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Video einiger Tierverstümmelungen aus Südamerika

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
Ich habe geschrieben:

"Es ging nur um die Frage, was das "schwarze" Zeug im Rinderherzen ist. dkR hat es als geronnenes Blut bezeichnet, du wolltest einen "Experten" dazu hören. dkR ist Biologe, imho geht das schon mit etwas Expertise einher."

Darauf bezog sich mein Kommentar, wegen dem du dich echauffiert hast.

ObiWanKenobi schrieb:
Ok, mit diesem Thema beschäftigen sich ja ausschliesslich UFO-Sekten und geistig umnachtete Menschen...

Ich habe geschrieben:

"Und die Leute, die sich bisher mit "anmimal mutilation" beschäftigt haben, sind scheinbar keine seriösen Wissenschaftler, sondern entweder Förster, ganz normale Polizisten, oder Alien-Spinner unterschiedlichster Coleur."

Aber die "Experten" für dieses besondere Thema, die nicht hauptberuflich Polizist oder Förster sind, - dabei bleibe ich - sind schon ziemliche Spinner.

ObiWanKenobi schrieb:
...und die staatliche Behörde FBI ist völlig unseriös und unglaubwürdig.

Folgendes: Das FBI hat zu dem Thema schlichtweg a) Artikel gesammelt, die ganz normal in der Zeitung erschienen sind und b) gesagt, dass es für diese Fälle überhaupt nicht zuständig ist.

Dass das FBI zwar nicht "unseriös", aber durchaus mit Vorsicht zu genießen ist, weiß eigentlich so gut wie jeder. Ich erinnere mich noch, als ich unter meinem alten Nick da angerufen habe, um den Freunden zu erklären, wo Österreich und die Slowakei liegen, da es sie scheinbar überfordert hat auf ihrer Seite für gestohlene Kunstgegenstände eine halbwegs vernünftige Europakarte hinzukriegen.

Der Punkt ist aber: Das FBI hat in Sachen "animal mutilation" keine Untersuchung durchgeführt, da es für diese Dinge nicht zuständig ist. Das FBI ist eine Bundesbehörde, die Fälle von "animal mutilation" verstoßen aber gegen Gesetze der einzelnen Bundesstaaten. Das FBI hat da keine Handhabe.

EDIT:

Erstes FBI-Dokument, S. 6:

For the information of the Bureau, animals, mostly livestock, have been reported as mutilated in the three-state area of this division and parts of their bodies missing. The parts listed as missing have been the sexual organs, ears, lips and udders, and in some instances, the blood from the animals was considered "completely drained". No evidence of value ever located on the scene.

State veterinarians, after examination of the animal carcasses, contend dead animals were eaten by other animals or varmite, believed to be foxes due to their sharp side teeth, which were described as "shearing teeth like scissors".

Da hast du deine Experten - Veterinärmediziner. Und jetzt? Lass mich raten - das reicht dir nicht, weil nicht sein darf, was nicht sein kann.
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Warum sind denn die Zeitungsartikel erscheinen? Beileibe nicht aus UFO-Sekten-Schriften, sondern sie sind erschienen in den ortsansässigen Regionalzeitungen. Also nochmals die Frage, wer macht sowas?
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Aphorismus schrieb:
Erstes FBI-Dokument, S. 6:

For the information of the Bureau, animals, mostly livestock, have been reported as mutilated in the three-state area of this division and parts of their bodies missing. The parts listed as missing have been the sexual organs, ears, lips and udders, and in some instances, the blood from the animals was considered "completely drained". No evidence of value ever located on the scene.

State veterinarians, after examination of the animal carcasses, contend dead animals were eaten by other animals or varmite, believed to be foxes due to their sharp side teeth, which were described as "shearing teeth like scissors".

Da hast du deine Experten - Veterinärmediziner. Und jetzt? Lass mich raten - das reicht dir nicht, weil nicht sein darf, was nicht sein kann.
Und diese erst Vorweg-Bewertung bezieht sich auf alle Viehverstümmelungsfälle? Es gibt noch ein paar weitere Seiten, genaugenommen noch über 100 Seiten ...
 

Simple Man

Kanonenbootdiplomat
Teammitglied
4. November 2004
3.945
Warum sind denn die Zeitungsartikel erscheinen?
Aus dem gleichen Grund, warum in "Europas größter Tageszeitung" alle Nase lang Berichte über Hitlerklonende Ufosekten publiziert werden?

ObiWanKenobi schrieb:
Also nochmals die Frage, wer macht sowas?
Bekloppte? Perverse? Leute mit zu viel Zeit? Jugendliche die Mutproben absolvieren sollen?
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
ObiWanKenobi schrieb:
Warum sind denn die Zeitungsartikel erscheinen?

Weil a) Bauern nicht wussten, was mit ihren Tieren passiert ist und b) sich Stories über Satanisten-Sekten und außerirdische Kuh-Sezierer besser verkaufen lassen als welche über wilde Füchse, die an toten Kühen herumnagen.

ObiWanKenobi schrieb:
Beileibe nicht aus UFO-Sekten-Schriften, sondern sie sind erschienen in den ortsansässigen Regionalzeitungen.

Wooow. "Ortsansässige Regionalzeitungen" aus dem mittleren Westen der USA. Wenn die darüber spekulieren, dass das nur Außerirdische oder Satanisten gewesen sein können, dann muss da natürlich was dran sein.

ObiWanKenobi schrieb:
Also nochmals die Frage, wer macht sowas?

Bauern sagen: "Weiß nicht." FBI sagt: "Sind wir nicht für zuständig, aber wir haben da Berichte von verschiedenen Tierärzten vorliegen." Diese Tierärzte sagen: "Füchse, Opossums und Schädlinge (gemeint sind wohl Termiten, etc.) können durchaus genau solche Wunden hinterlassen. Für Füchse ist es typisch, dass sie mit ihren messerscharfen Zähnen bevorzugt die Lippen, die weiche Haut am Gesicht und die Genitalien toter Tiere fressen."

ObiWanKenobi schrieb:
Und diese erst Vorweg-Bewertung bezieht sich auf alle Viehverstümmelungsfälle?

Liest du eigentlich die Texte, die du verlinkst, komplett durch? In den FBI-Akten wird einiges erklärt. Aber wie ich mir schon gedacht habe, steht für dich bereits fest, dass normale, rationale Erklärungen nicht in Frage kommen.

ObiWanKenobi schrieb:
Es gibt noch ein paar weitere Seiten, genaugenommen noch über 200 Seiten ...

Was für "Seiten"? Internet-Seiten? DIN-A4-Seiten Dokumente des FBI?

EDIT:

Ich habe jetzt mal - obwohl mich das Thema nicht besonders interessiert - selber ein bisschen recherchiert. Wies es scheint stammt das von dir zuerst verlinkte FBI-Dokument aus den Anfang/Mitte Siebzigern (ich tippe auf 1974/75). 1979 hat das FBI tatsächlich eine eigene Untersuchung durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass obwohl es einige Fälle mit gewissen Ungereimtheiten gibt, die allermeisten Fälle von "animal mutilation" mit Hilfe natürlicher Erklärungsmodelle sinnvoll beschrieben werden können. Die wenigen Fälle, die nicht erklärbar sind, könnten tatsächlich auf das Konto von einzelnen Verrückten, Sekten oder geheimen Militärprojekten - etwa zur Erforschung der Konsequenzen radioaktiver Strahlung im Umfeld ehemaliger Testgelände - gehen. Dies sind jedoch rein zahlenmäßig betrachtet die wenigsten Fälle.
 

erik

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
4. April 2004
1.002
Hallo, hackt doch nicht gleich wieder aufeinander ein...

Also was haben wir?

obiwan hat bei seiner Beschäftigung mit UFO Spekulationen offensichtlich einen weiteren Teilbereich gefunden, der für Gläubige recht ergiebig ist: Viehverstümmelungen

Leider benennt er in seinem Eingangspost die "außerirdischen" Schlußfolgerungen nicht konkret sondern läßt sie (wie ich finde) recht suggestiv im Raum schweben, was wiederum auf harte Zweifler Gegenwehr stößt, die sich offenbar wirklich nicht mit dem Thema auseinander setzen möchten, sondern teilweise recht diffamierend schreiben.

Dabei ist das ganze doch durchaus interessant.
Zumindest der erste verlinkte Film ist auch durchaus nicht pixelig (vielleicht müssen einige mal an ihren Bildschirmeinstelungen schrauben?)

Was haben wir:
-Viehverstümmelungen in einer Größenordnung, die sich nicht leugnen läßt
-das ganze beschränkt sich wohl auf Amerika (Nord, Mittel, und Süd)
-Aussagen von Tierärzten es könne sich um Tierbisse o.ä, handeln
-Aussagen vonverstörten Bauern

Hier setzen jetzt meine persönlichen Spekulationen ein:
Ich habe weder eins der Tiere gesehen, noch bin ich mit Mastviehbetrieb sonderlich vertraut, sondern ich hocke auf dem Hintern vor dem PC in meiner Großstadtwohnung:

Trotzdem habe ich Fragen:
Wenn solche Fälle nur in Amerika auftreten gibt es zwei Möglichekeiten:

Entweder die Ursache ist nur dort vorhanden.
Oder Beute und "Räuber" kommen nur dort überhaupt in räumlichen Kontakt.

Wenn es sich wirklich um Füchse handelt, warum gibt es solche Fälle nicht auch in Europa? Füchse gibt es hier eine ganze Menge und freiweidendes Vieh auch...

Wenn es sich um ein Phänomen handelt, dessen Ursache im Naturkreislauf zu suchen ist, sollte es kein neuzeitliches Phänomen sein, sondern eigentlich bekannt sein, solange es Viehzucht in den Gegenden gibt... und auch unter den Bauern von Generation zu Generation erzählt werden (da sprechen ja nun diese "Ziegensauger" Legenden dafür, die hier auch schon erwähnt wurden)

Ich dachte immer bei Wildtieren könne man Bißspuren recht klar zuordnen? ALso zB bei einem Automarder geht das... wie ist das in der Natur? dkr?

Ich denke man kann das Phänomen nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, gerade die räumliche Ausdehnung ist doch seltsam...

Obiwan, gibt es so etwas wie eine Landkarte wo die Fälle nach Häufigkeit eingetragen sind?

Wieso hat noch niemand was zu den Fällen des verschwundenen Wassers gesagt?

edit:
Auch interessant finde ich dass die von obiwan verlinkten FBI Stoffsammlungsfiles zwischen 1974 und 1979 datieren... Liegt das an einer kürzlichen Freigabe oder gibt es einfach nichts aktuelles (25 Jahre ist dann doch etwas verstaubt...) von offizieller Seite zu dem Thema?
 

erik

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
4. April 2004
1.002
Eine überzeugende Erklärung liefern kann der Wikipedia Artikel aber leider auch nicht.

Aufklärung bringen könnte mE v.a. diese Passage
In the experiment, the body of a recently deceased cow was left in a field and observed for 48 hours. During the 48 hours postmortem bloating was reported to have caused incision-like tears in the cow's skin that matched the surgical cuts reported on mutilated cows, while the action of blowflies and maggots reportedly matched the soft tissue damage observed on mutilated cows

Experiments have also been conducted to compare the different reactions of surgically cut hide/flesh and predated hide/flesh to natural exposure.[12] They demonstrated pronounced differences between surgical cut and non surgical cuts over time. Though they did not directly tackle tearing due to dehydration or bloating.

Aber leider ist hier erstens ungenau zitiert - man weiß nicht ob sich die Quellenangabe auf beide Experimente bezieht, und zum anderen dürfte es schwierig sein diese Doktorarbeit
Onet George E, DVM, PhD, Kelleher Colm, PhD, (1997), Histological Changes in Bovine Skin Exposed to Natural Environmental Conditions
zum Nachlesen zu bekommen.

Etwas eklig finde ich auch die Fotos aus Südamerika von dem "mutilated human" unter dem Link am Ende des Artikels...
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
erik schrieb:
Aber leider ist hier erstens ungenau zitiert - man weiß nicht ob sich die Quellenangabe auf beide Experimente bezieht, und zum anderen dürfte es schwierig sein diese Doktorarbeit
Onet George E, DVM, PhD, Kelleher Colm, PhD, (1997), Histological Changes in Bovine Skin Exposed to Natural Environmental Conditions
zum Nachlesen zu bekommen.

Meinst du die hier? Klick
 

erik

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
4. April 2004
1.002
Offenbar doch nicht so schwer.
Danke dkr, werde da mal nachlesen, ob sich die bei wikipedia beschriebenen Experimente da drin so wieder finden.
Hoffe mal, mein Englisch reicht zum Verständnis einer Bio-Diss aus... :?
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Aphorismus schrieb:
Erstes FBI-Dokument, S. 6:

For the information of the Bureau, animals, mostly livestock, have been reported as mutilated in the three-state area of this division and parts of their bodies missing. The parts listed as missing have been the sexual organs, ears, lips and udders, and in some instances, the blood from the animals was considered "completely drained". No evidence of value ever located on the scene.

State veterinarians, after examination of the animal carcasses, contend dead animals were eaten by other animals or varmite, believed to be foxes due to their sharp side teeth, which were described as "shearing teeth like scissors".

Da hast du deine Experten - Veterinärmediziner. Und jetzt? Lass mich raten - das reicht dir nicht, weil nicht sein darf, was nicht sein kann.



Diese Vorweg-Ergebnisse auf Seite 6 stammen vom Januar 1975.

Weiter auf Seite 12 kann man dann lesen, September 1975, Monate später nach diesen "Untersuchungen":


Regierung der Vereinigten Staaten
Memorandum

12. September 1975

Betreff: Viehverstümmelungen
Bundesstaat Colorado
Relevante Informationen

Bezüglich eines Telefonates des Senators des Bundesstaates Colorado Herrn Floyd. K. Haskell mit dem Direktor am 11. September 1975, der den Senator Haskell heute am 12. September 1975 telefonisch kontaktiert hat.

Senator Haskell hat seine Besorgnis über die Situation die sich in den westlichen Staaten ereignet geäußert, wo Vieh verstümmelt vorgefunden wurde. Die bizarren Verstümmelungen wiesen den Verlust des linken Ohres, des linken Auges, der Geschlechtsorgane, den Verlust des Blutes aus dem Körper auf , ohne das Spuren davon vorzufinden waren, und dass keine Fußabdrücke in der Umgebung vorzufinden waren.

Senator Haskell hat wiederholt angefragt, ob das FBI diesbezüglich Untersuchungen durchführen könne. Die Satzungen des Gesetzes der zwischenstaatlichen Überführung von gestohlenem Vieh, Kapitel 18, US Code, Section 2311, wurden ihm bereits erläutert. Es wurde betont, dass eine zwischenstaatliche Überführung vorliegen muss. Senator Haskell sagte, dass er keine Informationen hätte, dass eine zwischenstaatliche Überführung in irgendeinem dieser Fälle vorliegen würde. Er sagte, er empfand das dies zu groß für die ortsansässigen Behörden sei und dass das FBI mit seinen Mitteln zu einer Lösung kommen könnte. Er sagte, dass die Ranger da draußen sich beträchtlich besorgt zeigten und er denkt, dass wenn das FBI einfach Untersuchungen diesbezüglich beginnen würde, es eine beruhigende Wirkung haben würde. Unser Kompetenzbereich wurde Herrn Haskell erklärt und er sagte dass er unsere gesetzlichen Beschränkungen verstehen würde und er erkundigte sich ob denn ein Beschluss uns die notwendigen Befugnisse zu näheren Untersuchungen geben würde.

Senator Haskell wurde angeraten, dass es möglicherweise ein Gesetz den Anspruch nehmen müsste, woraufhin er fragte, ob es irgendeinen gäbe, mit denen er diese Angelegenheit erörtern könne. Er wurde zur Kriminalabteilung des Justizministeriums verwiesen.

Senator Haskell dankte mir, dass ich ihn angerufen habe und er gab an, dass er es verstehen würde, aber er wünschte, es gebe etwas, was wir tun könnten.

Seite 12
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
ObiWanKenobi schrieb:
Aphorismus schrieb:
Erstes FBI-Dokument, S. 6:

For the information of the Bureau, animals, mostly livestock, have been reported as mutilated in the three-state area of this division and parts of their bodies missing. The parts listed as missing have been the sexual organs, ears, lips and udders, and in some instances, the blood from the animals was considered "completely drained". No evidence of value ever located on the scene.

State veterinarians, after examination of the animal carcasses, contend dead animals were eaten by other animals or varmite, believed to be foxes due to their sharp side teeth, which were described as "shearing teeth like scissors".

Da hast du deine Experten - Veterinärmediziner. Und jetzt? Lass mich raten - das reicht dir nicht, weil nicht sein darf, was nicht sein kann.



Diese Vorweg-Ergebnisse auf Seite 6 stammen vom Januar 1975.

Weiter auf Seite 12 kann man dann lesen, September 1975, Monate später nach diesen "Untersuchungen":


Regierung der Vereinigten Staaten
Memorandum

12. September 1975

Betreff: Viehverstümmelungen
Bundesstaat Colorado
Relevante Informationen

Bezüglich eines Telefonates des Senators des Bundesstaates Colorado Herrn Floyd. K. Haskell mit dem Direktor am 11. September 1975, der den Senator Haskell heute am 12. September 1975 telefonisch kontaktiert hat.

Senator Haskell hat seine Besorgnis über die Situation die sich in den westlichen Staaten ereignet geäußert, wo Vieh verstümmelt vorgefunden wurde. Die bizarren Verstümmelungen wiesen den Verlust des linken Ohres, des linken Auges, der Geschlechtsorgane, den Verlust des Blutes aus dem Körper auf , ohne das Spuren davon vorzufinden waren, und dass keine Fußabdrücke in der Umgebung vorzufinden waren.

Senator Haskell hat wiederholt angefragt, ob das FBI diesbezüglich Untersuchungen durchführen könne. Die Satzungen des Gesetzes der zwischenstaatlichen Überführung von gestohlenem Vieh, Kapitel 18, US Code, Section 2311, wurden ihm bereits erläutert. Es wurde betont, dass eine zwischenstaatliche Überführung vorliegen muss. Senator Haskell sagte, dass er keine Informationen hätte, dass eine zwischenstaatliche Überführung in irgendeinem dieser Fälle vorliegen würde. Er sagte, er empfand das dies zu groß für die ortsansässigen Behörden sei und dass das FBI mit seinen Mitteln zu einer Lösung kommen könnte. Er sagte, dass die Ranger da draußen sich beträchtlich besorgt zeigten und er denkt, dass wenn das FBI einfach Untersuchungen diesbezüglich beginnen würde, es eine beruhigende Wirkung haben würde. Unser Kompetenzbereich wurde Herrn Haskell erklärt und er sagte dass er unsere gesetzlichen Beschränkungen verstehen würde und er erkundigte sich ob denn ein Beschluss uns die notwendigen Befugnisse zu näheren Untersuchungen geben würde.

Senator Haskell wurde angeraten, dass es möglicherweise ein Gesetz den Anspruch nehmen müsste, woraufhin er fragte, ob es irgendeinen gäbe, mit denen er diese Angelegenheit erörtern könne. Er wurde zur Kriminalabteilung des Justizministeriums verwiesen.

Senator Haskell dankte mir, dass ich ihn angerufen habe und er gab an, dass er es verstehen würde, aber er wünschte, es gebe etwas, was wir tun könnten.

Seite 12

Äh... Ja und? Das widerspricht doch in keinster Weise dem, was ich geschrieben habe. Das FBI hat das Hilfsgesuch Haskells abgelehnt und ist erst nach vier Jahren dazu übergegangen, eine eigene Untersuchung durchzuführen, da es zum Zeitpunkt der Anfrage keine juristische Handhabe hatte.

Außerdem ist die zeitliche Reihenfolge in diesem Fall doch ziemlich egal: Wenn z.B. Füchse toten Rindern solche Wunden zufügen können, dann bleibt das auch nach einem halben Jahr noch so. Dass keine Fußspuren oder Fährten festgestellt werden konnten, ist auch sicherlich rational erklärbar, zum Beispiel, weil die Tiere längere Zeit tot waren und die äußeren Umwelteinflüsse, sprich: Regen, Wind, etc. die Spuren verwischt haben.

Dass dies nicht in allen, wohl aber in den allermeisten Fällen ausgereicht hat, um diese Vorkommnisse zu erklären, bestreitet soweit ich das sehen kann niemand. Allerdings heißt, dass man es nicht lückenlos erklären kann, eben auch nicht, dass zwingend irgendwelche Aliens, Regierungsleute oder Sekten am Start waren.
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Aphorismus schrieb:
Bauern sagen: "Weiß nicht." FBI sagt: "Sind wir nicht für zuständig, aber wir haben da Berichte von verschiedenen Tierärzten vorliegen." Diese Tierärzte sagen: "Füchse, Opossums und Schädlinge (gemeint sind wohl Termiten, etc.) können durchaus genau solche Wunden hinterlassen. Für Füchse ist es typisch, dass sie mit ihren messerscharfen Zähnen bevorzugt die Lippen, die weiche Haut am Gesicht und die Genitalien toter Tiere fressen."
Du willst mir sagen, dass ein Ranger, der dort sozusagen "über Generationen Ranger" ist, und nicht nur er, nicht unterscheiden kann was durch Füchse etc. verursacht wurde, und was völlig bizarr ist?

Der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika

Washington D.C.

29. August 1975

Theodore P. Rosack
Special Agent in Charge
Denver Federal Building
1961 Stout Street
Denver, Colorado 80202

Sehr geehrte Herr Rosack:

Über mehrere Monate hinweg gingen Berichte von Viehverstümmelungen in unsere Stellen aus ganz Colorado und anderen westlichen Staaten ein. Mindestens 130 Fälle wurden allein in Colorado den offiziellen Behörden und der Untersuchungsbehörde in Colorado gemeldet ; die Untersuchungsbehörde von Colorado hat bestätigt, dass diese Vorfälle sich die letzten zwei Jahre über, in neun Bundesstaaten ereignet haben.

Die Ranger und die Ortsansässigen in den ländlichen Gegenden von Colorado sind über diese Vorfälle besorgt und verängstigt. Die bizarren Verstümmelungen an sich sind furchteinflößend: praktisch in allen Fällen wurde das linke Ohr, das linke Auge, das Rektum und die Geschlechtsorgane aus jedem Tier herausgeschnitten und das Blut wurde aus dem Körper entfernt, ohne das auf dem Boden Spuren von Blut oder Fußabdrücke vorgefunden wurden.

In der Region der Morgan Gemeinde von Colorado gab es ebenfalls Berichte, dass ein Helikopter von denen benutzt wurde, die die Körper der Tiere verstümmelt haben, und einige Personen berichteten, dass sie von einem ähnlichen Helikopter verfolgt wurden.

Da ich äußerst besorgt bin über diese Situation, fordere ich, dass das FBI diesen Fall angeht. Obwohl die Untersuchungsbehörde von Colorado diese Fälle bereits untersucht, und lokale Beamte bereits darin involviert sind, hat das Fehlen einer zentralen richtungsweisenden Kraft zu unbefriedigenden Untersuchungen geführt. Scheinbar sind schon Fortschritte zu sehen, außer auf lange Sicht die Anerkennung, dass die Vorfälle ernst genommen werden müssen.

Nun tritt zum Vorschein, dass die Ranger sich selbst bewaffnen um ihr Vieh zu schützen, so wie ihre Familien und sich selbst, weil sie frustriert sind von der mangelhaften Untersuchung. Es muss klar und deutlich gesagt werden, dass etwas getan werden muss bevor jemand verletzt wird.

Die Tatsache, dass Fälle von verlorenem Vieh in 21 Staaten unter ähnlichen Umständen gemeldet wurden, stelle ich mit Nachdruck die reale Möglichkeit in den Raum, da das Überschreiten von bundesstaatlichen Grenzen Bestandteil ist, und dies allein, so schätze ich, dass eine Beteiligung des FBI in diesem Fall gerechtfertigt wäre.

Ich fordere von Ihnen, dass sie ihre Untersuchungen als bald als möglich beginnen und dass sie mein Büro kontaktieren um nähere Details der Vorfälle zu erörtern, die ich beschrieben habe. Wir stehen bereit Ihnen alle mögliche Unterstützung zu geben.

Hochachtungsvoll

Seite 17
Hört sich ja an, als ob dieser Mann nicht so zum Scherzen aufgelegt wäre, wie es manch einer hier tut.

Also warum können die Ranger vor Ort nicht mehr unterscheiden was Füchse und Nagetiere (die es sonst immer gab) veranstaltet haben "müssen" und sich nun mit Handfeuerwaffen bewaffnen? Warum sind die ansässigen auf einmal so "unerfahren"?
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Aphorismus schrieb:
Außerdem ist die zeitliche Reihenfolge in diesem Fall doch ziemlich egal: Wenn z.B. Füchse toten Rindern solche Wunden zufügen können, dann bleibt das auch nach einem halben Jahr noch so. Dass keine Fußspuren oder Fährten festgestellt werden konnten, ist auch sicherlich rational erklärbar, zum Beispiel, weil die Tiere längere Zeit tot waren und die äußeren Umwelteinflüsse, sprich: Regen, Wind, etc. die Spuren verwischt haben.
Also, ich kann dir sagen, dass die Leute vor Ort nicht von "Füchsen", "Nagetieren" etc. ausgehen, vor allem nicht weil diese Ranger (Landwirte) aus dutzenden Bundesstaaten verängstigt sind, von diesen für sie als erfahrene Ranger bizarren Vorgänge, bei ihrem Viehbestand.

"Die mysteriösen Verstümmelungen von Tieren, von denen sich die Aliens nach Lears Dafürhalten ernähren, quälen die Funktionäre der Ordnungshüter jedes amerikanischen Staates westlich des Mississippi seit 1974, einschließlich des Verwaltungsbezirks Humboldt in Nevada. Das Phänomen stellten die Amerikaner Roberta Donovan und Keith Wolverton sowie der Kanadier Gene Duplantier 1979 in ihren Büchern dar. Der Prototyp dieser Fälle von unerklärlichen Episoden tierischer Verstümmelungen ereignete sich 1967 in Colorado im Bezirk Alamos. Das Pferd Snippy, ein Appaloosa-Hengst von drei Jahren, war das unglückliche Opfer. Der Kadaver wurde, wie wir schon aufgeführt haben, in einer Zone gefunden, die von 15 kreisrunden Brandspuren unbekannten Ursprungs gekennzeichnet war; und seither wurden Ufos bei diesem Vorfall ins Spiel gebracht. In jüngerer Zeit stellte eine von Linda Howe produzierte, aufrüttelnde TV-Dokumentation fest, dass nichts dem Menschen Bekanntes für das Fehlen von Spuren und Blut bei den sonderbar verstümmelten Kadavern verantwortlich sein kann, dem sowohl der Sheriff vom Humboldt als auch der Direktor des CBI, Colorado Bureau of Investigations, widersprechen. »Hier gibt es weder verstümmelte Kühe noch fliegende Untertassen«, sagte James Bagwell, Sheriff von Humboldt, in einem Telefoninterview, und obwohl er nicht bestreitet, dass auch in seinem Bereich Leichen von Kühen und Stieren gefunden worden seien, hat er dafür eine plausible Erklärung. »Dies ist ein hartes Land. Die Rancher rechnen jährlich mit einem Verlust von zwei Dritteln ihrer Herden. Manchmal ist das Wetter unbarmherzig. Dann stirbt eine erstmals kalbende Kuh während der Geburt, und viele Tiere fallen und brechen sich ein Bein.« Die Tierdiebe gehören im Großteil der amerikanischen Staaten der Vergangenheit an, nur im Verwaltungsbezirk Humboldt sind sie nach wie vor sehr aktiv. Bagwell glaubt, dass manche Organe der von den Viehdieben erlegten Tiere einfach nur verschwinden und dass besonders phantasiebegabte Köpfe dadurch Nahrung erhalten. »Wenn eine Kuh stirbt, werden zuerst die Weichteile angegriffen: Augen, Lippen, Anus usw., und wenn ein kleiner Nager zum Essen vorbeikommt, sieht es so aus, als sei das Fleisch mit einem Messer zerschnitten worden, und man findet keine Spuren drumherum«. Seitdem er im Januar 1983 seinen Dienst aufgenommen habe, hätte es nicht einen einzigen Fall von »unerklärlicher Verstümmelung« gegeben, auch sei niemals ein Kadaver gefunden worden, der völlig blutleer gewesen sei. Gelegentliche Meldungen von Hubschraubern, die in anderen Staaten gewöhnlich am Ort von Verstümmelungen gesichtet wurden, »hätten sich als Militärflugzeuge entpuppt. Die Gegend um Winnemucca liegt entlang einer Straße, die zu einem Ort führt, an dem unterirdische Atomexperimente durchgeführt werden. Die Hubschrauber kommen manchmal in der Nacht, das macht die Leute natürlich argwöhnisch.« Es gibt also kein Geheimnis, sagt Bagwell. Darin stimmt ihm Karl Whiteside zu, Direktor der Untersuchungsbehörde von Colorado, für den der von zwei Häftlingen des Staatsgefängnisses in Joliet ausgeheckte Schwindel ebenfalls zu der ganzen Angelegenheit gehört, die eine Möglichkeit suchten, in eine weniger sichere Strafanstalt verlegt zu werden, um von dort flüchten zu können. Whiteside leugnet nicht, daß es tote Tiere gegeben hat. Zwischen 1976 und 1977 sind 206 Fälle angezeigt und vom CSI untersucht worden, dann wurden die Untersuchungen offiziell geschlossen. Aber von diesen 206 Fällen, so. Whiteside, sind 203 auf natürliche Weise zu erklären, die übrigen drei gingen auf das Konto von Sadisten. Die bizarre Geschichte der beiden Häftlinge von Joliet erzählt von Monstern und fliegenden Untertassen und wurde von der Presse und von Gruppen, die daran interessiert sind, solche Sachen zu verbreiten, kräftig gepuscht, erklärt er. So glaubt Whiteside auch, dass der Dokumentarfilm von Howe »maßlos übertreibt, nur um seinen Standpunkt zu behalten. Wir haben niemals etwas gefunden, das die Theorie von fliegenden Untertassen stützen würde.« Angebliche Verstümmelungen werden Raubtierangriffen zugeschrieben, niemals wurden blutleere Kadaver gefunden, auch nicht vom CBI. Whiteside gibt außerdem an, dass auch die Beamten von der Innenabteilung, die die Leichen untersuchten, zu diesem Schluss gekommen sind. Doch sowohl die Schlussfolgerungen von Bagwell wie die von Whiteside bilden das Gegenteil von dem, was ein anderer Veteran mit 27 Jahren Berufserfahrung bei den Ordnungskräften aussagt, heute ein Funktionär im Verwaltungsgebiet San Animas in Colorado: Sheriff lou Girodo, ehemaliger Chefermittler im Büro des Staatsanwalts im Distrikt Trinidad (Colorado) hat 13 Jahre lang verstümmelte, blutleere Kadaver begutachtet, ohne dass es auf dem Boden oder in der Umgebung irgendwelche Spuren gegeben hätte, die zu Tieren führten oder von ihnen stammten. »Ich kann sagen, was es nicht ist«, erklärt er, »weil ich auf einer Ranch geboren und aufgewachsen bin und genau weiß, was ein Tier töten kann. Ich kenne Blitze, Gift, Unfälle, Raubtiere und Krankheiten - und keine dieser Ursachen kann der Grund für das sein, was passiert ist. Wir haben sogar die Möglichkeit erwogen, dass irgendein örtlicher Satanskult makabre Rituale durchführt oder dass das Militär hier eventuell etwas macht, aber keine dieser Theorien ist stichhaltig. Also kann ich nur sagen, was es nicht ist, sagen Sie mir nun, was es ist.« Der letzte offiziell angezeigte Fall ereignete sich vor drei Jahren, doch Girodo weiß dank seiner freundschaftlichen Beziehungen zu den Bauern, dass diese Verstümmelungen weiter stattfinden. Einer Schätzung zufolge belaufen sich die 1974 in den USA geschehenen Verletzungen auf 5000. Beim letzten Fall brachte Girodo einen Tierarzt und einen Geigerzähler mit, da eine große Zahl blinkender Lichter gemeldet wurde, die nachts kurz nach der Entdeckung der Viehkadaver am Himmel schwebten. Der Grad der Radioaktivität war zwar »nicht alarmierend«, der Körper der Kuh jedoch um so mehr. Anders als andere Opfer, denen offensichtlich mehrere Organe mit chirurgischen Instrumenten entnommen worden waren und für deren Tod kein anderer Grund zu erkennen war, war dieses Tier noch vollständig erhalten, doch war jeder einzelne Knochen in seinem Körper gebrochen, und zwischen den Hörnern fand man die Verbrennungsspuren eines Seils. »Ich fragte den Tierarzt, was mit dem Tier geschehen sei. Er sagte mir, dass es möglicherweise mit einem Hammer geschlagen wurde und dann auf die Weide geschleift worden sein musste. Ich gab mich zufrieden und zog einen Kreis um das Tier; dann bat ich ihn, mir die Zone zu zeigen, wo dementsprechende Spuren auf dem Boden zu finden seien; das konnte er nicht, und schließlich war er mit mir einer Meinung, dass die Kuh von oben fallen gelassen worden sein musste und auf dem Boden aufgeschlagen war. So legte es sich uns dar.« Am nächsten Tag bat Girodo einen Vize-Sheriff, eine Nacht in der Nähe der Weide zu verbringen und ihm jede ungewöhnliche Aktivität zu melden. »Er rief mich an und sagte mir, dass er gegen 21 Uhr ein helles Licht gesehen hätte, das den Himmel schnellen nördlicher Richtung durchquerte, es beleuchtete die Wiese und flog dann nach Süden.« Ein Ufo? Girodo fügt hinzu, dass man immer die üblichen Grundfragen stellt, wenn man sich an so einem Tatort befindet: wer, was, warum, wo und wie? »Warum liegt hier diese Kuh, ein gesundes Tier, das für seinen Besitzer 300 Dollar wert war? Ich sage meinen Angestellten immer, sie sollen aufmerksam zusehen und zuhören, der Tatort wird immer erzählen, was passiert ist. Doch ich beschäftige mich nun seit 13 Jahren damit, und »es gibt nichts, was wir erklären können.« Girodo lacht über diejenigen, die behaupten, solche Verstümmelungen stammten von Kojoten, besonders ein Fall, wo die Hinterviertel wie eine Zeitung aufgerollt waren, so dass ein Drittel des Tieres das Hinterteil berührte. »Wenn es da draußen einen Kojoten gibt, der solche Schnitte machen kann, dann verlange ich sofort ein Maschinengewehr«, sagte er schließlich."

John Lear
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
erik schrieb:
Hallo, hackt doch nicht gleich wieder aufeinander ein...

Also was haben wir?

obiwan hat bei seiner Beschäftigung mit UFO Spekulationen offensichtlich einen weiteren Teilbereich gefunden, der für Gläubige recht ergiebig ist: Viehverstümmelungen

Leider benennt er in seinem Eingangspost die "außerirdischen" Schlußfolgerungen nicht konkret sondern läßt sie (wie ich finde) recht suggestiv im Raum schweben, was wiederum auf harte Zweifler Gegenwehr stößt, die sich offenbar wirklich nicht mit dem Thema auseinander setzen möchten, sondern teilweise recht diffamierend schreiben.

Dabei ist das ganze doch durchaus interessant.
Zumindest der erste verlinkte Film ist auch durchaus nicht pixelig (vielleicht müssen einige mal an ihren Bildschirmeinstelungen schrauben?)

Was haben wir:
-Viehverstümmelungen in einer Größenordnung, die sich nicht leugnen läßt
-das ganze beschränkt sich wohl auf Amerika (Nord, Mittel, und Süd)
-Aussagen von Tierärzten es könne sich um Tierbisse o.ä, handeln
-Aussagen vonverstörten Bauern

Hier setzen jetzt meine persönlichen Spekulationen ein:
Ich habe weder eins der Tiere gesehen, noch bin ich mit Mastviehbetrieb sonderlich vertraut, sondern ich hocke auf dem Hintern vor dem PC in meiner Großstadtwohnung:

Trotzdem habe ich Fragen:
Wenn solche Fälle nur in Amerika auftreten gibt es zwei Möglichekeiten:

Entweder die Ursache ist nur dort vorhanden.
Oder Beute und "Räuber" kommen nur dort überhaupt in räumlichen Kontakt.

Wenn es sich wirklich um Füchse handelt, warum gibt es solche Fälle nicht auch in Europa? Füchse gibt es hier eine ganze Menge und freiweidendes Vieh auch...

Wenn es sich um ein Phänomen handelt, dessen Ursache im Naturkreislauf zu suchen ist, sollte es kein neuzeitliches Phänomen sein, sondern eigentlich bekannt sein, solange es Viehzucht in den Gegenden gibt... und auch unter den Bauern von Generation zu Generation erzählt werden (da sprechen ja nun diese "Ziegensauger" Legenden dafür, die hier auch schon erwähnt wurden)

Ich dachte immer bei Wildtieren könne man Bißspuren recht klar zuordnen? ALso zB bei einem Automarder geht das... wie ist das in der Natur? dkr?

Ich denke man kann das Phänomen nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, gerade die räumliche Ausdehnung ist doch seltsam...

Obiwan, gibt es so etwas wie eine Landkarte wo die Fälle nach Häufigkeit eingetragen sind?

Wieso hat noch niemand was zu den Fällen des verschwundenen Wassers gesagt?

edit:
Auch interessant finde ich dass die von obiwan verlinkten FBI Stoffsammlungsfiles zwischen 1974 und 1979 datieren... Liegt das an einer kürzlichen Freigabe oder gibt es einfach nichts aktuelles (25 Jahre ist dann doch etwas verstaubt...) von offizieller Seite zu dem Thema?
Hallo erik

Ich sage ja nicht einmal dass alle Fälle "unerklärlich" und "mysteriös" sind. Der Grossteil wird wohl einfach rationelle Erklärungen haben. Was aber auffält ist dieses seltsame Gehabe: Man versucht die "komischen" Fälle zu den "erklärten" zu schmuggeln, um den scheinbaren Eindruck zu erwecken, dass es nur ein Lager gibt, nämlich nur die "erklärten Fälle", was aber realitätsfremd ist. Denn man muss sich nur z.B. mal folgende Beispiele von Tierverstümmelungen ansehen, um zu sehen, dass da etwas seltsam ist:

mut2zb8.jpg

1. Erklärung warum Tierverstümmelung (Blutleer etc.)?
2. Erklärung warum auf dem Strommast?


mut3ct6.jpg

1. Erklärung warum Tierverstümmelung (Blutleer etc.)?
2. Erklärung warum die Äste der Bäume über der Kuh geknickt wurden?(womöglich noch Knochenbrüche bei der Kuh vorhanden)
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
ObiWanKenobi schrieb:
Also warum können die Ranger vor Ort nicht mehr unterscheiden was Füchse und Nagetiere (die es sonst immer gab) veranstaltet haben "müssen" und sich nun mit Handfeuerwaffen bewaffnen? Warum sind die ansässigen auf einmal so "unerfahren"?

Die Handfeuerwaffen sind ein Zeichen von Angst, Angst vor dem Unbekannten. Diese Angst wird von der Presse geschürt, weil sich das verkauft.

Für mich spricht das schon Bände, dass einerseits erfahrene Tierärzte nur in Ausnahmefällen mit Fällen konfrontiert worden sind, die sie nicht erklären können, während andererseits vereinzelte Ranger Panik kriegen.

Aus deinem Link zu Mr. Lear:

Im übrigen gibt Lear selbst zu, dass seine Theorie über eine angebliche Zusammenarbeit von CIA und Aliens auf einer unterirdischen Basis in New Mexico, wo genetische Experimente und Klonungen an Versuchspersonen durchgeführt werden, rein spekulativ ist.

No comment (necessary).

ObiWanKenobi schrieb:
mut2zb8.jpg

1. Erklärung warum Tierverstümmelung?
2. Erklärung warum auf dem Strommast?


mut3ct6.jpg

1. Erklärung warum Tierverstümmelung?
2. Erklärung warum die Äste der Bäume über der Kuh geknickt wurden?(womöglich noch Knochenbrüche vorhanden)

Eine mögliche Erklärung wäre, dass beide Bilder Fakes sind. Eine andere, dass amerikanische Militärs tatsächlich Kühe und andere Tiere im Umfeld ehemaliger Atombombentestareale seziert haben, um langfristige Konsequenzen radioaktiver Strahlung zu untersuchen und diese beiden Bilder falsche Fährten sind, die bewusst gelegt wurden, um von sich auf "Aliens" abzulenken.
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Aphorismus schrieb:
Die Handfeuerwaffen sind ein Zeichen von Angst, Angst vor dem Unbekannten. Diese Angst wird von der Presse geschürt, weil sich das verkauft.
Ich glaube nicht, dass die (dadurch verängstigten) Ranger, die mit ihren eigenen Augen ihre eigenen bizarr verstümmelten Tiere gesehen haben, noch irgendwelche Zeitungen brauchen, um sich mit Waffen auszustatten? Vor allem liest man in den "Hilfebriefen" die dringlichen Forderungen des Senators zu eingehenderen Untersuchungen dieser Fälle deutlich heraus, was auf Anfragen der anwohnenden Bürger zurückzuführen ist, die er vertreten muss.

Aphorismus schrieb:
Eine mögliche Erklärung wäre, dass beide Bilder Fakes sind. Eine andere, dass amerikanische Militärs tatsächlich Kühe und andere Tiere im Umfeld ehemaliger Atombombentestareale seziert haben, um langfristige Konsequenzen radioaktiver Strahlung zu untersuchen und diese beiden Bilder falsche Fährten sind, die bewusst gelegt wurden, um von sich auf "Aliens" abzulenken.
Mir geht es nicht mal unbedingt darum, ob diese Bilder jetzt Fakes sind oder nicht, sondern die Frage ist, was ist wenn man solche Beweise (und andere noch weitaus erdrückendere) schon hat, ja was ist dann?
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
ObiWanKenobi schrieb:
Ich glaube nicht, dass die (dadurch verängstigten) Ranger, die mit ihren eigenen Augen ihre eigenen bizarr verstümmelten Tiere gesehen haben, noch irgendwelche Zeitungen brauchen, um sich mit Waffen auszustatten? Vor allem liest man in den "Hilfebriefen" die dringlichen Forderungen des Senators zu eingehenderen Untersuchungen dieser Fälle deutlich heraus, was auf Anfragen der anwohnenden Bürger zurückzuführen ist, die er vertreten muss.

Das sind Einzelfälle. Da schreiben ein paar Ranger Briefe an den Seant - das beweist rein gar nichts. Wenn das dann auch noch so UFO-Leute wie John Lear sind, erst Recht nicht.

Die "Anfragen der Bürger an den Senator" sind imho durchaus durch die Presse zu erklären. Früher, als es Geschichten und Bücher über Monster gab, aber noch kein Fernsehen mit Filmen über UFOs, haben die Leute ständig Nessie, den Yeti etc. gesehen. Dann kam in den 40er und 50er-Jahren der UFO-Hype - und aufmal sehen alle UFOs. Seit den 70ern gab's dann "cattle mutilation": Die Presse berichtet, ein paar Ranger, die im Nebenberuf UFOlogen und darüber hinaus stinkreich sind, machen den Wirbel mit, die Leute kriegen Angst und der Senator ruft um Hilfe. Big deal.

ObiWanKenobi schrieb:
Mir geht es nicht mal darum, ob diese Bilder jetzt Fakes sind oder nicht, sondern die Frage ist, was ist wenn man solche Beweise (und andere noch weitaus erdrückendere) schon hat, ja was ist dann?

Dann gehe ich mir jetzt trotzdem gleich was zu Essen kaufen. Solche "Was wäre wenn..."-Fragen bringen doch nichts.
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Aphorismus schrieb:
Die "Anfragen der Bürger an den Senator" sind imho durchaus durch die Presse zu erklären. Früher, als es Geschichten und Bücher über Monster gab, aber noch kein Fernsehen mit Filmen über UFOs, haben die Leute ständig Nessie, den Yeti etc. gesehen. Dann kam in den 40er und 50er-Jahren der UFO-Hype - und aufmal sehen alle UFOs. Seit den 70ern gab's dann "cattle mutilation": Die Presse berichtet, ein paar Ranger, die im Nebenberuf UFOlogen und darüber hinaus stinkreich sind, machen den Wirbel mit, die Leute kriegen Angst und der Senator ruft um Hilfe. Big deal.
Du interpretiesert hier eine UFO-Hysterie rein, die es nicht gibt...

»Die Ranger und die Ortsansässigen in den ländlichen Gegenden von Colorado sind über diese Vorfälle besorgt und verängstigt. Die bizarren Verstümmelungen an sich sind furchteinflößend: praktisch in allen Fällen wurde das linke Ohr, das linke Auge, das Rektum und die Geschlechtsorgane aus jedem Tier herausgeschnitten und das Blut wurde aus dem Körper entfernt, ohne das auf dem Boden Spuren von Blut oder Fußabdrücke vorgefunden wurden. ... Nun tritt zum Vorschein, dass die Ranger sich selbst bewaffnen um ihr Vieh zu schützen, sowie ihre Familien und sich selbst, weil sie frustriert sind von der mangelhaften Untersuchung des Falles. Es muss klar und deutlich gesagt werden, dass etwas getan werden muss bevor jemand verletzt wird.«

Seite 17

:?:




Aphorismus schrieb:
Dann gehe ich mir jetzt trotzdem gleich was zu Essen kaufen. Solche "Was wäre wenn..."-Fragen bringen doch nichts.
Das "wenn" gibt es schon lange nicht mehr, denn es gibt schon längst das "warum", "wer" oder "was".
 

ObiWanKenobi

Geheimer Meister
28. Oktober 2002
440
Aphorismus schrieb:
Dass keine Fußspuren oder Fährten festgestellt werden konnten, ist auch sicherlich rational erklärbar, zum Beispiel, weil die Tiere längere Zeit tot waren und die äußeren Umwelteinflüsse, sprich: Regen, Wind, etc. die Spuren verwischt haben.
Komisch dass eben jene Huf-Spuren des verendeten Tieres in einem Umkreis von ca. 30 Metern noch deutlich zu sehen sind und im näheren Bereich der toten Tieres "von Witterungseinflüssen verwischt wurden"?
 

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