Hallo Indigo92;
Ich kenne das Buch nicht, vielleicht kann man ja noch einiges daraus hier gebrauchen.Kann ich so unterschreiben; über u.a. dieses Buch habe ich in der Schule meine Hausarbeit geschrieben.
Wenn man die Geschichte liest die ich zuerst gepostet habe, stellt man fest das eine ganz schön kriminelle Energie in so einer angeblich doch kranken Person steckt, sie ist zwar krank aber trotzdem absolut fies und ausgebufft. Letztendlich zerstört sie einen gesunden Menschen ob willentlich oder nicht sei erstmal dahingestellt.Ich denke, dass jemandem, der in eine Co-Abhängigkeit gerät, selbst etwas fehlt im Leben. Häufig ist von einem Mangel an Selbstvertrauen die Rede, wobei ich nicht finde, dass man das Krankheitsbild darauf reduzieren kann. Natürlich ist auch entscheidend, wie nahe einem die Person steht, die an der Suchtkrankheit leidet. Ich stelle es mir schwierig vor, ein "gesundes" Maß an Hilfe zu finden, wenn beispielsweise die eigenen Kinder betroffen sind. Angehörige von Stigmatisierten geraten ja sehr häufig so tief in diesen "Kreis des Täuschens", dass sie irgendwann einen Realitätsverlust erleiden...
Eine ähnliche Geschichte habe ich in meinem Bekanntenkreis gehabt, die Frau wollte sich nicht helfen lassen, weil ihr Tyrann sie doch angeblich so geliebt hat.
Er hat sie betrogen, geschlagen, beklaut und ständig angeschrien, bis sie schwer krank wurde und endlich bereit war sich helfen zu lassen.
Marie-France Hirigoyen: Die Masken der Niedertracht - Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann. ISBN 3-423-36288-X, ISBN 978-3-423-36288-7Alle Schuld sucht das Opfer bei sich, fragt sich, mit welchem Verhalten es den andern zu solchen Reaktionen reizt, und bemerkt dabei nicht mehr, dass es dessen Aktionen sind. Dieses Buch bietet Betroffenen die Möglichkeit, genau hinzusehen. Vielleicht das erste Mal zu hören, dass es solche Machtübergriffe gibt, dass nicht sie spinnen, wie sie vielleicht jahrelang der festen Überzeugung waren, sondern, dass sie bis in ihre Grundmuster manipuliert worden sind. Sie finden in diesem Buch zu ihren Empfindungen und Intuitionen zurück. Sie lernen wieder zwischen Perversion und normalem zwischenmenschlichem Verhalten zu unterscheiden. Ein Buch, das Mut macht, sich aus diesen Fängen zu lösen. Das Mut macht, den Schritt zu sich zu wagen. Die durch den deutschen Titel des Buches aufkeimende Hoffnung, patente Hilfe, Rezepte zu finden, wird jedoch nicht erfüllt. Denn, es scheint ein langer Weg aus der Abhängigkeit zu sein. Es wird aber deutlich, dass es enorm wichtig ist, die Therapieform und die TherapeutIn sorgfältig auszuwählen.



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