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Co-Abhängigkeit

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Co-Abhängigkeit" im "Schulmedizin und Homöopathie" des Bereiches "Wissenschaftliches"

  1. #7
    Ritter Rosenkreuzer
    Themenstarter
    Benutzerbild von Bona-Dea
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    Standard AW: Co-Abhängigkeit


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    Hallo Indigo92;
    Kann ich so unterschreiben; über u.a. dieses Buch habe ich in der Schule meine Hausarbeit geschrieben.
    Ich kenne das Buch nicht, vielleicht kann man ja noch einiges daraus hier gebrauchen.

    Ich denke, dass jemandem, der in eine Co-Abhängigkeit gerät, selbst etwas fehlt im Leben. Häufig ist von einem Mangel an Selbstvertrauen die Rede, wobei ich nicht finde, dass man das Krankheitsbild darauf reduzieren kann. Natürlich ist auch entscheidend, wie nahe einem die Person steht, die an der Suchtkrankheit leidet. Ich stelle es mir schwierig vor, ein "gesundes" Maß an Hilfe zu finden, wenn beispielsweise die eigenen Kinder betroffen sind. Angehörige von Stigmatisierten geraten ja sehr häufig so tief in diesen "Kreis des Täuschens", dass sie irgendwann einen Realitätsverlust erleiden...
    Wenn man die Geschichte liest die ich zuerst gepostet habe, stellt man fest das eine ganz schön kriminelle Energie in so einer angeblich doch kranken Person steckt, sie ist zwar krank aber trotzdem absolut fies und ausgebufft. Letztendlich zerstört sie einen gesunden Menschen ob willentlich oder nicht sei erstmal dahingestellt.

    Eine ähnliche Geschichte habe ich in meinem Bekanntenkreis gehabt, die Frau wollte sich nicht helfen lassen, weil ihr Tyrann sie doch angeblich so geliebt hat.
    Er hat sie betrogen, geschlagen, beklaut und ständig angeschrien, bis sie schwer krank wurde und endlich bereit war sich helfen zu lassen.

    Alle Schuld sucht das Opfer bei sich, fragt sich, mit welchem Verhalten es den andern zu solchen Reaktionen reizt, und bemerkt dabei nicht mehr, dass es dessen Aktionen sind. Dieses Buch bietet Betroffenen die Möglichkeit, genau hinzusehen. Vielleicht das erste Mal zu hören, dass es solche Machtübergriffe gibt, dass nicht sie spinnen, wie sie vielleicht jahrelang der festen Überzeugung waren, sondern, dass sie bis in ihre Grundmuster manipuliert worden sind. Sie finden in diesem Buch zu ihren Empfindungen und Intuitionen zurück. Sie lernen wieder zwischen Perversion und normalem zwischenmenschlichem Verhalten zu unterscheiden. Ein Buch, das Mut macht, sich aus diesen Fängen zu lösen. Das Mut macht, den Schritt zu sich zu wagen. Die durch den deutschen Titel des Buches aufkeimende Hoffnung, patente Hilfe, Rezepte zu finden, wird jedoch nicht erfüllt. Denn, es scheint ein langer Weg aus der Abhängigkeit zu sein. Es wird aber deutlich, dass es enorm wichtig ist, die Therapieform und die TherapeutIn sorgfältig auszuwählen.
    Marie-France Hirigoyen: Die Masken der Niedertracht - Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann. ISBN 3-423-36288-X, ISBN 978-3-423-36288-7
    Una persona inteligente resuelve un problema, un sabio lo evita.

  2. #8
    graues WV- Urgestein
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    Standard AW: Co-Abhängigkeit

    sis, wie meinen?


    bona
    Es gibt einen Unterschied von Menschen, die vielleicht einmal aus Gutgläubigkeit oder so in so eine Beziehung geraten und darin ausharren, aber wenn sie es dann geschnallt haben diesen Fehler auch nicht wieder machen, oder dem Muster der Co.abhängigkeit.

    Das ist ein Verhaltensmuster, das genauso schwer zu durchbrechen ist wie Alkoholismus oder Heroinsucht (nicht selten auch kombiniert damit auftritt, oder wechselhaft) und sich leider auch meist verschärft, wenn man es nicht erkennt und etwas dagegen unternimmt. (Damit meine ich jetzt nicht Tabletten und Arzt)
    Denn die Betroffenen taumeln von einer Chaosbeziehung in die nächste, bei der es dann oft sogar noch schlimmer wird oder sie suchen sich eine Beziehung in der sie Nähe komplett vermeiden.
    Geändert von sillyLilly (09.12.2011 um 15:15 Uhr)
    Gefühle die mich lebend machen
    Gedanken die es ordnen wollen
    Geist der dies umfaßt

  3. #9
    Gesperrter Benutzer
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    Standard AW: Co-Abhängigkeit

    Na bist Du nicht Co Abhängig allein von der Kleidungsindustrie ?

    Wenn nicht hast Du vielleicht Glück gehabt und minimum ein Schaf zuhaus.

    LG
    Sis

  4. #10
    goj
    goj ist offline
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    124

    Standard AW: Co-Abhängigkeit

    Hi Bona Dea
    Du unterstellst einer "angeblich doch kranken Person""kriminelle Energie", habe ich das richtig verstanden?
    Ich frage das nur, um Dich richtig einschätzen zu können.

    goj
    Quick to judge
    Quick to anger
    Slow to understand

    RUSH


  5. #11
    Ritter Rosenkreuzer
    Themenstarter
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    5.602

    Standard AW: Co-Abhängigkeit

    Hallo sillyLilly;

    bona
    Es gibt einen Unterschied von Menschen, die vielleicht einmal aus Gutgläubigkeit oder so in so eine Beziehung geraten und darin ausharren, aber wenn sie es dann geschnallt haben diesen Fehler auch nicht wieder machen, oder dem Muster der Co.abhängigkeit.
    Das wäre dann der Unterschied zu einem labilen oder Co-Abhängigen Menschen, der sich trotzdem es ihm schlecht geht nicht lösen kann.

    Das ist ein Verhaltensmuster, das genauso schwer zu durchbrechen ist wie Alkoholismus oder Heroinsucht (nicht selten auch kombiniert damit auftritt, oder wechselhaft) und sich leider auch meist verschärft, wenn man es nicht erkennt und etwas dagegen unternimmt. (Damit meine ich jetzt nicht Tabletten und Arzt)
    Denn die Betroffenen taumeln von einer Chaosbeziehung in die nächste, bei der es dann oft sogar noch schlimmer wird oder sie suchen sich eine Beziehung in der sie Nähe komplett vermeiden.
    Ich habe das auch sehr oft erlebt (als Gleichstellungsbeauftragte) man kann das gar nicht fassen, dass Menschen sich freiwillig so erniedrigen lassen und nicht in der Lage sind, sich aus dieser Abhängikeit zu befreien.

    @ Goj,

    Ja so wie der Heroinabhängige jede Möglichkeit zum Diebstahl nutzt, hatte die Frau in dem Fallbericht, ja auch die Zeit genutzt seine Papiere zu durchforsten um die Konten abzuräumen und ihm die ganze Zeit Liebe vorgeheuchelt.
    Geändert von Bona-Dea (09.12.2011 um 15:41 Uhr)
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  6. #12
    graues WV- Urgestein
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    Standard AW: Co-Abhängigkeit


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    Vielleicht eine Erklärung meinerseits, wie ich Co-Abhängikeit verstehe und sehe, damit wir nicht aneinander vorbeireden.

    Ich sehe es als eine Suchterkrankung.
    Von außen erkennbar ist meist nur, dass sich manche Menschen immer wieder Partner aussuchen, die ihnen schaden. Oft ist Alkohol oder andere Drogen im Spiel und nicht selten auch Gewalt mit allen möglichen Begleiterscheinungen.
    Man fragt sich, wie das angehen kann, dass jemand sich so erniedrigt und das alles mitmacht. So wie du , Bona , das wenn du Gleichstellungsbeauftragte warst sicher ganz heftig bei manchen mitbekommen hast. Es ist von außen nicht erklärbar, warum jemand sich manche Beziehung nach antut.

    Das Krankheitsmuster würde ich jetzt mal so zu erklären versuchen:
    Mangelndes Selbstwertgefühl oder Eigenliebe (Es kann da auch andere Faktoren geben) führen bei manchen Menschen dazu, dass sie ihren Wert über andere definieren. Das Geliebtwerden und Gebrauchtwerden ist dann der Liebesersatz.... und die Sucht.
    Die/der Co-abhängige möchte seinem Partner helfen und gerät in ein sehr komplexes Zusammenspiel von Verhaltensmustern, die sich wie in einer Abwärtsspirale bewegen. Das läßt sich gar nicht so schnell mal eben durchschauen und erklären.
    Die/der Co-abhängige und der Partner leben in einer ganz komischen Symbiose miteinander und ohne das sie es selber wissen, verschlimmern sie eigentlich gegenseitig ihren Zustand. (gegenseitige Kontrolle, Lügen, Gewalt, schlechtes Gewissen, Entschuldigungen...usw)
    Der Partner behandelt den/die Co-Abhängige meist schlecht und der/die befreit sich nicht aus der Situation sondern "liebt" ihn trotzdem.
    (ich schreibe jetzt mal in der weiblich/männlich Konstelation, weil ich ein Weib bin )
    Dadurch wird die Frau zur einzigen, die es mit ihm aushält/ihn versteht und ihn trotzdem noch liebt. Und gerade wegen dieses schlechten Behandelns (z.b. Klauen,Schlage, Lügen oder was auch immer das sein kann....) zieht sie -diese Co-Abhängige Person- einen Selbstwert daraus. Denn sie denkt, dass dieses Liebe die so viel Schmerz produziert, unglaublich groß sein muss. Sie ordnete alles dieser Liebe unter und hängt an der Hoffnung irgendwann würde diese Liebe gewinnen. Sie verliert dadurch auch den Bezug zur Realität und sich selber.
    Das ist aber letztlich wohl auch ein Selbstzweck. Denn diese Person ist gar nicht in der Lage Nähe zu leben und sucht sich immer beziehungsunfähige Partner. Selbst wenn sie es geschafft hat sich aus einer schwierigen Beziehung zu lösen.
    Durch die ständige Auseinandersetzung mit der Unfähigkeit des Partners eine Beziehung zu leben und Liebe zu geben, braucht die Person sich nicht mit sich zu beschäftigen und in diesen eigenen Abgrund zu schauen.
    Man kann nur ungefähr daran ableiten, wie wenig sich eine Person selber liebt, dass dieses schwierige Spiel als Liebe interpretiert.
    Tatsächlich ist es wohl auch so, dass andere Beziehungen als langweilig erlebt werden und die Leidenschaft fehlen würde.
    Es reicht nicht, die Beziehung zu beenden und zu erkennen das diese ihr schadet... sondern es müssen die eigenen Verhaltensmuster bearbeitet werden, ehe so eine Person in der Lage ist eine "normale" Beziehung und Liebe zu leben.
    Geändert von sillyLilly (09.12.2011 um 16:22 Uhr)
    Gefühle die mich lebend machen
    Gedanken die es ordnen wollen
    Geist der dies umfaßt

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