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Apocalypto - Gibsons bewusste Lüge?

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Apocalypto - Gibsons bewusste Lüge?" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #19
    Geheimer Meister Benutzerbild von NormaJean
    Registriert seit
    26.10.2002
    Beiträge
    401

    Standard


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    Zitat Zitat von Laokoon
    [edit: 300 ist eine Comic-Verfilmung. Welches gültige Beispiel könnte man also stattdessen bringen? Der 13. Krieger vielleicht..]
    "Shakespeare in Love"?

  2. #20
    Vollkommener Meister
    Registriert seit
    10.08.2004
    Ort
    Ilium
    Beiträge
    550

    Standard

    Ja, stimmt... Seit ich gestern vor Apocalypto den "300"-Trailer gesehen habe, bin ich irgendwie auf Schlachtenfilme eingeschossen
    ~Ars modestia amat neque tamen mentem modestum~
    _________________

  3. #21
    Prinz von Jerusalem
    Registriert seit
    13.09.2003
    Beiträge
    4.926

    Standard

    Es gibt wohl zwei Sorten historischer Korrektheit.

    Wenn die Engländer in "Braveheart" nicht uniformiert gewesen wären (so vorbildlich in einem Gralschinken der 50er Jahre), die Schlacht von Stirling Bridge sich in der Nähe einer Brücke abgespielt hätte, die zur Opferung vorgesehenen Mayas Maisbauern und nicht "wilde" Jäger gewesen wären und der Konquistador gegen Ende des Films seine Halsberge unter statt über der Brustplatte getrage hätte, wäre mir das sehr recht gewesen, von dem Lapsus mit dem Mond mal ganz abgesehen.

    Auf die historische Korrektheit, die die Kulturen moralisch bewertet und Zeter und Mordio schreit, wenn der Maya nicht besser rechnen kann als der Spanier, kann ich dagegen verzichten.

  4. #22
    Ritter vom Osten und Westen
    Registriert seit
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    Ort
    Upstate, Baby!
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    5.368

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    Wenn man sich eine historische Person oder ein historisches Ereignis als Grundlage für einen Film nimmt, so sollte man entweder ordentlich recherchieren und die Gegebenheiten auch einigermaßen historisch darstellen, sofern es die Handlung/Message des Filmes nicht zu stark behindert/einschränkt.

    Oder man dreht den Film so, dass klar ist, dass er zwar an das Ereignis/die Person angelehnt ist, man aber aus dem Film heraus deutlich sehen kann, dass er eben keinen Wert auf historische Korrektheit legt.
    Sehe ich nicht so. Dafür gibt es die unterschiedlichen Gattungen wie Spielfilm oder Dokumentarfilm oder in der Literatur Belletristik und Fachbuch. Warum sollte man innerhalb einer Gattung, die per se schon keinen Anspruch erhebt historisch, bzw fachlich korrekt zu sein das nochmal extra deutlich machen?
    Im englischen wird das ja durch den Gattungsbegriff "fiction" ohnehin schon mehr als deutlich.
    Faith in government defies both, history and reason!

  5. #23
    Geheimer Meister
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    Grosse Pointe
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    475

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    *Threadrauskram*

    ...so, mangels Alternativen im DVD-Automat hab ich mir gerade "Apocalypto" angeschaut und muss sagen: Herr Gibson hat es immer noch drauf!
    Trotz der Verwandtschaft des Themas mit "Braveheart" (jedoch natürlich ohne dass die Taten des Hauptdarstellers solch grosse Auswirkungen auf historische Ereignisse haben) eine abwechslungsreiche und vor allem mitreissende Geschichte.
    Auf jeden Fall lohnenswert, mit Heimkino noch mehr: der Sound ist spitze!

    Noch ein paar nicht zu verkneifende Kommentare:

    Zitat Zitat von IM-Meier
    Kein Wort über grandiosen Errungenschaften dieses Volkes. In einer Schlüsselszene genügt sogar eine Sonnenfinsternis, um die versammelte Menge in Angst und Schrecken zu versetzen. Wie kann eine Sonnenfinsternis ein Volk, das einen Kalender besitzt, um eben solche Finsternisse vorherzusagen, in Schrecken versetzen?
    ...die Kalender besassen wohl nur die Priester bzw. die "Oberschicht"...deshalb sieht man den Medizinmann ja auch grinsen, als er "den Gott bittet, die Sonne wieder scheinen zu lassen".

    Zitat Zitat von AoS
    Ehrlich gesagt habe ich von Gibson auch nicht mehr erwartet
    ...warum? weil er bis jetzt nur schlechte Filme gemacht hat?

    Zitat Zitat von truth-searcher
    Komischerweise projeziert jeder seine eigenen Erwartungen in den Film und aergert sich dann, wenn diese nicht erfuellt wurden. Es sollte vielmehr versucht werden, den Film offen auf sich wirken zu lassen, und nachzudenken, worum es geht!
    ...hört ihn an, hört ihn an! Zu merken, dass einem ein Film nicht gefällt, dazu gehört nicht viel...mit besseren Ideen (=Drehbüchern) aufzuwarten, schon einiges mehr...
    Ich würde sehr gern in einen Film gehen, ohne zu wissen, von und mit wem er ist, um unvoreingenommen zu sein...leider geht das ja nicht mehr...

    Zitat Zitat von truth-searcher
    Das wahre Thema des Filmes ist meiner Meinung nach "Angst", und dass eine Kultur, die sich von Angst und brutaler Unterdrueckung zerreiben laesst, und in der eine Fuehrungselite ihr ueberlegenes Wissen nutzt, um durch Angst und brutale Unterdrueckung und eine brutale Killer/Soeldnerkaste die friedliebenden normalen Menschen dieser Kultur wie Vieh behandelt, dem Untergang geweiht ist.
    ...eine sehr gute Beobachtung! Wär mir jetzt gleich nachm Anschauen nicht aufgefallen...hast deinen eigenen Rat befolgt...

    Zitat Zitat von SentByGod
    Aber euren Kommentaren nach, ist der Film nichtmal das Geld eines Kinotickets wert...
    Doch, auf jeden Fall! ...und eine Verleihgebühr sowieso!

    Naja, man muss halt nicht alles anguckten, was so im Kino anläuft!
    ...das stimmt wiederum!

    Zitat Zitat von agentP
    Zitat Zitat von Laokoon
    Wenn man sich eine historische Person oder ein historisches Ereignis als Grundlage für einen Film nimmt, so sollte man entweder ordentlich recherchieren und die Gegebenheiten auch einigermaßen historisch darstellen, sofern es die Handlung/Message des Filmes nicht zu stark behindert/einschränkt.

    Oder man dreht den Film so, dass klar ist, dass er zwar an das Ereignis/die Person angelehnt ist, man aber aus dem Film heraus deutlich sehen kann, dass er eben keinen Wert auf historische Korrektheit legt.
    Sehe ich nicht so. Dafür gibt es die unterschiedlichen Gattungen wie Spielfilm oder Dokumentarfilm oder in der Literatur Belletristik und Fachbuch. Warum sollte man innerhalb einer Gattung, die per se schon keinen Anspruch erhebt historisch, bzw fachlich korrekt zu sein das nochmal extra deutlich machen?
    Im englischen wird das ja durch den Gattungsbegriff "fiction" ohnehin schon mehr als deutlich.
    ...ein gewisses Maß an historischer Korrektheit ist sicherlich immer aufrechtzuerhalten, und in dieser Hinsicht kann man Herrn Gibson wohl glaub ich keine großen Vorwürfe im Vergleich zum Rest Hollywoods machen? Auch an Authentizität und "Direktheit" fehlt es in seinen (zumindest von ihm produzierten) Filmen selten...
    Für mich ist er einer der letzten "Alleskönner" Hollywoods, der macht, was er will, weil er ist, wie er ist: kompromißlos.
    Dass er sich privat dann wieder böse Ausrutscher leistet, ist die Kehrseite dieser Medaille...

    ...aber George Clooney ist ja auch ein Alkie...

    MfG
    Zero
    "Where are all the good men dead - in the heart or in the head?"

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