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Mehr als 100 000 Demonstranten gegen Sozialkahlschlag

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Mehr als 100 000 Demonstranten gegen Sozialkahlschlag" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #25
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    Zitat Zitat von Franziskaner
    Code:
    if ($Arbeitszeit = "Hoch" .and. $ Lohn = "Niedrig") = Wettbewerbsfähigkeit
       {
       $Bangladesh = "Wirtschaftswunderland";
       }
    else
       {
       $Aussagekraft = "0";
       }
    Reiß die Klappe mal nicht zu weit auf, alles was Bangladesh fehlt, ist die industrielle Infrastruktur, die aufzubauen doch etwas zu teuer für die Unternehmen ist. China war mal auf ähnlichen Niveau wie heute Bangladesh, inzwischen sieht man dieses Land als die nächste führende Wirtschaftsnation. Und wie billig chinesische Arbeitskräfte sind, muß ich wohl nicht sagen.

    Im übrigen wollen wir mal nicht so tun, als ob erstens ganz Deutschland nur noch 35 Stunden arbeitet.
    Es dreht sich im übrigen hauptsächlich um die Unternehmen, DIE nicht mehr als 35 Stunden arbeiten DÜRFEN !

    Ein Unternehmen ist dazu da, Gewinne einzufahren. So weit, so gut. Dass dies unreglementiert geschehen muss, damit ein volkswirtschaftlicher (!) Nutzen entsteht, dieser kausale Zusammenhang will mir nicht einleuchten.
    Es muß unreglementiert geschehen, damit überhaupt irgendein Nutzen daraus entsteht. Der volkswirtschaftliche Nutzen kommt dann über die Steuern rein.

    Es ist ja immer so einfach für euch: Die da oben sind immer die bösen, also dürfen wir sie abschröpfen, weil wir verdienen ja auch so immer weniger als die.
    Ach ja, das alte Sozialneidstotschlagsargument mal wieder. So lange, wie die Nettolohnentwicklung negativ verläuft, während Unternehmensgewinne ansteigen, ist von einer Ungleichbehandlung zu reden ja wohl mehr als legitim. So lange sich Vorstandsgehälter zu durchschnittlichen AN-Einkommen im Verhältnis 100:1 (nicht gerechnet leckere Zulagen wie Dienstwagen, Aktienoptionen etc.) verhalten, wirst du ja wohl nicht von gerechten Verhältnissen sprechen wollen.
    Ach ja, und das ist jetzt kein Sozialneid, nein ?

    .
    Im Gegenzug ist ein Auf-Einander-Eingehen (ein gemäßigten Unternehmer vorausgesetzt) meistens aber von Vorteil für beide Seiten.
    Träum' weiter.
    Nix da, das sind meine eigenen Erfahrungen.

    Wenn ich früher mehr Geld brauchte, bin ich zum Chef gegangen und hab ihn das gesagt. Zwischen 20 und 50 Prozent Lohnsteigerung waren da drin, wären für jeden anderen auch drin gewesen, aber die waren irgendwie zu faul. Damals habe ich 900 Euro monatlich verdient. Typen, die so gequasselt haben wie du und nen Betriebsrat gegründet haben und richtich Arbeitskampf gemacht haben, haben dann dafür gesorgt, daß dem Unternehmen der Auftrag entzogen wurde - alle Arbeiter wurden entlassen. Ich hab dann woanders angefangen und verdiene momentan 550 Euro - Steigerung kaum möglich.

    Von einen anderen Betrieb habe ich erfahren, daß dort ebenfalls ein Betriebsrat ist. Nur ist man dort aufeinander zugegangen, des sozialen Friedens willen. Die Leute dort vrerdienen für die gleiche Arbeit 700 Euro.

    Von Sozialpartnerschaft reden wir dann, wenn jeder Arbeitnehmer einen SL auf Firmenkosten fährt und 7stellige Jahreseinkommen hat.
    Jaja, genauso haben die geredet, die Betriebsratsfuzzies.

    Und mal ehrlich: wir können immer nur verlangen, aber was können wir bisher anbieten ?
    Tja, lass mal sehen. Gute Ausbildung, hohe Produktivität, Innovation, hohe Identifikation mit dem Unternehmen, sozialer Frieden, hohe Motivation...
    Gute Ausbildung, hohe Produktivität, Innovation, hohe Identifikation mit dem Unternehmen - ok. Ist aber nur eine Frage der Zeit, wann andere Länder und Standorte uns da den Rang ablaufen.

    Sozialer Frieden und hohe Motivation ist bisher IMMER unser Markenzeichen gewesen. Genau die setzt ihr aber jetzt aufs Spiel.

    Aber billiger Löhne und längere Arbeitszeiten führt bestimmt dazu, dass Deutschland wieder Exportweltmeister wird. Oh, hoppla, das hat ja auch so geklappt...so ein Mist, wieder ein Argument weniger.
    Billigere Löhne und die Bereitschaft auch mal länger zu arbeiten haben bei VW in Wolfsburg dazu geführt, daß überhaupt neue Jobs entstanden sind und zwar genau 5000. Würde ich dort wohnen, hätte ich da auch anfangen können und für 2500 Euro würd ich meine Großmutter killen un die hätte auch Verständnis dafür.

    Was habt ihr gemacht ? Gemeckert ! Warum ? Weil die normalen Arbeiter 3200 Euro verdienen. Wie unglaublich ungerecht !!! Leckt mich doch am Arsch !!!

    Im übrigen - verlangt wird in diesem unserem Lande nur immer von einer Seite etwas.
    Jaja, Unternehmer müssen natürlich keine Steuern zahlen und gegen auch nie pleite und wenn doch dann mit Absicht. Immer dasselbe !

  2. #26
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    Zitat Zitat von Woppadaq
    Reiß die Klappe mal nicht zu weit auf, alles was Bangladesh fehlt, ist die industrielle Infrastruktur, die aufzubauen doch etwas zu teuer für die Unternehmen ist.
    Klar. Die Infrastruktur sollen mal schön die blöden Steuerzahler aufbauen (wovon denn?), dann lassen sich die Unternehmen mit Subventionen in's Land locken um hernach auf wundersame Weise den Lebensstandard zu heben. Wo lebst du denn???

    China war mal auf ähnlichen Niveau wie heute Bangladesh, inzwischen sieht man dieses Land als die nächste führende Wirtschaftsnation. Und wie billig chinesische Arbeitskräfte sind, muß ich wohl nicht sagen.
    Da hab' ich ja drauf gewartet. Schau mal bitte kurz nach China und wie die chinesische Regierung das Wirtschaftswunder in Gang gebracht hat. Stichwort Kreditwertschöpfung, Infrastrukturinvestitionen und expansive Währungspolitik. Also alles, was unsere auf Stabilität bedachten Währungshüter in Berlin und Brüssel fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Im Gegensatz zu westlichen Ländern mit ungeregelten Finanzmärkten gelingt es auch den Chinesen die Abwanderung von Kapital in spekulative Bereiche zu verhindern.

    Das Wirtschaftswunder in China mag viele Ursachen haben, entscheidend sind die niedrigen Lohnkosten aber keineswegs.

    Es dreht sich im übrigen hauptsächlich um die Unternehmen, DIE nicht mehr als 35 Stunden arbeiten DÜRFEN !
    Nein. Es geht um die Unternehmen, die eine zurückhaltende Lohnpolitik in den letzten 20 Jahren dazu genutzt haben, die eigenen Gewinne zu steigern und statt wieder zu investieren lieber das Geld in ausländische Kapitalanlagen gesteckt haben (wofür sie weder Vermögens- noch Zinssteuern bezahlen).
    Es geht um die Unternehmen, die diese Gewinne durch Aktienspekulationen verloren haben und jetzt auf die bösen teuren Arbeiter zeigen - oder denkst du wirklich, die jetzt von der Banken- und Versicherungskrise gebeutelten Konzerne verdanken ihre finanzielle Situation den immens hohen Gehältern ihrer normalen Angestellten?

    Es muß unreglementiert geschehen, damit überhaupt irgendein Nutzen daraus entsteht. Der volkswirtschaftliche Nutzen kommt dann über die Steuern rein.
    Welche Steuern? Wenn das Verhältnis staatlicher Subventionen zu gezahlten Steuern bei Konzernen wie Siemens 3:1 ist, frage ich mich, wo da der volkswirtschaftliche Nutzen ist.

    Ach ja, und das ist jetzt kein Sozialneid, nein ?
    Nein. Schlicht eine Darstellung ungleicher Verteilung. Wer Neid vermeiden will, sollte vielleicht erst einmal über die Entstehung nachdenken.

    Nix da, das sind meine eigenen Erfahrungen.

    Wenn ich früher mehr Geld brauchte, bin ich zum Chef gegangen und hab ihn das gesagt. Zwischen 20 und 50 Prozent Lohnsteigerung waren da drin, wären für jeden anderen auch drin gewesen, aber die waren irgendwie zu faul.
    Sicherlich kennst du nur Leute, die ihre Gehaltsverhandlungen selbst führen können. Aber vielleicht gibt's ja auch Leute, die dieses Selbstbewusstsein nicht haben. Die sich statt dessen jeden Tag von ihrem sich masslos überschätzenden Abteilungsleiter sagen lassen müssen, dass sie jederzeit ersetzbares Arbeitsmaterial sind. Solche Zustände kennst du nicht? Schön für dich, aber lass dir sagen, in 8 Jahren gewerkschaftlicher Tätigkeit, davon 4 Jahre als Betriebsrat, so was gibt's in Deutschland. Jeden Tag und öfter, als du denkst.

    Damals habe ich 900 Euro monatlich verdient. Typen, die so gequasselt haben wie du und nen Betriebsrat gegründet haben und richtich Arbeitskampf gemacht haben, haben dann dafür gesorgt, daß dem Unternehmen der Auftrag entzogen wurde - alle Arbeiter wurden entlassen.
    Das in Deutschland Unternehmen Pleite machen, weil sie einen Betriebsrat haben oder tarifgerechte Löhne zahlen, würde ich mir gerne von dir an Hand nachvollziehbarer Quellen belegen lassen. Bis dahin lege ich das lächelnd in die Schublade "neoliberale Propaganda".

    Jaja, genauso haben die geredet, die Betriebsratsfuzzies.
    Tja, wenn dir das jetzt schon mehrere Leute gesagt haben, ist vielleicht doch was dran...

    Gute Ausbildung, hohe Produktivität, Innovation, hohe Identifikation mit dem Unternehmen - ok. Ist aber nur eine Frage der Zeit, wann andere Länder und Standorte uns da den Rang ablaufen.
    Wenn wir die staatlichen Investitionen zu Gunsten niedriger Unternehmenssteuern weiter gegen Null fahren, die Ausbildung weiterhin vernachlässigen (ach ja, die Azubis verdienen ja soooo viel) und die Unternehmen ihren Mitarbeitern noch weiterhin erzählen, was für eine grosse Last sie doch sind, dann wird sich das sicherlich bald erledigt haben.

    Sozialer Frieden und hohe Motivation ist bisher IMMER unser Markenzeichen gewesen. Genau die setzt ihr aber jetzt aufs Spiel.
    Wer ist IHR? Sind das die Leute, die sich nach 2 Amtsperioden eine saftige Pension gönnen und gleichzeitig Renten kürzen? Sind das Leute, die jahrelang staatliche Subventionen einstreichen und dann Arbeitsplätze in's Ausland verlagern? Sind das Leute, die ohne jeden Skrupel sich jährliche "Anpassungen" der Bezüge in zweistelliger Prozenthöhe genehmigen und gleichzeitig den arbeitslosen 50jährigen - den sie im übrigen nie einstellen würden - nach einem Jahr in die Sozialhilfe rutschen lassen wollen?

    Vielleicht denkst du in einer ruhigen Stunde mal darüber nach, wer den sozialen Frieden und die Motivation der arbeitenden Bevölkerung auf's Spiel setzt.

    Billigere Löhne und die Bereitschaft auch mal länger zu arbeiten haben bei VW in Wolfsburg dazu geführt, daß überhaupt neue Jobs entstanden sind und zwar genau 5000. Würde ich dort wohnen, hätte ich da auch anfangen können und für 2500 Euro würd ich meine Großmutter killen un die hätte auch Verständnis dafür.
    Gruss an deine Grossmutter. Im übrigen wurde das 5000x5000 Projekt (das bisher nur so um die 2500 Arbeitsplätze gebracht hat, aber sei's drum) von P. Hartz initiiert. Ja, genau der, der auch die 4-Tage Woche bei VW mal mitbegründet hatte...weil's da weniger Geschäft gab. Die Arbeitsplätze bei VW wurden geschaffen, weil durch mehr Nachfrage eine höhere Produktion nötig wurde, nicht weil die Beschäftigten mehr arbeiten. Das dient nur der Erhöhung des Gewinns, so dass er ungefähr gleichauf mit der Fertigung in Portugal oder Tschechien liegt.

    Was habt ihr gemacht ? Gemeckert ! Warum ? Weil die normalen Arbeiter 3200 Euro verdienen. Wie unglaublich ungerecht !!! Leckt mich doch am Arsch !!!
    Ich werd' dich nirgends lecken, schon gar nicht da. Nicht, so lange ich mir noch einen Riegel Schokolade leisten kann.

    Im übrigen muss ich mir ja keine Gedanken mehr machen. Ich verdiene 5500 im Monat plus Dienstwagen, also warum sollte ich mir um soziale Gerechtigkeit Gedanken machen, wenn die Leute, die es viel direkter trifft, in keinster Weise kümmert. Du bist in meinen Augen das beste Beispiel für geglückte Propaganda.

    Lass dich von deinem nächsten Arbeitgeber doch - untertariflich und im Unternehmensinteresse - doch für 350 Euro im Monat abspeisen und guck zu, wie er sich durch deine Arbeit auch noch den SLK für die Gattin leisten kann. Mir doch egal. Du hast ab sofort das Recht, dich durch Typen wie mich nicht mehr vertreten zu fühlen.


    Jaja, Unternehmer müssen natürlich keine Steuern zahlen und gegen auch nie pleite und wenn doch dann mit Absicht. Immer dasselbe !
    Ach ja, die Steuerlast, die die armen Unternehmen drückt. Wo kommt denn das Einkommen des Staates her...wollen doch mal sehen...

    "We've got a basic version that will cost $129... we've got a Premium Version which will cost $129... we've got a business version! $129. An Ultimate version! We're throwing everything into it, it's $129." (Steve Jobs, WWDC 2007)

  3. #27
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    Zitat Zitat von Franziskaner
    Klar. Die Infrastruktur sollen mal schön die blöden Steuerzahler aufbauen (wovon denn?), dann lassen sich die Unternehmen mit Subventionen in's Land locken um hernach auf wundersame Weise den Lebensstandard zu heben. Wo lebst du denn???
    In Deutschland, wo man genau dies gemacht hat !


    Schau mal bitte kurz nach China und wie die chinesische Regierung das Wirtschaftswunder in Gang gebracht hat. Stichwort Kreditwertschöpfung, Infrastrukturinvestitionen und expansive Währungspolitik. Also alles, was unsere auf Stabilität bedachten Währungshüter in Berlin und Brüssel fürchten wie der Teufel das Weihwasser.
    Sieh mal einer an......Infrastrukturinvestitionen......aber wo leb ich denn ????

    Und wo haben die Chinesen bitte Kreditwertschöpfung und expansive Währungspolitik betrieben ? Und vor allem - woher hatten sie das Geld ?

    Im Gegensatz zu westlichen Ländern mit ungeregelten Finanzmärkten gelingt es auch den Chinesen die Abwanderung von Kapital in spekulative Bereiche zu verhindern.
    Wer sagt dir das ? Der chinesische Staatsrundfunk ? Naja, bei der in Gegensatz zu uns freien Presse dort muß das ja stimmen.


    Es dreht sich im übrigen hauptsächlich um die Unternehmen, DIE nicht mehr als 35 Stunden arbeiten DÜRFEN !
    Nein. Es geht um die Unternehmen, die eine zurückhaltende Lohnpolitik in den letzten 20 Jahren dazu genutzt haben, die eigenen Gewinne zu steigern und statt wieder zu investieren lieber das Geld in ausländische Kapitalanlagen gesteckt haben (wofür sie weder Vermögens- noch Zinssteuern bezahlen).
    Weshalb sie es getan haben.
    Aber nur so nebenbei - ich dachte eigentlich, wir reden hier von Arbeitszeit !

    Es geht um die Unternehmen, die diese Gewinne durch Aktienspekulationen verloren haben und jetzt auf die bösen teuren Arbeiter zeigen - oder denkst du wirklich, die jetzt von der Banken- und Versicherungskrise gebeutelten Konzerne verdanken ihre finanzielle Situation den immens hohen Gehältern ihrer normalen Angestellten?
    Irgendwie kapierst du nicht, daß es völlig egal ist, wen sie das zu verdanken haben oder ob das gerecht ist. Wo kein Geld ist, da gibt es auch nichts zu verteilen. Ihr sollt das lediglich kapieren und nicht ausgerechnet dann die höchsten Lohnforderungen stellen, wenn es nichts zu verteilen gibt.

    Welche Steuern? Wenn das Verhältnis staatlicher Subventionen zu gezahlten Steuern bei Konzernen wie Siemens 3:1 ist, frage ich mich, wo da der volkswirtschaftliche Nutzen ist.
    Ich wage SEHR zu bezweifeln, daß dies für alle Firmen in Deutschland zutrifft. Nebenbei gesagt bin ich auch kein Freund von derartigen Subventionen, aber wenn es billiger kommt, Siemens zu subventionieren als weiterhin Arbeitslose zu bezahlen, dann bin ich schon dafür.

    Wer Neid vermeiden will, sollte vielleicht erst einmal über die Entstehung nachdenken.
    Na dann fang mal an !


    Sicherlich kennst du nur Leute, die ihre Gehaltsverhandlungen selbst führen können.

    Aber vielleicht gibt's ja auch Leute, die dieses Selbstbewusstsein nicht haben.
    Es gab da auch Leute, die definitiv zuviel davon hatten und irgendwas von "steht mir zu" gebrüllt haben. Irgendwie haben die nicht so viel gekriegt.

    Die sich statt dessen jeden Tag von ihrem sich masslos überschätzenden Abteilungsleiter sagen lassen müssen, dass sie jederzeit ersetzbares Arbeitsmaterial sind. Solche Zustände kennst du nicht?
    Natürlich kenn ich solche Zustände. Ich hab unter solchen Zuständen 3 Jahre lang gearbeitet. Deshalb war ich ja so froh, an einen GEMÄSSIGTEN Chef zu geraten, mit dem man über alles reden konnte.

    Damals habe ich 900 Euro monatlich verdient. Typen, die so gequasselt haben wie du und nen Betriebsrat gegründet haben und richtich Arbeitskampf gemacht haben, haben dann dafür gesorgt, daß dem Unternehmen der Auftrag entzogen wurde - alle Arbeiter wurden entlassen.
    Das in Deutschland Unternehmen Pleite machen, weil sie einen Betriebsrat haben oder tarifgerechte Löhne zahlen, würde ich mir gerne von dir an Hand nachvollziehbarer Quellen belegen lassen.
    Ich bin die Quelle, denn mir ist es passiert.

    Jaja, genauso haben die geredet, die Betriebsratsfuzzies.
    Tja, wenn dir das jetzt schon mehrere Leute gesagt haben, ist vielleicht doch was dran...
    Der Anteil der Leute, die dies gesagt haben (3) war weitaus geringer als der Anteil derer, die diese für bescheuert erklärt haben (ca. 20-30)

    (ach ja, die Azubis verdienen ja soooo viel)
    Sie verdienen doppelt soviel wie ein russischer Großverdiener.

    Sozialer Frieden und hohe Motivation ist bisher IMMER unser Markenzeichen gewesen. Genau die setzt ihr aber jetzt aufs Spiel.
    Wer ist IHR?
    Die Leute, die sagen, jetzt ists genug, jetzt wird gestreikt, wir wollen alle einen SLK und ein siebenstelliges Monatsgehalt.
    Die Leute, denen alles in den Arsch geschoben wird und die dann immer noch meckern, daß es zuwenig ist, während sie gleichzeitig immer weniger arbeiten wollen.

    Vielleicht denkst du in einer ruhigen Stunde mal darüber nach, wer den sozialen Frieden und die Motivation der arbeitenden Bevölkerung auf's Spiel setzt.
    Ja sicher, die Bösen, die immer die Bösen waren und immer die Bösen sein werden, weshalb sie doch bitte verstehen sollen, daß wir sie bekämpfen und nur unser Recht auf Millionen Euro für alle durchsetzen wollen.


    Im übrigen wurde das 5000x5000 Projekt (das bisher nur so um die 2500 Arbeitsplätze gebracht hat, aber sei's drum) von P. Hartz initiiert. Ja, genau der, der auch die 4-Tage Woche bei VW mal mitbegründet hatte...weil's da weniger Geschäft gab. Die Arbeitsplätze bei VW wurden geschaffen, weil durch mehr Nachfrage eine höhere Produktion nötig wurde, nicht weil die Beschäftigten mehr arbeiten. Das dient nur der Erhöhung des Gewinns, so dass er ungefähr gleichauf mit der Fertigung in Portugal oder Tschechien liegt.
    Ja und ? Jobs sind Jobs !

    Du bist in meinen Augen das beste Beispiel für geglückte Propaganda.
    Du mich auch !

    Du hast ab sofort das Recht, dich durch Typen wie mich nicht mehr vertreten zu fühlen.
    Das habe ich eh nie getan !

  4. #28
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    @newknow

    >>Das was du in deinen beiden Beiträgen darstellst, hat einen tieferen Sinn und verfolgt eine klare Logik.<<

    so ist es, nichts geschieht einfach "so".

    die wahren bestrebungen, die hinter den ganzen "reformen" versteckt sind, gilt es aufzuzeigen, insbesondere ihre dimensionen, die sich vielen in ihrer gänze noch nicht erschlossen haben.

    mir ist auch schleierhaft, warum immer noch so viele menschen auf dieses ganze blabla reinfallen.
    wer sich etwas kritischer mit der materie befasst, der ahnt, wohin die reise geht...eine gute reise wird es mit sicherheit nicht....

    ---------------------------------------------------------------------------------


    Selbst Bundeskanzler Schröder glaube nicht an den Erfolg seiner Reformen, sagte Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel der Netzeitung. «Man hat vor den Problemen kapituliert.»

    Neoliberale Wirtschaftsreformen gelten mittlerweile in weiten Teilen der Gesellschaft als Allheilmittel, um die herrschende Wirtschafts- und Strukturkrise in Deutschland zu lösen. Gerade die Ausgestaltung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe wird von den meisten Wirtschaftsexperten als ein großes Hemmnis für die Schaffung neuer Arbeitsplätze gesehen.

    Hartz und Co. sollen jetzt die Lösung bringen. Tun Sie es wirklich? Die Netzeitung sprach mit dem Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel von der Universität Bremen.

    http://www.netzeitung.de/arbeitundbe...kt/260432.html


    sehr lesenswert!
    Fürchte dich vor den Gleichgültigen,
    weder töten und verraten sie,
    aber nur mit ihrer stillschweigenden Zustimmung
    gibt es auf der Welt Mord und Verrat.

    resistance=existence

  5. #29
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    Ach ja, die Steuerlast, die die armen Unternehmen drückt. Wo kommt denn das Einkommen des Staates her...wollen doch mal sehen...

    132 von 443 sind ca 33 %.

    Das heißt, für die weiteren 67% müssen die Unternehmen aufkommen.

    Naja, das ist ja praktisch gar nichts !

  6. #30
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    Zitat Zitat von samhain
    wer sich etwas kritischer mit der materie befasst, der ahnt, wohin die reise geht...eine gute reise wird es mit sicherheit nicht....
    Da stimme ich dir absolut zu.

    Die Frage ist nur, ob wir das durchstehen oder ob wirs verschärfen wollen.

    Beides hat seine Vor- und Nachteile. Aber offensichtlich ist es fast unmöglich, darüber ohne Scheuklappen zu diskutieren.

    Hartz und Co. sollen jetzt die Lösung bringen. Tun Sie es wirklich? Die Netzeitung sprach mit dem Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel von der Universität Bremen.

    http://www.netzeitung.de/arbeitundbe...kt/260432.html


    sehr lesenswert!
    Find ich auch.

    Allerdings widerspricht er sich auch an einigen Stellen.

    Ich seh jedenfalls nicht, daß seine Vorschläge so unglaublich besser durchdacht sind. Aber dazu später.

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