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Schlüßler Salze

Dies ist eine Diskussion zum Thema "Schlüßler Salze" im "Schulmedizin und Homöopathie" des Bereiches "Wissenschaftliches"

  1. #13
    Beatus ille, qui procul negotiis.
    Registriert seit
    10.04.2002
    Beiträge
    20.412

    Standard AW: Schlüßler Salze


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    Zitat Zitat von Dirtsa Beitrag anzeigen
    Was ist denn in deinen Augen schlecht an evidenzbasierter Medizin, bzw was spricht in deinen Augen gegen Behandlungsmethoden und Medikamente, die einen für die jeweilige Medikation belegbaren Nutzen haben, deren Nebenwirkungen bekannt und das Nutzen Risiko Verhältnis daher abwägbar ist. Was steckt hinter dem Bedürfnis, solch vorhandenen Methoden jene mit fragwürdiger Wirkungsweise vorzuziehen ?

    Gruß
    Dirtsa
    Evidnezbasierte Medizin impliziert nicht nur die "Schulmedizin", welche sehr oft in für die Pharmakonzerne "günstige zurechtgelegten" Versuchsreihen dafür sorgt, dass Medikamente auf den Markt kommen, welche durchaus durch homöopatische, Naturkheilkundliche sowie Physikalische Heilmethoden ersetzt werden könnten. Evidenzbasierte Medizin wäre z.B. auch die Akkupunktur, deren Wirkunsweise nachgewiesen wurde und dabei die Patientenpräferenz berücksichtigt.

    In der allgemeinen Schulmedizin ist es meist nicht möglich evidenzbasierte Medizin anzuwenden oder durchzuführen. Der Arzt hat nicht die Zeit noch die Lust und oft auch nicht die Ausbildung sich auf den einzelnen Patienten mit seinen unterschiedlichen Konstituionen und körperlichen sowie physiologischen Voraussetzungen genausestens einzustellen, aufwändige zu Befunde zu erstellen oder zu Diagnostizieren sowie individuelle Teste durchzuführen. Deshalb werden Medikamente verordnet, welche zu pauschal verordnet und mit eben zu vielen Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind. Die Individualität der Kranken kann und wird eher in der Homöopathie, der Physiotherapie, sowie anderen alternatimedizinischen Heilmethoden zu finden sein. Auch in diesen Heilbereichen gibt es Studien,welche die Wirkungsweise belegen. Nebenwirkungen sind selten, Hilfe ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Wer Leute gesund machen möchte braucht eine möglichst vielfältiges Behandlungsspektrum, viel Zeit, Ansätze die ganzheitlicher Natur sind.

    Um das Ganze noch mit einem Beispiel zu untermauern: Ein Patient geht zum Internisten weil er öfter von Kopfschmerz und Schwindel geplagt wird. Der Doc stellt nach hoffentlich einer Langzeitblutdruckmessung einen generell erhöhten Blutdruck fest. Die erste Amtshandlung ist einen Betablocker zu verordnen, um den Blutdruck zu senken. Daraufhin erfolgen mehrere Kontrollbesuche beim Internisten der dann zufrieden feststellt der Blutdruck reguliert sich. Hört sich doch toll an was?

    Wo bleibt die Frage: woher kommt der hohe Blutdruck? Nierenprobleme, Strumaprobleme, Konstitutionsschwäche, zu viel Stress usw usw...Es gibt ganz unterschiedliche Faktoren woraus hoher Blutdruck entstehen kann. Vielen Leuten könnte mit ein wenig Sport und gesunder Lebensweise, Stressabbau sowie eventuellen Grundursachenbekämpfung und Naturheilmethoden eine Einnahme von Betablockern erspart bleiben und somit auch die dadurch in späteren Jahren auftretende Herzinsuffizienz. Da hilft uns jetzt die Frage nach evidenzbasierter Medizin nicht wirklich oder Dirts?

    Gruß

    Baronesse

  2. #14
    Beatus ille, qui procul negotiis.
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    Standard AW: Schlüßler Salze

    Zitat Zitat von Baronesse de Berjaraque Beitrag anzeigen
    Wo bleibt die Frage: woher kommt der hohe Blutdruck? Nierenprobleme, Strumaprobleme, Konstitutionsschwäche, zu viel Stress usw usw...
    Das gehört zu einer vernünftigen Anamnese standardmäßig dazu.
    Geändert von Ehemaliger_User (21.05.2011 um 17:25 Uhr)

  3. #15
    Vorgesetzter und Richter
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    Beiträge
    934

    Standard AW: Schlüßler Salze

    Hi Baro,
    Zum einen stelle ich fest, dass du zwar viel geschrieben, aber die Beantwortung meiner Fragen allenfalls am Rande gestreift hast.
    Zum anderen habe ich nicht gegen naturheilkundliche oder anderweitig nachvollziehbare und belegbare Behandlungsansätze argumentiert.
    Drittens stimme ich dir hier
    Wer Leute gesund machen möchte braucht eine möglichst vielfältiges Behandlungsspektrum, viel Zeit, Ansätze die ganzheitlicher Natur sind.
    zu, ( wobei die Liste nicht vollständig ist ). Deine Kriterien sind in der sogenannten "Schulmedizin" bis auf den Punkt Zeit, durchaus gegeben. Der Zeitfaktor ist aber kein konzeptuelles, sondern ein abrechnungstechnisches Problem.

    LG
    Dirtsa

    http://www.promed-ev.de/modules/wfse...?articleid=101
    Geändert von Dirtsa (21.05.2011 um 18:19 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler korrigiert und link eingefügt
    Gruß
    Dirtsa








    Hast Du Luftschlösser gebaut,
    so braucht Deine Arbeit
    nicht verloren zu sein.
    Eben dort sollten sie sein.
    Jetzt lege das Fundament darunter.
    (Henry David Thoreau)

  4. #16
    Beatus ille, qui procul negotiis.
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    20.412

    Standard AW: Schlüßler Salze

    Zitat Zitat von Dirtsa Beitrag anzeigen
    Hi Baro,
    Zum einen stelle ich fest, dass du zwar viel geschrieben, aber die Beantwortung meiner Fragen allenfalls am Rande gestreift hast.

    Du hattest die Frage auch jemand anderem gestellt. Ich ging eigentlich nur auf die Inhaltliche Basis der sog. evidenzbasierten Medizin ein, welche du als Gegenpart zur Alternativmedizin stelltest. Dies wiederum ist ein Vergleich der hinkt. Die Argumente habe ich ja gebracht. s. o.


    Zitat Zitat von Dirtsa Beitrag anzeigen
    Zum anderen habe ich nicht gegen naturheilkundliche oder anderweitig nachvollziehbare und belegbare Behandlungsansätze argumentiert.
    Das ist richtig, dennoch möche ich einwerfen, dass auch nicht unbedingt belegbare bzw. (statistisch nicht geschönte) Heilmethoden Erfolge aufweisen. Und wenn du argumentierst, dass evidenzbasierte Medizin die HEUTIGE Schulmedizin impliziert, dann sehe ich das als Augenwischerei. Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Ausnahmen würde ich eher im Rahmen der Privatversicherten und ihrer Ärzteschaft sehen, sowie in manchen noch ein wenig idealistisch arbeitenden Allgemeinärztlichen Praxen.

    Zitat Zitat von Dirtsa Beitrag anzeigen

    Drittens stimme ich dir hier zu, ( wobei die Liste nicht vollständig ist ). Deine Kriterien sind in der sogenannten "Schulmedizin" bis auf den Punkt Zeit, durchaus gegeben. Der Zeitfaktor ist aber kein konzeptuelles, sondern ein abrechnungstechnisches Problem.
    Du könntest die Liste ja nun noch vervollständigen, für mein Verständis reichten die Beispiele durchaus aus. Meine Kriterien sind in der Schulmedizin keineswegs in dem Maße gegeben, in der es für alle Patienten zuträglich wäre. Es wird Pauschalmedizin betrieben und an Commerz gedacht. Das von dir angesprochene "abrechnungstechnische" Problem liegt an den immer mehr in die Höhe schnellenden Kosten(eingeforderte Leistungssätze) im Gegensatz zu der dargebotenen Leistung ansich. Soviel zum Konzept in diesem Zusammenhang.

    Ich finde es immer wieder amüsant wenn Ärzte ihren Patienten erzählen, sie bekämen für eine Spritze nur drei Euro fünfzig Ct...*grins* Da das Spritzeinjizieren im Höchstfall 5 sec. dauert und das Mittelchen extra abgechnet wird, ist das eine Dreistigkeit so zu Argumentieren. Wenn man das auf einen Stundensatz hochrechnet kommen einem die Tränen bei der Entlohnung unserer Ärzte Es ist kein rein abrechnnungstechnisches Probelm sondern ein Problem des Profits bzw. auch z. T. eines der ärztlichen Ausbildung, die zu sehr an teuerer Gerätediagnostik orientiert und davon abhängig ist. Palpation, Auskultation; genaue Bewegungsteste, Gelenkteste, Bandteste, zur Differenzialdiagnostik; gründliche Anamnesen; augeklügelte, ganzheitliche Therapien - ich könnte die Liste noch fortführen - sind eine Seltenheit und wie gesagt nicht nur wegen des zeitlichen Faktors.

    Der Zeitfaktor den du ansprichst ergibt sich durch die Massenabfertigung in den Praxen, um möglichst viel Einnahmen zu machen. Selbstverständlich wird ein Heilpraktiker der minimum eine Halbe Stunde am Patienten arbeitet erfolgreicher arbeiten, gewissenhafter und auch schonender und individueller, als ein Arzt der in fünf bis Zehn Minuten eine Diagnose erstellt und dann pauschal ein Medikament verordnet, wenn der Patient Glück hat bekommt er noch ein Physiotherapierezept mit dem Hinweis es sei das Erste und Letzte in dem Quartal sonst würde der Arzt draufzahlen.

    Wo genau in welchen Praxen in welchen Facharztpraxen wird wirklich evidenzbasierte Medizin betrieben?

    Als Praxen fallen mir da nur die Heilpraktiker und Physiotherapeuten ein, welche sich so muß ich gestehen auch an schulmedizinischen Grundlagen orientieren aber mehr Zeit aufwenden für Befundung und Therapie und ja das geht dann leider mit weniger Verdienst einher. Aber das nur am Rande. Man sieht einfach die Prioritäten, die falsch gesezt werden. Es wird vielfach in der Schulmedizin mit Kanonen auf Spatzen geschossen, während bei der Gabe von z.B. Schüsslersalzen in Kombination mit anderen Therapeutischen Maßnahmen selektiver gearbeitet wird.

    Und last but not least ein Hinweis darauf, dass ich durchaus der Meinung bin, dass bestimmte Medikationen, Gerätediagnosen, sowie Operationen usw. notwendig und gut sind. Es geht mir vielmehr um die oft falsch gesetzten Prioritäten.


    Dirtsa ich hoffe nicht, dass du diesen Link als ernsthafte Untermauerung deiner Argumentation siehst und Heilpraktiker, welche Schüsslersalze verwenden in die Ecke von Wunderheilern rücken möchtest oder doch? Ansonsten wäre das Thema "Paramedizin" durchaus einen Thread wert.

    Gruß

    Baronesse
    Geändert von Ehemaliger_User (21.05.2011 um 20:00 Uhr)

  5. #17
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    Standard AW: Schlüßler Salze

    Hallo Baro,

    Ich finde es immer wieder amüsant wenn Ärzte ihren Patienten erzählen, sie bekämen für eine Spritze nur drei Euro fünfzig Ct...*grins* Da das Spritze injizieren im Höchstfall 5 sec. dauert und das Mittelchen extra abgechnet wird ist das eine Dreistigkeit so zu Argumentieren. Wenn man das auf einen Stundensatz hochrechnet kommen einem die Tränen bei der Entlohnung unserer Ärzte
    So ist es nicht, viele praktische Ärzte können kaum noch die laufenden Kosten bezahlen.


    Praxisbudget Für jede Arztgruppe gilt eine Höchstpunktzahl für ärztliche Leistungen pro Patient. Werden mehr Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt, als die Budgetobergrenze zuläßt, wird der Überschuß ersatzlos gestrichen. Die Praxis erhält die Mehrarbeit nicht bezahlt.
    Kassenarztsystem



  6. #18
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    Heissen die nicht Schüssler-Salze ?

    Gruss Grubi
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