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Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof" im "Was Sie schon immer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten" des Bereiches "Unterhaltsames"

  1. #1
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Registriert seit
    10.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof


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    Wir haben ein paar User am Board, die das Leben auf einem Hof kennen.
    Direkt an der Quelle der Nahrungserzeugung.
    Und andererseits wird immer wieder in anderen Threads von "zurück zur Natur" und ähnlichem geredet.
    Wenn wir die Leute hier haben, dann können die doch mal schildern, wie das früher und heute so abgeht.

    Wo kam denn früher das Brathähnchen her?
    Wie wurde es produziert?
    Und wie getötet?

    Erzählt doch mal, vielleicht interessiert es den einen oder anderen Apokalypten, wie die Welt aussehen wird,
    wenn seine/ihre Prophezeiungen wahr werden.

  2. #2
    Meister Benutzerbild von Mondprinzessin
    Registriert seit
    01.08.2011
    Beiträge
    250

    Standard AW: Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof

    Also ich kenne nur noch Hühner und Entenschlachtung, war selbst eig. nie richtig dabei. Aber mein Bruder.
    An einen Tag trafen sich alle ältere Damen um zu schlachten, bei einen Hof hat man angefangen. Ente geschnappt, mit der Nadel rein in den Kopf, dann Hals aufgeschnitten. Ausgeblutet. Danach ging es zum gemeinsamen Rupfen, in so eine kleine stickige Kammer, dort wurde dann geklönt. Später in der Küche wurde die ganzen Sachen dann ausgenommen. Das hat mcih immer bei Fernseh gucken gestört. Dann lagen die Viecher eben gerupft und ausgenommen in Wannen in der Küche rum, in einen Eimer die Innereien. Die hat dann unser Hund bekommen, man hat der sich gefreut.
    Die Hühner wurden dann eingefroren.

    Unser Nachbar hat immer Schweine geschlachtet, Bolzenschuss. Das war nicht so schön. Dann ausgeblutet, natürlich wird das Blut aufgefangen. Dann wurd das Schwein in 2 Hälfte geschnitten und erstmal aufgehangen. Das war für mich immer hochinteressant, denn die Sehnen haben noch gezuckt, wenn man sie berührt hat.

    Hat mir das geschadet? Ich denke nicht, glaube ich.
    Ich finde es schade wenn ich Kinder Frage wo ihr Essen her kommt, aus dem Supermarkt. Ist es denn so schlimm den Kind zu sagen das dafür Tiere sterben?
    Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
    Mark Twain, Erzähler, 1835-1910

    Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist. (Goethe)

  3. #3
    Wiedergänger Benutzerbild von dtrainer
    Registriert seit
    17.12.2008
    Ort
    Mainz
    Beiträge
    6.807

    Standard AW: Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof

    Was für ein Brathähnchen denn? Das wurde erst durch den "Wienerwald" populär, vorher gab es nur Suppenhühner, also ausgepumpte Legehennen, schön zäh und gut fett.
    Üblicherweise wurde ihnen einfach der Kopf abgerissen oder mit dem Beil...wohl bekomms.

    Bevor hier heftigst moralisiert wird, möchte ich mal anregen das Leben eines wild lebenden Büffels (und sein Ende!) mit dem eines Stallochsen zu vergleichen.
    Das wäre ein fairer Vergleich, anders als der mit einem Menschenleben.
    Ich möchte mal annehmen daß ein Wildtier es als gar nicht so übles Angebot sehen könnte, vor Frost und Raubzeug geschützt zu leben, Futter garantiert, bei Krankheit kommt der Arzt und das Ende ist sehr kurz und schmerzlos....
    Man kann sie halt nicht fragen.
    Nur eine Meinung. Kein Grund sich aufzuregen...

  4. #4
    Intendant der Gebäude Benutzerbild von gaia
    Registriert seit
    13.03.2010
    Ort
    Ratisbona
    Beiträge
    1.331

    Standard AW: Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof

    Hallo,
    ich kenne eher das Leben nahe am Hof. Die Eltern meiner Freundin aus Kindertagen hatten einen Bauernhof. Ich kann mich aber an keine Schlachtungen erinnern, von denen sie erzählt hat. Ich meine, sie hatten Kühe und ansonsten Felder. Ich kenne solche Sachen wie Milch oder Eiher holen, frisch vom Bauern. ( ich hasse frische Kuhmilch)
    Eine gute Freundin meiner Mutter war mit einem Bauern verheiratet. Allerdings war das ein Kleinbauer- mit einen Hof auf dem sich heutzutage kaum keiner vorstellen kann zu leben....ich erwähne nur mal das Plumspklo( mein persönlicher Grauß als Kind) Sie hatten ein grosses Feld( auf dem wir mitgeholfen haben Kartoffeln zu klauben), Gänse, Ziegen und Hasen.
    Naja..eines Tages habe ich einen der Hasen an die Stallwand genagelt gesehen und damit ein Stück Leben begriffen....
    Die Leute waren aber nicht pervers oder gewaltätig nur sehr arm. Sie haben von der Hand im Mund gelebt und dem was sie selber erzeugen konnten. Für die Familie ( Mann, Frau, behinderte Schwester- die mitgearbeitet hat und Mutter) war das Leben einfach so. Das kann man sich angesichts von Sozialleistungen irgendwie schwer vorstellen, aber ich denke sie wollten diese Art Leben und sie haben das Schlachten eines Tieres als normal engesehen. Sie wollten Fleisch und haben es sich genommen-fertig.

    "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht"
    Vaclav Havel

  5. #5
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard AW: Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof

    Bisher moralisiert ja noch keiner.
    Und es geht ja auch nicht um Verteidigung oder Angriff, sondern darum, wie das ist.

    Ich habe auf einem ziemlich großen Hof gelebt.
    300 Kühe über Winter im Stall,auf dem Boden darüber die Legehennen.
    Und die ausgemusterten wurden von der Frau, die den Hofladen betreute,
    auf einem Hackklotz direkt vor dem Stall enthauptet.
    Wenn die alte dame nicht aufpasste, rutschte ihr so ein kopfloses Huhn aus den Fingern
    und drehte eine Ehrenrunde auf dem Hof, bevor es tot zusammenbrach.

    Die Landarbeiter hatten für ihr eigenes Fleisch entweder einen dunklen koben, in dem
    sie ein Schwein mästeten oder einen Karnickelstall.
    Das Sonntagskaninchen bekam einen heftigen Schlag auf den Kopf,
    bevor es durch einen Schnitt getötet wurde.
    keine große Sache für Routiniers, aber wenn dann der Sohn das erste Mal....
    Das konnte dann schon recht blutig werden.

    Übrigens gab es statt der Brathähnchen ab und zu Stubenküken.
    Die hießen so, weil sie in der warmen Stube ausgebrütet wurden.
    Und dann nicht besonders alt wurden.

  6. #6
    Gospodar životinja Großinspekteur-Inquisitor Benutzerbild von beast
    Registriert seit
    23.02.2009
    Ort
    Камчатка
    Beiträge
    6.126

    Standard AW: Wie war das eigentlich früher mit der Ernährung? Geschichten vom Hof


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    Ich hätte mir als Oberbegriff nicht das `Unterhaltsame`gewählt.

    Ich wäre da wohl besser im denkwürdigem Bereich gelandet.

    Aber Heute ist ja nicht aller Tage und wer weiss, was morgen geschieht?

    Aber nun zum Thema ein hier, äusserst beliebtes Video....


    Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.

    Staatlich anerkannter Legastheniker (TM)

    Cerberus, Wächter des Tore zum Hades (24ter Geist)
    La Guerre Froide est la période d'affrontements stratégiques et politiques entre les États-Unis et ses alliés d'un bord et l'URSS et les pays communistes de la guerre...

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