftliche
    bestimmt könnten muslime neben juden(oder andersrum ,je nachdme wie man es nennen will) in einem staat florieren, bloß die einstellung zum frieden fehlt
    schuld ist wer?richtig,das deutsche reich, denn ohne unsere damalige "regierung" wäre die zionistische bewegung sicherlich nicht ganz so ausgereift, es sei denn "unser" madagaskar-plan hätte gegriffen
    Im Kalten Krieg ging es nicht um einen wirtschaftlichen, sondern um einen politisch-ideologischen Konflikt. Ich wüsste nicht, warum der Streit zwischen Kommunismus und Kapitalismus, aus der damaligen Situation heraus betrachtet, leichter zu lösen gewesen sein sollte als der zwischen Israelis und Palästinensern.
    Den Satz zur "zionistischen Bewegung" verstehe ich nicht. Soll das braunes Gedankengut sein? Ich denke nicht, dass Deutschland oder Europa verantwortlich dafür sind, dass Israelis und Palästinenser nach all den Jahrzehnten noch immer keinen Weg gefunden haben, friedlich nebeneinander zu leben.

  3. #15
    Barbarisches Relikt Prinz des Königlichen Geheimnisses Benutzerbild von Ein wilder Jäger
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    Standard AW: Die Renaissance der Politik

    Zitat Zitat von Georg Beitrag anzeigen
    Na, dann frag' mal einen Volkswirt, wie er die Arbeitslosigkeit bekämpfen will. Man könnte sich allerdings auch Gedanken machen, ob die Arbeitslosigkeit nicht noch viel höher wäre, wenn der Staat nicht seit jeher versuchen würde, sie zu bekämpfen.
    Wenn 7% Arbeitslosigkeit das Ziel des Staates sind, dann hat er sein Ziel erreicht. Sonst nicht.

    Wie soll denn die Wirtschaft allein mit Leuten umgehen, die - z.B. wegen Rationalisierungsmaßnahmen - arbeitslos werden: Erst ins Arbeitslager geben und dann auf dem Sklavenmarkt verhökern?
    Ich nehme mal an, das ist eine rhetorische Frage. Können wir die rhetorischen Fragen lassen und einfach schreiben, was wir denken? Ich hab keine Lust auf Ratespielchen.

    Die Wiederwahlorientierung der Politik gibt es, sie bedeutet aber Wiederwahlorientierung der Politiker. Politik ist auch eine Frage von uns hier unten. Wenn der Wähler langfristige Strategien und nachhaltiges Handeln belohnt, werden sich die Politiker daran orientieren.
    Langfristig... Nachhaltig... Darum ging es nicht. Es ging um Stimmen von sieben Prozent Arbeitslosen und dreiundneunzig Prozent Arbeitsplatzbesitzern. Die haben nicht unbedingt dieselben Interessen, und die dreiundneunzig werden sich nicht unbedingt Einschränkungen zugunsten der sieben auferlegen lassen.

    Dass die Förderung von Solartechnik in erster Linie privatwirtschaftlichen Interessen dienen würde, erscheint mir frei erfunden und konstruiert - eine Nebelkerze, die offenbar von der Notwendigkeit eines drastischen Wandels in der Energiepolitik ablenken soll.
    Welchen Interessen dienen sie denn? Eventuell habe ich eine Buchempfehlung für Dich.

    Ebenso bringt der Hinweis auf Privatinteressen von Politikern wenig, um die Notwendigkeit einer Gemeinwohlorientierung und somit die Notwendigkeit von Politik überhaupt in Frage zu stellen, wenn man weiß, dass die Wirtschaft gar nicht gemeinwohlorientiert ist.
    Das Konzept der Unsichtbaren Hand ist Dir vertraut?

    Ob wir überhaupt einen Staat brauchen, ist eine interessante Fragestellung, die ich aber lieber mit etwas weniger fanatischen Staatsanhängern diskutiere. In der gegenwärtigen Situation stellen sich mir nur zwei Fragen: Brauchen wir mehr oder weniger Staat und Politik, und ist die Politik, die derzeit verfolgt wird, überhaupt geeignet, die gesteckten Ziele zu erreichen?

    Auch hier wird offenbar eine Nebelkerze gezündet, um zu verschleiern, dass ohne den Einfluss der Politik keine Gemeinwohlorientierung existieren würde.
    Mir gesprächstaktische Spielchen zu unterstellen, ist das vielleicht selbst eins? Lassen wir das doch.

    Also, "ein wilder Jäger": Bedarf es einer Gemeinwohlorientierung?
    Einer Gemeinwohlorientierung wessen, "Georg"?
    Bitte beachtet die drei wichtigsten Regeln!

    "Cui bono" geht davon aus, daß keine Fehler passieren.

  4. #16
    Geselle
    Themenstarter

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    Standard AW: Die Renaissance der Politik

    "Können wir die rhetorischen Fragen lassen und einfach schreiben, was wir denken?"

    Gern, dann beantworte doch bitte die Frage, ob es überhaupt einer Gemeinwohlorientierung bedarf.

    "Einer Gemeinwohlorientierung wessen, "Georg"?"

    Damit weichst du der Frage schon wieder aus.

    "Ob wir überhaupt einen Staat brauchen, ist eine interessante Fragestellung, die ich aber lieber mit etwas weniger fanatischen Staatsanhängern diskutiere."

    Diese Diskussion erscheint mir überflüssig. Ohne Staat gibt's schon keine Kriminalitätsbekämpfung, z.B. keine Gefängnisstrafe für Mörder.

    "Langfristig... Nachhaltig... Darum ging es nicht."

    Ach nee. Und was meintest Du mit den Wiederwahlinteressen von Politikern?

    "Es ging um Stimmen von sieben Prozent Arbeitslosen und dreiundneunzig Prozent Arbeitsplatzbesitzern. Die haben nicht unbedingt dieselben Interessen, und die dreiundneunzig werden sich nicht unbedingt Einschränkungen zugunsten der sieben auferlegen lassen."

    Langsam wird's bedrohlich. Zweifelst Du am Sinn der Demokratie? Jedenfalls scheint der Begriff des Gemeinwohls keinen hohen Stellenwert bei Dir zu haben. Er zieht Solidarität nach sich bzw. setzt sie voraus.

    "Wenn 7% Arbeitslosigkeit das Ziel des Staates sind, dann hat er sein Ziel erreicht. Sonst nicht."

    Damit machst Du es Dir zu leicht. Politik ist die Kunst des Machbaren. Wir haben nun einmal keine Kommandowirtschaft, wie sie die DDR hatte, dementsprechend schafft der Staat nicht einfach alle fehlenden Arbeitsplätze. Warum wird die Arbeitslosigkeit dann dem Staat und nicht der Wirtschaft angelastet?

  5. #17
    Barbarisches Relikt Prinz des Königlichen Geheimnisses Benutzerbild von Ein wilder Jäger
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    Standard AW: Die Renaissance der Politik

    Ich laste dem Staat bisher die Arbeitslosigkeit nicht an. Ich stelle nur fest, daß er seine selbstgesteckten Ziele nicht erreicht und spekuliere darüber, ob er unfähig dazu ist oder ob die Politiker vielleicht auch andere, mit der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unvereinbare Ziele verfolgen und das nicht klar sagen.

    Gemeinwohl ist... Nun ja, der Begriff ist ja selbsterklärend. Könntest Du mir sagen, wie es zu Solidarität (Wessen mit wem?) führt? Das Gemeinwohl ist ein Begriff wie Temperatur, nicht wahr? Es ist so und so hoch. Meinst Du, eine Erhöhung des Gemeinwohls führe zu Solidarität? Gemeinwohl besteht per definitionem überall und immer, nur nicht in derselben Höhe, Solidarität nicht. "Zieht nach sich bzw. setzt voraus" verstehe ich auch nicht so recht. Beides?

    Meinst Du, die Arbeitsplatzbesitzer seien mit den Arbeitslosen solidarisch? Alle? Immer? Sollten es sein? Ehrlich gesagt habe ich keinen Schimmer, was Du meinen könntest.

    Zweifel am Sinn der Demokratie? Wie meinst Du das? Was ist für Dich der Sinn der Demokratie? Es gibt verschiedene Demokratiebegriffe. Kann Deiner Ansicht nach die Mehrheit nur im besten Sinne aller entscheiden und nicht auch auf Kosten einer Minderheit?

    Wer oder was soll sich nun auf das Gemeinwohl hin orientieren, Georg?

    Würdest Du mir kurz darlegen, was Deiner Ansicht nach der Nutzen der Solarenergieförderung ist?

    Eine Diskussion mit Dir über den generellen Nutzen eines Staates ist natürlich überflüssig, das sagte ich ja.
    Bitte beachtet die drei wichtigsten Regeln!

    "Cui bono" geht davon aus, daß keine Fehler passieren.

  6. #18
    Geselle
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    Standard AW: Die Renaissance der Politik


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    Gemeinwohl bedeutet nicht Wohlstandsgrad. Jeder Mensch ist ein Individuum, das seine eigenen Interessen durchsetzen will, also egoistisch, und ein soziales Wesen, das an der Gemeinschaft teilnehmen und in ihr etwas Sinnvolles bewirken will (zoon politicon).
    Deinen Äußerungen entnehme ich, dass Letzteres Dir ideologisch wesensfremd ist. In Wahrheit überrascht es mich nicht. Die Wirtschaftswissenschaftler scheinen die Einzigen zu sein, die immer noch glauben, monokausale Erklärungsmodelle würden genügen und ein einziges Rezept, nämlich das Funktionieren des Marktes, könne alle Probleme kurieren. Vielleicht ist dies die letzte Form des ideologischen Fundamentalismus.
    Sie schreckt offenbar weder davor zurück, den Gedanken der Volksherrschaft in Frage zu stellen, noch, die Notwendigkeit eines Staates überhaupt zu bestreiten. Anarchie, die in Gewaltherrschaft mündet, scheint wunderbar zu passen in eine Welt, in der nichts zählt außer dem Wirken des Marktes und somit dem Recht des Stärkeren.

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