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Mehr als 100 000 Demonstranten gegen Sozialkahlschlag

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Mehr als 100 000 Demonstranten gegen Sozialkahlschlag" im "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" des Bereiches "Weltgeschehen"

  1. #85
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    Zitat Zitat von hives
    "Flexibilisierung" ist auch (und momentan vor allem) die Entsorgung der sozialen Sicherungen ("Bevormundungen"), das Abschaffen der langfristig gesicherten Beschäftigung etc.
    Was du da "Flexibilisierung" nennst, würd ich eher unter "Eigenverantwortung" einordnen, ein wahrlich gräßliches Wort.

    Mit der "langfristig gesicherten Beschäftigung" ist das so eine Sache. Sie ist ebenso wünschenswert wie m.E. kaum noch zu realisieren. Einzige Möglichkeit, wenn man nicht mehr die ganze Zeit bei einer einzigen Firma arbeiten kann, ist, das es genug andere gibt, die einen aufnehmen können. Dazu wäre mehr Flexibilität unerläßlich - sowohl von Seiten der Firma als auch von Seiten des Arbeiters.Was ist so schlecht daran ?

    "Es gibt keine Alternativen" wird in (fast) allen Medien verbreitet - das heisst vor allem: Es gibt keine starke Lobby, die diese vertreten...
    Oder es gibt zuwenig überzeugende Argumente.

    Glaubst du, die SPD würde sich ihr eigenes Grab graben, wenn sie eine Alternative sehen würde ?

  2. #86
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    Zitat Zitat von Woppadaq
    Zitat Zitat von hives
    "Flexibilisierung" ist auch (und momentan vor allem) die Entsorgung der sozialen Sicherungen ("Bevormundungen"), das Abschaffen der langfristig gesicherten Beschäftigung etc.
    Was du da "Flexibilisierung" nennst, würd ich eher unter "Eigenverantwortung" einordnen, ein wahrlich gräßliches Wort.

    Mit der "langfristig gesicherten Beschäftigung" ist das so eine Sache. Sie ist ebenso wünschenswert wie m.E. kaum noch zu realisieren. Einzige Möglichkeit, wenn man nicht mehr die ganze Zeit bei einer einzigen Firma arbeiten kann, ist, das es genug andere gibt, die einen aufnehmen können. Dazu wäre mehr Flexibilität unerläßlich - sowohl von Seiten der Firma als auch von Seiten des Arbeiters.Was ist so schlecht daran ?
    Schlecht daran ist, dass es keine gibt, die einen aufnehmen werden...
    Deine Idee wäre in einer Welt zu vertreten, in der auch Vollbeschäftigung möglich wäre, nur ist sie nicht fest angestellt, sondern flexibilisiert
    Beides ist utopisch.

    "Es gibt keine Alternativen" wird in (fast) allen Medien verbreitet - das heisst vor allem: Es gibt keine starke Lobby, die diese vertreten...
    Oder es gibt zuwenig überzeugende Argumente.

    Glaubst du, die SPD würde sich ihr eigenes Grab graben, wenn sie eine Alternative sehen würde ?
    Die "SPDler" die momentan in der ersten Reihe stehen, glauben, sich nicht gegen die wirtschaftlcihen Implikationen der neoliberalen Globalisierung wehren zu können. Wir täten besser daran, auf unser festes soziales System zu bauen, das schon lange Garant für Qualität ist, statt alles aufgrund eines vorübergehenden und überbewerteten Konkurrenzdrucks wegzuwerfen. Wir hätten einige Dinge ändern (meinetwegen flexibilisieren) sollen, vieles jedoch unangetastet lassen und vor allem: vom stärkeren Teil der Gesellschaft Beteiiligung an der Staatsfinanzierung fordern - wer nicht zahlt, wird ausgebürgert... (oder so ähnlich ) vor allem sollte weder Sendezeit noch Druckerschwärze für Leute/Unternehmen verschwendet werden, die sich um die Beteiligung drücken/rechnen...
    Du behauptest ernsthaft, dass es keine Alternativen gibt, dabei setzt du selbst gewisse Grenzen - wenn sich die Grenzen der Massenmedienbeurteilung wieder mal verschieben, glaubst du, dass deine mitwandern, oder das sie konstant bleiben?
    Unser Problembewusstsein ist mediengemacht:
    -"Das Sozialsystem geht kaputt, oh hilfe, Rettung muss her!"
    -"Kein Problem, wir kürzen es weg, dann wirds billiger"
    -"Aber warum holen wir nicht mindestens zusätzlich zu dieser Maßnahme mehr von den Reichen, die haben doch viel mehr?"
    -"Na, weil das so wenige sind, dass es sich nicht rentiert - aber wir senken den Spitzensteuersatz, dann kommen vielleicht ein paar mehr!"


    Überzeugende Argumente?
    "Currently, however, our PSYOP campaigns are often reactive and not well organized for maximum impact." -- US DoD 2003

  3. #87
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    Zitat Zitat von Woppadaq
    Diese geniale Regelung, die die Qualität erhöhen und mit Gewalt Arbeitsplätze schaffen sollte, bewirkte genau das Gegenteil: Skanska zog sich vom deutschen Markt zurück, und zwar ziemlich plötzlich.
    Wobei man vielleicht noch anmerken sollte, dass das hier angesprochene Gesetz die deutsche Handwerksordnung ist. Diese ist weder dazu da, die Qualität zu erhöhen noch mit Gewalt Arbeitsplätze zu schaffen. Dieser im dritten Reich künstlich wiederbelebte Zunftzwang schränkt die freie Berufsausübung im Handwerk ein.

    Siehe auch das schöne Beispiel, dass Systemhäuser die Reparaturen an PC-Systemen durchführen, einen Elektromeister beschäftigen müssen.

    Hier geht es also um eine Besitzstandswahrung von Arbeitgeberseite aus. Ich dachte, man sollte es noch mal erwähnen, es ging in deinem Beitrag etwas unter.

    Ich muß hier zu bedenken geben, daß Skanska eine ziemlich große Firma ist, also durchaus das Geld gehabt hätte, noch eine weitere Firma zu bezahlen. Nur hätten sich dann die Häuser nicht mehr gerechnet.
    Hmmm...

    Oder schon seit Jahren: Myresjöhus (Tochter von Skanska) in Schweden mit einer halbautomatischen Produktionskapazität von 5.000 (Fünftausend!) Häusern p.a.! Die haben sich bereits mehrmals enttäuscht aus dem von ihnen wiederholt in seinen kurzfristigen Enwicklungsperspektiven überschätzten deutschen Fertighausmarkt zurückgezogen.
    Quelle: http://www.bau.net/forum/kosten/57-1.htm

    Verfasser ein Herr Stodenberg, der selbst Fertighäuser in Deutschland vertreibt. Ich unterstelle ihm jetzt einfach mal eine gewisse Branchenkenntnis.

    Was mit einer Erhöhung der Arbeitszeit, Lohndumping oder sonstigen Flexibilisierung erreicht werden soll, wenn ein Unternehmen die Marktchancen falsch einschätzt, erschliesst sich mir nicht...
    "We've got a basic version that will cost $129... we've got a Premium Version which will cost $129... we've got a business version! $129. An Ultimate version! We're throwing everything into it, it's $129." (Steve Jobs, WWDC 2007)

  4. #88
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    Zitat Zitat von Franziskaner
    Ich muß hier zu bedenken geben, daß Skanska eine ziemlich große Firma ist, also durchaus das Geld gehabt hätte, noch eine weitere Firma zu bezahlen. Nur hätten sich dann die Häuser nicht mehr gerechnet.
    Hmmm...

    Oder schon seit Jahren: Myresjöhus (Tochter von Skanska) in Schweden mit einer halbautomatischen Produktionskapazität von 5.000 (Fünftausend!) Häusern p.a.! Die haben sich bereits mehrmals enttäuscht aus dem von ihnen wiederholt in seinen kurzfristigen Enwicklungsperspektiven überschätzten deutschen Fertighausmarkt zurückgezogen.
    Quelle: http://www.bau.net/forum/kosten/57-1.htm

    Verfasser ein Herr Stodenberg, der selbst Fertighäuser in Deutschland vertreibt. Ich unterstelle ihm jetzt einfach mal eine gewisse Branchenkenntnis.
    Die hat er auch. Nur ging es im besagten Artikel um Holzhäuser, die von einer Tochter von Skanska hergestellt werden. Skanska selber baute hier aber "richtige" Häuser - Holzhäuser dürften ja wohl kaum verklinkert werden.

    Was mit einer Erhöhung der Arbeitszeit, Lohndumping oder sonstigen Flexibilisierung erreicht werden soll, wenn ein Unternehmen die Marktchancen falsch einschätzt, erschliesst sich mir nicht...
    Es geht hier zur Abwechslung mal nicht um Löhne und Arbeitszeit. Eine weitere Firma zu beschäftigen kostet einfach mal mehr als bereits beschäftigte Arbeiter flexibel einzusetzen. Wie gesagt, Unternehmer haben die komische Angewohnheit, immer nachzurechnen.

  5. #89
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    Zitat Zitat von Woppadaq
    Es geht hier zur Abwechslung mal nicht um Löhne und Arbeitszeit. Eine weitere Firma zu beschäftigen kostet einfach mal mehr als bereits beschäftigte Arbeiter flexibel einzusetzen. Wie gesagt, Unternehmer haben die komische Angewohnheit, immer nachzurechnen.
    In dem Fall wäre es also angebracht, dass die Handwerksbetriebe in Deutschland auf ihr althergebrachtes Zunftdenken verzichten und handwerkliche Tätigkeiten, die nicht direkt Leben oder Gesundheit von Menschen gefährden können, auch von Nicht-Handwerksmeistern ausgeführt (bzw. meistens ja nur beaufsichtigt) werden können.

    Trotzdem verstehe ich das Problem in diesem speziellen Fall nicht.

    Firma A setzt Subfirma B für bestimmte Tätigkeiten ein und bezahlt nach geleisteter Arbeitszeit, sagen wir mal der Einfachheit halber 1000 Stunden.

    Jetzt darf Subfirma B bestimmte Arbeiten nicht ausführen - sagen wir also, sie leisten 100 Stunden weniger. Also zahlt Firma A an Subfirma B nur 900 Stunden.

    Für die anderen Arbeiten kann Firma A nun Subfirma C engagieren. Diese leisten die restlichen 100 Stunden.

    Also zahlt Firma A unterm Strich doch wieder nur 1000 Stunden, oder?

    Könnte die angesprochene Firma ihre eigenen Arbeiter nicht auslasten und müsste zusätzliche Fremdfirmen beschäftigen, verstünde ich das Problem, aber in dem Fall war's ja laut dir so, dass auch für die Maurerarbeiten schon eine Subfirma beauftragt war...
    "We've got a basic version that will cost $129... we've got a Premium Version which will cost $129... we've got a business version! $129. An Ultimate version! We're throwing everything into it, it's $129." (Steve Jobs, WWDC 2007)

  6. #90
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    Jetzt spiel ich mal samhain:

    Papageien in die Produktion!

    Besitzstandswahrer und Interessengruppen, Parteien und Verbände, Kommentatoren und Republikretter streiten sich ständig über den Kuchen - und plappern dabei stets dasselbe. Wie wäre es, einmal darüber zu reden, wie die Backstube aussehen sollte?

    http://www.brandeins.de/magazin/arch.../artikel4.html


    sehr interessanter Artikel !!

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