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Der Fall Fourniret

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Der Fall Fourniret" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #1
    Erhabener Auserwählter Ritter
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    15.04.2002
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    middleearth in otherland
    Beiträge
    2.643

    Standard Der Fall Fourniret


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    Wie beim Fall Dutroux ist es ein Fall mit vielen Patzern. Es fehlte an Koordination zwischen den Behörden. Zu vorschnell wurde Fourniret auf freien Fuß gesetzt. Neun Morde hat er bislang gestanden. Aus der Liste der Patzer:
    -Am 27. Juni 2003 nehmen Beamte aus Dinant Fourniret in seinem Haus fest, weil er versucht hat, die 13-jährige Marie-Ascension Kirombo in Ciney zu entführen. Sein Nachbar Leroux fällt aus allen Wolken, doch langsam dämmert ihm und seinen Kollegen in Neufchâteau, dass es einen Zusammenhang zwischen „ihren“ Morden und den missglückten Entführungen in Dinant geben könnte. „Es gab einige Elemente gegen ihn“, so die Staatsanwaltschaft Neufchâteau.

    Die Fahndungen werden dennoch gestoppt. Die zuständige Generalstaatsanwältin Anne Thily in Lüttich beschließt, dass die Akten Saison und Thumpong „aus Verfahrensgründen“ nach Frankreich übermittelt werden müssen. Gegen Thily hatten die Eltern der Dutroux-Opfer bereits 1998 schwere Vorwürfe erhoben, weil sie durch die „Zersplitterung“ der Dutroux-Akte auf verschiedene Gerichtsbezirke jeden Hinweis auf eine größere kriminelle Bande begraben habe.
    Na, das sind ja Zusammenhänge.

    Jahrelang Katz und Maus gespielt
    Lüge und Wahrheit haben räumliche Ausdehnung.

  2. #2
    Geheimer Meister
    Registriert seit
    29.04.2004
    Beiträge
    370

    Standard

    ich habe gestern noch ein interview im fernsehen bei n-tv gesehen, in dem ein kriminalfall analyst (beschäftigt sich mit serienkillern etc. und erstellt gutachten) Fourniret schon vor langer zeit als potentiellen 'serienmörder' der polizei gemeldet hatte, der kommentar der kollegen war nur er sehe hinter jedem einen serientäter.
    er sagte das alles genau auf fourniret gepasst habe.
    sehr interessant, aber im nachhinein tauchen solche patzer ja immer wieder auf.

  3. #3
    Vollkommener Meister
    Registriert seit
    28.09.2002
    Beiträge
    730

    Standard


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    Die Parallele zum Fall Dutroux bzw. die entsprechenden Assoziationen liegen schon nahe, obwohl im Augenblick noch eine Menge unklar ist. Der Knotenpunkt Behörde taucht vor allem auf, und hier ist sicherlich einer der Schlüssel zu finden. In Deutschland ist das jedenfalls so, dass die ermittelnden Behörden in einzelne Unterbereiche, sprich: Schreibtische, aufgeteilt sind. So genannte Zuständigkeiten für einen Fall gibt es, die erklären ihre Zuständigkeit oder können das auch ablehnen. Ermittlungen beim Vorwurf von Straftaten werden erst auf staatsanwaltschaftliche Aktion aufgenommen. Dabei ist es möglich, dass die praktisch ermittelnde Behörde bzw. der einzelne damit beauftragte Mitarbeiter eine Ermittlungsakte bekommt, die nur ein einziges Blatt Papier enthält, selbst wenn die Akte selber schon 100 Seiten hat. Es obliegt ebenfalls dem Staatsanwalt, eine Ermittlung weiterzuführen, einzustellen, später wieder aufzunehmen usw. Man könnte meinen, dass im Falle mehrerer Anzeigen oder Ermittlungsverfahren kumulierende Zusammenfassungen laufen, was aber nicht sein muss, denn jede Einzelheit kann auch als solche behandelt werden.

    Das ist nur ein ganz sachter Blick auf das Potential, das sich dadurch ergibt. Wer sich mit den Behördenstrukturen und den zahllosen und manchmal widersprechenden Dienstanweisungen gut auskennt, kann sich das mühelos zunutze machen. Das ist alles auf legalem Boden, ein erfahrener Rechtsanwalt kann das System problemlos scannen auf Schwachpunkte bzw. Knotenpunkte, deren Personen bei Bedarf zu briefen sind. Was der Öffentlichkeit nicht wirklich klar ist, ist die Löchrigkeit des Systems und der tatsächliche Bedarf an "Ware". Das Zweite mir übrigens auch nicht und da möchte ich auch sehr dumm bleiben.

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Fourniret

fourniret fall

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