Was genau willst du denn jetzt sagen? Ich würde ja gerne antworten, weiß aber nicht genau auf welche Frage.![]()
Gestorben wird in Krankenhäusern, Altenheimen, bestenfalls noch im Hospiz!
Die heutige Gesellschaft ekelt sich vor den Toten, zu Hause sterben ist fast Tabu geworden.
Das Verschwinden der Toten, alles heimlich, wir drücken wir uns vor schlechten Bildern und Gerüchen....Riten zur Beerdigung fallen immer öfter weg und die Zahl der anonymen Beerdigungen wächst.
"Wo sind denn die Menschen"? fragte der kleine Prinz.
Was früher schlecht war ist heute normal, immer weniger Menschen sterben in der Stadt in der sie geboren wurden, wir sind bis zur Wurzellosigkeit mobilisiert.
Permanent erreichbar, Faxgeräte, Mobiltelefone, E Mails verschleiern nur, daß wir kaum noch still sitzen und alleine sein können.
Die Ortlosigkeit der Toten ist ein Vorbote einer Zeit ohne Heimat. Wo sind die ewigen Jagtgründe, die himmlische Ruhe, die letzte Ruhestätte?
Sokrates wurde angeklagt er verehre die Götter nicht, außerdem verführte er die Jugend und achtete die Gesetze der Stadt Athen nicht.
Während des Prozesses, nahm er nichts von seiner provokanten Lehre zurück.
Mit Ironie sagte er: Wenn die Kläger auf Todesstrafe plädieren, dann plädiere er nicht auf Freispruch, sondern sogar auf die öffentliche Ehrung einer Speisung auf Staatskosten!
LG.Sche
Was genau willst du denn jetzt sagen? Ich würde ja gerne antworten, weiß aber nicht genau auf welche Frage.![]()
Solche Texte lese ich erst gar nicht!
Geändert von Shishachilla (Heute um 99:99 Uhr).
ja, schon des öfteren.
Frage: was hat das damit zu tun?
Ich dachte, es geht um den eigenen Tod?
Ich kannte Menschen, die sich zu Hause umgebracht haben. Ich erkenne daran keinen Funken Würde oder den Vorteil in den eigenen vier Wänden gestorben zu sein.
Vllt solltest du deine Fragen etwas einschränken, bspw. auf Menschen, die eines natürlichen und unvorhergesehenen Tod sterben. Ich würde lange Krankheit, Unfall, Mord und Selbstmord ausschließen, sonst kommst du auf keinen grünen Zweig.
Solche Texte lese ich erst gar nicht!
Geändert von Shishachilla (Heute um 99:99 Uhr).
Hallo Shishachilla,
Ich wollte wissen, ob du auch gefühlt hast worüber wir reden.ja, schon des öfteren.
Frage: was hat das damit zu tun?
Wenn wir trauern, dann auch weil wir uns unserer eigenen Endlichkeit bewußt sind.Ich dachte, es geht um den eigenen Tod?![]()
Stimmt Selbstmord ist immer eine besondere "Sache," auch das kann in Würde geschehen, wenn jemand zum Beispiel die Schmerzen nicht mehr aushält. Früher wurde Ihnen nicht vergeben, sie wurden nicht mal auf dem Friedhof beigesetzt.Ich kannte Menschen, die sich zu Hause umgebracht haben. Ich erkenne daran keinen Funken Würde oder den Vorteil in den eigenen vier Wänden gestorben zu sein.![]()
Gute Idee Shisha, dann beschränken wir uns mal auf den sogenannten natürlichen Tod.Vllt solltest du deine Fragen etwas einschränken, bspw. auf Menschen, die eines natürlichen und unvorhergesehenen Tod sterben. Ich würde lange Krankheit, Unfall, Mord und Selbstmord ausschließen, sonst kommst du auf keinen grünen Zweig.
LG.Sche
Ich fürchte mich nicht vor dem Tod.
In Würde zu sterben erfordert, vorher reinen Tisch gemacht zu machen. Dazu sind nicht alle Menschen in der Lage. Wo man stirbt ist egal, ein ruhiger Ort ohne Ablenkungen wäre aber angebracht. Man sollte sich auf den Tod einstimmen und sich nicht mehr mit Dingen um einen herum beschäftigen.
Erbangelegenheiten sollten man deutlich aussprechen und lange vor dem Tode regeln. Wer nicht über Geld und Gut spricht, spricht auch nicht über Herzensangelegenheiten.
Verbandsklagerecht für Tierschützer: http://www.tierschutzklage.de
Warum willst du lange Krankheit ausschließen? Oder meinst du lange Pflegebedürfigkeit?
Wenn ich Zeit meines Lebens im selben Haus wohne, so kann mich ein Herzinfarkt dennoch auch in der Straßenbahn treffen.
Wenn du nur unvorhergesehene Fälle betrachten willst, fehlt auch der Einfluß, den Ort seines Sterbens selbst zu bestimmen. Und über Zufälle braucht man sich nicht groß den Kopf zu zerbrechen.
Aber um auch meine Meinung zum besten zu geben:
Auch ich würde lieber zu hause sterben. Notfalls auch diverse Einschränkungen z.B. in meiner Mobilität oder Ernährung in Kauf nehmen. Wichtiger, als der Ort des Sterbens (das hängt allerdings meistens zusammen), wäre mir jedoch, einen vertrauten Menschen an meiner Seite zu wissen.
LG Schnee
Es hat ein jedes Ding nur die Bedeutung, die du ihm beimißt.
Hallo Schneekönig,
Ich denke mal, er wollte in dem Wust der Vielfältigkeit der Möglichkeiten einfach ein bischen eingrenzen.Warum willst du lange Krankheit ausschließen? Oder meinst du lange Pflegebedürfigkeit?
Hm und was hat das jetzt damit zu tun?Wenn ich Zeit meines Lebens im selben Haus wohne, so kann mich ein Herzinfarkt dennoch auch in der Straßenbahn treffen.
Den Ort kann man natürlich nur bestimmen, wenn man weiss das man stirbt. Gerade die "Zufälle" des unvorhergesehenen sind das was die Leute am meisten ängstigt.Wenn du nur unvorhergesehene Fälle betrachten willst, fehlt auch der Einfluß, den Ort seines Sterbens selbst zu bestimmen. Und über Zufälle braucht man sich nicht groß den Kopf zu zerbrechen.
Inwiefern? Ob du im Krankenhaus oder zu Haus im Bett liegst, oder eben noch nicht liegst ist vielleicht entscheidend.Aber um auch meine Meinung zum besten zu geben:
Auch ich würde lieber zu hause sterben. Notfalls auch diverse Einschränkungen z.B. in meiner Mobilität oder Ernährung in Kauf nehmen.
Im Moment des Todes, wäre es bestimmt schön eine tröstende Hand zu halten, daß ist aber leider den meisten verwehrt, denn auch zu Hause kann man nicht immer daneben stehen.Wichtiger, als der Ort des Sterbens (das hängt allerdings meistens zusammen), wäre mir jedoch, einen vertrauten Menschen an meiner Seite zu wissen.
LG.Sche
Ja, vermutlich
Shischa wollte die Diskusion auf unvorhergesehene Todesfälle begrenzen. Ich finde, daß eine Diskussion gerade dort keinen Sinn macht.Hm und was hat das jetzt damit zu tun?
Stimmt. Vor dem Tod selbst muß man keine Angst haben. Wohl aber kann man man sich vor diversen Arten fürchten, zu Tode zu kommen. Den meisten Menschen, bleibt es die längste Zeit ungewiß.Den Ort kann man natürlich nur bestimmen, wenn man weiss das man stirbt. Gerade die "Zufälle" des unvorhergesehenen sind das was die Leute am meisten ängstigt.
Dieser Abschnitt für den Fall, dauerhafter Pflegebedürftigkeit. Wenn keine Heilung möglich erscheint, würde ich lieber etwas weniger Zeit zu hause haben, als lange in der Fremde dahinzusiechen. Natürlich muß man sich die konkreten Umstände anschauen, auch wie weit es den Angehörigen zumutbar wäre.Inwiefern? Ob du im Krankenhaus oder zu Haus im Bett liegst, oder eben noch nicht liegst ist vielleicht entscheidend.
Die tröstende Hand im Augenblick des Sterbens wäre der Idealfall.Im Moment des Todes, wäre es bestimmt schön eine tröstende Hand zu halten, daß ist aber leider den meisten verwehrt, denn auch zu Hause kann man nicht immer daneben stehen.
Daß dies in der Praxis nicht immer Möglich ist, weiß ich natürlich auch, aber es zählt schon, die prinzipielle Bereitschaft zu sehen, zu spüren, auch wenn es im konkreten Moment gerade nicht möglich ist.
LG.Schnee
Es hat ein jedes Ding nur die Bedeutung, die du ihm beimißt.
ein junges paar...beide so 25 jahre alt.
ich habe glaub ich von so inniger liebe vorher noch nie gehört, geschweige denn selbst erlebt. ihre liebe hat sogar den stressigen hausbau überlebt.
es ist samstag morgen.. beide liegen schon wach im bett...da sagt er zu seiner lieben, dass er schon mal frühstück macht. sie sagt ihr wär schlecht und sie kommt gleich nach...........nach einer halben stunde will er sie zum frühstück holen...........
sie lag tot im bett. einfach tot. vor 30min. lebte sie noch. ich hab keine ahnung wie man damit fertig wird. der arme kerl.
soviel ich weiß war es ihr herz. sie war vorher nicht krank, keine anzeichen
ich denke viele haben schon einen nahestehenden menschen verloren.
nur bei den beiden fand ich das sehr dramatisch.
ich habe in meinem leben schon von einigen menschen abschied nehmen müssen. aber eines hätte ich nicht gedacht, der tot meiner hündin vor zwei jahren war für mich so schlimm....ich dachte immer: naja wenn es nicht mehr geht rufe ich halt den tierarzt an und ich erlöse sie dann. sie war 15 jahre alt und hat mich in der zeit überall hin begleitet. sie war mit auf arbeit, auf partys, im urlaub usw. ich fühlte mich wie eine verräterin als ich sie einschläfern lies. bis heute fehlt sie mir.
Hallo Pinsel,
Das tut mir leid, daß du dich dafür als Verräter empfunden hast, ich finde es war die richtige Entscheidung.
Ich konnte bis zum Tod meiner Mutter nie etwas empfinden wenn jemand gestorben ist, im Gegenteil ich fand es immer affig wie die Leute sich anstellen.
Bevor sie starb sagte sie: "Du wirst weinen, wenn ich gestorben bin" nee sagte ich ich weine nicht wozu auch?
Als der Anruf kam, war ich 4000 KM von zu Haus entfernt und konnte nicht Heim fliegen, ich glaub das ist das einzige Mal gewesen das ich tatsächlich geweint habe!
LG.Sche
die mutter zu verlieren ist glaub ich ein äußerst schwerer verlust. bei jedem anderen (außer beim kind) sagt man sich: o.k. der hat`s hinter sich. ich sehe meine mutter sehr selten, aber sie zu verlieren, davor hab ich schon angst.
Wahrscheinlich wird jeder einfach mal an seine Grenze stossen, wo er plötzlich nicht mehr in der Lage ist sich zu kontrollieren.
Die Tapferkeit ist eine der philosophischen Kardinaltugenden, es kommt wahrscheinlich darauf an, wie man erzogen wurde um mit solchen Sachen umzugehen, für mich ist das nicht so schwer weil ich an Reinkarnation glaube.
Es hat mich eher verblüfft, wieso mich das so fertig gemacht hat, denn meine Mutter war sehr Krank und es war eine Erlösung für sie.
LG.Sche
du bist halt auch "nur" ein mensch. sorry, aber ich glaube nicht an wiedergeburt. besser gesagt, ich hoffe ich werde nicht wiedergeboren. nach meinem tod soll gafälligst die nächste stufe folgen und bitte nicht wieder in diesem physischem universum.
Tod, das ewige Tabuthema.
Viele Menschen "klammern" sich an irgendwelche vorstellungen, weil sie mit dem Thema sich nicht richtig beschäftigen wollen. Die einen glauben an den Himmel/ die Hölle, die anderen an ein irdisches Paradies, die anderen wiederum an die Reinkarnation...
Ich weiß gar nicht, was an den Gedanken, einfach Tod zu sein und nicht mehr zu existieren, so schlimm sein soll? Ich habe kein Problem damit.
Jetzt, wo ich lebe, würde ich es schön finden, wenn man nach meinem Tod meiner Gedenken würde, frei nach dem Motto: "Ein Mensch ist er Tod, wenn man ihn vergisst". Aber das ist eher das menschliche Bedürfnis, irgendwie für die Welt und sein Umfeld geltend zu sein.
Ach so ist das.
Und manche klammern sich daran, dass sie beim Tod einfach weg sind, auch das ist nur eine Vorstellung neben anderen. Dieser Materialismus ist für mich physikalisch und per spiritueller Reise längst widerlegt.
Man glaubt meist das, was einem am angenehmsten ist.
Verbandsklagerecht für Tierschützer: http://www.tierschutzklage.de
Manche wissen es ziemlich genau, Reinkarnationstherapeuten sind zum Teil durchaus ernst zu nehmen.
Kleine Kinder leben noch ein wenig zwischen den Welten, es lohnt sich darauf zu achten was sie so erzählen, denn wo sollte ihre Phantasie denn herkommen?
Trotz alle dem würde ich von Rückführungen abraten, es hat schon einige unerwarte Komplikationen danach gegeben, Der Geist ist manchmal gnädig wenn man sich nicht erinnert.
Und entscheident ist das Hier und Jetzt!
LG.Sche
Das ist korrekt, Kleinkinder bis ca.zum 3 Lebensjahr haben auch noch kein Ich Bewußtsein, sie reden in der dritten Person von sich.
Der Gedanke das man Tod = weg ist, ist für Kinder so gut wie nicht möglich. Manchmal erzählen sie sogar das sie sich ihre Eltern ausgesucht haben. Erst das was man Ihnen erzählt formt ihre Gedanken.
LG.Sche
ist nicht die geburt der erste tod den wir erleben?
man sollte babys auch nicht einfach den pullover überziehen,
sondern die öffnung mit den händen verbreitern.
babys haben wohl noch ein trauma von der geburt.
das liegt wahrsacheinlich nicht an einem transendenten Zustand, sondern eher an der Spracherziehung des Kindes...Wenn ich auf mein Kind zeige, sag ich zu ihr "Leonie", und nicht "ich". Wenn ich zu ihr "Ich" sagen würde, würde sie wahrscheinlich in der 1. Person von sich sprechen
Und von Reeinkarnationstherapeuten halte ich absolut nichts. Immer wieder Scharlatane, und du kannst immer davon ausgehen, dass jemand, der mit dir auf der Suche nach deinem vorherigen Leben ist, dich massiv durch sein geblubber beeinflusst- denn DAS ist im gegensatz zur Reinkarnation durchaus bewiesen.
Hallo sladerino,
Ein Kleinkind kann einfach die Begriffe ich und du noch nicht zuordnen und du kannst nicht in anderer Form reden.das liegt wahrsacheinlich nicht an einem transendenten Zustand, sondern eher an der Spracherziehung des Kindes...Wenn ich auf mein Kind zeige, sag ich zu ihr "Leonie", und nicht "ich". Wenn ich zu ihr "Ich" sagen würde, würde sie wahrscheinlich in der 1. Person von sich sprechen![]()
Ich hatte davon auch abgeraten, ich kenne einen der ist wirklich gut, er weigert sich heute Rückführungen zu machen weil einige seiner Klienten später starke Herzstörungen bekammen, warum weigert sich die Psyche wohl sich zu erinnern?Und von Reeinkarnationstherapeuten halte ich absolut nichts. Immer wieder Scharlatane, und du kannst immer davon ausgehen, dass jemand, der mit dir auf der Suche nach deinem vorherigen Leben ist, dich massiv durch sein geblubber beeinflusst- denn DAS ist im gegensatz zur Reinkarnation durchaus bewiesen.
Aber wir kommen vom Thema ab, mich würde auch mal interessieren wie ihr beerdigt werden wollt, was ihr von neuen Methoden wie zum Diamanten pressen usw. haltet?
Oder wie ihr den Tod verkraftet bei Freunden, vor drei Wochen fand ich meinen besten Freund und Ex Mann hier zu Hause Tod auf, ich habe immer noch diesen Geruch in der Nase obwohl alle sagen das Zimmer riecht nicht.
LG.Sche